Gründen? Profitiere von den Erfahrungen des Bit & Pretzels-Machers (mit Andy Bruckschloegl #270)

Shownotes

Gründen, scheitern, wieder aufstehen. Und mit Barack Obama auf der Bühne stehen? Andy Bruckschloegl hat fast alles erlebt. Er blickt zurück auf über 20 Jahre Gründungserfahrung und teilt, was wirklich zählt. Für ein gutes Produkt, ein starkes Team und ein stabiles Unternehmerleben.

Das erwartet dich

  • Wie Andy schon als Teenager mit eBay ins Unternehmertum startete
  • Warum sein erster Fashion-Shop scheiterte – und ihn 100.000 € kostete
  • Wie aus einem SEO-Service die Software Ryte wurde
  • Weshalb Bits & Pretzels als Weißwurstfrühstück begann
  • Was ihn wirklich antreibt – und warum Geld keine Energiequelle ist
  • Wie er persönliche Krisen mit Kloster, Coaching & Klarheit überwand
  • Warum sich Gründerteams wie Ehen anfühlen – und gute Vereinbarungen brauchen
  • Wie sich Startup-Arbeit, Werte & Tempo über die Jahre verändert haben
  • Was er beim Schreiben seines Bestsellers „Startup“ gelernt hat
  • Tipps aus 24 Jahren Unternehmertum: von CapTable bis North Star

Key Takeaways

  • Selbstreflexion ist essenziell – besonders in Erfolgsphasen.
  • Ein starker Antrieb braucht innere Klarheit, nicht äußere Anerkennung.
  • Gründerteams sollten früh über Werte, Grenzen und Konflikte sprechen.
  • Coaching ist keine Schwäche, sondern strategische Selbstpflege.
  • Ein gutes Buch entsteht durch Iteration, wie ein gutes Startup auch.
  • Die Summe der Probleme bleibt gleich, aber du wächst mit. ** Über Andy Bruckschloegl** Andy Bruckschloegl ist Seriengründer, Unternehmer, Speaker und Buchautor. Er war Mitgründer der SEO-Software Ryte (ehemals onpage.org), Mitinitiator des Startup-Festivals Bits & Pretzels und betreibt mehrere Unternehmen, darunter eine Social-Media-Agentur. Sein Buch „Startup!“ wurde direkt zum Bestseller. Er gilt als einer der profiliertesten Stimmen der deutschen Gründer:innen-Szene.

LinkedIn: Andy Bruckschloegl Zum Buch Startup! von Andy:

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Transkript anzeigen

00:00:00: Mich hat schon ein sehr starkes Thema Finanzen und irgendwie erstmal große materielle Dinge angetrieben, dann irgendwann mit zwanzig, dann irgendwie ein Club zu sein und ein Club vielleicht auch mal eine Flasche zu leisten zu können und kam aber dann schon sehr schnell an den Punkt, dass es irgendwo nicht mehr so weitergehen, weil es einfach zu viel war, weil dann irgendwo Dinge nicht so funktioniert haben und dann habt ihr ziemlich einen auf den Mitzig bekommen.

00:00:20: Geld ist keine Energiequelle.

00:00:22: Eine Energiequelle ist das andere.

00:00:24: Dazu vielleicht noch der eine Tipp, eigentlich nie beim anderen anzufahren, sondern immer weiß ich selbst.

00:00:28: Ich erwarte von mir und ich kann dir das geben.

00:00:31: Es wird, kann ich jedenfalls in die Hoffnung nehmen, es wird nie leichter, sondern es bleibt immer gleich.

00:00:36: Warum?

00:00:37: Weil man sich ja weit entwickelt.

00:00:39: Und weil man sich, also zumindest von allen Gründen erlebt, immer umfällt auch von mir selbst, man steckt sich hier immer höhere Zielen.

00:00:44: Deswegen bleibt das irgendwo immer gleich.

00:00:46: Das kann ich wirklich schon sagen, genießt die Reise.

00:00:49: Und ich werde mir oft gefragt, wie der Moment mit Barack Obama war.

00:00:52: Man kann nicht jedem nur sagen, der Moment, der war

00:00:54: besser gründen.

00:00:56: Der Podcast von FürGründer.de.

00:00:58: Und hier ist euer Host und Chefredaktor.

00:01:03: Hi, schön, dass du wieder reinhörst beim Podcast von Fürgründer.de.

00:01:08: Wer lockt mit der Bits and Braidsills die berühmtesten Unternehmer und Unternehmerinnen der Welt und auch Barack Obama nach München?

00:01:14: Wer hat das CEO-Unternehmen Riot mit gegründet und es an Sam Rush verkauft?

00:01:18: Und wer hat gerade das Startup-Buch des Jahres geschrieben, das ist direkt auf die Manager-Magazin Bestseller-Liste geschafft hat.

00:01:24: Und noch mit einem kleinen Augenzwinkern wäre es noch nicht mal vierzig.

00:01:28: An die Brockschlögel.

00:01:29: Und mit Andi spreche ich über all das, was zum Gründen dazugehört.

00:01:32: Die Höhen, die Tiefen.

00:01:34: Dir jetzt viel Spaß und hallo Andi.

00:01:36: Hallo

00:01:36: Andi, danke, dass ich da sind darf.

00:01:39: Andi, zum Einstieg.

00:01:40: Wie bist du eigentlich zum Gründen gekommen?

00:01:43: Das waren wirklich viele Zufälle.

00:01:45: Zum einen komme ich aus einer Unternehmerfamilie, sowohl fännerlicher als auch müttelicherseits und habe dann sehr viel eine große Realität zur Computer entwickelt.

00:01:56: und da Die Computer-Zestschrift CHIP wirklich fast inhaliert.

00:02:02: Also jedes Mal, wenn sie raus ist, habe ich von vorne bis hinten das Magazin durchgelesen.

00:02:07: Und im Jahr zwei Jahrzehntzwei hat damals quasi eBay so ein bisschen ihre Deutschen Expansion angefangen und eine Werbeanzeige, also einfach eine kleine Anzeige in den Magazin geschalten.

00:02:19: eBay jetzt Artikel kaufen, Ersteigern kaufen und verkaufen.

00:02:24: und dann habe ich gesagt, okay, hört sich spannend an.

00:02:26: habe die Webseite eingeben, mich registriert und dann dachte ich, ich probiere das mal und versuche einen Artikel zu versteigern.

00:02:34: Dafür habe ich mir dann noch eine Digitalkamera gekauft und das Ganze versucht und dann erstmal sogar gar nicht erfolgreich geschafft, sondern der erste Artikel nicht erfolgreich über den Ladentisch, sondern wurde einfach nicht ersteigert.

00:02:46: Damals schon so eine Minimum Trashhold angeben.

00:02:50: und habe dann zum ersten Mal quasi nicht mit Optimierung beschäftigt.

00:02:53: Ich habe nämlich dann den Artikel noch mal neu fotografiert, besser ausgelichtet.

00:02:59: Ich habe versucht, meinen Titel verkaufswirksammer zu machen, meine Beschreibung verkaufswirksammer zu machen.

00:03:05: Und dann hat es heute mal geklappt.

00:03:07: Und dann habe ich quasi wirklich gut geleckt, bis heute hat mich das ganze Thema Unternehmertum etwas gründen und jetzt auch mittlerweile sogar auch eigenen Produkte zu schaffen, was ja zu Beginn nicht der Fall war.

00:03:18: wirklich komplett in den Bann gezogen.

00:03:20: Du hast ja etwas, was viele nicht haben, nämlich ein Vorbild oder Vorbilder gehabt in der Familie im Prinzip schon.

00:03:26: Wie hast du das erlebt, dass deine Eltern selbstständig waren und Unternehmen hatten?

00:03:33: Wie war das so im Alltag?

