#152 Produktiv statt nur beschäftigt: 7 Tipps für effektives Arbeiten

Shownotes

Kennt ihr das auch? Schnell mal die Mails checken, auf ein paar Nachrichten auf Teams oder Slack antworten, LinkedIn durchscrollen oder drei Meetings hintereinander. Schon waren wir beschäftigt, aber haben nicht das geschafft, was wir eigentlich wollten. Welche Wege es aus dieser Situation gibt, beantwortet Dr. Tim Reichel, Autor des Bestsellers „Busy is the New Stupid”, in dieser Folge.  

In dieser Folge erfährst du:  

  • wie dir die 3 P-Regel bei der Zielsetzung hilft,  
  • was es mit dem Eat-that-frog-Prinzip, der Not-to-do-Liste, dem Konzept des Task Chunking und Nonzero Days auf sich hat und 
  • wie du die Fokusfrage- sowie die Pomodoro-Methode für besseres Zeitmanagement nützt. 

Über Dr. Tim Reichel: 

Tim Reichel ist Autor, Wissenschaftler und Unternehmer. 2014 gründete er die Plattform studienscheiss.de, die dabei hilft erfolgreich zu studieren. Er ist der einer der erfolgreichsten deutschen Autoren zum Thema Zeitmanagement. 

Weitere spannende Folgen zum Thema Zeit- und Selbstmanagement:      

#148 Strategien zur Stressprävention und - bewältigung für Selbstständige  

⁠⁠#130 Leistungsfähigkeit steigern: Biohacking-Geheimnisse für maximalen Output⁠⁠    

#114 Ziele besser erreichen: Selbstreflexion richtig einsetzen⁠⁠   

⁠⁠#109 Nein sagen lernen⁠⁠    

⁠⁠#100 Selbstdisziplin steigern: Von Prokrastination zu Produktivität⁠⁠    

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Transkript anzeigen

00:00:00: Jeden Morgen mache ich es mir zur Gewohnheit, mit meiner wichtigsten Aufgabe zu beginnen.

00:00:04: Ich gehe direkt in die vollen und kümmer mich um das was mich meine Organisation mein Unternehmen mich persönlich weiterbringt und erst danach gehe ich ins Tagesgeschäft.

00:00:14: Besser gründen, der Podcast von FürGründer.de.

00:00:18: Thema diese Woche – Produktiv statt nur beschäftigt!

00:00:22: Sieben Hecks um mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen

00:00:25: mit

00:00:25: Dr.

00:00:25: Tim Reichel und hier ist euer Host-und-für-Gründerschefredakteur René Klein.

00:00:30: Hi,

00:00:31: willkommen zurück beim Podcast von fürgründerdee.

00:00:34: Kennt ihr das auch?

00:00:35: Schnell mal die Mails checken auf ein paar Nachrichten auf Teams oder Slack antworten, link in Durchscrollen oder drei Meetings hintereinander.

00:00:42: Schon waren wir beschäftigt.

00:00:44: Aber haben nicht das geschafft, was wir eigentlich wollten?

00:00:46: Welche Wege es aus dieser Situation gibt, frage ich heute Dr.

00:00:50: Tim Reichel.

00:00:51: Er ist Autor und Dozent und hat passenderweise den Bestseller geschrieben, busy is the new stupid.

00:00:57: Hi Tim!

00:00:58: Hallo René, grüß dich.

00:00:59: Hallo liebe Tourerinnen und Tourern.

00:01:00: Tim auf Basis dessen, was ich jetzt gesagt habe Eingangs Was erlebst du häufig bei den Menschen die auf dich zukommen, die da irgendwie Hilfe brauchen bei ihrem Arbeitsalltag?

00:01:10: Was ist da so die Situation?

00:01:12: Ja, es ist sehr vielfältig natürlich weil es auch immer ein individuelles Problem ist.

00:01:16: wie gehe ich produktiv mit meiner Zeit um.

00:01:19: Aber eine Sache spiegelt sich immer wieder sehe ich immer wieder und bekämpfe ich auch immer wieder zusammen damit mein Klienten nämlich dieses ja Unproduktive beschäftigt sein, sich mit Dingen auseinanderzusetzen.

00:01:32: Dinge zu erledigen die einen nicht weiterbringen.

00:01:34: Die einen den großen Ziel näher bringen sondern eigentlich nur Zeit verschwenden und am Ende des Tages auch vielleicht kennst du das auch in so ein blödes Gefühl hinterlassen.

00:01:43: was habe ich heute eigentlich gemacht?

00:01:45: Man hat den ganzen Tag umgewuselt, hat Dinge erledigt, hat E-Mails beantwortet Präsentationen war ein Meetings und am ende fragt man sich ja toll Was habe ich jetzt hier mit dem großen Projekt gemacht, was ich vorhin treiben wollte?

00:01:56: Was ist mit dem großem Pitch

00:01:58: geworden?".

00:01:59: Ja.

00:01:59: Und das ist eigentlich so das Größte, womit wir Menschen struggling sind.

00:02:03: Jetzt sehen die unwichtigen Dinge den wichtigen vorn.

00:02:06: Das ist das wo kluges modernes Zeitmanagement einsetzt.

00:02:09: Ich kann das bestätigen.

00:02:10: Ich kenne das leider auch.

00:02:12: Ich arbeite auch daran hart dass es weniger häufig passiert, dass man am Ende des Tages irgendwie so ein Gefühl hat war ganz schön viel.

00:02:20: aber irgendwie habe ich auch nicht mit den wichtigen Dingen vorangekommen.

00:02:23: oder auch am Ende einer Woche, dass man so zurückblickt und schaut Mensch eigentlich wollte ich das in das machen.

00:02:28: Ich hab das immer weiter geschoben und am Ende der Woche war dann keine Zeit.

00:02:32: Deshalb lass uns das direkt angehen wie wir im Prinzip diese Methoden einsetzen können was es vielleicht auch für Wege sind.

00:02:39: Wir haben auch im Vorgespräch gesagt wir fokussieren jetzt wirklich auf Dinge die jeder eigentlich sofort umsetzen kann.

00:02:46: Direkt morgen, direkt nächste Woche wenn er seine neue Woche plant.

00:02:50: Insofern ja Du hast sieben Dinge mitgebracht.

00:02:52: Lass uns loslegen!

00:02:54: Genau, wir fangen direkt an bei Nummer eins und zwar möchte ich da in die Zielsetzung gehen.

00:02:59: Ich stelle die drei P-Regel vor.

00:03:02: Es ist super wichtig dass man sich wenn man seine Zeit produktiv einteilen, produktiv nutzen möchte das man sich ziele setzt.

00:03:09: Das hat jetzt jeder schon mal gehört.

00:03:10: es ist ein bisschen abgedroschen.

00:03:12: Es kommt jetzt nicht die Smartregel keine Sorge Nein, ich habe was anderes mitgebracht.

00:03:16: Die drei P von.

00:03:17: wie gesagt Und mit dieser Formulierungshilfe für Ziele schaffen wir es produktive Ziele, mindestens ein produktives Tagesziel zu formulieren und unsere To-do Liste zu transformieren in einen produktiven Navigator der uns durch einen Tag führt.

00:03:33: Die drei P-Regel ist ganz einfach erklärt.

00:03:37: es gibt drei Anforderungen an unsere Ziele.

00:03:40: sie müssen Persönlich im Präsenz und positiv formuliert sein.

00:03:45: Dreimal mit P, deswegen heißt es drei-P-Regel.

00:03:47: Kommt von Brian Tracy großer Autor kann ich nur empfehlen aber die Regel hat das in sich.

00:03:52: Ich gebe ein Beispiel direkt.

00:03:54: viele von uns schreiben sich eine To-Do Liste.

00:03:56: da steht dann drauf Präsentation.

00:03:59: Ich muss die Präsentation machen, dann treibe ich Präszentation auf die To-do Liste.

00:04:02: Das ist wahnsinnig schlecht so ein Ziel zu formulieren!

00:04:05: Warum?

00:04:06: Ich gucke drauf und weiß nicht so genau was zu tun ist... ...ich habe keinen Bezug zu diesem Ziel.

00:04:11: Besonders wenn es jetzt super wichtig ist,... ...wenn das die wichtige Präsentation ist, sich unbedingt fertig kriegen will,... ...dann werde ich erstmal andere Sachen mache.

00:04:17: Ich werde das mal E-Mail checken, ich werde erst einmal... ...weiß ich nicht einen Angebot machen, einen Kunden anrufen,... ...irgendwas anderes aber nicht diese Präsensation.

00:04:24: Wenn ich jetzt aber.... die drei p-regel nutze und ein ziel formulieren ich stelle die präsentation fertig weil sie mir einen großen nutzen bringt weil ich dadurch reich werde.

00:04:36: wie auch immer ich beschreibe es persönlich erste personen singular Bin im Präsenz, stelle die Präsentation fertig.

00:04:43: Ich kann schreiben ich mache die Präsentation!

00:04:45: Ich mache Folie drei bis vierzehn wie auch immer ich das aufteilen möchte und dann verknüpfe ich es mit einem sehr positiven Nutzen.

00:04:52: Ja, ich schreibe direkt dran.

00:04:54: was ist mir bringt?

00:04:54: Da schreiber ich in das Ziel rein.

00:04:56: Das mache ich für meinen Tagesziel.

00:04:57: Ich muss das nicht für die ganze Liste machen, für meine ganze Tuturliste.

00:05:01: Aber wenn ich so ein wichtiges Tagesziel formuliere, mithilfe dieser drei P-Regel.

00:05:06: Dann ist die Wahrscheinlichkeit dass ich mich mit großer Priorität, mit großem Fokus darum kümmere und das am Ende des Tages auch erledigt habe viel größer als wenn ich das nicht mache nur einen schnöden Punkt auf irgendeine Liste schreibe.

00:05:20: Ich glaube ganz spannend was du auch gesagt hast.

00:05:23: Ich kann natürlich rauf schreiben ich mache die Präsentation fertig Aber vielleicht tatsächlich auch, weil ich weiß es ist eine längere Aufgabe und vielleicht schaffe ich das heute nicht.

00:05:33: Ganz konkret vielleicht das vorzunehmen was ich realistischerweise heute wirklich schaffe also Folie drei bis sieben so

00:05:40: Ja, genau.

00:05:41: Wenn das Ziel groß ist brech ich das Ziel runter.

00:05:44: überhaupt kein Problem.

