Unternehmer verraten ihre Erfolgsgeheimnisse: Kompakt & praxisnah (#265)

Shownotes

Gründerinnen und Gründer teilen ihre wertvollsten Learnings. Vom Umgang mit Risiko über gesunden Sales bis zu Networking-Tipps. Erfahrung pur. Authentisch, praxisnah und motivierend.

Das erwartet dich

  • Weshalb Umsetzung wichtiger ist als die perfekte Idee
  • Wie ein kluges Risiko den entscheidenden Durchbruch bringt
  • Wann „Nein sagen“ die beste Entscheidung ist
  • Warum Burn-out oft mit fehlenden Grenzen beginnt
  • Wie du LinkedIn strategisch und zeitsparend nutzt
  • Worauf es beim Händleraufbau und Pricing wirklich ankommt
  • Wie Netzwerken langfristig funktioniert
  • Weshalb das Bauchgefühl beim Hiring zählt
  • Tipps für den Gründungsvertrag und eine gesunde Co-Founder-Dynamik
  • Was „Growth Mindset“ konkret im Gründeralltag bedeutet

Key Takeaways

  • Ein klarer Fokus auf Umsetzung bringt mehr als monatelanges Planen.
  • Vertrauen in sich selbst und schnelles Entscheiden schaffen Agilität.
  • Echte Prioritäten beginnen mit dem Eintrag privater Termine im Kalender.
  • Netzwerke funktionieren besser, wenn man zuerst gibt statt fragt: „Was hab ich davon?“
  • Authentizität und Konsistenz machen LinkedIn zur wirkungsvollen Bühne.
  • Ein Nein im Bauchgefühl ist oft die richtige Antwort – im Hiring wie bei Kunden.

Die Gäste

  • Jan Elsner: Gründer von Skinuvita
  • Benedikt & Jakob Sons: Gründer von Cansativa
  • Torsten Bendlin: Gründer von Valuedesk
  • Thomas Jaenisch: Gründer von myboshi
  • Jakob Hebestreit: Gründer von Gainback
  • Lukas Zörner: Gründer von Qonto und Integral
  • Jannis Johannmeier: Gründer von The Trailblazers
  • Jan Wessels: Gründer von Bremen Startups
  • Isabell Hansen: Unternehmerin mit 25 Jahren Erfahrung

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Ein besonderer Hörtipp: Du willst lieber aus den Fehlern anderer lernen, als sie selbst zu machen? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich: Im Podcast „Ungeschönt“ der KfW Bankengruppe sprechen Gründerinnen und Gründer Klartext – persönlich, ehrlich und ungeschminkt: Ungeschönt – der Gründungs-Podcast | KfW.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die besten Tipps bekommen wir von denjenigen, die bereits selbst eine ähnliche Situation durchlebt haben.

00:00:06: Deshalb präsentiere ich dir eine Auswahl der besten Tipps des Jahres von Unternehmern und Unternehmerinnen, also direkt aus der Praxis.

00:00:14: Und ich bin mir sicher, dass du eine Menge mitnehmen kannst.

00:00:16: Bevor es losgeht, wenn du schon häufiger was aus dem Podcast mitnehmen konntest, bin ich dir dankbar für ein Abo und eine Bewertung.

00:00:23: Und nun zu Tipp Nummer eins.

00:00:25: Besser gründen,

00:00:26: der Podcast von FürGründer.de.

00:00:29: Und hier ist euer Host und

00:00:31: Chefredakteur von FürGründer.de,

00:00:33: René Klein.

00:00:34: Oft trauen wir uns nicht, den ersten Schritt zu machen.

00:00:37: Uns gehen Risiken durch den Kopf oder wir denken, dass wir noch nicht perfekt vorbereitet sind.

00:00:41: Jan Elzner, Gründer von Skinjewiter, hat sich selbst erlebt und wurde genau dies ändern, wenn er nochmal starten würde.

00:00:48: Ich

00:00:49: würde... anderes Verhältnis zu Risiken haben.

00:00:52: Wenn ich jetzt zurückleg, es gab einige Situationen, wo ich dachte, oh, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, ist neunzig Prozent.

00:00:58: Und ich habe es deshalb gar nicht erst angefangen.

00:01:00: Ein Beispiel ist, wir brauchen eine Dermatologin und Dermatologen, allerersten, die uns unterstützt und mit medizinischen Feedback hilft.

00:01:07: Ich hätte viel früher anfangen können, Dermatologen, Dermatologen anzuschreiben.

00:01:11: Und ich hatte dann ein Gespräch mit einem Kumpel und er hat gesagt, Herr Jan, weil ich immer gesagt habe, ja, um das zu gründen, brauche ich mal eigentlich medizinische Expertise.

00:01:18: Aber als Patient war ich schon drei Monate auf dem Termin.

00:01:20: Und jetzt bin ich ja irgendwie so ein Start-up-Typ von der Uni.

00:01:23: Ich bin noch nicht mal als Patient und will denen irgendwas von der Firma erzählen.

00:01:26: Die haben doch sowieso keinen Interesse und Zeit dafür.

00:01:29: Und da meinte der eben, ja, wie hoch siehst du denn die Volkswahrscheinlichkeit?

00:01:32: Ich seh ja vielleicht zehn Prozent, neunzig Prozent wird es nicht klappen.

00:01:34: Und dann kam er mit so einem Spruch, der mir auch hingepriegt ist und das eigentlich das auch so zum Ausdruck bringen, der meinte so, okay.

00:01:41: Wenn du neunzig Prozent Wahrscheinlichkeit hast zu scheitern, wie viele Dematologen gibt es hier, schreib doch zwanzig an.

00:01:45: Also, da ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass jemand winnen wird.

00:01:49: Und dann haben wir die ersten drei Mails rausgeschickt, die drei bekanntesten und populärsten Dematologen hier im Bremen.

00:01:55: Und innerhalb von einer Stunde kam eine Antwort vom Vorsitzenden des Berufsverbandes hier.

00:01:59: Hier haben wir heute nicht am Freitag nach Praxischluß vorbeikommen.

00:02:01: Und das war für uns ein Riesen-Game-Changer.

00:02:04: Und jetzt rückblickend war so der Moment, warum habe ich das nicht ein Jahr früher einfach mal gemacht?

00:02:09: Und es gibt so ganz viele andere Themen im Start-up-Bereich und ich finde das irgendwie auch so eine deutsche Mentalität.

00:02:13: Ah, zu neunzig Prozent wird das nicht klappen, also fange ich am besten gar nicht erst an.

00:02:17: Es ist, wer im Sales arbeitet, der kennt das, Kalterquise und so weiter.

00:02:21: Aber für viele Menschen ist das irgendwie nicht selbstverständlich, das ist so ein Hemmnis.

00:02:24: Ich glaube, das ist Angst vor Scheitern und vor kleinen Fehlern, die man machen könnte.

00:02:27: Aber manchmal gehört es einfach dazu.

00:02:33: Also, legt einfach los.

00:02:35: Doch auch immer mit Augenmaß und Rücksichtnahme auf euch selbst, wie Jan bei seinem zweiten Tipp zum Thema Belastung aufzeigt.

00:02:41: Ja, ich glaube die Gefahr ist eben, dass es ist ja nie genug.

00:02:45: Also es ist ja nicht eine Person da, die sagt, hey, das hast du aber toll gemacht und jetzt mach mal Feierabend.