00:03:34: Ja, also ich würde sagen, wirklich der große Vorteil war, dass ich erlebt habe, wie es ist, eine Passion zu haben, also wirklich etwas voll aufzugehen und was das auch heißt, mit allen vorn Nachteilen.

00:03:47: Ich sag jetzt mal direkt, bei einer Nachteilewahl, meine Eltern haben immer gearbeitet, meine Großeltern immer gearbeitet.

00:03:53: Aber nicht so als klassisch, okay, ich muss jetzt, sondern eher so als okay, es macht halt einfach größeren Teils Spaß.

00:04:00: Und ich gehe da wirklich in der Passion der Leidenschaft auch nach, das waren glaube ich so das Elementars, denn was wie gesagt bis heute so auch tief in mir verwurzelt ist, aber auch durchaus Nachteil mit sich bringt also schon auch so, dass ich mich selbst jedes mal einbremsen muss, dass sie nicht muss, nicht zu overpaysen.

00:04:17: Also ich arbeite einfach sehr, sehr gerne und sehr, sehr viel.

00:04:20: Und wie bei allem beim Leben, die Menge oder das Gift am Schluss, die overpays ich durchaus eher öfter.

00:04:29: Und deswegen muss ich wieder oftmals wie gesagt disziplinieren.

00:04:33: um das nicht zu machen.

00:04:35: Weil ich da auch schon in den, ich sage mal, vor allem in meinen zwanzigern, da habe ich einfach sehr, sehr viel gearbeitet, sehr viel gemacht, wenige schlafen, habe ich schon auch ein paar erste Quittungen bekommen.

00:04:43: Da darf auch aber quasi dann hingeschaut und versucht, das heute ein bisschen anders zu machen.

00:04:49: Das ändert sich wahrscheinlich anders zu machen.

00:04:52: Ja.

00:04:53: Darauf schauen wir auch nochmal im Podcast dann so zum Ende hin.

00:04:56: Du hast es ja gerade gesagt, in deinen zwanzigern hast du sehr, sehr viel gemacht.

00:04:59: Dazu gehörte auch die Gründung von Ride.

00:05:02: Wie ist das

00:05:04: entstanden?

00:05:04: Ich habe zuerst die E-Bail als Stationen.

00:05:07: Nachher haben sich zwei e-Commerce Stores entwickelt.

00:05:10: Einmal Rucksackladen, das zweite war dann ein online Shop für Klamotten und Streetwear.

00:05:17: Der ist mal knallhart gescheitert.

00:05:19: Das war auch meine erste große Erfahrung mit Scheitern, dass die hier nicht funktionieren.

00:05:24: Ich war damals erste Szenialer alt und hatte über hunderttausend Euro an Ausständen.

00:05:29: Faktisch waren wir irgendwo wahrscheinlich so insolvent.

00:05:32: Haben uns aber dann doch irgendwie aus der ganzen Misere herausmanifriert, in dem ich mit Herstellern oder Lieferanten gesprochen habe.

00:05:38: Ich habe gesagt, hey, ich stottern das in Raten ab und so weiter.

00:05:41: Und wusste dann irgendwie schnell, okay, ich muss mir irgendein anderes ... eine andere Möglichkeit suchen, Geld zu verdienen.

00:05:49: Und durch meine E-Commerce-Tätigkeiten habe ich mich sehr in das Thema Such-Machine-Optimierung eingelesen.

00:05:55: Und dann bin ich auch auf einer der ersten Konferenzen, die es damals auch schon gab in Deutschland, auf Markus Tandler gestoßen und habe dann eben nicht Glocke gelassen zu fragen, darf ich mit ihr arbeiten?

00:06:06: und der hat sehr große Firmen.

00:06:08: beraten betreut so ein Disney in deutsch telekom und der gleiche also wirklich top top unternehmen und habe ich dann quasi mit unter seine city genommen, dann durfte ich quasi mit ihm arbeiten und mir da Geld verdienen, was ich dann benutzt habe um meine ganzen Schulden zu begleichen.

00:06:25: Und aus dieser Arbeit ist quasi eine wirklich sehr tolle Partnerschaft, die bis heute besteht, entstanden.

00:06:31: Es sind nochmals zwei weitere Menschen zugekommen, wie Söderie und Jan Hendrik Merder-Dreichenbacher.

00:06:36: Wir waren also kleine Vierer-Boutique-Agentur, haben wir uns noch gezeichnet, ohne große Angestellte, sondern wirklich quasi nur wir vier.

00:06:44: Und haben dann sehr, sehr viel große Webseite, große Konzerne zum Thema Suchmaschineoptimierung betreut.

00:06:50: Und festgestellt, dass vieles von dem, was wir tun, eigentlich quasi besser von einer Maschine erledigt werden könnte.

00:06:55: Nämlich die ganzen Side-Ordits.

00:06:57: Also wir sind auf eine Webseite gegangen, stört Telekom und haben einfach ganz viele Dinge untersucht.

00:07:03: Das Impressor zum Beispiel verlinkt, ist das indexierbar für Google und so weiter und so weiter.

00:07:07: Also ich war wirklich den halben Tag beschäftigt, um mich durch Side-Ordits zu schicken.

00:07:10: Und das haben wir dann irgendwann von einem Crawler machen lassen und gemerkt, okay, das ist wahrscheinlich nur für uns der Arbeit gut, sondern für eigentlich alle, die auch Webseiten betreiben.

00:07:18: Und das war der Startpunkt von Ride.

00:07:21: Das Ende der Jahr oder Ride wurde dann immer größer bzw.

00:07:25: wie war der Name am Anfang?

00:07:26: Da war doch ein Superheld.

00:07:29: Onpage.org.

00:07:30: Genau, wir hatten einen Superhelden, den Captain On Page.

00:07:34: Wir waren damals quasi sehr stark auf dieses ganze.

00:07:37: Ja, Comic-Szenarier.

00:07:39: Weil wir uns das in Marketing einfach sehr zum Nutzen gemacht haben, weil alle einen haben quasi klassisches Marketing gemacht und versucht einfach mit Werbein und so weiter und wir haben uns quasi da versucht abzuheben durch Superhelden und Charaktere und das hat sehr, sehr gut funktioniert.

00:07:53: Ja,

00:07:54: also auch das einfach mal mitnehmen jetzt als Grunder-Tipp schon.

00:07:59: Gerade Marketing, vielleicht einfach mal schauen, was man anders machen kann, damit man ein bisschen auffällt.

00:08:02: Also ihr seid damals auf jeden Fall aufgefallen mit diesem Superhelden.

00:08:06: Du hast jetzt ja schon ein paar Dinge zusätzlich genannt, was du schon auch minderjährig dann angeschoben hast und gestartet hast.

00:08:16: Wenn du diesen Strauß nochmal kompletierst, also was gehört zur unternehmerischen Station bisher zu deinem Zu deinem Unternehmerleben.

00:08:24: Also in die Station, die ich hier sehr gerannt habe, dann kamen einfach noch zwei weitere dazu, die es noch nicht gerannt wurden.

00:08:30: Das eine ist AFNI, eine Agentur für Social Media mittlerweile.

00:08:34: Das ist damals gestartet als Portal für Technikfakten.

00:08:38: Sie ist zu Beginn Online Facts und daraus hat sich dann AFNI als Agentur entwickelt, weil viele... Partner auf und zukommen sind und gesagt, hey, ihr macht doch da Social Media ganz gut.

00:08:48: Könnt ihr das nicht für uns machen?

00:08:49: Also das haben wir quasi sozusagen ein bisschen gepüftet.

00:08:52: Aber jetzt gar nicht so ein Noter raus, einfach weil wir merken, da liegt mehr Potenzial.

00:08:57: Und aus der Reise von Ride ist dann auch eben die Bezirksplätze entstanden, die quasi daraus entstanden ist, dass wir gemerkt haben mit ompage.org damals.