00:05:45: wichtig ist aber dass sich dann wieder in dieser Systematik bleibt dieser drei PSystematik so Brian Tracy der Erfinder davon beschreibt das so wenn ich es formuliere in der ersten Person singt also Ich persönlich und im Präsenz Dann ist das wie einem Befehl an unser Unterbewusstsein klingt ein bisschen spirituell angehaucht hat Aber tatsächlich was Davon auch hilft.

00:06:07: aber So wenn ich Jetzt halt nur ein Wort dahinschreibe, oder?

00:06:12: eine Liste mit hundert Worten dahin schreibe, ohne sie zu markieren.

00:06:18: Zu priorisieren vielleicht schreib ich nur eins daneben oder mache ein Sternchen wenn es besonders wichtig ist wie man das ja so macht.

00:06:23: Ja alle schön und gut.

00:06:24: aber wenn die es einmal aufgeschrieben hat... Das hat die Form wie einen Vertrag mit dem Unterbewusstsein und dass sich dann mehr Motivation habt dieses Ziel zu erledigen.

00:06:34: Das funktioniert wirklich!

00:06:35: Das kann ich sehr empfehlen gerade wenn ich einen vollen Terminkalender eine volle to-do Liste haben oder auch viele operative Aufgaben im Tagesgeschäft.

00:06:44: Viele selbstständige, viele Gründerinnen und Gründern kennen das ja dass man sich Ziele vornimmt, dass man wirklich vorab überlegt das könnte ich machen?

00:06:54: Und dann kommt das Tagesgeschäft.

00:06:56: am Ende steht man da vom Tag und denkt eigentlich habe ich nur reagiert Jetzt viel im Unternehmen gearbeitet, aber nicht am Unternehmen.

00:07:03: Sorry für den Kailauer!

00:07:04: Ich muss gleich was in euer Phrasenschwein werfen wahrscheinlich

00:07:06: dafür.".

00:07:07: Aber genauso ist es ja.

00:07:09: man lässt das große strategische aus dem Blick um die kleinen taktischen Sachen im Tag zu erledigen und dass ist eigentlich falsch.

00:07:16: Man möchte ja beides versuchen irgendwie zu balanzen.

00:07:19: Und mit so einem Tagesziel was ich dann mit der drei p-Regel formuliere schaffe ich das.

00:07:23: So behalte ich meinen Fokus So schaffe ich es auch, weniger unproduktive Beschäftigungen am Tag in die Liste zu nehmen.

00:07:32: Weil ich ja dieses Tagesziel noch habe was einfach Platz blockiert und dieses runterbrechen in kleine Ziele wie du es gesagt hast ist genau richtig falls man jetzt merken sollte dieser positive Aspekt wird weggedrückt durch die Wucht des großen Zieles hat man ja schon mal ein riesiges Ziel das er drückt einmal kein Bock anzufangen.

00:07:50: Ja mach es kleiner.

00:07:51: Mach es kleiner, mach den Ziel für einen Vormittag, eins für ein Nachmittag oder mach direkt ins Wochenziel heraus.

00:07:56: Ich mache die Präsentation fertig.

00:07:58: heute Folie eins bis fünf, morgen fünf bis zehn.

00:08:01: So ich schreibe diese Ziele auf und trage sie direkt in meinen Kalender rein.

00:08:05: Ich greif schon vor zu einfach Tipps, die gleich doch kommen.

00:08:10: Aber ja so ungefähr könnte die Strategie aussehen.

00:08:13: Wichtig hier wir fangen ganz easy an!

00:08:15: Wir nutzen die drei P-Regel.

00:08:17: es ist super banal.

00:08:18: jeder kann das machen.

00:08:19: ich will keine Ausreden hören.

00:08:21: jeder kann diesen Satz aufschreiben.

00:08:23: ich stelle die Präsentation fertig weil ich dadurch einen großen Nutzen habe.

00:08:26: jeder kann diesem Satz Aufschreiben für jede andere Aufgabe auch und dann will ich mal sehen wie eine to do Liste funktioniert wenn ich den Satz oben drüber schreibe mich zuerst um das Tageszeke machen.

00:08:38: Das ist ein gutes Stichwort für den zweiten Tipp gleich, aber ich möchte das auch ganz kurz bestätigen.

00:08:43: in meiner redaktionellen Arbeit mache es im Prinzip genauso.

00:08:47: Ich sage mir okay diese Seite möchte ich schreiben weil bringt ja auch etwas da sein Kontonstück zu schreiben und dann schaue ich auf dass ich mir das über die Woche in kleinere Teile aufteile weil in Endeffekt acht Stunden am Stück kann ich ohnehin nicht schreiben.

00:09:02: also breche ich das runter auf jeweils zwei Stunden pro Tag und dann kommt das in der Woche auch ganz gut hin.

00:09:09: Und das führt uns zu Punkt zwei deiner Liste.

00:09:15: Genau, und zwar möchte ich hier ein bisschen Struktur in den Tag bringen und ich bin bei Ryan Tracy geblieben nämlich bei seiner bekannten Eat That Frog Methode.

00:09:24: Hierbei geht es darum dass ich jeden Tag nicht mit irgendwelchen Kleinkramen beginne sondern sofort mit meiner wichtigsten Aufgabe.

00:09:33: Eat That Frog ist ein Sprichwort aus Amerika, eine Metapher die so etwas beschreibt wie wenn ich jeden Tag zu Beginn einen lebendigen Frosch verspeise kann mir nicht Schlimmes mehr passieren.

00:09:45: So es ist ein bisschen weit hergeholt und schlecht übersetzt aber so ungefähr klingt es.

00:09:49: das ist der Ursprung.

00:09:51: Grundsätzlich heißt es, wenn wir jeden Tag oder übertragen heißen.

00:09:54: Wenn wir jeden tag mit unserer schlimmsten wichtigsten Aufgabe beginnen die uns aber den größten Mehrwert liefert für unsere Entwicklung für die persönlich oder für die unseres Unternehmens dann haben wir einen positiven Tag begonnen.

00:10:06: Dann kann nichts Schlimmes mehr passieren!

00:10:08: Wir haben etwas geschafft und unser Tagesziel erreicht schon direkt zu Beginn oder schon direkt zur Beginn daran gearbeitet.

00:10:15: Und da ist ein wunderbares Gefühl, um sich direkt in einen produktiven Tagesrhythmus zu werfen wenn ich eben nicht morgens mit irgendwelchen Kleinkram beginne, nicht erstmal die E-Mail-Shakel, nicht erst mal alibi mäßig irgendwas aufräume oder irgendeine Aufgabe erledige von der Ich weiß dass sie gar nicht wichtig ist sondern nein direkt Die großen Brocken, das weiß ich schon lange vor mir her schiebe.

00:10:38: Und Tracy sagt diese EZ-Frog Aufgaben sind nicht nur die Aufgaben, die wichtig sind sondern auch die Aufgabem ganz besonders die nervig sind.

00:10:46: Die wir schon lange von uns herschieben wo wir prokrastinieren, die wir gerne abgeben würden.

00:10:51: in meinen Seminaren frage ich die Leute immer wenn wir die suchen was wäre die Aufgabe für deren Erledigung sie am meisten Geld bezahlen würde?

00:10:59: Und dann kommen wir immer sehr schnell darauf, was gerade die entsprechende Eat That Frog Aufgabe der Frosch, der entsprechenden Person ist.

00:11:06: Nämlich das, worauf überhaupt keine Lust hat, was aber so wichtig ist, dass er dafür Geld ausgeben würde.

00:11:12: und wenn man sich das mal fragt... Ihr könnt euch das auch mal fragen.

00:11:17: Was ist euer Frosch?

00:11:18: Was müsstet ihr eigentlich morgens beginnen und direkt erledigen?

00:11:22: Und ganz häufig höre ich da als Ausrede, ja es ist so groß!

00:11:26: Auch was du gerade gesagt hast Rinne, ah das ist so viel Arbeit!

00:11:29: Da sitzt sich ja den ganzen Tag dran.

00:11:31: Ja dann schneiden kleine Stückchen von deinem Frosche ab erstmal ein Beinchen oder.

00:11:35: ich will nicht die Vegetarier provozieren.

00:11:38: Aber man muss sich den ganzen Frosch auf einmal essen, um in der Metapher zu bleiben.

00:11:41: Sondern Schritt für Schritt häppchenweise ich arbeite.

00:11:45: jeden Morgen mache ich mir als Gewohnheit wir haben später noch einen Nummer aus Kript.

00:11:50: in Nummer sieben Haben wir noch ein Trick wie man gewohnhalten sehr leicht etablieren kann.

00:11:56: Jeden morgen mag es mit zur Gewohnkeit mit meiner wichtigsten Aufgabe zu beginnen.

00:12:00: Ich gehe direkt in die vollen ich kümmere mich um das was mich meine Organisation mein Unternehmen nicht persönlich weiter bringt Und erst danach gehe ich ins Tagesgeschäft.

00:12:10: Als allererstes aber esse ich ein Stückchen

00:12:12: Frosch.".

00:12:12: Du hast ja schon so ein paar Dinge genannt, die mich davon abhalten mit dem Frosche anzufangen.

00:12:18: Gerade wenn wir uns vielleicht auch Teams angucken gibt es da durchaus Dinge, die da diesem eigenen individuellen Ziel und den eigenen individellen Tagestart im Wege stehen können.

00:12:30: Welche Tipps hast du da?

00:12:33: Sehr häufig auch guter Punkt von dir, weil zwei Dinge.

00:12:36: Erstens wenn ich im Team arbeite super schwierig meine eigenen Interessen durchzusetzen und wenn ich einen Vorgesetzten habe eine vorgesetzte Person die mir sagen kann was ich zu tun habe.

00:12:46: aber auch hier gibt es für mich keine Ausreden weil dann wäre mein Ansatz zu sagen da mache das vorher Wenn du um acht oder eine Teambesprechung hast, stehst du vorher auf und machst die Sachen um halb acht.

00:12:56: Eine halbe Stunde vorher an deiner Aufgabe zu arbeiten wirst du hin bekommen.

00:12:59: Du stehst einfach vorher auf!

00:13:01: Du baust deinen Tagesrhythmus daran um.

00:13:03: Und das sagt jemand ja nicht gerne um halb acht mit der Aufgabe an, fängt dich von gern etwas später an.

00:13:08: Aber wenn ich eine neue positive Gewohnheit verankern möchte, wenn ich sehe dass mir das einen riesen Nutzen bringen könnte mit dieser EtherTruck-Methodo zu arbeiten dann ist das ein gutes Investment.

00:13:19: und gerade in Teams kann man auch im Prinzip gut in der vorgeschalteten Planung Organisation mal darüber sprechen zu sagen Lass mal gerade überlegen, dass wir uns hier nicht verheddern.