00:02:51: Und man will sich ja selber auch in Zukunft nie vorwerfen müssen, dass es gefloppt ist, weil man nicht alles gegeben hat.

00:02:57: Und das ist natürlich ein Risiko.

00:03:00: Deshalb dann immer mehr zu arbeiten und Nachtschichten und etc.

00:03:04: Und ich glaube, das ist wichtig, damit vernünftig umzugehen.

00:03:08: Was es gerade gesagt ist, Marathon keinen Sprinn.

00:03:10: Natürlich kann man mal durchpuschen, aber irgendwann braucht man Regeneration.

00:03:12: und eine Nacht durchgearbeitet bis für morgens führt zu einem erhöhten Schlafbedürfnis am Vorgetag und zu Fehlern, die man macht.

00:03:18: Und netto hat man dann nicht unbedingt Sachen schneller gemacht.

00:03:21: Vor einer engen Dadline.

00:03:22: natürlich gibt es auch Situationen, da führt kein Weg dran vorbei.

00:03:24: Aber das ist extrem wichtig.

00:03:26: Und ansonsten finde ich, Der Körper ist in vielen Bereichen wie eine Maschine, die mit gewissen Parametern besser oder schlechter läuft.

00:03:34: Gesunder Schlaf ist wichtig.

00:03:37: Da kann man nur begrenzt dran streichen.

00:03:39: Gesunde Ernährung wird sich auch rechnen, das zu vernachlässigen.

00:03:42: Fast food und nichts mehr kochen oder sonst was, weil man gerade irgendwie am Hasseln ist.

00:03:47: Und dann krank werden übrigens auch nichts.

00:03:49: Dann soziale Kontakte und mentale Balance ist auch total wichtig.

00:03:54: Sport und Bewegung, genau so.

00:03:56: Man kann natürlich schnell als Start-up in so ein Tunnel kommen, dass man dann plötzlich, uff, jetzt ist es schon so spät, etc.

00:04:02: Was mir da persönlich geholfen hat, ist zu tracken.

00:04:04: Also, ich hab so eine Smartwatch, die tracked meinen Schlaf, das ist mein Schwachpunkt, dass ich mal zur richtigen Uhrzeit ins Bett gehen muss.

00:04:12: Man muss wissen, was sind die Themen, auf die man besonders ein Auge drauf haben muss.

00:04:15: Ernährung und Sport war bei mir immer okay.

00:04:17: Da hab ich natürliches Bedürfnis nach, aber auch soziale Kontakte, da einfach dann noch gewisse Zeiten zu blocken, zu reservieren, dass man da auch mal gemeinsam was macht.

00:04:25: Oder vielleicht noch mal dann zu etablieren, dass man beim Anfang vielleicht voll motiviert, sieben Tage die Woche arbeitet, irgendwann zu sagen, hey.

00:04:31: Ich mache jetzt mal einen richtigen Sonntag und vielleicht auch mal ein richtiges Wochenende, um dann das endlich Zeit mit Freunden oder Bekannten zu verbringen.

00:04:38: Oder ich mache mal Urlaub und nehme mal nicht den Laptop mit.

00:04:41: Hau ich jetzt auch noch nicht geschafft, aber gewisse Boundaries zu klären.

00:04:45: Aber ich habe es geschafft, eine Urlaub den Laptop nur eine Woche nicht zu öffnen.

00:04:48: Das war der erste kleine Erfolg und das Unternehmen lief trotzdem.

00:04:52: Und da hat man eine Verantwortung gegenüber sich selbst.

00:05:01: Benedikt und Jakob Sons haben die Kanzativergruppe gegründet.

00:05:05: Ein etablierter Großhandler für medizinisches Cannabis mit über sieben Millionen Euro Monatsumsatz.

00:05:10: Und auch Benedikt betont, dass der Erfolg vom Machen kommt und nicht von Perfektion.

00:05:15: Ich würde mal anfangen,

00:05:16: einfach machen, nicht zu viel nachdenken und

00:05:20: ins Getummel gehen.

00:05:22: Und eine Idee kann,

00:05:23: ich sag mal, okay oder

00:05:24: gut sein.

00:05:25: Noch wichtiger ist die tatsächliche Umsetzung und da,

00:05:30: dran zu bleiben

00:05:31: und das Ding ins Ziel

00:05:33: zu bringen.

00:05:34: Eine mittelmäßige Idee, die richtig geil umgesetzt

00:05:37: ist, die kann

00:05:38: mehr Wert

00:05:38: generieren als

00:05:39: die beste Idee des Jahrtausends, die schwach umgesetzt wurde.

00:05:47: Und Jakob, gibt dir einen Tipp für das richtige Mindset mit?

00:05:51: Das Mindset ist die halbe Miete.

00:05:53: Glaub dann euch und vergess nicht, dass die Art, wie ihr auf Sachen schaut, auf euch selber.

00:06:00: wie ihr Dinge angeht, wie ihr letztlich euer eigenes Mindset auch beeinflusst, eben zu einem Growth Mindset hin.

00:06:06: Großes von euch zu verlangen, groß von euch auch zu denken, weil das in euch alles groß angelegt ist, schafft sicherlich die besten Chancen auch Großes zu erreichen.

00:06:15: Denk nicht klein von euch, seid nicht im Fixed Mindset, denkt groß von euch und dann könnt ihr tatsächlich Berge versetzen.

00:06:22: Überall auch in der Gründung, auch mit eurem Business.

00:06:25: Und da Beharrlichkeit, Vollgas und Execution hinten dranstellen, dann wird es auch erfolgreich.

00:06:34: Als Selbstständige und Unternehmer treffen wir andauernde Entscheidung.

00:06:37: Das ist für viele von uns schwer.

00:06:39: Lieber alles gut und damit oft lange durchdenken oder lieber schnell entscheiden.

00:06:44: Jakob hat einen klaren Standpunkt.

00:06:46: Ich glaube, Agilität zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man schnell analysiert und schnell entscheidet.

00:06:52: Wenn ich rechtzeitig genug bin, dann entscheidet eine Kurskorrektur von ein oder zwei Grad darüber, ob ich in Neufundland oder am Kaphorn auskomme.

00:07:01: Wenn ich diesen Zeitpunkt der Entscheidung zu lange herauszögere, dann kann ich so agil sein, wie ich möchte, dann kriege ich diese Kurskorrektur nicht mehr hin.

00:07:10: Deswegen sticht die Bereitschaft, schnell auch unangenehme Entscheidungen zu treffen und umzusetzen, sticht immer Jede Art von Schnelligkeit und Agilität, die man dann hinten raus an Tempo von seinem Team vielleicht abverlangen kann.

00:07:22: In der Kombination ist es natürlich wünschenswert, dass man schnell entscheidet und sich auch schnell bewegt.

00:07:27: Aber durch die schnelle Entscheidung hat man immer mehr gewonnen, als man kompensieren könnte, wenn man hinten raus mit viel Blutschweiß umtreten, dann versucht noch, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

00:07:41: Torsten Bendlin hat mit forty-six seine Konzernkarriere an den Nagel gehängt und das Startup Value Desk gegründet.

00:07:48: Jeden Tag ist viel zu tun.

00:07:49: Doch

00:07:50: worauf du zuallererst achten solltest, ist für Thorsten ganz klar.