00:09:09: Irgendwie spricht jeder nur bei Berlin.

00:09:11: Und in München gibt es auch viele gute Gründe, und das wollten wir ändern und sichtbar machen.

00:09:15: Das war die Idee vom Gründer Reishaus-Zustück.

00:09:17: Initial hieß es auch anders.

00:09:19: Die heißt mittlerweile BitSendPretzels.

00:09:21: Und sozusagen hatte ich in Summe wirklich verschiedenste Stationen.

00:09:25: Also von irgendwie, ich bin quasi einfach Power Seller auf einer Plattform, bis hin zu.

00:09:31: ich habe meine E-Commerce-Shops zwei Stück, ich habe Beratung gemacht, ich bin jetzt quasi mit Gründer einer Agentur.

00:09:38: Also auch jetzt Software-Service und jetzt auch letztlich Event.

00:09:42: Plus jetzt kam auch noch die Station des Buchverlegers und Autos dazu.

00:09:46: Und das ist etwas, was mir einfach insgesamt sehr Spaß macht.

00:09:49: Ich bin jemand, der viel in unterschiedlichsten Dingen neugierter entwickelt, sich dann gerne einliest und einarbeitet und hat da wirklich sehr, sehr viel Spaß daran.

00:09:59: Wenn man es von außen drauf schaut als Unternehmer, dann ist es oftmals sicherlich klüger und cleverer zu sein.

00:10:06: bleibt doch bei einer Sache und macht die richtig.

00:10:09: Das war ich aber einfach noch nie und bin ich einfach nicht und versuche jetzt aber, da habe ich in den letzten Jahren aber auch vieles erkannt, besser hingeschaut, diese Stärke von mir in vielem einfach sich gerne einzurbeiten zu nutzen und zugleich auch natürlich auch schon auch an meinem Fokus zu arbeiten, aber zugleich zu schauen, dass ich diese Stärke bewusst einsetze, was ich wie gesagt lange nicht so bewusst gemacht habe.

00:10:34: Du hast einen Punkt gerade genannten Neugier, die dich antreibt.

00:10:39: Was ist es vielleicht noch, was dich antreibt?

00:10:42: Ein bisschen vielleicht zu profanen Dingen wie Geld, finanzielle Themen.

00:10:46: Was würdest du sagen, treibt dich an?

00:10:47: Ich würde sagen, dieser Antrieb hat sich in meiner Wahrnehmung verändert.

00:10:52: Ganz zu Beginn war er... sehr stark Geld.

00:10:56: Also ich habe zum Beispiel angefangen mit dem Verkaufen bei eBay, weil ich kein Taschengeld bekommen habe, ganz einfach.

00:11:01: Ich habe kein Taschengeld bekommen, bloß eben hatte Spaß am Verkaufen, kam immer mehrere Dinge zusammen.

00:11:06: Und dann, als ich irgendwie so dreizehn vierzehn war und man dann irgendwie schon auf den ersten Führerschein schielt, war schon irgendwann der erste Project quasi das Zielbild.

00:11:14: Witzige Weise bis heute hatte ich keinen, wo ich hier da auch mal leisten können, aber Mich hat schon einfach sehr stark das Thema Finanzen und irgendwie erstmal große materielle Dinge angetrieben.

00:11:27: Dann haben wir zwanzig, dann irgendwie ein Club zu sein und ein Club vielleicht auch mal eine gewisse Flasche zu leisten zu können.

00:11:32: Das haben wir uns ein paar Mal gemacht.

00:11:34: Aber mit sechsundseinhalb, sieben und zwanzig kam ich schon an den Punkt und den hatte ich ja gleich beschrieben, dass ich viele Fünfe gegründet habe, dann irgendwo auch ziemlich parallel.

00:11:44: Bein, der das einfach Spaß gemacht hat, zu gestalten, Probleme zu lösen, Unternehmens zu gründen, und kam aber dann schon sehr schnell an den Punkt, dass es irgendwo nicht mehr so weitergehen, weil es einfach zu viel war, weil dann irgendwo Dinge nicht so funktioniert haben und hab da ziemlich einen auf die Mütze bekommen und mich dann angefangen sehr mit mir und eben auch mit ihm, was mich antreibt und so weiter zu beschäftigen.

00:12:10: Dadurch auch sowohl durch einen Coach, ich habe dann aber auch viele Sachen gemacht.

00:12:14: Ich bin ins Klose gegangen.

00:12:16: Also Kloster ist nicht immer Schweigkloster, aber bei beides gemacht.

00:12:20: Schweigkloster war aber auch ein Kloster, wo man Seminare beigebracht bekommen hat.

00:12:25: Ich habe hunderte Sachen ausprobiert und immer mehr angefangen, mich mit mir zu beschäftigen, kam aber auch sehr schnell an dem Punkt, dass ich gemerkt habe, Geld als Vorhang des Antriebs ist etwas, wo man nicht viel Energie schöpfen kann.

00:12:39: Geld gibt.

00:12:40: Es ist keine Energiequelle.

00:12:42: Eine Energiequelle ist es anderes.

00:12:44: Und dann einfach gemerkt, dass ich mir zum Beispiel auch sehr viel mit den Themen beschäftigt habe, die mich als Kind angetrieben haben.

00:12:51: Also wirklich quasi vor meiner, wo mein zwölf Jahren sind, wirklich so als vier, fünf, sechs Jahre garten.

00:12:57: Und da habe ich schon immer sehr gern gestaltet.

00:12:59: Ich habe einfach gerne Dinge gebaut, Baumhäuser, Garten, Weier, Garten, Teiche, was auch immer.

00:13:04: Ich habe einfach gerne draußen gerne den gestalten.

00:13:07: Da habe ich gemerkt, dass das das ist, was mich antreibt.

00:13:10: Und das ist quasi bis heute.

00:13:11: Bis heute treibt mich an, Dinge zu gestalten und aber auch Menschen damit zu helfen, Probleme zu lösen.

00:13:17: Wir schießen davor.

00:13:17: Das war das bei dem Buch auch wieder so.

00:13:20: Wenn ich merke, ich mache etwas, was mir selbst Spaß macht und es tut auch noch anderen Menschen gut, dann ist das etwas, was mich wahnsinnig anzutun, weil ich wahnsinnig viel Energie daraus ziehen kann.

00:13:29: Ja,

00:13:30: das ist, glaube ich, ein ganz spannender Punkt an dieses Thema.

00:13:32: Was gibt dir Energie?

00:13:33: Was raubt dir Energie?

00:13:35: Du wirst, glaube ich, nicht immerhin bekommen, dass du nur Dinge hast, die dir Energie geben.

00:13:40: Es wird immer Themen geben, die dir irgendwie Energie rauben, aber das ins Gleichgewicht bzw.

00:13:46: eben mehr Energie zu bekommen von den ganzen Dingen, die man so macht, ist, glaube ich, dann das Wichtige.

00:13:52: Worauf hast du dann im Detail geachtet, damit du dieses, diese Ball, sagen wir mal, auf der einen Seite mehr hast als auf der anderen Seite?

00:13:59: Also, um einen habe ich erst mal gelernt, hinzuschauen.

00:14:01: Und das ist so einfacher gesagt als getan.

00:14:03: Also, für mich war das ganz lange gar nicht bekannt, was mir Energie Das gilt für was wir Energie nennen.

00:14:09: Und bis heute, ehrlicherweise, ist es immer noch ein regelmäßiges Lernen, weil man das... Also, ich bin auch selber festermachen, dass das sehr, sehr wenige Menschen auch können und tun, also, damit zu befassen.

00:14:21: Was gibt's denn was mit Energie?

00:14:23: Die meisten, die machen das einfach so und sind irgendwie merkensdann, dass sie irgendwie schöpft sind.