00:13:30: Sondern nicht direkt mit der größten Aufgabe anfangen.

00:13:32: Da kann man auch so ein bisschen Federvühlen versuchen die Organisation umzuschiften und die Prioritäten umzushiften einfach vorschlagen.

00:13:39: Man muss es ja nicht bestimmen.

00:13:40: Gerade in Teams ist die Kommunikation ja super wichtig.

00:13:43: aber auch da lässt sich das gemeinschaftlich festlegen und ansonsten durch einfach einen geänderten persönlichen Tagesplan vorziehen, da sich den Frosch von mir aus zu Hause, vom mir aus direkt nach dem Aufstehen Dass ich direkt am meinem größten Projekt arbeite, was auch immer das ist.

00:13:59: Das ist so ein krasser Vorteil das zu machen Auch allen anderen über der Konkurrenz den Kollegen wie auch immer.

00:14:07: Es bringt so viel mehr wenn ich mich morgens direkt mit dem wichtigsten beschäftige und nicht erst mich warm laufen muss was eh nicht funktioniert.

00:14:16: Das ist eine Form der Selbstlüge, wenn ich mir sage ja ich muss erst mal jeden Morgen klarkommen erstmal einen Kaffee trinken erst einmal eine halbe Stunde E-Mails so nein mach erst die wichtigsten Sachen alles andere kann solange warten.

00:14:29: und wenn es nicht warten kann dann stehe er auf und macht dann deine wichtigste Sache.

00:14:33: Arbeit daran lass dich davon nicht abbringen das zu schaffen.

00:14:38: Eine andere Argumentation ist manchmal dieses Thema.

00:14:41: Ich weiß ja nicht, wann mich die Muuse küsst oder wenn ich in den Flow komme und... Ich hoffe, wenn es jetzt nicht am Vormittag ist, dann ist es vielleicht später am Abend.

00:14:51: Wie realistisch ist denn das aus deiner Erfahrung?

00:14:54: Ja, gerade in kreativen Bereichen höre ich das häufiger.

00:14:56: Ich schreibe ja auch und sitze dann auch manchmal morgens da und denke mir eigentlich habe ich jetzt grad keine Lust oder es fällt grade gar nicht!

00:15:04: Aber dann bereite ich das vor wenn's überhaupt nicht läuft, wenn ich einen kreative Beruf hab' Wenn ich irgendwie auf was anderes noch angewiesen bin Dann kann ich an meiner Eat that Frog Aufgabe in der vom Arbeiten in der ich vorbereite.

00:15:17: Angenommen du musst etwas schreiben hast aber gerade die Riesenschreibblockade.

00:15:20: Ja, dann recherchier mach Stichpunkte, bereite den eine Grafik vor.

00:15:24: Bereite alles vor, dass du morgen einen größeren Happenforsch essen

00:15:27: kannst.".

00:15:28: Das ist jetzt aber nicht als Freifahrtschein gemeint um das jeden Tag zu machen mit oh ich fühl mich heute nicht so!

00:15:33: Nein nein nein wirklich nur in Notfällen das machen und hier gibt es auch noch wenn sie überhaupt nicht läuft empfehle ich einen Sheet Day einzulegen.

00:15:43: und hier gibts eine Regel von James Clear die ich sehr empfehlen kann beim Aufbauen von Gewohnheiten und seine Regel lautet Nicht zweimal hintereinander ausfallen lassen.

00:15:54: Du darfst schieten, aber nicht zweimal hinterneinander hat er in seinem Buch ein Prozentregel.

00:15:58: wunderbares buch Methode pardon wunderbaeres Buch hatte das beschrieben.

00:16:03: dass würde ich dann mit einem zugedrückten Auge empfehlen, aber wie gesagt nur im Notfall und dieses Jahr.

00:16:11: Ich warte bis ich kreativ bin ist für mich eigentlich keine Ausrede.

00:16:15: Kreativität kann man sich erarbeiten.

00:16:17: also wenn ich mich hinsetze und wirklich beim Schreiben, beim Zeichnen, beim Design – ich kann mir das erarbeiten!

00:16:23: Ich kann mich Schritt-für-Schritt herantasten, ich kann recherchieren, ich kan Konkurrenzanalyse machen, Und dann mache ich das, um mich Schritt für Schritt zurückzukämpfen.

00:16:34: Ja vielen Dank für den Hinweis!

00:16:37: Jetzt starten wir gut in den Tag mit Etherfrog.

00:16:42: Wir nehmen uns die wichtigste Aufgabe vor und haben vielleicht auch in der Stunde oder eineinhalb Stunden schon ganz gut was geschafft?

00:16:48: wie geht es weiter durch den Tag?

00:16:49: Genau noch ein Hinweis ist die Etherfog Methode wunderbar in Kombination mit der drei P-Regel?

00:16:55: Ich formuliere meine Forschaufgabe mit den drei Ps persönlich im Präsenz Und positiv.

00:17:01: so, jetzt sind wir dran.

00:17:02: Wir haben angefangen und uns hingesetzt mit der wichtigsten Aufgabe begonnen.

00:17:06: Was jetzt eigentlich zwangsläufig passiert nicht unbedingt danach wahrscheinlich schon währenddessen ist dass wir abgelenkt werden.

00:17:13: Wir lenken uns selbst ab.

00:17:14: Irgendein externe Einfluss kommt.

00:17:15: Wir gucken aufs Handy das E-Mail-Programm blinkt jemand kommt rein.

00:17:20: Wir schweifen mit den Gedanken ab.

00:17:22: Wir sind an einer Stelle zu perfektionistisch.

00:17:24: Das sind alles Gewohnheiten, negative Verhaltensmuster die uns davon abbringen produktiv und fokussiert zu sein.

00:17:32: Und gegen diese kleinen negativen Mikrogewohnheiten hilft ein Tool sehr gut was ich mir eigentlich aus der Comedy abgeguckt habe aber auch im ernsthaften Einsatz gut funktioniert nämlich die not to do Liste.

00:17:45: Die Not-to-do Liste, eigentlich ein Witz von Marc Uwe Kling funktioniert aber auch im persönlichen Selbstmanagement.

00:17:52: Es ist eine Liste wie der Name schon vermuten lässt das Gegenstück zu To Do Liste nämlich eine Leste mit Aktivitäten und Aufgaben die ich nicht erledigen sollte.

00:18:04: Dinge die mich davon abhalten produktiv zu sein in diesem Fall aufs Handy schauen zu perfektionistisch arbeiten immer direkt auf E-Mails zu reagieren fünf Gedanken gleichzeitig zu verfolgen, Multitasking zu machen.

00:18:18: Nicht klar zu planen.

00:18:19: All das sind so kleine Gewohnheiten die sich einschleichen und die uns selber blockieren um mit denen wir uns das Leben schwermachen.

00:18:29: Diese Not To Do sammle ich auf einer Liste.

00:18:31: Das mache ich nicht jetzt wenn ich fertig will mit meiner Idea Frog Aufgabe.

00:18:35: oder sagen wie soll ich?

00:18:36: Ich schreibe jetzt eine not to do Liste.

00:18:37: das mach' ich jetzt das mache schon in Vorbereitung das mache ich nebenbei.

00:18:40: Ich schreibe mir eine not-to-do Liste und überlege dabei Welche Aktivitäten von mir klauen mir am meisten Zeit?

00:18:46: Was blockiert mich, womit stelle ich mehr am meisten?

00:18:48: selbst ein Bein.

00:18:49: Dann schreibe ich auf die Liste und dann stell' ich mir Erinnerung.

00:18:53: Ich kleb mir einen Post-It an den Monitor.

00:18:55: Ich schreib mir was ans Whiteboard.

00:18:56: Ich leg mir eine Liste auf den Schreibtisch.

00:18:59: Ich baue vor mir aus einer Pushnachricht ein Die kommt...ich hatte mal einen Klienten der immer durchgearbeitet hat.

00:19:05: Der hat ne Pause gemacht.

00:19:06: Das war sein größter Fehler.

00:19:07: wenn wir ne Pause machen Dann ist das okay, wenn wir uns in einem Flow befinden.

00:19:11: Das tun wir aber nur in fünf Prozent der Zeit!

00:19:14: Die restliche Zeit arbeiten wir uns müde und sind dann nach zwei drei Stunden nicht mehr zu gebrauchen weil wir keine Pause gemacht haben.

00:19:20: Jede halbe Stunde eine kurze fünf Minuten Pause mal was trinken.

00:19:23: ich zeig später noch ne Technik mit dem man das gut umsetzen kann.

00:19:26: jedenfalls der Klient macht keine Pausen.

00:19:31: Was heißt, wie er das gebaut hat?

00:19:32: Aber wir haben es vorgeschlagen.

00:19:33: Dass er sich wirklich jede halbe Stunde über Outlook eine kleine Nachricht bekommt, eine kleine Terminerinnerung... Pause machen!

00:19:39: Ich sage den Namen jetzt nicht.

00:19:41: Pause machen, Pause machen.

00:19:43: Jede halbe stunde super nervig am Anfang aber er hat damit nach zwei drei Tagen schon gemerkt oder berichtet dass er diese negative Gewohnheit in so riesen Blöcken zu arbeiten oder mal was zu trinken ohne aufzustehen und sich einmal zu bewegen ohne mal den Kopf kurz frei zu machen Das hat er damit schon gut in den Griff bekommen, dass er dann wie im Gefühl schnallt.

00:20:03: Ja ich muss mal eine Pause machen bevor die Erinnerung kommt.

00:20:05: und genau so arbeitet man mit diesen Not-To-Do's.

00:20:08: Man geht sich selber auf die Nerven indem man sich daran erinnert dem man diese noch schlimmeren Aufgaben nicht macht.

00:20:14: not to do Liste ein super Tool um sich über einen längeren Zeitraum produktiv zu halten Und diese kleinen ekelhaften Zeitfresser und Produktivitätskiller aus dem Alltag ganz langsam zu entfernen.

00:20:25: Ich

00:20:26: glaube gerade bei dem Thema Handy kann das auch relativ gut umsetzen, indem man es einfach weg tut.

00:20:33: Einfach in die Tasche oder auf jeden Fall weg vom Schreibtisch.

00:20:37: Klar ich kann mir ein Zettel daneben legen nicht aufs Handy schauen aber wenn ich halt die Versuche aus meinem Umfeld entferne dann wird's wahrscheinlich noch schneller funktionieren.

00:20:50: Ich kann gut verstehen, wenn man sagt mein Handy soll liegen bleiben ich muss erreichbar sein für wichtigen Kunden X oder Y. Kann nicht alles verstehen.