00:07:54: Ich würde mich jetzt gerne hinstellen als Guru, lieber René.

00:07:57: Das bin ich, aber nur teilweise.

00:08:00: Also ich habe Phasen, wo ich wirklich sensationell unterwegs bin.

00:08:04: Auch über Monate.

00:08:05: Ich stehe morgens um fünf

00:08:06: auf,

00:08:07: mache Sport, mache Yoga, gehe joggen, plane meinen Tag vor.

00:08:13: Unglaublich.

00:08:14: Also wirklich, das könnte man so eine richtige Instagram-Story draus machen.

00:08:18: Aber es wäre gelogen, wenn ich das über acht Jahre durchgehalten habe.

00:08:21: Und wenn es richtig rums und wenn es richtig drunter hergeht, dann gelingt mir das auch nicht.

00:08:26: Und ich glaube, das geht auch mal zu weit dazu, dass immer dieses perfekte, der perfekte Start in den Tag mit Sport, Yoga, zehn Kilometer Lauf und Porridge, dass das nicht immer funktioniert.

00:08:38: Und ich würde so sagen, es hat bei mir zu dreißig Prozent funktioniert und zu siebzig Prozent nicht in der Zeit.

00:08:43: Ich glaube, was für mich wichtig ist, es gibt so ein schönes Bild.

00:08:47: dass man das Glas hier, das Wasserglas, das hat halt eine Grenze, das ist bei uns der Tag, vierundzwanzig Stunden oder zehn Stunden, wo wir arbeiten und dass man die persönlichen Dinge, die für einen wichtig sind, wie Gesundheit und Familie, Arztbesuche oder selbst für Sorge, dass das zuerst ins Glas kommt.

00:09:03: und danach der Rest.

00:09:05: Ich kann nicht darauf vertrauen und warten, dass mir irgendeiner sagt, Trost, Mensch, mach doch mal eine Auszeit oder geh mal zum Arzt.

00:09:13: Also ich muss selbst dafür verantwortlich sein und das ist nur mein Tipp an alle.

00:09:17: Eure wichtigen privaten Termine, Arzttermine, Selbstversorgung oder Sport, tragt euch die in Kalender fest ein und ihr müsst euren Tag darum planen.

00:09:26: Weil andersrum ist das klar schon voll.

00:09:28: Mein Tag ist immer voll.

00:09:29: Also das ist der einzige primitiv sauber Wirkung voll zu Tipp, den ich begeben kann.

00:09:34: Tragt euch

00:09:34: alles

00:09:35: für die Zukunft in eurem privaten, in euren Businesskalender ein, was für euch wichtig ist.

00:09:43: Vertrieb und Verkauf sind nötig für den Erfolg.

00:09:45: Keine Frage.

00:09:46: Und doch tun sich viele selbstständige Schwer damit.

00:09:49: Dafür?

00:09:50: Herr Thorsten, ein Tipp.

00:09:51: Wir haben quasi eine Preisexeltabelle gebaut.

00:09:54: Da hatte ich den Kunden am Telefon oder im Videocall.

00:09:57: Ich habe dann wirklich die Originalpreisliste übertragen.

00:10:00: So, und dann bin ich wie im Autohaus, bin ich da durchgegangen.

00:10:03: So, Sie wollen also eine Mercedes E-Klasse haben.

00:10:07: Wunderbar.

00:10:08: So, welcher Motor darf es denn sein?

00:10:09: Also, Sie haben fünf Motoren zur Auswahl.

00:10:12: Ich würde das mit dem Allofelgen vielleicht jetzt echt weglassen.

00:10:14: Das muss ja nicht sein.

00:10:15: Also, ich habe den wirklich beraten, Und ich meine das jetzt gar nicht mal lächerlich.

00:10:20: Den Kunden im Preising zu beraten, was für ihn das beste Modell ist.

00:10:25: Das finde ich total genial.

00:10:26: Und wir haben den Anspruch, ich hoffe die Kunden sehen das auch so, dass wir den Kunden so ähnlich wie bei den Telekom verträgen, immer auf das günsteste Modell bringen.

00:10:36: Also in unserer Preislogik, wo das vielleicht keinen Sinn mehr macht.

00:10:39: Es gibt andere Usermodelle, wenn du diese nicht nutzt, nimm doch die.

00:10:43: Weißt du, ich meine?

00:10:44: Und dass man das auch wirklich so glaubt.

00:10:46: Also ich will nicht den wie nicht das Maximum raushandeln, also eine Maximierung, sodass es wirklich so ein passendes Modell ist.

00:10:53: und ich frage hier mal, jedenfalls in den Kreuz wo ich es gemacht habe, wie fanden sie das denn jetzt?

00:10:58: Das fand ich echt gut.

00:10:59: Und das Coolste, was mir mal gesagt wurde, na gut, wenn mir das zu teuer ist, muss ich halt noch ein bisschen was weglassen.

00:11:04: Ich finde, das ist auch so eine Vertriebsbinsenweisheit, kennt vielleicht jeder, aber irgendwie man fragt etwas, was man runterlassen soll, was man diskutieren soll.

00:11:14: Ja gut, dann musst du aber auch selber was mitnehmen.

00:11:16: Du sagst, das Auto ist mir zu teuer, dann kriegst du aber keine Winterreifen dazu.

00:11:19: Du musst was wegnehmen, find ich, dann ist es auch fair.

00:11:22: Man braucht eine Balance zwischen ein und fairer Kauf in dem Deal.

00:11:25: Und das war auf einer sehr authentischen Ebene.

00:11:27: Ich glaub, dann kann es auch ein sehr ehrlicher Deal sein.

00:11:34: Bleiben wir beim Vertrieb.

00:11:35: Die Suche nach passenden Händlern ist für das eigene Produkt auch nicht so einfach.

00:11:39: Thomas Yenisch von der bekannten Mützenmarke Mein Boschie teilt seine Erfahrung.

00:11:43: Ja, auch da.

00:11:44: Erst einmal, Händler finden die Salvation.

00:11:48: und Ziegel mit Teilen und sagen, das ist eigentlich das, was wir wollen.

00:11:53: Was da schwierig war, wir hatten ja noch den Großhändler, der hatte noch gewisse Mengen im Abverkauf.

00:11:58: Wenn wir gesagt haben, wir wollen eine gewisse Preisstabilität bei unseren Artikeln, wir wollen euch helfen, Daten getrieben zu kaufen.

00:12:06: Wir wollen in der jeweiligen Preisstufe immer die beste Qualität haben.

00:12:12: Dann haben wir Sachen erzählt, aber im Markt hat man natürlich das nicht unbedingt gesehen.

00:12:17: da ja die schlechtere Qualität zu einem niedrigeren Preis gelegen war.

00:12:22: Das heißt, da musste man schon viel reden und auch viel Wasser, die elbe Runde fließen lassen, bis das einmal vorbei war und die Händler, die unsere Partner auch gesehen haben, dass das, was wir sagen, auch wirklich stimmt.

00:12:36: Und dann halt steht der Tropfenhöhe den Stein, immer wieder zu kommen, bis man dann eben sagt, okay, komm, wir probieren es miteinander aus und dann auch zu... Ja, und dann eben auch zu liefern und überzuliefern mit den Aussagen, die man macht.