00:14:27: Dann denkst du, okay, ich weiß auch immer, müsste ich wieder mehr schlafen oder nicht.

00:14:29: Ich brauche noch wieder mehr Zeit vom Fernsehen, übrigens auch ganz schlechte Form der Energiequellen.

00:14:34: Das Ganze ist einfach nur eine weitere Ablenkung.

00:14:37: Aber wie gesagt, also erst mal Erkenntnis und dann durch die Erkenntnis dann zu handeln.

00:14:44: Also zu schauen, okay, wie kann ich Dinge eliminieren und eliminieren heißt der Verschiednis.

00:14:48: Zum einen kann ich sagen, okay, wenn mir das Ganze bei einer Buchhaltung Energie raubt, so wie das in eine Buchhalte einstelle, es gibt aber auch Dinge, die kann man schlecht verändern.

00:14:57: Also wenn mal Beispiel auch wenn es bei mir nicht ist, wenn man die Familie Energie zieht, kann ich ja sich sagen, ich holen morgen neue Familien.

00:15:04: So.

00:15:05: Aber man kann anfangen, damit umzugehen.

00:15:08: Man kann anfangen, sich z.B.

00:15:11: in einem Beispiel Familie, wie gesagt, das ist wirklich bei mir ein fiktives Beispiel, dass man sagt, man baut sich Grenzen ein und sagt, okay, ich treffe meine Eltern nur dann und dort, weil alles andere tut mir dann nicht tut oder, oder, oder.

00:15:25: Es gibt ganz viele verschiedene Nässe.

00:15:28: Aber wie gesagt, die Erkenntnis, die ist erst mal super wichtig, aber auch sehr, sehr, sehr, sehr schwer.

00:15:33: Ich habe bis heute, wie gesagt, regelmäßig Momente, wo ich neue Dinge, die eigentlich schon uralt sind, erkenne, wie sie mir Energie geben oder Energiezäre.

00:15:44: Was waren bei dir die größten Energiefressen, wenn du zurückblickst?

00:15:50: Die größten Energiefressen war also definitiv das Thema wirklich Geld, also getrieben durch Geld und getrieben durch das, was ich andere Menschen gerecht werden wollte.

00:15:59: Also ich habe sehr stark mich von anderen bis heute noch in Teilen, aber ich glaube sehr viel weniger von anderen Menschen, von dem, was andere sagen, also über mich sagen oder mich denken, treiben lassen.

00:16:11: Und ich glaube auch ehrlich, aber es ist auch da sehr, sehr, sehr, sehr viel Menschen so geht, die es einfach nur noch nicht erkannt haben und sich vielleicht auch nicht eingestehen.

00:16:19: Und da hatte ich jetzt zum Beispiel vor drei Wochen ein Kloster und hatte da wirklich einen wieder neuen großen Aha-Moment, wo ich wieder ein Stück Wartekommen bin und sagen, okay, nee, das ist jetzt wirklich bei anderen Menschen der Fall.

00:16:31: aber hat nichts mit mir zu tun und ich versuche mehr, bei mir und in meiner Mitte zu bleiben und mich weniger von diesen Meinungen anderen Menschen treiben zu lassen.

00:16:40: Auch hier, wie jetzt schon Papa gesagt, leichter gesagt als gedacht.

00:16:44: Das ist einfach so.

00:16:45: Aber kannst du mitgeben, fangt an, euch damit zu beschäftigen, fangt an hinzuschauen, fangt an auch mit anderen Menschen zu sprechen.

00:16:53: Es ist auch irgendwann sehr, sehr spannend, einfach Freunde mal zu fahren, sondern die Mutter, hey, was fällt dir bei mir auf?

00:16:58: Was denkst du, trink mich?

00:16:59: Was denkst du, triggert mich?

00:17:01: Und so weiter.

00:17:02: Wahnsinnig wirklich erkenntnisreich, aber auch manchmal ein bisschen schmerzhaft, weil es immer die Punkte sind, die man ja erst mal nicht wahrhaben möchte.

00:17:09: Also ich habe das selber sehr oft, dass man denkt, ich bin doch perfekt.

00:17:12: Das ist darum an den anderen.

00:17:14: Und turnen wir auch.

00:17:15: Nein, definitiv nicht.

00:17:16: Ich bin nicht perfekt.

00:17:18: Und das ist auch gut so.

00:17:19: Nur richtig so.

00:17:20: Ich habe auch mittlerweile gar eine Freude, das auch zu erkennen und zu sehen und dann auch zu sagen, ja.

00:17:27: Die hab ich manchmal einfach nicht gut,

00:17:29: noch nicht gut.

00:17:30: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.

00:17:34: Ob sie gründen

00:17:35: oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen, Fördermittel der KfW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:17:44: Finden sie die passende Förderung und lassen sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.

00:17:50: Unter kfw.de-gründen und kfw.de-nachfolge.

00:17:55: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Show-Notes dieser Folge.

00:18:00: Ein Faktor bei dem Thema Energiefresser kann ja auch sein, gerade für Gründer, die im Team gründen, die anderen Teammitglieder.

00:18:07: Du hast ja auch sehr, sehr viel die Projekte gemeinsam.

00:18:10: Auch bei Riot hast du ja gesagt, wer dann dabei war, auch die Bezent Brits, jetzt hast du ja nicht alleine aus der Taufe gehoben.

00:18:15: Also auch da sind immer viele Menschen um dich rum.

00:18:18: Ja.

00:18:18: Und auch da geht bestimmt nicht immer alles gut.

00:18:21: Ja, also, genau ... Sehr gut, ein richtiger Punkt.

00:18:24: Zum einen sollte natürlich überhaupt nicht anders wirken.

00:18:29: Habe ich alles nur geschaffen, doch ganz viele Menschen umgekehrt.

00:18:31: Einen Co-Grundern, zum anderen einfach nicht mal.

00:18:34: Jetzt ist ein letztes Team, was wir vor allem zu Anfangszeiten in allen Gründungen hatten, weil ansonsten hat es auch nicht geklappt.

00:18:41: Da habe ich irgendwo kleine Teile zu beigetragen, aber wir dann auch irgendwo nicht.

00:18:47: Und wie du richtig dabei sagst, im Gründerteam war es immer so die ersten Monate, ist dann alles wunderbar und versteht sich mal halt eine gewisse Mission, Vision.

00:18:57: Und dann, wenn dann die ersten Probleme kommen, welche dann auch immer Kunden kündigen, Mitarbeiter kündigen, Sachen laufen nicht schnell genug, Restaurant machen Stress, ja, ja, da, dann fängt es oftmals an, im Gründerkreis zu kriseln.

00:19:12: Und das ist auch ehrlicherweise durchaus auch normal, was dann eben oftmals der Fehler ist, von dem, was ich selber gelernt habe und auch... oft mal sehe, dass dann die Menschen denken, sie müssten es irgendwie selber lösen.

00:19:24: Und da ist eine ganz klare Meinung und auch Empfehlung, es nicht zu tun, sich Coaches zu holen.

00:19:30: Und wichtig, weil ich habe das jetzt auch vor einer Woche bei einer Konferenz mit jungen Gründern gesagt, dass die mal Coaches, haben wir gesagt, ja, mal Coaches, da gibt es ja ganz viele so.

00:19:40: Dieses schneller Reichwerden, Prinzipverkünden und sage, oh mein Gott, stimmt, genau.

00:19:44: Damit werde oft mal aus der Name Coaches verboten werden.

00:19:47: Und das mache ich damit überhaupt nicht.

00:19:49: Bitte, bitte nicht falsch verstehen, was man nicht mit Coaches ist.

00:19:52: Mit Coaches meine ich Menschen, die erstens selbst einen gewissen Trackrecord haben, die schon irgendwas erlebt haben und dann eben meist älter sind.