00:20:57: las es da liegen aber dann ist halt die Versuchung groß das auch mal so zu nehmen oder auf Dinge zu reagieren die nicht dieser Kunde sind.

00:21:06: Was ich hier einfach empfehlen kann, ist ein gutes Kontaktmanagement.

00:21:10: Ich kann ja einstellen dass mich nur die eine Nummer in einem gewissen Zeitfenster anrufen kann oder durchkommt oder das nur diese eine Nummer einen Ton bekommt.

00:21:18: alle anderen sind auf stumm geschaltet.

00:21:20: da wirklich in dieser Einstellung mal investieren zu überlegen das zu machen.

00:21:24: Die fünf Minuten sind gut investiert indem man das geguggelt und eingestellt hat am Smartphone Die Hardcore Variante die ich tatsächlich auch immer wieder gerne empfehle werde.

00:21:34: Ich kann nicht, muss ans Handy wenn das da liegt dann ja Passwort drauf Zeitsperre oder das Handy in einen anderen Raum?

00:21:42: Oder das Handy ein Handytrisor der erst nach einer gewissen Zeit wieder aufgeht Dann komme ich gar nicht ran.

00:21:47: also man kann sich schon auch etwas härter selbst managen um nicht das handy zu benutzen wenn ich jetzt aber noch mehr ablenkung weg blocken möchte dass boom gerade diese branche ist.

00:22:01: das thema fokus software.

00:22:02: also ich kann ja apps runterladen ich kann abs für den browser benutzen.

00:22:07: ich empfehle jetzt keine weil so viele gibt die bestimmte Webseiten, bestimmte Programme, bestimmten Apps einfach blocken für einen Zeitraum.

00:22:15: Und dann kann ich einfach sagen morgens von acht bis elf keine Ahnung, ich mache nur Fokuszeit nicht den ganzen Tag komme ich nicht auf bild.de oder FAZ oder SZ, wo auch immer oder auf Gründer der sehr guter Block jemand mal zwischendurch lesen sollt Ich komm da nicht drauf weil ich fokussiert arbeiten möchte.

00:22:31: diese Seiten sind dann blockiert Aber nur in dieser Zeit, danach geht es wieder auf und ich kann da rein.

00:22:37: Aber dieses nebenbei recherchieren, nebenbei was lesen... Ich komme gerade nicht weiter!

00:22:42: Ich hänge mal hier auf der Webseite rum.

00:22:44: Das ist dann damit rausgenommen und das ist auch eine sehr negative Eigenschaft ein sehr großes To-do, was vielen Kopfarbeiter noch immer wieder massiv zeit klaut, nämlich dieses Alibi-Recherchieren.

00:22:54: Dieses Ja, ich lese nun mal eben schnell zwei Minuten, hundertmal über den Tag verteilt sind dann schnell zweihundert Minuten.

00:23:02: darum, einfach direkt diese Mikrogewohnheit auslöschen.

00:23:06: Die Not-to-Do Liste hilft dabei sie sichtbar zu machen und kontinuierlich sich selbst daran zu

00:23:11: erinnern.".

00:23:11: Sehr gut!

00:23:13: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW Bankengruppe – ob Sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen.

00:23:20: Fördermittel der KFW erleichtern Ihnen die Existenzgründung und Ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:23:26: Finden Sie die passende Förderung und lassen sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.

00:23:32: unter kfwde-slashgründen und kfwe.de slash Nachfolge.

00:23:37: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge.

00:23:42: Wie geht's dann weiter?

00:23:43: Genau, das ist jetzt sehr negativ mit der Not-to-do Liste.

00:23:48: Wir erinnern uns daran was wir nicht machen wollen.

00:23:50: Wir spüren negative Gewohnheiten auf.

00:23:53: Ich möchte aber jetzt den Blick in die positive Richtung lenken und zwar mit der Fokusfrage von Gary Keller aus seinem Buch The One Thing.

00:24:02: eine wunderbare Gedankenstütze um den Fokus darauf zu legen um was man sich eigentlich kümmern sollte.

00:24:09: Korrespondiert ein bisschen mit der Eat It Frog Methode von Brian Tracy hilft uns aber mehr dabei, den ganzen Tag den Fokus zu behalten und uns darauf zu besinnen warum wir eigentlich da sind?

00:24:21: Warum wir das machen wollen was wir gerade machen was das Wichtigste ist.

00:24:25: ich sage mal die Fokusfrage dann erkläre ich sie.

00:24:27: Die Fokus Frage lautet welches isst die eine Sache die ich tun kann so dass alles andere einfacher oder sogar überflüssig wird?

00:24:38: Das ist die Fokusfrage.

00:24:41: benutze ich wie eine mentale Gedankenstütze.

00:24:44: Ich schreibe sie auf ein Blatt, ich schreib sie auf einen Poster, ich Schreibe Sie auf einen Post-It, mache es wieder an dem Monitor hänges an die Wand, dass ich sie mindestens zwei-, drei Mal am Tag sehe, das ich daran

00:24:54: vorbeilaufe.".

00:24:56: Also bei mir hing sie früher im Büro direkt neben den Bücherregal jetzt hängt sie bei mir in Badetzimmer da sich sie zweimal am Tag zu Hause wenigstens sehe beim Zähneputzen morgens und abends.

00:25:07: Und diese Erinnerung daran Was die eine Sache ist, hilft uns einfach dabei den Fokus vor einem Tag nach einem Tag und vielleicht auch währenddessen einmal kurz zu resetten.

00:25:19: Und so sagen ja es waren so viele hundert Einflüsse.

00:25:22: was ist denn jetzt gerade das Wichtige?

00:25:25: Das erlebe ich bei meinen Klienten und auch sonst so oft dass man sagt Ja ich habe mit der wichtigsten Aufgabe angefangen dann war bar Meeting da war ich im Telefonat und danach bin ich so in den Autopiloten gegangen.

00:25:38: Und der Autopilot ist meistens schlecht, wenn er nicht trainiert ist.

00:25:42: Das wollen wir nicht!

00:25:42: Wir wollen uns rausreißen mit Selbstreflexion und Selbstmanagement.

00:25:47: und da hilft uns die Fokusfrage sehr gut bei indem sie uns mal wieder dahin stupst und sagt ein Moment freundchen Denk mal grad nach was is denn die eine Sache für dich?

00:25:57: Ich erklär kurz die Fokussfragen.

00:25:58: Welches ist die eine sache?

00:26:01: Nicht zwei, nicht drei, nicht fünf...eine!

00:26:03: Eine einzige Sache die ich tun kann Die in meiner macht liegt worauf ich einfluss habe.

00:26:08: Ich hab die selbst Verantwortung nicht irgendwelche externen sachen bin auf nichts angewiesen, ich habe die macht die ich tun kann so dass alles andere einfacher oder überflüssig wird.

00:26:19: diese eine Sache überstrahlt alles andere macht alles andere weniger wertvoll oder über flüssig oder sorgt dafür das später leichter von der hand fällt wenn ich diese eine sache erledigt habe.

00:26:31: wenn ich mich das frage Und einfach nur darüber nachdenken, laufe ich ganz anders durch die Welt.

00:26:35: Ich sehe meine Aufgaben ganz anders!

00:26:38: Ich bewerte sie sofort und ordne sie diese eine Sache unter.

00:26:41: wenn dann auf meiner Liste zwölf Punkte stehen aber nur einer davon trägt dazu bei diesen werde ich aber sehr wahrscheinlich aufschieben wie der Thema Eat The Frog Aufgabe.

00:26:50: was ist die eine wichtige große Aufgabe mit der ich beginnen soll?

00:26:54: Gehe mir diesem Fokus auch durch den Tag.

00:26:57: das heißt nicht dass du dein Tagesgeschäft links liegen lassen sollst Aber dass du dir bewusst sein sollst Ja, ich mache das jetzt.

00:27:03: Das ist notwendig!

00:27:04: Ich muss das erledigen damit es weiterläuft aber wirklich strategisch damit es geht welche eine Sache ist.

00:27:10: Damit hat das nichts zu tun und das muss sich danach noch machen.

00:27:13: Ich kehre schnell wieder zurück.

00:27:15: Ich erledige den kleinen Kram produktiv damit ich Zeit für meine große wichtige Aufgabe habe die mir den größten Nutzen bringt.

00:27:22: dafür ist die Fokusfrage.

00:27:24: Hast du ein Beispiel aus der Praxis?

00:27:28: Ja, hunderte.

00:27:31: Also es kommt auf die Zielgruppe an.

00:27:33: Die Fokusfrage ist super individuell.

00:27:36: wenn ich jetzt... Ich fange mal unten an!

00:27:38: Ich arbeite viel mit Studenten.

00:27:39: Jetzt habe ich die Studenten diskreditiert.

00:27:41: Ich fang mal unten in der Berufsleiter und sage wieso?

00:27:45: Welches ist die eine Sache, die ich für meine Klausur tun kann so dass alles andere einfacher oder überflüssig wird?

00:27:52: Hinsetzen alte Prüfungsaufgaben bearbeiten, hinsetzen Lernstoff durchgehen zusammenfassen wie auch immer ich meine Lernsachen.

00:28:00: Meine Lernstrategie beschreiben möchte oder umsetzen möchte so Ich weiß was zu tun.

00:28:05: ist es nicht das Ordner beschriften oder dass mit dem Kommilitonen quatschen?

00:28:09: nein Es ist die harte Lernarbeit.

00:28:12: welches ist die eine Sache die für mein Produkt lounge tun muss sodass alles andere einfacher oder überflüssig wird?

00:28:19: Setz dich hin und der Arbeiter ein Launchplan.

00:28:21: ist das Produkt noch nicht da.

00:28:23: Wie kannst du es produzieren?

00:28:24: Hör auf mit dem Perfektionismus.

00:28:25: fangen an, alles zu produzieren.

00:28:27: mach einen Plan.

00:28:28: leg los so.

00:28:30: welches ist die eine Sache die ich für die Präsentation nächste Woche tun kann sodass alles andere einfacher oder überflüssig wird?

00:28:36: Erarbeite ein Konzept, fang mit Folie zwei an.

00:28:38: Fangen einfach an, fangen anderen zu arbeiten!

00:28:41: Die Fokusfrage hilft uns dabei wirklich loszulegen die Aktivität zu finden und halt nicht weiterhin die großen Sachen aufzuschieben weil wir uns verpflichten.

00:28:53: ich kann das tun und dass ist die eine Sache.

00:28:56: so und indem ich mich das einfach frage Passiert es fast automatisch, dass ich meine to do's steuere.

00:29:03: Dass ich halt nicht in diesen schlechten Autopiloten komme sondern den autopiloten positiv beeinflussen.