00:12:50: Und dann schafft man es auch da langfristige, gute, ehrliche Partnerschaften mit dem Händler zu finden.

00:13:00: Trennung gehören ebenfalls zum Unternehmeralltag, ob von Mitgründern, Geschäftspartnern oder Mitarbeiterinnen.

00:13:05: Gute Verträge sorgen für den Fall der Fälle vor.

00:13:09: Somit der Tipp von Thomas nimmt dies nicht auf die leichte Schulter.

00:13:12: Das einzige, was man sagen kann, achte im Gründungsvertrag, dass das niemals Fünfzig-Fünfzig ist.

00:13:17: Einer muss einen Hut aufhaben.

00:13:18: Also das ist, glaub ich, immer wichtig.

00:13:19: Das wäre vielleicht auch so ein Punkt, den ich meinem früher, denn ich hätte mitgeben sollen, achte bei Verträgen immer auf die Sache, wenn es aufhört.

00:13:26: Weil das war so was beim Großhändler, da haben wir damals nicht wirklich drauf geachtet und gab hinten auch ganz, ganz viele Probleme und ganz, ganz viele Probleme und Ärger, weil da war es eher so eine Sache.

00:13:36: Wo wir gesagt haben, wir trellen uns und da haben wir uns dann auch lange und viel und teuer gestritten, bis wir dann den Weg gefunden haben, wie das denn dann, sag ich mal, offiziell gelöst wird, dieses

00:13:46: Thema.

00:13:48: Weil wir da eben auch nicht drauf geachtet haben, ist, wenn's aufhört, wie hört's auf?

00:13:52: Also, und solche Versgütungsregeln findet man, glaube ich, fairere.

00:13:57: Wenn man sich gut versteht, wenn es dann einmal so weit ist, dass man sich nimmer versteht, dann findet man auch keine Vergütungsregeln mehr.

00:14:02: Ich gehe jetzt immer so dann zu sagen, wir können uns gerne streiten und vielleicht uns auch trennen.

00:14:07: Aber nach einer gewissen Sturmzeit möchte ich mit jedem, mit dem ich zur Sammelarbeit hinten nachher auch noch ein Bier trinken gehen können.

00:14:13: Und das funktioniert eigentlich auch immer ganz gut.

00:14:18: Unser Jungs der Gründer in diesem Jahr war Jakob Hebestreit, Gründer von Gameback.

00:14:23: Er hat bereits als Minderjähriger gestartet und deshalb gilt sein erster Tipp genau diesen Prozess.

00:14:28: Also, als ich mich da mit der Thematik beschäftigt hatte und gesagt habe, ich möchte jetzt einen eigenen Unternehmen gründen oder einen Gewerbe, schlussendlich war natürlich der Punkt, auf den ich direkt gestoßen bin, okay, du darfst eigentlich nicht gründen, weil du nicht voll geschäftsfähig bist mit sechzehn damals.

00:14:43: Und dann halt ein bisschen recherchiert und schaut, okay, theoretisch ist es möglich, wenn man eben vor das Familiengericht geht und da quasi seine unbeschränkende Geschäftsfähigkeit erstreite, sage ich jetzt mal.

00:14:53: Und um das aber machen zu dürfen, braucht man einige an Formalitäten, Dokumenten und so weiter.

00:14:59: damit es überhaupt rechtsmäßig ist und dass man so eine Anfrage stellen kann.

00:15:03: Und da habe ich im Inneren auch einmal ganz plakativ geschaut, okay, gibt es da irgendwelche Formulare, die man sich downloaden kann?

00:15:08: Und da waren dann irgendwelche Paragrafen, so ein kurzer Abstand mit, hiermit beantrage ich, dass ich einen Gewerbe unter Achtzehn anmelden darf, mit Paragraf X, Y und Z. Und habe das ausgedruckt, habe es von meinen Eltern unterschreiben lassen und habe es einfach mal... In Schweinfurt an das Familiengericht schickt, ohne irgendwas dazu.

00:15:27: Ich sagte, ja, muss doch funktionieren.

00:15:29: Und dann kam nach zwei, drei Wochen eine priefliche Antwort.

00:15:34: Ja, aber da fehlt auch ein Businessplan.

00:15:36: Und warum hast du das vor?

00:15:38: Und Motivationsschreiben von deinen Lehrern, deinem Direktor und so weiter.

00:15:42: Und dann habe ich immer mit dem Telefonieren mit dem Rechtspfleger.

00:15:45: Der war auch super cool drauf.

00:15:47: Also der war, ich hatte noch so vierzig, fünfzig und hatte es noch nicht gehabt, aber fand es cool.

00:15:52: Er hat aber gemeint, als ich da die Antwort oder die das Schreiben geschickt habe, nur mit dem Dokument, ich möchte hier was Eigenes gründen.

00:15:59: Er hat gesagt, er wollte eigentlich zurückschreiben, ja, nee, geht eigentlich nicht, weil er gemeint hat, da ist kein fundiertes Wissen da, da ist nichts dahinter.

00:16:07: Und dann habe ich halt meinen Businessplan von meinem Direktor einen langen Zettel von meiner Klassenlehre, damals in der neunten Klasse, die haben Motivationen schreiben, einfach von meinen Eltern, Mama, Papa.

00:16:20: Und hab's den einfach durchgeschickt.

00:16:21: Und da hat er dann gemeint, das war echt so einer der ausführlichsten Businesspläne, die er gelesen hat und fand's mega cool.

00:16:29: Und dann hat er mich aber erst mal nach Schweinfurt eingeladen in den Gericht, um mal zu gucken, ob ich überhaupt geistig in der Lage bin, so was eigenes durchführen zu können.

00:16:38: Also das ist quasi der zweite große Schritt, dass eben die mentale Tauglichkeit, sag ich mal, festgestellt wird.

00:16:45: Ob das überhaupt Sinn macht, dass man eine Minderjährigen so diese macht, sag ich mal, ein Stück weit in die Hände legen darf.

00:16:51: Und da waren da noch zwei Jurastudentinnen dabei, die eben auch einfach mal geschaut haben, mitbewertet haben.

00:16:56: Und der hat dann einfach so Fragen gestellt, ja, was möchte ich damit erreichen?

00:16:59: Was möchte ich eigentlich gründen?

00:17:01: Habe ich die ganzen Thematiken rund um Steuer, Buchhaltung und so weiter?

00:17:04: Habe ich das im Blick oder bin ich da komplett blank?

00:17:06: Also die Fragen waren da super berechtigt und super sinnvoll.

00:17:10: Und da muss ich mich auch wirklich darauf vorbereiten.

00:17:13: Hab dann halt zum Beispiel ein Oper, der war früher Buchhalter.

00:17:16: hat mich mit dem lang unterhalten, welche Steuerzimmer kommt auf mich zu, wenn ich hier zum Beispiel einen kleinen Gewerbe gründ.

00:17:22: Und war da eigentlich recht gut vorbereitet.

00:17:24: Ich habe noch Marketingstrategien, so was einfach erläutert.

00:17:28: Und der fand es mega cool.

00:17:30: Was aber ein sehr, sehr großer Punkt war, wie jetzt bei meinen Eltern, bei meinem Direktor.

00:17:34: Und auch bei ihm war das Thema Schule.

00:17:36: Das Gute war halt, dass ich zu den Zeiten der neunten Klasse, ich hatte einen Einserschnitt.