00:20:01: Erst mal meist, dann irgendwie fünfzig plus.

00:20:04: So.

00:20:05: die das gelernt haben, wie ausgebildet sind.

00:20:07: Und was machen diese Coaches?

00:20:09: Wir sind da, um dir oder eben dem Gründerteam Fragen zu stellen.

00:20:13: Und durch Fragen dann eben auf die Punkte zu kommen, die eben nicht gut bei euch laufen.

00:20:18: Und genau wie du dich dabei sagst, oftmals ist einfach so, dass du als Gründerteam dich nicht offen und genug aussprichst, irgendwie vielleicht Dinge mit dir mit siehst, die schon länger her sind und dann zu konflikten kommen.

00:20:32: oftmals, wenn man früher mit anfängt, mit Coaches zu arbeiten, lassen sich die Dinge lösen.

00:20:36: Wir werden es in einer Firma leider mit dem Fall, dass wir es vier Jahre selber versucht haben, durch Gespräche, uns immer wieder zusammenzuraufen, was geklappt hat, aber eigentlich hat es nicht geklappt.

00:20:47: Und nach vierenhalb Jahren mussten wir uns dann quasi im Gründerteam trennen.

00:20:51: Das ist super schmerzlich, zum Glück nur Eiweil bisher passiert.

00:20:55: War am Schluss auch das Richtige, aber wäre verweihbar gewesen, ehrlicherweise.

00:21:02: Bei der ersten Gründung hat uns der Notar gesagt, Herrschaften, willkommen zur geschäftlichen Ehe-Schließung.

00:21:09: Wir haben uns alle angeschaut und gelacht und muss sagen, ich bin verheiratet.

00:21:14: Ich kann mittlerweile die Fahreile vielleicht auch ziehen.

00:21:18: Eine Gründung ist etwas sehr, sehr, sehr Feste, sehr krasses, emotional in allen Facetten.

00:21:29: Und kann da wirklich nur jedem mitgeben, das nicht zu unterschätzen.

00:21:32: Und zum Beispiel auch vielleicht noch ein letzter Punkt, den ich da mitgeben kann als Tipp.

00:21:37: Erstmal sich selbst hinzusetzen, zu sagen, was ist mir wichtig, was mir als Andi wichtig, welche Werte habe ich, was meine, was wir jetzt hatten, was mein Antrieb, bis zu welchen Punkt gehe ich, bis zu welchen Punkt gehe ich nicht und so weiter.

00:21:50: Diese Dinge für mich selbst klar zu haben.

00:21:52: Und dann mit meinem Kogeln dazu teilen und ihm eben vorher auch die Übung zu machen, zu lassen, das zu teilen, so.

00:21:58: Und wir haben bei einer Unternehmung etwas gemacht, das kann ich auch sehr empfehlen.

00:22:01: Wir haben dann so ein Art gemeinsames Agreement runtergeschrieben.

00:22:06: Und da hat jeder unterschrieben.

00:22:08: Und das ist kein Vertrag, also das hat ja keine rechtliche Gültigkeit im Sinne von, wenn du das nicht machst, passieren die nicht.

00:22:15: Aber es hat ein gewisses Commitment.

00:22:17: Und wir hatten bei dieser einen Firma, wo wir es immer achten, haben wir quasi dann, vor ein paar Jahren, wo es mal kurz gegesselt hat, dieses Parflet wieder rausgezogen und angeschauen gesagt, Darauf haben wir uns auch gemerkt, sind wir gerade on-check oder nicht?

00:22:32: Und wenn nicht, wie können wir es ändern?

00:22:33: Und das hat schon mal sehr, sehr geholfen.

00:22:35: Es ist nicht so ein kleiner Tipp, den ich da mitgeben kann, das zu tun.

00:22:39: Und wie gesagt, diese eigene Klarheit zu haben, würde ich auch sagen, haben neunzig Prozent der Gründer nicht.

00:22:44: Die kommen dann irgendwie von der Idee in die Gründung und dann ist er raus, der der Start-ups und der ist mega, der macht Spaß, der ist berauschend.

00:22:52: Aber da bleibt oftmals ein wichtiges auf der Strecke, was in Krisenzeiten dann Gold wert ist.

00:22:57: Ja, ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt und für alle, die da jetzt vielleicht noch ein bisschen tiefer reingehen wollen, dieses Thema Erwartung versus Vereinbarung.

00:23:05: Also das, was ihr gemacht habt, ist ja, ihr habt eine Vereinbarung getroffen und nicht jeder hat seine Erwartung einfach so mit sich rumgetragen, von denen er den anderen gar nichts erzählt hat, sondern eine gemeinsame Vereinbarung.

00:23:16: Und das ist auf jeden Fall die viel bessere Herangehensweise, als damit, ich erwarte von dir und so weiter, sondern sich gemeinsam hinzusetzen und zu sagen, das ist jetzt mal eine Vereinbarung.

00:23:27: Und auf die können wir auch immer wieder, so wie ihr das gemacht habt, können wir immer mal wieder rausziehen und schauen, wie wir hier stehen.

00:23:33: Dazu wird noch der eine Tipp, weil, wie gesagt, das ist supergut.

00:23:37: Ich erwarte von dir eigentlich nie beim anderen anzufangen, sondern immer weiß ich selbst.

00:23:41: Ich erwarte von mir und ich kann dir das geben.

00:23:44: Punkt.

00:23:44: Full stop.

00:23:45: Und der andere soll genau das Gleiche sagen.

00:23:46: Und ab dem Zeitpunkt, wo man anfängt von ich erwarte, von dem anderen, ist man meistens schon im halben Konflikt, weil man erst mal sagen soll, was gibt man und dann das geben sollte und meistens, das ist auch mal eine eigene Erfahrung, ist das auch schon sehr, sehr schwer.

00:24:01: Und wenn jeder das, was selber quasi gemittet, reingibt, Aber man fängt oftmals an, immer beim anderen zu suchen und sagen, wenn du das machst, dann mach ich jenes.

00:24:12: Falsche Kreislauf.

00:24:13: Es ist immer gleich eine Dubotschaft, die man sendet.

00:24:16: Ich merke das auch bei meinen Kindern, wenn die streiten und dann fragst du halt okay.

00:24:19: Was passiert?

00:24:20: Dann war es immer die andere.

00:24:21: Die andere hat dies und das gemacht, die andere so.

00:24:24: Okay, aber ich möchte wissen, was hast du gemacht?

00:24:26: Und das ist super schwer, dass sie da hinkommen, weil sie dann sofort sich wieder rechtfertigen wollen.

00:24:31: Aber ich glaube, das ist super, super wichtig, erstmal bei dir selbst anzufangen.

00:24:34: Was hast du gerade gemacht?

00:24:35: Was kannst du beitragen und nicht gleich dem anderen irgendwas über den Zaun werfen?

00:24:40: Weil es sehr oft ist es auch ein Missverständnis am Ende des Tages, was da passiert.

00:24:44: Das Kommunikativ beispielsweise.

00:24:46: Meistens, genau das.

00:24:47: Meistens Missverständnisse oder eben falsche Wartung oder dass ich projiziere, auch sehr oft sehr, sehr oxisch leider.

00:24:54: Du hast gerade gesagt, gerade am Anfang ist diese Begründungsphase wie ein Rausch.

00:25:00: Jetzt hast du ja schon ein bisschen länger diese Gründungserfahrung.

00:25:04: Wie würdest du das Leben als Unternehmer beschreiben?

00:25:06: Ja, um da was in dran anzuschließen, würde ich sagen, im Dauerausch.

00:25:11: Ja, also, es gibt immer das Bild Roller Coaster als achter Bahn.

00:25:16: Und genau so ist es.

00:25:18: Und genau so ist es auch jetzt nach, also ich habe angefangen, da war ich zwölf, jetzt bin ich mittlerweile dreißig.