00:29:09: Es gibt ganz viele Beispiele eigentlich auf jede Situation.

00:29:13: Ich kann es noch aus private beziehen welches ist die eine Sache die für meine Beziehung zu meinem Partner zu meinem Sohn zu meinem Vater tun kann?

00:29:22: Sodass alles andere einfacher oder überflüssig wird?

00:29:25: so In meinen Seminaren geht dann fünf Lebensbereiche da meistens durch und fragt das immer, nachdem wir dann sehr viel über den Job, über den Beruf gesprochen haben.

00:29:34: Und dann sehe ich meistens so in der Gesichter so, ah ja stimmt!

00:29:38: Das könnte ich eigentlich auch machen, das müsste ich im Haus machen usw.

00:29:41: Aber es gibt immer diese eine Sache.

00:29:43: die ist da, wir schieben sie nur nach hinten weil sie meistens unbequem ist, weil sie mit Aufwand verbunden ist, Weil wir selbst Verantwortung übernehmen müssen gerade wenn du hier als Gründer, als Selbstständiger unterwegs bist Du hast den ganzen Tag diese Manchmal erdrückende Selbstverantwortung.

00:29:58: Ich kenne es ja auch, ne?

00:30:00: Es macht super viel Spaß!

00:30:01: Aber manchmal wünscht man sich schon so die Beine hochlegen zu können sagen das soll andere entscheiden.

00:30:06: Ne, müssen wir leider selber machen und dafür sind für den anderen Lebensbereich dann häufig ein bisschen passiver und haben da nicht mehr so die Entscheidungskraft.

00:30:14: was willst du essen heute Abend?

00:30:15: Ah weiß ich nicht ist egal.

00:30:18: Nur ein kleines Beispiel, aber die Fokusfrage hilft uns dabei auch da wieder den Fokus zu bekommen.

00:30:23: Auch in der Lebensbereichen, die mal nichts mit dem Job zu tun haben, die man nicht mit der Selbstständigkeit so tun haben und da auch ja wieder eine Verantwortung zu haben ins Handeln zu kommen und halt nicht nur alles so nebenbei plätschern zu lassen.

00:30:36: Ja vielleicht auch ein ganz gutes Beispiel kannst du vielleicht aber bestätigen wenn wir gerade jetzt über Selbstständige oder auch Gründer und Gründerin nachdenken, das Thema Social Media in Zweifel.

00:30:48: Ja muss man irgendwie machen will man auch bringt kostet aber oft viel Zeit.

00:30:54: was könnte man jetzt tun?

00:30:55: Gerade in Zeiten von chitchi bt usw.

00:30:58: Könnte ich mich halt mal hinsetzen und schauen ob ich nicht einen Prompt entwerfen kann der mir dabei hilft social media posts einfacher zu machen um dann weniger zeit investiert zu müssen weil vielleicht auch schreiben nicht meine Stärke ist.

00:31:11: Aber da gibt es einfach Tools und Hilfsmittel.

00:31:13: Klar, ich muss ein bisschen Zeit investieren aber das macht dann jeden weiteren Post einfacher?

00:31:19: Ja völlig richtig.

00:31:20: auch hier nochmal der Blick auf den Nutzen denen das mit sich zieht.

00:31:24: Welches ist die eine Sache die tun kann so dass alles andere einfacher oder überflüssig wird?

00:31:29: Es hat ja einen Sinn warum man als selbstständiger als Unternehmer Social Media macht.

00:31:35: Man macht das nicht weil man das so geil findet und so viel Zeit hat, sondern man macht das ja um Reichweite aufzubauen.

00:31:41: Um die Idee nach vorne zu bringen, um das Netzwerk zu erweitern, um Umsatz zu machen.

00:31:45: So!

00:31:45: Und wenn ich mir das einfach mal überlege dass diese Möglichkeit besteht und für mich entschieden habe, dass das die eine Sache gerade für mich ist dann hab' ich keine Ausreden mehr.

00:31:55: Ich kann das machen?

00:31:57: Ich kann es umsetzen?

00:31:58: Ja dann mach ne.

00:31:59: Wenn das die Eine Sache ist loslegen bitte und genau Das hilft dabei.

00:32:03: also ja wunderbar.

00:32:04: und man muss nicht direkt die neue Social Media Plattform erfinden oder den Instagram-Algorithmus hacken, es reicht wenn man klein beginnt.

00:32:13: Wenn man Routine da rein bekommt.

00:32:15: also diese kontinuierliche Arbeit in Social Media ist das allerwichtigste ne?

00:32:21: Ich mache da ja auch selber viel... Also da einfach dran zu bleiben mit kleinen Schritten sowie du sagst reinehne fang an und dann Schritt für Schritt immer weiter immer weiter.

00:32:29: hol dir Unterstützung bei Tools lasst dich irgendwo inspirieren bau das auf aber wertaktiv Und überlegt ihr, warum du das machst?

00:32:36: Macht das Ziel gerichtet.

00:32:38: Halt auch so wichtig, dass man da nicht einfach denkt, Social Media kann jeder... Nee, kannst du nicht!

00:32:43: Also überlegt dir was, setzt den Ziel fang an, arbeite dich ran und dann kannst du es aber nicht einfach irgendwie was rein posten.

00:32:51: also wie du gesagt hast ich stimme dir völlig zu jetzt immer ein bisschen abgewichen.

00:32:54: Dort tut du Liste nicht abweichen sehr gut

00:32:58: Ein Endeffekt, ein Fortschritt kommt halt irgendwie nur durchmachen.

00:33:01: Ich kann einfach nur vorwärts gehen indem ich irgendwas was tue.

00:33:05: natürlich sollte ich nicht irgendwas tun sondern ich sollte einen Plan machen aber auch da aufpassen weil ich glaube das ist auch so ein Thema dass man es mit diesem Pläne machen einfach auch übertreiben kann und den ewig am perfekten Plan arbeitet.

00:33:19: nur was ist dann das Ergebnis?

00:33:21: Man fängt gar nicht an und man kommt keinen Schritt irgendwo hin.

00:33:24: Ja, die gute alte Planning Facility.

00:33:27: Die Verhaltensforscher haben mir sogar einen Namen gegeben!

00:33:31: Du hast völlig recht.

00:33:32: also dieses Überplan oder dieses perfektionistische Plan oder den Gefühl haben es fehlt noch ein Prozent.

00:33:38: ich fange deswegen nicht an Riesenfehler.

00:33:40: darum ist in Froschfang an Arbeiter deine eine Sache.

00:33:45: du kannst jetzt sofort umsetzen.

00:33:46: man kann übrigens auch umsetzten und parallel weiter planen.

00:33:49: das ist kein Prozess der hintereinander stattfindet.

00:33:52: Ich glaube Churchill hat das immer gesagt, ein gutes Zitat von ihm was ich sehr liebe Pläne sind nichts.

00:33:57: Planen ist alles!

00:33:58: Ein Plan wenn er fertig ist ist ja sofort veraltet.

00:34:00: hör auf dich an einem plan festzuhalten und plane ständig um so.

00:34:04: aber arbeite dabei sei dabei aktiv und hör nicht auf nur weil du noch nicht das Gefühl, dass die perfekte Richtschnur zu haben.

00:34:12: So anfangen planen verbessern lernen dieser ekelhafte Prozess der virtut.

00:34:16: genau

00:34:17: ja genau aber kleine Schritte sind ja auch einfacher zu gehen.

00:34:21: und dann kann ich auch nach ein paar ersten kleineren schritten.

00:34:24: also was kann ich vielleicht heute schon tun um in Richtung meines ziels zu kommen?

00:34:28: Dann kann ich da aber auch schon anfangt zum messen und dann zu gucken wie ist vielleicht das feedback?

00:34:34: wir sind die ergebnisse bringt mich das halt in die richtung dann kann Ich vielleicht weitergehen oder ich überleg mir andere Schritte.

00:34:40: Ich

00:34:40: bin auf dem

00:34:41: Weg.".

00:34:42: Jetzt haben wir sehr viel über das Thema Ziel, wir fangen fokussiert an und bleiben konzentriert.

00:34:48: Du hast vorhin schon einen Klienten ins Feld geführt der hat durchgearbeitet und du hast auch schon verraten dass das nicht unbedingt der Weg ist oder von aller größten Erfolg gekrönt.

00:35:04: Wie geht es weiter jetzt?

00:35:05: Genau, ich habe eine Technik mitgebracht die eben dieses Arbeiten in riesigen Blöcken zunichte macht und auch dagegen hält.

00:35:12: Mit einem schönen Etappenplan nämlich die Pomodoro-Technik.

00:35:16: Die Pomodorotechnik ist in den letzten Jahren gebohmt, sie ist auch relativ neu was das Zeitmanagement angeht kommt aus den achtziger, neunziger Jahre noch.

00:35:25: Man denkt jetzt so, oh das war genau, aber die Technik erlebt gerade einen Revival und ist dadurch auch ständig verbessert worden.

00:35:35: Sie ist ja hilfreich, gerade für Kopfarbeiter, für geistige Aufgaben die wir in großen Blöcken eigentlich erledigen müssten wie zum Beispiel ein Bericht schreiben einen Businessplan schreiben eine große Präsentation anlegen eine Produktbeschreibung ein großes Angebot machen so Sachen wo wir wirklich lange vom Computer vom Bildschirm sitzen müssten um das zu schreiben um das überlegen um das entwerfen.

00:35:59: Und da setzt die Pomodoro-Technik ein, weil sie hilft uns dabei große Aufgaben in kleine effiziente Etappenzutzegliedern.

00:36:06: Die Technik geht zurück auf Pepe Cirillo, ein Italiener der Sie erfunden hat, den Unternehmensberater und er war in einer depressive Phase.

00:36:15: Er konnte sich nicht motivieren so die Entstehungsgeschichte und schob ganz lange große wichtige Aufgaben vor sich her.

00:36:23: Und eines Tages sagt er dann so Schluss ging ihn die Küche holte sich eine kleine Eieruhr aus der Schublade dort, drehte sie voll auf und sagte so wenn ich jetzt in dieser Zeit schaffe konzentriert zu arbeiten um mich nicht ablenken zu lassen kann ich danach machen was immer ich möchte.

00:36:43: Und er arbeitete dann.

00:36:44: es waren zufällig fünfundzwanzig Minuten wie diese Eierurle laufen konnte und nach dieser Zeit oder nach diesen fünfund zwanzig minuten schaffte er so viel wie in der ganzen vorherigen Woche zusammen.

00:36:55: Und das war für ihn so ein Augenöffner, dass er daraus dann die Pomodorotechnik erfahren.