00:17:41: Also ich war wirklich sehr, sehr gut.

00:17:43: Habe ich gesagt, ja, das ist kein Problem.

00:17:45: Ich kann das, das läuft.

00:17:47: Und das war halt.

00:17:47: dann gesagt, okay, wenn es weiterhin so bleibt und deine Noten sehen die Trastik verschlechtern, dann können wir das Ganze machen.

00:17:53: Und dann war das echt noch so ein zwei, drei Wochen Ding, bis dann eben alle Briefe und so weiter da waren.

00:17:59: Und damit bin ich dann einfach zu unserem Gewerbehang gegangen, habe das Ganze vorgelegt, habe meinen Gewerbeschein ausgefüllt und konnte den ich dann bei Elsa und so weiter überregistrieren.

00:18:12: Und auch wenn Jakob Social Media eigentlich aus dem FF beherrschen müsste, lief auf LinkedIn nicht alles ganz rund.

00:18:18: Also LinkedIn ist wirklich einfach nur Consistency, nichts anderes.

00:18:23: Ich habe damals vor so zwei, zweieinhalb Jahren damit angefangen, einfach so ein bisschen mal eine Reise zu teilen.

00:18:29: Und da habe ich relativ schnell gemerkt, okay, die Leute interessieren sich nicht über dein Produkt, die wollen nicht wissen, was für coole App-Features du hast, die wollen nicht wissen.

00:18:39: Wie das jetzt funktioniert und solche Sachen, sondern die wollen einfach nur eine Story hören.

00:18:42: Warum machst du das Ganze?

00:18:43: Was ist dein Antrieb?

00:18:45: Welche Fails hast du?

00:18:45: Welche Wins hast du?

00:18:47: Und das einfach cool teilen in einer super Nahbahn und jetzt sagt man nicht abgehobenen Art und Weise.

00:18:54: Und dann folgen dir die Leute, dann haben die Bock drauf, dann liken die dich, dann wollen die mit dir in den Austausch gehen.

00:19:01: Und darüber haben wir halt super viele Mentoren kennengelernt, super viele Business Angels, die ja potenziell interessiert werden.

00:19:08: Auch Kunden gewonnen, wo du sagst, ich habe nie gesagt, dass ich darüber Kunden gewinnen will.

00:19:13: Aber trotzdem kommen da irgendwelche Leads inbauen, Fragen rein, wo echt richtig cool was ihr macht.

00:19:18: Ich würde euch da gerne supporten.

00:19:19: Ich kenne da jemanden, der für den es super interessant wäre.

00:19:23: Und du musst halt über LinkedIn nicht verkaufen, sondern du kannst einfach sagen, ich teile meinen Journey mit einem System dahinter.

00:19:30: Das komme ich auch gleich.

00:19:31: Und dann funktioniert das ganz, aber das Wichtigste ist halt, dass man dran bleibt.

00:19:35: Und für mich habe ich halt so ein System aufgesetzt, dass ich dreimal in der Woche posten will und den Fehler, den ich so vor sechs, sieben Monaten noch gemacht habe, dass ich halt jeden Tag quasi meinen Post für den gleichen Tag schreiben wollte.

00:19:50: Ich habe gesagt, ey, ich gehe jetzt früh zum acht, setze mich hinten und schreibe eine halbe Stunde Post und poste ich dann direkt um acht und dreißig.

00:19:57: Das hat in neun von zehn Fällen nicht funktionieren, weil dann bis zuerst um acht Uhr, fünfzehn dazukomme, dann ist dir nix eingefallen, dann war der Post nicht gut genug, du hast kein Bild gefunden.

00:20:07: Und dann war halt schon so viel zehn Uhr dreißig und dann, ja gut, jetzt bringt's auch nix mehr zu posten.

00:20:12: Und mittlerweile mache ich es echt so, dass wir unter der Woche im ClickUp einfach Ideen notieren und sagen, ey, das war spannend, da drüber kann man schreiben, das macht Sinn.

00:20:23: Und am Freitag nehme ich mir dann so eine halbe Stunde, halbe, drei Stunden raus und schreibe einfach ein bisschen ausführlicher Stichpunkte dazu zu dem Thema.

00:20:31: Und am Sonntag habe ich so von zehn bis elf bis zwölf im Blog drin, wo ich mich wirklich hinsetzt und die Post ausformuliere.

00:20:40: Und da ist halt ein Riesenbenefit, weil ich schon Notizen, Bulletpoints und Breite habe, die ich verwenden kann.

00:20:46: Und ich weiß mittlerweile, okay, so kann ich eine Hook aufsetzen, dass sie gut funktioniert, dass sie spannend ist.

00:20:52: Dann, also wie ich meine Post strukturiere, ist eben eine knackige Hook.

00:20:57: Ich bringe da zum Beispiel oft meinen Alter mit rein, weil das halt einfach sehr gut zieht.

00:21:01: Irgendwelche Zahlen, das zieht einfach auf LinkedIn.

00:21:04: Und das ist einfach mein Learning, mein Benefit, mein Mehrwert, den ich dann an die Leser mitgebe.

00:21:09: Und das ist eigentlich schon das ganze Hexenwerk.

00:21:12: Und das Coole ist halt, durch Chatchity kann man das Ganze halt super leicht vortrainieren.

00:21:18: Und das mache ich dann schon, dass ich sage, hey, ich strukturiere den jetzt durch, sagen wir machen das schon, achte ich Prozent Post Drive und packen dann Chatchity rein.

00:21:26: Und auf Basis von meinen vorherigen Beiträgen baut er mir halt einen guten Beitrag zusammen.

00:21:30: Und da mache ich dann noch kleine Verbesserungen und plan das Ganze dann für die nächste Woche.

00:21:35: Und so kann ich halt wirklich super einfach und strukturiert drei Posts die Woche rausbekommen.

00:21:39: Es läuft halt ja ohne das erst machen muss.

00:21:42: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.

00:21:46: Ob sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen.

00:21:49: Fördermittel der KfW erleichtern Ihnen die Existenzgründung und Ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:21:55: Finden Sie die passende Förderung und lassen Sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.

00:22:02: Unter kfw.de-slash-gründen und kfw.de-slash-Nachfolge.

00:22:07: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge.

00:22:12: Kommen

00:22:12: wir nun zu Lukas Zörner, der schon Konto mit aufgebaut hat und nun integral gestartet hat.

00:22:17: Für ihn ist ist ein starkes Produkt die Grundlage für den Erfolg.

00:22:22: Ich glaube für mich ist ein starkes Produkt das Fundamental die Probleme für Kundinnen und Kunden löst.

00:22:27: Das ist so das Thema Nummer eins.

00:22:28: Jetzt kann man sagen, okay, das ist sehr generisch, was heißt das eigentlich?

00:22:31: Ich glaube, man muss immer so abschichten in, ich habe es immer gesagt, Hygienethematiken.

00:22:35: Bei uns

00:22:35: damals online Banking haben wir gebaut für KMU.

00:22:38: Das heißt so was wie eine SEPA-Zahlung oder eine Kartenzahlung.

00:22:40: Das sind Hygienenlachen, die müssen einfach funktionieren und die müssen jederzeit auch funktionieren können.

00:22:46: Aber nur weil du Seper-Überweisungen zulässt oder weil du Kartenzahlungen zulässt, bedeutet das noch nicht, dass du wirklich ein großes Produkt gebaut hast.