00:25:24: Also die letzten vierundzwanzig Jahren ist genau das quasi passiert.

00:25:28: andauern gleich.

00:25:29: Es wird, kann ich eben quasi in die Hoffnung nehmen, es wird nie leichter, sondern es bleibt immer gleich.

00:25:37: Warum?

00:25:38: Weil man sich ja weit entwickelt.

00:25:39: Und weil man sich, also zumindest von allen Gründen erlebt, immer umfällt, aber auch von mir selbst, man steckt sich hier immer höhere Zielen.

00:25:46: Deswegen bleibt das irgendwo immer gleich, wird aber natürlich trotzdem, schafft man andere krassere Dinge, kommt weiter, das verändert sich schon.

00:25:55: Aber Ein Partner von mir, Felix Haas, sagt immer, die Summe der Probleme bleibt immer gleich.

00:26:02: Und ich sage es deswegen, weil es so elementar ist, um anzufangen, damit auch mal irgendwie mit sich selbst fein zu sein.

00:26:10: Also, weil man ist dann auch hier oftmals getriebelt und sagt, wenn ich die Probleme gelöst habe, dann wird es einfacher.

00:26:17: Dann wird es einfacher.

00:26:17: Und dann kann er sagen, nein.

00:26:19: Dann kommen die nächsten Probleme.

00:26:21: Wichtig, das heißt nicht, du sollst den Problem nicht lösen, nicht voll dran haben und nicht getrieben sein, die Probleme zu lösen, weil das ist wichtig.

00:26:27: Aber, was ich irgendwie auch gesehen, mein letztes Netz, wie gesagt, in den vierundzwanzig Jahren erledigt habe, viel mehr den Weg zu genießen.

00:26:35: Das ist so ein einfach Kalenderspruch, so genieße den Weg und schaue mich sehr aufs Ziel, aber es ist einfach so.

00:26:42: Das kann ich wirklich schon sagen, genießt die Reisen.

00:26:46: Und ich werde immer aufgefragt, so... wie der Moment mit Barack Obama war.

00:26:50: Da kann ich jedem nur sagen, der Moment, der war so schnell vorbei.

00:26:54: Der war eigentlich gar nicht wirklich für mich realisierbar, weil ich war so alt und dann hingeladen, haben ihn getroffen, das hat irgendwie nur eine Minute gedauert, das war sofort weg.

00:27:02: Aber was wirklich geil war, um das Ganze mal ganz platt zu sagen, das ist mich so sehr erinnern, war die Zeit von dem, von der Zusage bis hin zu, wir haben ihn auf der Bühne willkommen geheist.

00:27:15: Das war eine so tolle Zeit, wir haben einen Team, geackert wie die irren wir hatten haben so viel nachtschichten gemacht ums pizzen bestellt und irgendwie hier eine tolle anfalt bekommen.

00:27:25: da war es und das war das eigentlich schöne.

00:27:27: das war eine tolle zeit.

00:27:28: es war wirklich der weg dahin und und und so sehe ich das persönlich so kann ich es auch jedem nur mitgeben genießt alles genießt die zeit beim total macht fotos.

00:27:39: ich habe es leider jedes mal vergessen jedes mal haben wir keinen fun gemacht.

00:27:44: genießt Ja, und akkend wirklich viel.

00:27:48: Es ist auch wichtig und wird oftmals gar nicht so gesagt.

00:27:52: Es ist einfach sehr, sehr viel Arbeit, ist so.

00:27:54: Aber genießt das zwischendrin, macht Pausen, geht mal mittags dann doch mal irgendwie mal mit Orientin-Leuten mal lanschen.

00:28:02: Und ja, und dieses finde ich vor zehn Jahren, da habe ich diesen auf wieder wieder platten Struch, Work Hard, Party Hard irgendwie gefühlt.

00:28:09: Ist das Party Hard mittlerweile gestrichen worden?

00:28:11: Sondern es ist irgendwie bei vielen Gründern, vor allem selber, wenn ihr nur noch Work Hard, dann finde ich falsch.

00:28:16: Weil was ist denn dann, also was kommt denn dann als?

00:28:19: und vor allem es gibt nichts was nächstes.

00:28:21: Ich hab gerade mit jemandem telefoniert, der jetzt seine Firma verkauft, der den jetzt schon dran dann hier danach als investoraktiv ist.

00:28:27: Und da kann ich euch sagen, das ist einfach Unmuss und glaube ich, das Gehen, was in einem drinsteckt, der oder die gründen möchte, einfach immer weiter zu machen.

00:28:35: Und deswegen umso wichtiger macht Pausen dazwischen, genießt die Momente.

00:28:40: Ja, das ist auch eine Frage, die mich eigentlich über die letzten fünfzehn Jahre immer dann beschäftigt hat.

00:28:46: Bin ich erfolgreich genug?

00:28:47: Was kommt als nächstes?

00:28:49: Wird's im nächsten Jahr wieder so gut sein?

00:28:52: Was passiert, wenn nicht?

00:28:53: Und das treibt einen schon, nicht unbedingt immer in eine gute Richtung, weil man dann natürlich auch viel schlaflose Nächte hat.

00:28:59: Irgendwie aufwacht, an Dinge denkt, Probleme sieht.

00:29:03: Und da mal zurückzublicken und zu sagen, okay.

00:29:06: Wir haben es ja bisher geschafft, was uns wahrscheinlich als Unternehmer und Unternehmerinnen auszeichnet ist, dass wir mit Herausforderungen umgehen können, neue Wege finden können, Lösungen finden können und mit dieser Zuversicht auch in sich selbst da vielleicht eher ran zu gehen.

00:29:20: Und auch das ein oder andere Mal dann innezuerhalten und zu sagen, okay, es geht ja gar nicht darum, wo mich das dann am Ende hier hinführen mag, sondern um diesen Weg, ein bisschen Kalender.

00:29:32: Sprüchig, wenn man so sagen möchte.

00:29:36: Dann doch wahr.

00:29:37: Ja, da wir dann gerade so dabei sind und du kannst ja jetzt super weit auf die ganze Szene zurückschauen.

00:29:45: Und da hast du ja eben aber auch schon einen Punkt gesagt, der sich da so verändert.

00:29:50: Zwischendurch hatten wir dieses Thema Work Hard, Party Hard, dann gab es auch Work, Not Harder, But Smarter und so weiter, also viele Kalendersprüche.

00:29:59: hat sich aus deiner Sicht in der vergangenen Dekade geändert im Rundum das Thema Start-up Live?

00:30:07: Also erst mal hat sich verändert, dass jetzt trotz der ganzen Start-up Gründen bei Weitem zum einen einfacher ist, technologisch.

00:30:14: Also ich kann jetzt mit Apps wie Loverville, mit ChatGP und so weiter sehr viel schneller etwas gründen, etwas recherchieren, etwas bauen, wie es noch vor zehn Jahren möglich war.

00:30:26: Aber... Ich finde, man ist auch die Welt ist im Balance.

00:30:32: So sagen da, wo das eine einfache ist, wird das andere dann wieder schwieriger.

00:30:35: Weil natürlich, dass jetzt auch wieder jeder kann.

00:30:38: Und jetzt quasi jetzt dann wieder drum.

00:30:39: Und das ist, glaube ich, das bleibt dann wieder immer gleich.

00:30:42: Dieses, was mache ich denn speziell jetzt besser?

00:30:45: Und das ist schon etwas, was quasi gleich bleibt.

00:30:50: Ich glaube, der Unterschied jetzt heutzutage, wenn ich darauf schaue, ist, wie unfassbar schnell die Digger alles gerade ist, also wie du schneller hunderte Millionen Raisen kannst, wie du aber auch schneller über Nacht obsoliert sein kannst.