00:36:59: und sie heißt Pomodoro weil diese kleine Eieruhr die Form einer Tomate hatte.

00:37:04: Pomodoro heißt auf Italienisch Tomate.

00:37:07: So war diese Technik geboren.

00:37:09: Es geht einfach darum, dass wir in Etappen arbeiten.

00:37:12: Danach eine kurze Pause machen dann weiterarbeiten und die klassische Pomodoro-Technik folgt der Struktur.

00:37:17: Fünfundzwanzig Minuten arbeiten, fünf Minuten Pause.

00:37:20: Fünf Minuten Arbeiten, fünf Minuten Pause das ganze vier Mal.

00:37:24: Dann machen wir eine längere Pause von einer halben oder dreiviertel Stunde.

00:37:28: Halbe Stunde ist klassisch aber wir sind ein bisschen flexibel in der Pausengestaltung.

00:37:32: so Was ist der Clou an der Sache?

00:37:35: Der Clou in der Sache ist, der Mensch hat eine Konzentrationsfähigkeit, eine Leistungskurve.

00:37:40: Und diese Leistungskurve fällt mit beginnender Arbeit kontinuierlich ab und irgendwann sind wir auf dem Leistungsniveau was sich so bei zehn bis fünf Prozent eingependelt hat wenn wir zwei drei Stunden durcharbeiten.

00:37:53: Das ist ganz furchtbar!

00:37:55: hört sich jetzt viel zu dramatisch an und das ist gar nicht so, doch es ist so.

00:38:00: Diese Leistungskurve fällt drastisch ab nach zehn Minuten verbleibt dann aber auf einem Plateau und fällt da noch drastischer ab nach wiederum von zwanzig Minuten.

00:38:08: So hat die Verhaltensforschung herausgefunden!

00:38:11: Und diese fünfzehnzeig Minuten von Cirillo waren zufällig ein sehr guter Grad besser wie der Zufall, dass er wollte für einen Durchschnittsmenschen in Europa was die Konzentrationsfähigkeit angeht.

00:38:23: Daher passt die Pomodoro-Technik so gut für viele Kopfarbeiter, einfach um das Konzentrationsniveau nach den twenty-fünf Minuten und der kurzen fünf Minuten Pause wieder nach oben zu hiefen.

00:38:35: Und dann wieder unten wieder hoch wieder runter weiter usw.. Wir pendeln uns sozusagen immer wieder oben ein arbeiten dann Erholen uns kurz gehen dann wieder hoch und so weiter machen Dann eine größere Pause um dann danach wieder mit voller Energie anzufangen.

00:38:52: Das heißt, wir managen uns hier.

00:38:54: Wir machen Energiemanagement für unseren Körper und unser Geist mithilfe der Pomodoro-Technik wenn wir uns mit geistig anspruchsvollen Aufgaben beschäftigen.

00:39:02: Diese Pomodorotechnik funktioniert nur, wenn wir große Zeitfenster zur Verfügung haben.

00:39:08: Sie funktioniert nur wenn wir schaffen unsere Aufgaben zu zerteilen in kleine Schritte die wir in den Etappen lösen können.

00:39:14: Ich gebe Ihnen mal das Beispiel dazu Wenn ich ein Gehirnschirurg habe, er wird nicht nach fünf oder zwanzig Minuten Pause machen.

00:39:19: Er wird durchoperieren und es ist auch gut so dass er es macht.

00:39:22: Wenn ich aber gerade ein Bericht für die Steuer schreiben muss, kann ich nach fünfzehn Minuten mal ausstehen.

00:39:26: Wasser trinken, mich strecken und Fenster aufmachen und danach nach fünf Minuten weitermachen.

00:39:31: So hier aber ganz wichtig Pausengestaltung!

00:39:34: Ich darf die fünf Minuten nicht nutzen um dann mal eben schnell noch fünf E-Mails zu beantworten um meine Mitarbeiterin anzurufen oder was weiß ich zum machen?

00:39:42: Ich brauche die fünf Minuten, um mich zu erholen.

00:39:45: Die fünf Minuten sind eine Wartungseinheit für unseren Körper.

00:39:48: ich sorge dafür dass es mir gut geht.

00:39:50: Ich sorge dafür das sich danach produktiv weiter machen kann.

00:39:53: Ich stehe einmal auf und mache vielleicht ein ganz kleines bisschen Sport.

00:39:57: Ich bewege mich zumindest ein bisschen, ich dehne mich ein bisschen.

00:39:59: Ich trinke einen Schluck Wasser.

00:40:01: Ich darf mir auch Musik anmachen auf dem Handy.

00:40:03: Auch kein Problem!

00:40:04: Ich darf mich kurz ablenken in den fünf Minuten.

00:40:06: Ich kann dann machen was ich will theoretisch aber ich möchte etwas Gutes für mich tun.

00:40:10: Und danach fange ich wieder mit vollem Fokus, die twenty-fünf Minuten an.

00:40:15: Die Promodorotechnik muss ich planen?

00:40:18: Ich kann nicht mich hinsetzen und sagen, warte mal, mach' ich ihn jetzt!

00:40:19: La la la!

00:40:20: Neue twenty fünf Minuten?

00:40:21: Nein, ich mache mir vorher ein Promodoroplane.

00:40:24: Fünfundzwanzig Minuten Folie eins bis drei, fünf Minuten Pause.

00:40:28: Fünfundzwanzzig Minuten Folier drei bis sechs, fünf minuten Pause wenn ich jetzt die Präsentation machen möchte.

00:40:33: Ich möchte einen Bericht schreiben.

00:40:35: Fümunzwanzich Minuten recherchieren.

00:40:38: Finfminuten Pause.Fünfund zwanzig minuten Stichpunkte machen Fünf Minuten Pause.

00:40:43: Fünfundzwanzig Minuten Text drunterschreiben ohne Korrektur, fünf Minuten Pause, fünfund zwanzig minuten redigieren.

00:40:49: den Text schön machen lange Pause hier.

00:40:52: ich trenne die Aufgaben voneinander beim schreiben unfassbar wichtig.

00:40:56: sonderform trenne das recherchieren vom schreiben.

00:40:59: fang nicht an zu recherchiren schreibt drei setze.

00:41:01: rechercher schreibt zwei setze.

00:41:02: dass geht schief.

00:41:03: das dauert so lange man verhättet sich.

00:41:05: überall Trennen die Arbeitsschritte, das muss ich vorher planen.

00:41:09: Das schreibe ich mir vorher auf.

00:41:10: Ich mache mir einen Pomodoroplan Dann nehme ich mein Handy als Stopp-Uhr oder benutze eine Pomodoror App Davon gibt es hunderte mittlerweile.

00:41:17: Oder eine Browser Anwendung Starte die Stoppuhr und dann lenkt mich nichts ab!

00:41:22: Ich bin im Fokus, ich mache nur diese Eine Aufgabe... ...fünfundzwanzig Minuten lang, dann mach' ich die Pause Und dann mache ich den nächsten Schritt.

00:41:31: Ich plan das vorher.

00:41:32: Wenn ich merke, ich werde nicht fertig ziehe ich die Aufgabe in das nächste fünfundzwanzig Minuten intervall, aber die Struktur ist fest.

00:41:38: Davon wird nicht abgewichen!

00:41:39: Nach fünfund zwanzig minuten klingelt die Stoppe und ich mache die fünf Minuten Pause dann klingelst sie noch mal und dann mache ich es weiter.

00:41:46: Ich schiebe die Aufgaben und beim nächsten Mal plane ich es ein bisschen besser.

00:41:50: am Anfang nehme ich das aber in Kauf dass sich die Aufgabe nicht genau fertig kriegt.

00:41:53: Ein wichtiger Aspekt den du gerade genannt hast im Zusammenhang oder auch beschrieben hast im zusammenhang mit der Pomodore Technik?

00:41:59: Ich gebe mir halt für eine bestimmte Aufgabe eine bestimmte Zeit vor.

00:42:04: Also nicht, ich mache heute die Präsentation und mal gucken wie lange es dauert sondern ich sage eben okay Folie zwei bis drei möchte ich in diesen fünfundzwanzig Minuten oder dann eben ich mach eine Folie in den fünfundzwanzigen Minuten die nächste folie in dem Fünfund zwanzig minuten.

00:42:18: aber halt mir vorher zu sagen in welcher zeit möchte ich mit einem bestimmten teil meiner Aufgabe fertig werden damit ich da irgendwie auch ein richtwert hat beziehungsweise ein ziel worauf ich hinarbeiten kann weil ich glaube sonst dehnt sich das aus je mehr Zeit ich habe und dann mache ich heute Abend noch ein bisschen daran, ist ja nicht so schlimm.

00:42:35: Aber ich lege wirklich im Vorhinein fest, solange möchte ich dafür brauchen?

00:42:40: Und dann schaffe ich oder dann schaue ich wie viel ich eben da auch schafft und versuche auch wirklich innerhalb dieser Zeit zu bleiben.

00:42:46: Völlig guter Punkt von dir du hast es fast schon perfekt zitiert das Parkhinsong Gesetz was hier gilt eine Aufgabe den sich genau in derzeit aus in der zeit für ihre erledigung zur verfügung steht.

00:42:57: Genau das haben wir hier, beziehungsweise genau das vermeiden wir in dem wir eine enge Deadline legen.

00:43:03: Warum machen wir das sonst nicht?

00:43:05: Weil Deadlines fies sind!

00:43:06: Wir mögen das nicht uns selbst unter Druck zu setzen.

00:43:09: Insbesondere wenn wir schon externe Deadlines haben wollen wir uns keine internen mehr geben.

00:43:14: aber sie sind ein sehr gute Steuerungstool gerade für Menschen die häufig perfektionistisch arbeiten.

00:43:20: Die sagen so ich lasse mir Zeit ich gucke erst mal.

00:43:24: Ich nehme den halben Tag, um die Hintergrundfarbe meiner PowerPoint-Präsentation auszusuchen.

00:43:29: Nee, mach das nicht!

00:43:29: Du hast ja Folie eins bis drei, fünfundzwanzig Minuten und das ist eigentlich schon sehr großzügig bemessen mein Freund, ne?

00:43:36: Also gib dir selber diese Deadlines wenn du merkst ah hier könnte der Perfektionismus reinkicken.

00:43:42: Nimm dir das einfach um dich selber zu regulieren.

00:43:44: Du kannst es hinterher immer noch schön machen.

00:43:48: Am Ende einem Pomodoro-Intervall hinlegen, wo du sagst so jetzt gehe ich nochmal über alle Folien und mach die hübsche.