00:22:52: Und was wir damals ja entwickelt hatten, war die Strecke für Unternehmen in Gründung.

00:22:57: Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, aber wie macht ihr an?

00:23:00: War es eben noch so, dass Unternehmen in Gründung sich kein Bankkonto online eröffnen konnten und bei traditionellen Banken wirklich Wochen, wenn nicht Monate, gebraucht haben, um ihre Konten zu eröffnen.

00:23:10: Wir hatten damals eine digitale Antragstrecke gebaut, die das voll digital innerhalb von achtundvierzig Stunden darstellen konnte, sowohl intern als auch extern.

00:23:18: Und da hat man wirklich gemerkt, hier lösen wir ein akutes Problem für die Gründerinnen und Gründer in diesem Land.

00:23:23: Und das war ehrlich gesagt auf dem Moment, wo wir gesehen haben, dass die Backstumskurve richtig angezogen hat,

00:23:27: weil man

00:23:28: wirklich etwas verbessert hat, was so vorher nicht

00:23:31: existiert

00:23:31: hat, aber schon eigentlich längst hätte existieren sollen.

00:23:37: Und Tipp Nummer zwei von Lukas schließt beim Produkt an.

00:23:40: Worauf genau soll ich mich fokussieren?

00:23:42: Ich glaube, Thema Nummer eins ist, was brauchen die Kunden und die Kundinnen?

00:23:46: Und welches Problem löst du eigentlich?

00:23:47: Weil am Anfang hat man immer zu wenig Kapazität, zu viele Ideen, zu viele Thematiken, die man angehen muss.

00:23:52: Das heißt, was ist eigentlich wirklich wirklich wichtig im Geschäftsmodell?

00:23:55: Und was möchtest du, ja, ich nenne sie immer so ein Proven.

00:23:57: Also was möchtest du beweisen oder das musst du vielleicht auch beweisen, wenn du externe das Kapital suchst?

00:24:01: Und das kann auf der einen Seite sein, Kundenwachsum.

00:24:03: Auf der anderen Seite kann es sein, das Produkt zu verwestern.

00:24:05: Und ich glaube, es kommt auf jedes Unternehmen selbst drauf an und auf welchen Weg man gehen möchte.

00:24:09: Das geht mir die.

00:24:10: Wenn schon Capital Finanzierungsroute runter oder macht ein Bootstrap Business, dann ist das, glaube ich, auch noch mal sehr unterschiedlich.

00:24:15: Aber am Ende des Tages ist es so, sind die Kunden, die du bekommst und die dein Produkt oder dein Service nutzen, happy mit dem, was du machst.

00:24:21: Und wenn die Antwort da auch ja ist, bist du auf dem richtigen Weg.

00:24:24: Wenn die Antwort ist, so la la, dann kann man es noch ganz gut fixen.

00:24:27: Wenn die Antwort ist, nein, dann bist du auf dem falschen Ampfer.

00:24:30: Bei geradeem Ampfer musst du ja erst mal beweisen, dass das Problem, was du versuchst, zu lösen und die Lösung, die du baust, in die gleiche Richtung gehen.

00:24:41: Auf dein Bauchgefühl hören.

00:24:42: Eine ganz klare Empfehlung von Lukas als Tipp Nummer drei.

00:24:46: Ich glaube, der größte Fehler ist, wenn im Interviewprozess von einem Kandidaten oder von einer Kandidatin, der Kopf ja sagt, aber der Bauch nein sagt, dann muss das ganz klar nein

00:24:56: sein.

00:24:57: Weil man redet sich so ein bisschen und sagt, ja, das könnte ja funktionieren und das wird schon klappen und ich muss mich einfach nur ein bisschen mehr damit beschäftigen.

00:25:02: Aber der Bauch hat da schon meistens recht.

00:25:05: Das ist jetzt auch nicht hochwissenschaftlich, aber ich glaube, das ist sowas, wo ich einfach gemerkt habe.

00:25:08: It always comes back to you.

00:25:09: Und das würde ich sagen, ist eine der großen, großen Learnings, die ich hatte.

00:25:16: Die nächsten Tipps gibt es von Janis Johann Meyer, der mit seiner Agentur The Trailblazers den PR-Markt

00:25:21: aufmischt.

00:25:23: Sein Tipp Nummer eins hilft dir.

00:25:25: Unbequeme, aber notwendige Entscheidung zu treffen.

00:25:28: Ich habe mir da irgendwie mal so eine Faustformel gemacht.

00:25:30: Das ist jetzt auch danach, das ist so ein bisschen auch das Credo, was ich dahintergelegt habe.

00:25:34: Bei uns in Ostwestfalen gilt McKinsey ja als die Rauschmeiß-Unter-Beneams-Beratung.

00:25:38: Also völlig verurteilt verlastet, aber so wenn die kommen, dann werden Leute rausgeschmissen oder so.

00:25:43: Also so die Hardcore-Dinger, so irgendwie, dafür stehen die.

00:25:46: Keinen Plan, ob das stimmt.

00:25:47: Aber irgendwie so steht das so dafür.

00:25:49: Und dann denke ich immer, der Tipp ist, Welche drei Maßnahmen würdest du ergreifen, für die du nur mehr Kinsi an Bord holen würdest, dass sie sie ergreifen?

00:25:57: Da weiß jeder sofort drei Maßnahmen.

00:25:59: Der weiß zwei Leute, die eh nicht performen?

00:26:01: Also, jetzt!

00:26:02: Nicht, ne?

00:26:03: Aber so, der hat so zwei Leute im Kopf so, oh ja, ja, ja.

00:26:06: Eigentlich, wow, schwierig, muss ich auf jeden Fall mal mindestens ein Gespräch suchen.

00:26:10: Wahrscheinlich irgendein Geschäftsbereich, der eigentlich, wo man's seit einem Jahr probiert und schon merkt, na ja, eigentlich auch nicht.

00:26:16: Und gleichzeitig, was weiß ich, irgendwas Drittes.

00:26:19: Das ist ja nicht so, dass man das alles nicht weiß.

00:26:21: Unter der Prämisse krieg ich, also wenn ich das mal so Spaß selber mache, kriege ich ja nicht mal drei Maßnahmen, immer sofort.

00:26:27: Also weißt du, das ist dieses Wissen im Kopf, was in einem schlummert, was man aufschiebt, weil man es hinter anderen Prioritäten versteckt, anderen Dringlichkeiten versteckt.

00:26:36: Das, was hinten liegt und schlummert, das ist das, was nach vorne gehört.

00:26:39: So, und das sind Regel, was im Hintergrund, das ist das Unangenehme.

00:26:43: Das muss nach vorne.

00:26:45: Und da haben wir genug Antworten vor.

00:26:49: Und wenn man, sehen wir hier auch, ist ja wirklich so, ne?

00:26:52: Also in deinem Kopf wahrscheinlich auch gerade drei Sachen abgelaufen, wo du denkst, na ja, eigentlich, Da könnten wir schon mal ran.

00:26:58: Und müssten wir eigentlich auch.

00:26:59: Und zweit sogar dringend.

00:27:05: Und statt Wachstum empfiehlt Janis aus eigener Erfahrung eine andere Kennzahl.