00:31:02: Ich glaube, das ist eine Dimension an Geschwindigkeit, die gerade zunimmt, die krass ist.

00:31:07: Ich glaube auch, wenn es halt nicht gesund ist, kann man dabei jetzt auch keine Idee über das verändern kann.

00:31:13: Es ist einfach so.

00:31:14: Also wirklich krass.

00:31:15: Also ich glaube, dieses, wo du früher zehn Jahre gebraucht hast, da gibt es ja auch einige Beispiele, um irgendwie auf eine Milliardenbewertung zu kommen, schaffen sie jetzt halt die ersten irgendwie einem halben Jahr.

00:31:25: Ich glaube, dass Demnach insgesamt, wenn ich jetzt noch gründen würde, ist ein Setup ein anderes wie vor zehn Jahren.

00:31:32: Vor zehn Jahren, würde ich sagen, war viel mehr Pioniergeist und viel mehr Wilder Westen in allen, wo es wenige Experten gab.

00:31:40: Das hat sich jetzt gerade demnach meines Erachtens geändert, dass es sehr, sehr viele Menschen im Tech-Bereich gibt, die erfolgreich gegründet haben, verkauft haben und da viel Erfahrung haben.

00:31:50: Und ich glaube, dass es mehr dieses Entwischungen jetzt braucht aus jungen Wilden oder jetzt.

00:31:56: Aber einfach die sagen, okay, ich habe Bock, ich bin irgendwie mit Technologie richtig versiert.

00:32:01: Ich habe da eine Idee, plus eben den erfahrenen größten Teils Alten.

00:32:04: Ich will jetzt nicht zu sehr einen Schubladen denken, aber es ist einfach meistens so.

00:32:08: Und ich glaube, diese Kombination aus beiden ist, würde ich sagen, heutzutage ein sehr, sehr großer Garant dafür, dass er erfolgreich wird.

00:32:15: Das ist einfach so meine Sicht drauf.

00:32:17: Weil es hat sich jetzt in den letzten zehn Jahren in Deutschland gab es viele tolle Exzits.

00:32:21: Und es sind viele tolle Unternehmer da hervorgangen.

00:32:24: Das ist mir auch beim Buch aufgefallen, wo ich ja über zwei Hundert Gastautoren integriert habe.

00:32:30: Vor zehn Jahren haben wir alle auf Silicon Valley geschaut.

00:32:33: Da war das das große Meckart.

00:32:34: Das waren quasi die Profeten, die wussten, wie es geht.

00:32:38: Wir waren so ein bisschen die Jünger, die versucht haben, davon zu lernen.

00:32:42: Und da muss ich sagen, das ist mir selber nur aufgefallen, beim Schreiben des Buches, als ich gemerkt habe, hier kenne ich jemanden, da kenne ich jemanden.

00:32:49: Und dann haben so fünf oder zehn mal Fragen und Nachdecken kamen so, ja, das sind ja alles Deutsche.

00:32:55: Und dann kam mir so immer mehr der Stünder.

00:32:57: Das haben wir mittlerweile alles.

00:32:59: Und bei den Zonen Gastautoren gibt es nur einen, der nicht Deutsch ist, quasi liegt aber daran, dass da ist mein persönlicher Speaker-Krenner war, der einfach am Broadway da alles aktiv war und einfach Amerikaner ist.

00:33:12: Aber auch hier hätte ich ganz sicherlich aus Deutschland jemanden gefunden, der mindestens genauso gut ist.

00:33:17: Und das muss sagen, dass wir das Schöne, dass wir mittlerweile eigentlich in Deutschland alles haben.

00:33:22: Wir haben alles.

00:33:23: Wir müssen nur einen mit einem aufhören, uns selber schlecht zu machen.

00:33:28: Was wir in den letzten Jahren ja auch sehr, sehr stark gemerkt haben, ist dieses ganze Thema Generation, ich sag mal, ABC, DX, YZ und so weiter.

00:33:36: Also rund um das People-Thema, weil du ja auch jetzt viele Teams mit aufgebaut hast.

00:33:42: Wie hat sich das verändert und geändert?

00:33:44: Also natürlich schon von der Art der Einstellung zur Arbeit hin.

00:33:48: Also ich würde sagen so einen meinen... In meiner Generation war es einfach schon noch sehr stark okay, ich muss einfach schuften und ackern und buckeln, um irgendwann in irgendeiner Weise erfolgreich zu sein, selbst als Nehme oder irgendeinem Konzern oder oder oder.

00:34:03: Und auch wichtig, das hat sich jetzt nicht komplett geändert.

00:34:05: Also in jeder Generation gibt es immer die Ausnahmen und ich kenne auch diese Ausnahmen, die jetzt auch mit achtzehn noch sagen okay und der Tag hat für mich quasi die nicht quasi arbeiten, weil ich will weiterkommen.

00:34:18: Ich will im Studium stellen voran, kommt und so weiter, also die gibt es.

00:34:20: Aber ich würde schon sagen, der Großteil der Menschen in der jüngeren Generation ist heute mehr darauf aus zu sagen, okay, warum muss ich, gab es jetzt irgendwie, ich glaube, letzte oder vorletzte Woche wieder eine Meldung, die auch so schon mitgegangen ist, wo sich quasi Influencer, die freigestellt hat, ob es wirklich das Leben ist, dass ich irgendwann nur dieses Haus verlasse und nach Hause komme, dann zwei, drei Stunden erlebbare Zeit habe.

00:34:42: Und am nächsten Tag den ganzen... Quatsch widermache.

00:34:47: So quasi war seine jetzt nicht sein Wortlaut, aber um das, was er vermittelt hat.

00:34:51: Und ja, also quasi, da könnte ich jetzt sogar die Stunde lang so über Philosophien wieder persönlich meine Meinung und Einstellung dazu ist.

00:34:57: Insgesamt sehe ich nur, da gehen die Tendenz hin.

00:35:01: Und damit müssen wir uns also nicht auseinandersetzen.

00:35:03: Ich glaube, das ist schon, dass immer mehr auch jetzt hier wieder gesellschaftlichen Erkenntnis dafür da ist, dass vieles von dem, was wir jetzt aufgebaut haben.

00:35:10: Ich meine Eltern, Großeltern denke.

00:35:12: Dann war das ganz normal, dass sich Oselern sechs Tage die Woche gearbeitet haben, über sechzig, siebzig Stunden.

00:35:19: Dennoch muss man der Saldenholz Tage mit der Eier usw.

00:35:22: haben, die Möglichkeit, dass wir das nicht mehr in der Form mit der Mengenarbeit Zeit tun müssen.

00:35:26: Trotzdem, auch hier wieder, glaube ich, ist, wie bei anderen, der Mittelweg das Richtige.

00:35:31: Ich glaube nicht, dass wir erfolgreich und weiter eine gute guten Wohlstand haben können, wenn wir jetzt irgendwie nur auf die reine Viertagewoche ziehen.

00:35:40: Das sagen wir mal persönlich meinen.

00:35:41: Ich glaube aber schon, dass es nicht mehr die Hundertstunden sein müssen, wie ich es für gemacht habe und dachte, dass man es machen muss.

00:35:47: Ich glaube, es ist der Weg in der Mitte.

00:35:49: Und ich glaube, es vermischt vieles.

00:35:51: und ja, aber ich finde schon heraus, dass ich mit der jungen Generation mit vielen davon zu arbeiten, mit manchen nicht, weil ich sage, manche haben das Gefühl den Drive, den ich für auch hatte.

00:36:02: Ja, spannend.

00:36:03: Und das ist ja gerade das, was du am Anfang gesagt hast, bis ich das für Gründer verändert.

00:36:07: Ich kann mit so viel weniger, so viel mehr erreichen.

00:36:10: Gleichzeitig können es viele.