00:43:54: Jetzt mache ich die Schriftarten einheitlich aber mach doch erstmal den Inhalt drauf.

00:43:58: Mach doch erst mal das Wichtigste.

00:44:00: Guck doch dass das Konzept stimmt.

00:44:01: Arbeiter am roten Faden, arbeiter an den Zahlen, arbeite an dem Beispielen, arbeitte an der Key Message.

00:44:07: Wenn Du das hast dann ist die Präsentation schon sehr gut damit sie Exzellent wird, kannst du vielleicht noch die einzelnen kleinen Bausteine machen.

00:44:16: Aber das fällt am Ende eh keinem auf.

00:44:18: und wenn es Leuten auffällt dass Du auf Folie siebzehn die Schrift A drei Punkte kleiner hast dann sind es wahrscheinlich keine Genies sondern eher irgendwelche kritischen Idioten die den Inhalt nicht verstanden haben.

00:44:29: also hier einfach zu schauen was sind denn Die Prioritäten, worum geht es denn wirklich?

00:44:35: Und das mit einer Deadline in die Pomodoro-Technik zu packen ist ein sehr mächtiges Tool wenn du großes Zeitfenster am Tag hast dass du produktiv gestalten möchtest.

00:44:46: Du brauchst ein bisschen Zeit.

00:44:47: ne mindestens zwei Stunden für vier Pomodorie hintereinander für ein ganzes Set.

00:44:52: Die zwei Stunden am Stück die muss man sich erstmal frei blocken können frei von Meetings, frei vom Kunden anrufen, frei von irgendwas anderem.

00:44:59: da habe ich viel Verständnis für wenn das nicht immer geht.

00:45:02: Aber wenn man diese großen Zeitfenster hat, muss man sie auch produktiv nutzen.

00:45:07: Weil das ist ein Riesenluxus so viel Zeit am Stück frei zu haben und dann muss ich mich da durchmanagen und kann es nicht einfach auf mich einpressen lassen und vor allem nicht das machen was schon vor meinem Klienten erzählt habe, nehme ich mich hinsetzen und die zwei Stunden durcharbeiten.

00:45:21: Weil danach bin ich matschig, danach kann ich nichts mehr machen.

00:45:24: Danach bin ich auf einem ganz, ganz niedrigen Konzentrationsniveau und muss erst mal eine halbe Stunde irgendwo spazieren

00:45:29: gehen.".

00:45:29: Wenn ich das aber clever managere dann kann ich solche Blöcke in meinen Tagesablauf reinbauen und gehe mit voller Energie da raus und hab was geschafft!

00:45:38: Also die Pomodoro-Technik, ein ganz mächtiges Tool für Kopfarbeiter.

00:45:42: Die in größeren Zeitfenstern was Produktives schaffen wollen und an größeren Aufgaben arbeiten wollen.

00:45:48: Die Technik zwingt dich dazu zu planen.

00:45:51: Die technik zwinkt dich dazu in Blöcken zu denken.

00:45:54: Und sie limitiert die Zeit, die du diesen Blöken zuordnest.

00:45:59: Noch einen Hinweis, den ich ganz häufig dann auch in meinen Seminaren zeige ... Die Pomodorotechnik kannst du auch anpassen!

00:46:06: Du kannst entweder sagen, okay ich wechsle die Blöcke nicht ab so wie ich das gerade gezeigt habe.

00:46:11: Sondern ich mache viele Blöcke hintereinander.

00:46:15: So Ich mach fünfundzwanzig Minuten jetzt nicht recherchieren dann schreiben sondern ich mach fünf und zwanzig minuten Recherche Thema eins.

00:46:22: Fünfundzwzig Minuten Recherchen Thema zwei.

00:46:24: Fünfundzwanzige Minute Recherches Thema drei.

00:46:26: Ne?

00:46:26: Ich muss die Aufgaben nicht alternieren.

00:46:28: Ich empfehle dass eigentlich weil es mir Spaß macht.

00:46:31: Muss man aber nicht kann auch sinnvoll sein das Nicht zu tun.

00:46:35: Und du kannst die Blöcke auch mit der Zeit länger machen.

00:46:38: Das ist aber für Fortgeschrittene, also wenn ich jetzt zum Beispiel... Wenn nicht ein Buch schreiben würde?

00:46:43: Ich schreibe Bücher mit der Pomodoro-Technik.

00:46:45: Ich setze mich hin und schrei be Etappenweise!

00:46:48: So, ich schreiber mal nicht twentyfünf Minuten weil ich mir einbilde dass ich das länger kann.

00:47:12: Ich würde es nicht unbedingt kürzer machen, wenn ich gut drauf bin.

00:47:19: Wenn die Tagesform passt kann ich aber auch länger gehen.

00:47:25: Anerkanter Strukturmechanismus, den kann ich wählen.

00:47:28: Viel länger als eine Stunde würde ich aber nicht gehen ist doch nicht empfohlen.

00:47:33: So jetzt haben wir schon fünf Hex.

00:47:36: durch kommen noch zwei

00:47:38: genau die zwei Die Jetzt Noch Kommen der Eine sehr schnell erklärt und der Letzte geht da nochmal auf das Thema Gewohnheiten Der der Vollletzte Nummer sechs.

00:47:46: Ich habe Das zusammengefasst Task Trunks Und Termine mit sich selbst.

00:47:52: Hier gehen wir noch mal aus Aufgaben bündeln, das was ich gerade schon so angedeutet habe.

00:47:56: Wir haben ganz häufig am Tag, gerade wenn wir als Selbstständigen unterwegs sind, wenn wir Verantwortung haben und Entscheidungen treffen sollen, haben wir Mikroaufgaben.

00:48:04: Wir hatten viele kleine Aufgaben über den Tag verteilt hier mal eine E-Mail beantworten da mal einen Telefon naht führen hier mal gerade noch verschreiben da ein Angebot erstellen so.

00:48:14: Und einer der größten Zeitfresser ist es diese Aufgaben in willkürlicher Reihenfolge durchzuführen, weil wir immer wieder neue Aktivierungsenergie dafür brauchen.

00:48:27: Was viel besser funktioniert ist diese Aufgabe in effizienten Blöcken zu sammeln im sogenannten Chancs.

00:48:34: Das heißt ich mache einen Aufgabenblock nach meiner Eat That Frog-Aufgabe am Vormittag von mir aus um neun oder dreißig.

00:48:42: ein Beispiel nur halbe Stunde lang E-Mails beantworten.

00:48:45: Ich beantworte nicht erst die E-Mail vom Person X, dann mache ich fünf andere Sachen und dann von Person Y. Nein!

00:48:51: Ich habe diese halbe Stunde einmal am Vormittag, einmal im Nachmittag – das ist der Klassiker in der ich E-mails beantwortet.

00:48:57: Zwischendrin fasse ich das E-mailprogramm nicht an außer ich muss selber schnell was schreiben und etwas anfragen.

00:49:02: als es eine Ausnahme.

00:49:03: aber ansonsten bin ich dort nicht reaktiv.

00:49:06: Ich mache einen Termin-Block am Vormittag, in dem ich die Kunden anrufe.

00:49:30: Und wenn ich das mache, wird mein Terminplan viel strukturierter.

00:49:34: Ich habe nicht mehr diesen Sprung von einem zum anderen der so ein bisschen am Multitasking erinnert sondern ich bin sehr fokussiert konzentriere mich immer nur auf eine Sache.

00:49:43: Single-Tasking ist angesagt viel viel produktiver und dann hab' ich auch einmal freie Zeitfenster und diese freien Zeitfenste am Tag deswegen Termine mit sich selber zu machen nutze ich für mich.

00:49:54: Ich blocke in meinem Kalender eine Stunde am Tag Oder zwei oder drei, je nachdem wie viel Zeit ich finden kann für mich.

00:50:01: Da kommt nichts rein!

00:50:02: Da kommen keine Meetings rein, da kommen keine externen Einflüsse rein... Da kann nicht mal eben irgendjemand kurz ins Büro kommen und mit mir sprechen.

00:50:11: Nein das ist ein Termin mit mir selbst.

00:50:13: Da kümmere ich mich um meine wichtigste Aufgabe möglicherweise.

00:50:16: Da kümmer ich mich im Projekt.

00:50:19: Ich mache da einfach Pause und erfrische meinen Geist.

00:50:21: Das kann ich halt auch machen, indem ich einen Termin mitten in den Tag lege an dem ich sage so, dann brauche ich jetzt für Regeneration.

00:50:27: Ja, ich arbeite danach natürlich weiter aber der Termin ist heilig.

00:50:31: Da kommt keiner dran.

00:50:33: Und ganz viele selbständige oder auch Menschen die viel arbeiten generell machen das nicht.

00:50:40: Die machen keine Mittagspause.

00:50:41: Die gönnen sich keine Zeit für sich.

00:50:43: Sie ziehen sich nicht zurück schnaufen nicht mal durch.

00:50:47: Sie denken, sie müssten die ganze Zeit reagieren und da sein und Aufgaben mit jedem Wald so wichtig ist.

00:50:52: Stimmt auch, müssen sie auch!

00:50:53: Aber wenn wir keine Pausen machen, wenn wir uns keine Zeit für uns selbst nehmen dann sind wir nicht gut in diesen anderen Sachen.

00:50:59: Wir verschwenden unsere Energie, wir brauchen diesen Rückzugsort.

00:51:03: deswegen hier Tipp sechs Aufgaben bündeln.

00:51:07: Gleichzeitig aber auch Termine dafür machen und dabei nicht vergessen, Termine mit sich selber festzulegen.

00:51:14: Jeden Tag bitte ab jetzt ein Termin mit sich selbst egal was man da macht einen halben Stündchen um die Mittagszeit am Nachmittag, von mir aus auch am Vormittag halbe Stunde.

00:51:24: wichtigste Aufgabe oder einmal durcharbeiten.

00:51:28: Einmal durchatmen, nicht durcharbeiten!

00:51:30: Bitte nicht durch arbeiten, durch atmen und ja sich um sich selbst kümmern.

00:51:35: Das ist der sechste Tipp.

00:51:36: Dann kommen wir zum Tipp Nummer sieben.

00:51:39: Tipp Nummer Sieben, hier geht es um Mikrogewohnheiten und da habe ich ein sehr neues Konzept mitgebracht aus dem amerikanischen Raum nämlich das Konzept der non-zero days Und ein bisschen angelehnt an unsere ersten Ratschläge, die FROG-Aufgabe, Ziele setzen und so weiter.

00:51:56: Jetzt kommen die Non Zero Days ins Spiel weil sie helfen uns dabei diese neuen positiven Gewohnheiten zu verstärken oder sie halt erstmal in unserem Tagesablauf zu etablieren.