00:27:09: Und die einzige KPI, an die ich jetzt heute noch glaube, wir können über jede einzelne und sonst noch fantasieren, philosophieren.

00:27:16: Die einzige ist Ringtabilität.

00:27:18: Das ist das Einzige, wo ich noch drauf gucke, weil ich daran erkennen kann, ob wir ein Geschäftsmodell haben, was funktioniert, ob wir performen oder nicht.

00:27:24: Das ist das Einzige, was mich interessiert.

00:27:26: Alles andere ist für mich total, total irrelevant.

00:27:30: Was will ich damit sagen?

00:27:31: Wir haben dahinter liegend einfach nur Wachstum des Wachstumswillens gemacht, weil wir natürlich auch irgendwie dachten, ja klar, das muss jetzt so sein und das macht man so und dann erschließt man sich den nächsten Bereich.

00:27:41: Das war einfach ein Albtraum, den wir ja angefangen haben.

00:27:44: Und das tut mir auch im Hult hinein wirklich auch Leid teilweise für Menschen, die wir in der Stelle mit reingenommen haben.

00:27:49: Weil das zu blind und zu schnell war und das

00:27:51: war einfach

00:27:52: dumm.

00:27:52: Das war einfach dumm.

00:27:53: Das hat jetzt aber ehrlicherweise ... Da sagt man jetzt irgendwie, ja, das ist eine normale Gründereise.

00:27:57: Ja, ja, ist richtig.

00:27:59: Aber egal wann in meinem Leben, ich bin einfach nicht so gerne ein Vollidiot und das war einfach dumm.

00:28:05: Also das, weißt du, da will ich mir immer, ich mach mir nicht so einfach so ein normaler Teil der Gründungsreise.

00:28:10: Stimmt, aber hätte ich trotzdem besser wissen können, weil ich im Leben sonst solche bekloppten Sachen eigentlich nicht entscheide.

00:28:17: Aber da haben wir das einfach gemacht und irgendwie aus wirklich alten Glaubensätzen heraus.

00:28:24: Also Wachstum des Wachstums will mehr Leute, mehr Gewicht dadurch zu haben.

00:28:29: Das war einfach daneben.

00:28:34: Und ein anderen Weg schlägt Janis auch in der Akquise ein.

00:28:37: Und Pitch machen wir sowieso nicht.

00:28:38: Also das ist ja ich schon immer klar.

00:28:40: Da sind wir auch immer interessant.

00:28:41: Also das muss man ja auch mal so sehen.

00:28:43: Ich fand Epitschen nur nicht gut, weil ich es total idiotisch finde.

00:28:46: Fast schon aus den Gründen, die du angesprochen hast.

00:28:48: Also wer sind wir denn?

00:28:49: Was wollt ihr uns denn da vorgeführt sehen?

00:28:50: Also seid ihr völlig beschloppt?

00:28:52: Dann macht eure Scheiße doch alleine.

00:28:53: Dass diese anderen Agentur das machen, haben sie halt ein falsches Weltbild zu sich selber oder ein sehr desaströses.

00:28:58: Aber das muss ja nicht mein Problem sein.

00:29:01: Das ist ja genau das Gleiche.

00:29:02: Auch jetzt kommen wir fast, dann sitze ich auf einer Bühne und sage, ja, den und den Etat haben wir bekommen.

00:29:07: Nicht den Etat, darum geht es ja gar nicht.

00:29:08: Den kommt dann immer mit Geld, sondern das Mandat haben wir bekommen.

00:29:11: Wir haben nicht gepitscht.

00:29:12: Aber dann sagen die, ja, aber es geht doch gar nicht.

00:29:14: Ich habe gesagt, ja, aber wir haben den doch.

00:29:15: Ja.

00:29:16: Also weißt du, diese, auch da wieder diese Glaubensätze, dieses Stigma, in der unsere vor allem diese bekloppte Agenturlandschaft verhängen ist, also das ist der Wahnsinn.

00:29:25: Da hat man wirklich den irgendwann mal erzählt, so und so müsst ihr eine Büchhaltung einnehmen und das muss für immer so sein und das ist gottgegebenes Gesetz.

00:29:31: Jo, alles klar, machen wir so.

00:29:33: Das ist Wahnsinn.

00:29:34: In diesem ganzen Vergabe.

00:29:53: Jan Wessels

00:30:00: hat mit Bremen Startups ein super Netzwerk für Gründer und Gründerin in, aus und rund um Bremen geschaffen.

00:30:06: Wie du von einem Netzwerkevent optimal profitierst, erklärt Jan in seinem Tipp Nummer eins.

00:30:11: Da würde ich auch ein bisschen einhaken, wer auf diese Events geht mit dem, was habe ich davon.

00:30:18: Das wäre nichts, was ich empfehlen würde.

00:30:20: Sagen wir mal so, ne?

00:30:21: Wenn du jetzt den Aufwand hast, dass du in andere Städte gehen musst und das kostet dich Zeit, das kostet dich Geld, da hinzufahren, dann sollte man sich natürlich überlegen.

00:30:30: wohnen, wüsste ich das.

00:30:31: Wenn das bei dir vor der eigenen Haustür ist, dann ist es ja quasi im Endeffekt einfach eine Straßenbahnfahrt entfernt.

00:30:37: Dann ist es eher, glaube ich, von dem Mindset her ein, ich habe Bock, neue Leute kennenzulernen, die hier in meiner Stadt Dinge tun.

00:30:45: und was kann ich vielleicht für sie tun?

00:30:47: Wie kann ich jemandem anderen helfen?

00:30:49: Wie ich interessiere mich für die Menschen, die mir gegenüber sind?

00:30:53: Gegenüber dem, was habe ich davon?

00:30:56: Denn das ist ein bisschen die Kultur.

00:30:58: halt hier.

00:30:59: Je mehr Menschen das in so einem Netzwerk machen, desto eher kommt irgendwo anders aus dem Universum etwas zurück, dass dir jemand halt hilft.

00:31:09: Wenn du merkst, jemand steht vor dir und hat nur das, was kann der Mensch für mich tun, in seinem Kopf und spricht entsprechend, ich glaube, da passiert dann halt, es ist keine gute Basis dafür, dass mehr passiert.

00:31:22: Sondern es ist ein, ich gehe da halt hin, weil es bei mir vor der eigenen Haustür ist, weil ich hier mein eigenes Netzwerk vor Ort machen kann, weil ich mich dafür interessiere, was andere Leute machen.

00:31:32: und andere Leute interessieren sich auch für mich.

00:31:35: Und das Ganze wird umso besser, wenn man sich es auf eine Zeitachse anguckt.

00:31:38: Also nehmen wir jetzt einfach mal ein Beispiel.

00:31:41: Da ist jetzt jemand und sagt, ich habe jetzt hier ein neues, keine Ahnung, HealthTech Startup-Idee.

00:31:46: Schlag hier halt auf.

00:31:48: und geht die Wege.

00:31:50: Wer gibt denn die Garantie, dass das in zehn Jahren dieser Mensch noch macht?

00:31:54: Das kann ja auch einfach sein, dass es auf dem Weg aufhört.

00:31:56: Also nicht alle Start-up-Ideen werden ja nachher gegründet.

00:32:00: Vielleicht ist dieser Mensch dann irgendwann an einer Stelle in einem etablierten Unternehmen, wo er Start-ups die Türen öffnen kann.

00:32:08: Vielleicht trifft dieser Mensch auf jemanden anderes in diesem Netzwerk mit einer neuen Start-up-Idee, aber die kennen sich untereinander und wissen, was sie tun.

00:32:17: wer, welchen Interessen, welchen Background hat, so das Neues entstehen kann.

00:32:21: Von daher würde ich immer empfehlen beim Netzwerken nicht auf den, das ist heute und das ist das, was ich heute für mich brauche, sondern was brauchen andere, wie kann ich ihn helfen, wie kann ich halt hier vor Ort in meinem Bremen meinen Netzwerk mit guten Beziehungen aufbauen und mir so eine Basis schaffen, dass daraus halt auch ein echter Mehrwert entstehen kann, ohne dass ich heute weiß, was der sein wird.

00:32:49: Und Tipp Nummer zwei von Jan zeigt, wie du dein Netzwerk pflegst.

00:32:53: Das eine ist die Kontinuität, also, glaube ich, auf den Events.

00:32:57: Einmal aufschlagen oder einmal vielleicht auch, hey, ich habe eine Idee und hatte jetzt einen Platz auf der Bühne und komm dann am nächsten Mal nicht wieder, das ist nicht wirklich nachhaltig, sondern dann haben dich, du hast ja schon ein paar Leute kennengelernt.

00:33:10: Und es ist schon so, dass auch ein gewisser Anteil regelmäßig wiederkommt.

00:33:15: Nicht unbedingt bei jedem Event.

00:33:17: Klar, wir haben auch was anderes, alle zu tun.

00:33:19: Aber eine gewisse Konfinität, um eben dein Netzwerk auch zu pflegen und neue Leute kennenzulernen.

00:33:25: Und der zweite Punkt ist, diese Kontakte dann halt eben auch online weiter zu pflegen, weil das ist ja der Vorteil, ne?

00:33:33: Wenn du die so ein Netzwerk halt offline aufgebaut hast, wo Leute dich als Person und als Mensch kennengelernt haben und vielleicht eben auch wertschätzen und man eine Beziehung zueinander halt aufhat, dann findet ja ganz viel halt eben auch online statt.

00:33:47: Und da ist für mich Die Plattform der Wahl LinkedIn, weil du einerseits sehen kannst, ach was haben die Leute alle für ein Background und wie verändern sie sich auch und einfach auch ganz viel Kommunikation über die Szene, aber auch durch Akteure der Szene halt auf LinkedIn stattfindet.

00:34:01: Und wenn du dir mit durch die Events an Netzwerk aufgebaut hast, wirklich pflegen willst und auch das außerhalb der Events mehr drauf wird, also du selber dir einen Kommunikationskanal auch aufbaust, sodass wenn du zum Beispiel jetzt das Thema hast, dass du was gründest und eine Frage oder ein Bedürfnis halt hast, dass du einen Resonanzboden hast von Menschen, die dich dann ja auch da kennengelernt haben und mit dir vernetzt sind, die dann darauf reagieren und dir eine Reichweite verschaffen können, du aber auch für andere tun kannst.

00:34:33: Ich glaube, ohne das geht ein ordentliches Stück von dem, was man durch die persönliche Anwesenheit auf den Events eigentlich sich aufbauen kann.

00:34:43: verloren beziehungsweise nutzt du nicht.

00:34:45: Das würde ich auf jeden Fall sagen, dass das eine Kontinuität und auch eine gewisse Aktivität auf Plattformen wie beispielsweise LinkedIn.

00:34:57: Und nun kommen noch ganz besondere Tipps.

00:34:59: Isabel Hansen ist seit fünfundzwanzig Jahren selbstständig mit Haut und Hahn.

00:35:04: Und wenn du noch zögerst, dann ist Tipp Nummer eins genau für dich.

00:35:07: Aber grundsätzlich ist es ein großes Jahr zur Selbstständigkeit.

00:35:13: Ja, macht euch selbstständig Versuch das einfach mal.

00:35:16: Und vor allen Dingen, es ist ein so schönes großes Land, ja.

00:35:21: Vielleicht muss man ja nicht irgendwie in Berlin das siebte vegane Café aufmachen.

00:35:26: Vielleicht geht man mal irgendwie ein bisschen rumgucken Richtung Bodensee, Richtung Allgäu.

00:35:31: Keine Ahnung, was die Innenstädte sind, leer überall ist Bedarf.

00:35:35: Man muss ja nicht immer sein Traum da verwirklichen, wo schon siebenhundert andere ihren Traum verwirklicht haben, ja.

00:35:42: Und macht was mit euren Händen.

00:35:45: Fangt mal wieder an.

00:35:46: Backkocht bastelt, hört auf, nur am Computer zu sitzen und versucht nicht irgendwie darüber wirklich reich zu werden.

00:35:56: Das ist da.

00:35:57: draußen lauert das Leben, da lauert die Herausforderung, da ist die Spannung.

00:36:02: Geht dahin, holt euch das Leben.

00:36:08: Isabelle ist auch mit ihrem Partner gemeinsam unternehmerisch tätig.

00:36:11: Wie das gut funktioniert?

00:36:14: Man sollte sich an Verabredung halten.

00:36:16: Also wenn man Aufgabenbereiche aufteilt, dann ist das schon wichtig, dass die auch bedient werden.

00:36:24: Und dann ist es aber auch wichtig, dass man dem anderen da nicht unbedingt reinredet.

00:36:29: Man muss sich schon auch lassen.

00:36:32: Und das bezieht sich aber auch grundsätzlich auf das Selbstständigsein, wenn ich mit Leuten zusammen arbeite und sehe, dass die Sachen machen, So würde ich das nicht machen, dann habe ich trotzdem gelernt, mir den Prozess bis zum Ende anzugucken, um festzustellen, ob das Ergebnis nicht das ist, was ich wollte.

00:36:53: Ich kann nicht immer den Weg bestimmen, den Menschen gehen.

00:36:56: Wenn das Ergebnis das ist, was ich möchte, ist der Weg ihre Wahl sozusagen.

00:37:05: Und auch der letzte Tipp der Folge kommt von Isabel.

00:37:07: Und auch dabei geht es ums Bauchgefühl.

00:37:09: Und, dass Nein sagen, ein Riesenvorteil für Selbstständige ist.

00:37:14: Das ist tatsächlich eine ganz klare Feelinggeschichte.

00:37:17: Das lässt sich so in Worten nicht unbedingt beschreiben.

00:37:21: Das ist ein Gefühl, was man entwickelt, wenn man sich auf was vorbereitet und merkt, irgendwie, das fühlt sich nicht gut an.

00:37:29: Das macht eher Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen.

00:37:33: dann die Finger davon lassen.

00:37:34: Ich weiß einfach ganz genau, wenn ich einen Auftrag bekomme, ob ich das umsetzen möchte, ob ich Leute finde, die das mit mir gemeinsam umsetzen.

00:37:45: Und es gibt auf jeden Fall ganz klar Logos für mich.

00:37:49: Die muss ich vielleicht nicht unbedingt explizit erwähnen, aber nein, sagen können als Selbstständige ist eine schöne Sache.

00:38:01: Das war die Auswahl der besten Tipps.

00:38:03: Alle Folgen findest du natürlich in unserem Podcast.

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00:38:19: Auf geht's!

00:38:20: Bis zur nächsten Folge.

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