00:52:07: Ein Non Zero Day ist ein Tag an dem ich nicht nichts mache also wenigstens ein klitzekleines Bisschen an einer neuen positifen Gewohnheit arbeite.

00:52:18: Und dieses Konzept hilft uns dabei, auch wenn wir gar keine Lust haben positive Verhaltensmuster zu verstärken.

00:52:25: Weil wir wenigstens ein klitzekleines Bisschen daran arbeiten!

00:52:28: Wir müssen keine Stunde, keine halbe Stunde machen, fünf Minuten reichen.

00:52:32: Wenn ich mir jetzt vornehme... Ein klassisches Beispiel ist immer... Ich mache jetzt jeden Tag Sport und lese jeden Tag.

00:52:38: So, ich kann aber auch sagen, ich arbeite jeden Tag an meiner wichtigsten Aufgabe Und wenn ich jetzt morgens aufstehe, halb acht.

00:52:45: Ich fange halb Acht an und arbeite an meiner wichtigsten Aufgabe und merke, ich komme nicht voran!

00:52:50: Ich habe keine Lust.

00:52:51: Fünf Minuten reichen.

00:52:52: Arbeite fünf Minuten an deiner wichtigsten Aufgabe, mach nichts.

00:52:56: Lass das Verhalten des Muster nicht abreißen.

00:52:58: Lasst die Kette nicht abreiße.

00:53:00: Mach ein klitzekleines bisschen einen kleinen Schritt in die richtige Richtung wie du es gerade schon gesagt hast.

00:53:05: Die kleine Schritte ja jeden Tag ein kleines bisschen und du kommst immer weiter voran ist sich an, ja als sei es das normalste der Welt du denkst gar nicht mehr drüber nach.

00:53:15: Du hast eine Gewohnheit etabliert, herzlichen Glückwunsch!

00:53:18: So die non-zero days kann man aber nicht einfach so aus der Hüfte schütteln.

00:53:22: Man muss sie wieder planen und deswegen hatte ich auch vorher die Termine mit sich selbst.

00:53:26: weil genau das machst du bei den non zero days.

00:53:28: Du reservierst dir immer Zeit an einem Tag dafür um die gewohnhalt auszuführen in der morgens Oder vormittags.

00:53:35: abends würde ich nicht empfehlen, weil dann ist die Entscheidungsenergie schon meistens aufgebraucht.

00:53:40: Man hat keine Lust mehr.

00:53:41: das was wir gerade schon hatten lieber morgens oder am Vormittag je nachdem man nur gut drauf bist da blockierst du dir ein kleines Zeitfenster halbstündchen wie auch immer und arbeitest an der Gewohnheit die Du verstärken möchtest Entweder Pause machen, meditieren, lesen, Sport an der wichtigsten Aufgabe arbeiten oder etwas was dein Unternehmen nach vorne bringt.

00:54:03: Du hast überhaupt keine Lust drauf als Kundenanrufen wäre so ein Beispiel dafür.

00:54:07: Worauf man eigentlich die Lust hat den Vertrieb zugestalten oder ein Angebot zu verschicken einen Mitarbeiter Gespräch zu führen dafür bessere Stimmung zu sorgen das Team zu koordinieren seinen Tag für den nächsten Tag zu planen Das kann auch ein nonzero day Punkt sein.

00:54:21: dass ich das mache ja Diese Zeit reserviere ich mir, das mache ich jeden Tag und damit kann ich sehr einfach mit klitzekleinen Schritten positive Gewohnheiten etablieren.

00:54:33: Und diese so verstärken, dass sie sich irgendwann nicht mehr als Termine anfühlen sondern in meinen Tag übergegangen sind, dass ich das Gefühl habe irgendwas fehlt heute.

00:54:41: Ich hab den Tag nicht geplant zack!

00:54:43: Und schon fängt man damit wieder an und merkt die Gewohnheit ist da Sie meldet sich wenn ich sie nicht ausführe und das ist eigentlich das wo wir mit dem positiven produktiven Verhaltensmustern hin wollen.

00:54:53: Es kann ja zum Beispiel sein, dass ich irgendein neues Tool kennenlernen muss und natürlich ist das oftmals mit so.

00:54:59: uff weiß nicht wie lange es dauert.

00:55:01: Das ist kompliziert wie auch immer aber wenn ich einfach dann so wie du es jetzt beschrieben hast immer mal ein paar Minuten am Anfang dafür reserviere.

00:55:09: Es ist ein kleiner Einstieg glaube ich der nicht so weh tut und irgendwann entwickelt sich eine Gewohnheit raus bin ich auch schnell in dem Tool drin und hab's auch verstanden, kannst du anwenden.

00:55:20: Ja

00:55:20: völlig richtig ein super Beispiel.

00:55:22: was ich immer nehme dafür sind Sprachen und Software zu lernen ne?

00:55:26: Ich möchte Englisch verbessern.

00:55:27: so ja dann fang Ander mit jeden Tag fünf bis zehn Minuten englisch zu lernen Mit einer App, mit einem Buch, mit nem Browser-Programm was auch immer du haben möchtest.

00:55:37: Was dir gut tut legt eine Zeit dafür fest.

00:55:39: Du kannst das im Zug auf den Weg zur Arbeit machen.

00:55:41: Du kannst es in deiner Pause machen Abends vor dem Workout machen, wenn das deine Zeit ist.

00:55:47: Wie gesagt ich würde es eher vormittags versuchen oder morgens sogar.

00:55:50: oder eine Software, ne?

00:55:51: Eine neue Software zu lernen.

00:55:52: Ja dann schau dir zumindest wenn du mit Migräne irgendwo im Bett liegst und sag, boah ich kann heute nicht, ja dann schaue dir oder hör dir ein kleines YouTube Video dazu an.

00:56:02: mach einen klitzekleinen Schritt in die richtige Richtung lass es nicht ausfallen.

00:56:07: versuch diese Non Zero Day Kette aufrechtzuerhalten.

00:56:10: das ist so ein mächtiges Tool um Mikrogewohnheiten zu verstärken um auch die Angst davor zu verlieren.

00:56:16: oder wenn ich jetzt das Social Media Beispiel von dir nochmal nehme, als Gründer muss ich Marketing machen.

00:56:25: Muss Social Media machen?

00:56:26: Ja mach jeden Tag etwas für einen Social Media Account!

00:56:30: Du musst nicht jeden Tag posten.

00:56:32: Wer vielleicht gut je nach Plattform kommt immer ein bisschen drauf an aber du kannst jeden Tag was vorbereiten.

00:56:36: Du kannst jeden tag etwas schreiben.

00:56:37: Du kannst jeden Tag Ideen suchen einem Bild generieren.

00:56:40: wie auch immer Jeden Tag kannst du etwas machen.

00:56:42: Mach dir einen Plan, block Zeit dafür und mach das!

00:56:45: Lass dich nicht davon abbringen.

00:56:46: Zieh das mal dreißig Tage durch und guck wo du dann stehst.

00:56:49: Die meisten Menschen sind überrascht, wo man hinkommen kann nach dieser Zeit.

00:56:54: Ja?

00:56:54: Das funktioniert wirklich sehr gut.

00:56:56: Und du brauchst nur kleine Häppchen.

00:56:57: Du brauchst ein paar Minuten.

00:56:59: ich würde eine halbe Stunde anpeilen aber an Tagen an denen ja die Entscheidungsenergie niedrig ist und die anderen Einflüsse groß reichen auch fünf Minuten um halt die neuen Zero-Day-Kette nicht abbrechen zu lassen.

00:57:12: Das ist das Wichtige!

00:57:14: Wir haben sieben Wege, sieben Hecks abgeliefert.

00:57:17: Tim zum Abschluss was wäre aus deiner Sicht das eine Thema?

00:57:21: Was Sie aber auf jeden Fall mitnehmen sollten, um einfach besser durch ihren Tag zu kommen.

00:57:25: Das wichtigste Konzept für ein produktives Zeitmanagement und auch für weniger Stress ist Planung.

00:57:31: Also plane deinen Tag such dir Ziele setzt dir das eine Tagesziel.

00:57:36: Mit einer Planung bekommst du so viel mehr Struktur, du bekommest Souveränität, du lässt dich weniger treiben.

00:57:42: Plane deinen Tag!

00:57:44: Das wäre das Mantra mit dem ich die Zuschauer los schicken

00:57:48: würde.".

00:57:48: Vielen Dank!

00:57:49: Das waren sieben sehr spannende Wege und Hex wie ich eigentlich direkt ab morgen produktiver arbeiten kann – wie ich mehr Zeit für das Wesentliche habe.

00:57:58: Und als gute Nachricht auch noch mal für alle, die jetzt zugehört haben wir werden noch zwei Zusatztipps veröffentlichen

00:58:07: in

00:58:08: ungefähr zwei Tagen.

00:58:08: Also schaut einfach immer mal wieder auf dem Kanal hier nach und dort.

00:58:12: wird Tim noch zwei Tipps für Fortgeschrittene dann im Prinzip bekannt geben, vielleicht... Kurze Ausblick, welche zwei sind das?

00:58:22: Wir werden einmal über die VIP-Liste sprechen und danach noch über den Zero Based Thinking Ansatz.

00:58:29: Zwei Tools mit denen man ja wenn man sich gerade schon etwas höher auf der Karriereleiter befindet oder schon sehr beschäftigt ist und ein okayes Zeitmanagement hat, die aber dann nochmal die nötigen Impulse geben können um von einem sehr erfolgreichen auf ein nachhaltig erfolgreiches und auf ein glückliches Leben zu kommen.

00:58:44: also die beiden Tipps kann ich wirklich nur empfehlen.

00:58:46: sie helfen sehr gut.

00:58:48: Wunderbar!

00:58:49: Tim, dann vielen Dank für all die hilfreichen Tipps und ich kann ja sagen bis bald.

00:58:54: Wir hören uns ja gleich nochmal in einer kurzen extra Folge!

00:58:58: Bis bald alles Gute!

00:58:59: So

00:58:59: und auch euch vielen dank fürs Zuhören.

00:59:02: Ich hoffe ihr konntet viele kleine Dinge mitnehmen, mit denen ihr jetzt eure Tage einfach ein Stück produktiver gestalten könnt.

00:59:09: mehr dieses Gefühl Mensch ich habe heute ziemlich viel gemacht aber bin nicht richtig vorangekommen Stück für Stück in den Hintergrund rücken könnt und einfach mehr aus eurer Zeit macht.

00:59:20: Vielen Dank, bis zum nächsten Mal!

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