00:36:12: Das heißt, da gibt es eben auch einen großen Druck nach wie vor oder eigentlich vielleicht, der ist sogar noch größer geworden.

00:36:18: Und gleichzeitig dann eben dieses, na ja, wie bringen wir das dann ins Team, dass wir hier schnell sein wollen, müssen teilweise auch oder nicht nur teilweise, sondern schnell sein müssen.

00:36:28: Wir müssen agil sein, wir müssen uns schnell auch auch verändern können an der stelle und wir müssen stückweit auch belastbar sein sonst werden wir bei diesem roller coaster quasi aus der kurve geschleudert die bits and bracelets oder am anfang weiswurst frühstück ab

00:36:42: das gründer weiswurst zu schicken.

00:36:46: ich glaube alle oder die jetzt zuhören kennen das event ansonsten auf jeden fall mal mal auf die website gehen.

00:36:52: in meiner rückschau zeichnete sich das event immer damit aus oder dadurch aus das ist unglaublich renommiertes Speaker gab, die man sonst ganz, ganz selten gesehen hat.

00:37:04: Von daher mal so an dich dann die Frage.

00:37:07: Und das ist ja vorhin beschrieben bei Barack Obama.

00:37:10: Und irgendwann kam so eine Zusage.

00:37:12: Aber das Spannende ist ja, wie kriegt man diese Zusagen?

00:37:15: Also wie habt ihr es geschafft?

00:37:16: Die Speaker, die ihr da wollte, die ihr dann präsentiert habt, auch Arnold Schwarzenegger gehörte, da ja zu Richard Branson und so weiter.

00:37:23: Also unglaublich lange Liste.

00:37:26: Wie bekommt man das hin?

00:37:28: durch

00:37:28: eine großartige Teamarbeit und viel Ausdauer, genau quasi und eine Prise Glück.

00:37:34: Ich glaube, die drei Zutaten waren zum Schluss, die man da zusammenfassen kann.

00:37:40: Genau als zum einen, wir als Team, vor allem das Veranstalter Team Felix Haas-Bernsturm und ich, plus eben jetzt auch mittlerweile noch Christian Frey, unser Geschäftsführer, der unsere erste Mitarbeiter übrigens war.

00:37:54: Wir haben dann meine sehr große Kreativität an den Tag gesetzt, wen wir wollen, wollen, würden und dann wie wir es angehen.

00:38:03: Weil dieses Venen ist dann oftmals wenn wir uns dann mittlerweile eher okay, ja klar, macht Sinn.

00:38:08: Aber wir sind vor allem in den ersten Jahren etwas umwegegangen, auch über Hollywoodstars und so weiter, wo sich schon auch die Leute gefragt haben, ob ich auch nach dem hinaus bin, warum der, was er denn begründet, so zu tun.

00:38:19: Und wir wollen dann bewusst quasi diese Akzente setzen.

00:38:22: und bewusst mehr inspirieren und inspirierende Leute holen, wie man sie eigentlich bei einer Grundkonferenz erwartet.

00:38:29: Zum einen, zum anderen, sind wir eben dann eben herangegangen und haben gesagt, okay, jetzt legen wir los und starten Anfragen.

00:38:36: Und dann war es bei allen, also es hat bei allen über Jahre gedauert.

00:38:39: Das war wirklich ein ganz, ganz großer Effort und auch etwas, wo wir alle dann als Dreier oder Vierer Team plus eben unser... Team dahinter noch im Hintergrund, ja, es über Jahre nicht aufgegeben haben.

00:38:52: Wir haben bei ganz vielen dieser Spekern, die du gerannt hast, persönliche Videos gedreht, jedes Jahr aufs Neue.

00:38:58: Wir haben jedes Jahr aufs Neue geschaut, wer aus einem Netzwerk kennt ihn.

00:39:01: Wir haben die auf Twitter beobachtet, wo sind sie mit wem, wo, wie, unterwegs, können sie überall passen.

00:39:09: Und das war wirklich, oder ist bis heute eine sehr große aufwendige Arbeit, das zu tun.

00:39:15: Aber was ich für uns lohnt, aus genau, wie du gesagt hast, Gründen des Marketings, es spricht sich einfach rum und ist Teil unserer Intentität, diese Leute immer wieder mal zu haben, aber auf der anderen Seite auch für unsere Publikum.

00:39:29: Wir machen ja einen bisschen Platz, das ist wirklich sehr stark, ist auch unser Claim von Gründern für Gründer.

00:39:34: Und wir wollen einfach da für diese drei Tage eine maximale Zeit gestalten, die natürlich auch einen genügend Business Value wunden soll.

00:39:42: Aber unten soll aber auch einfach eine tolle Zeit, weil wie vor gesagt, das Gründerleben ist hart, das wissen wir, das kennen wir.

00:39:50: Und dann ist es einfach auch mal cool, für drei Tage lang in München, im Oktoberfest zu leben, bei einem Bier irgendwo sich neue Inspirationen, neue Kontakte zu holen.

00:39:59: Und das ist einfach etwas, was uns sehr, sehr wichtig ist, weil es wie gesagt zunehmend ja untergeht.

00:40:05: Ja, also ich würde es dann mit Stalken zusammenfassen.

00:40:08: Storging ist das Bösewort.

00:40:09: Ein bisschen am Wissen, vielleicht.

00:40:12: Aber ein

00:40:15: ganz wichtiges Wort dranbleiben und sich auch ein paar Dinge ausdenken.

00:40:18: Nur

00:40:18: Storging heißt, da ich mal geobacht habe wie jemand und bei uns ist er dann immer dann oben wandelt in, wie transportiere ich dann jedes Mal über welche Plattform auch immer dann mein Nachricht erleden.

00:40:29: Über LinkedIn gibt es tausende Möglichkeiten und da auch da haben wir nichts unversucht gelassen und dann nur diese Erkenntnisse.

00:40:36: durch die Beobachtung, dann quasi Ansprachen geframen, die halt auch dann zu seiner Mission oder zu der aktuellen Agenda, der diejenige verfolgt, auch passt.

00:40:47: Du hast es schon kurz angesprochen und ich habe es ja auch in meinem Teaser gesagt.

00:40:50: Startup ist quasi dein neues Buch, dein erstes Buch, oder?

00:40:55: Ja,

00:40:56: der erstes Buch.

00:40:58: Quasi angelegt als die Wissensquelle für die erfolgreiche Gründung und du hast Einerseits all deine Erfahrungen reingepackt und, wie du auch gerade gesagt hast, zweihundert Experten, Expertinnen, Unternehmer, Unternehmerinnen darin versammelt.

00:41:11: Die erste Frage, wie ist es denn eigentlich, so ein Buch zu schreiben?

00:41:15: Anstrengender und zeitaufwendiger als ich dachte.

00:41:21: Ja, es war wirklich enorm anstrengend.

00:41:23: Also ich habe ganz kurz zu der Geschichte, wie es dazu kam, es war so, dass ich Wir hatten bei Ride eine Phase vor zweieinhalb Jahren, die erst ein bisschen turbulenter war, wo ich dann sehr angefangen habe, an mir zu zweifeln.

00:41:36: Und da haben wir meinen Coach schon mal gesagt, hey, fang noch

00:41:38: an, mein Buch

00:41:38: zu schreiben, um mal ein bisschen wieder selber bewusst zu machen, was du überhaupt alles schon gelernt hast.

00:41:43: Weil man sich also, indem er schon das auch gesagt hat, schon, wenn man eher selbstkritisch zu sich selbst ist und Dinge nicht sieht, die andere Menschen sehen.

00:41:52: Ich finde es immer auch krass, wenn Leute mal dann von außen anmoderieren, okay, fast, klingt ja irgendwie doch ganz schön.

00:41:58: Aber wenn ich da selber draufschau, dann habe ich noch nicht geschafft, das muss ich noch schaffen.

00:42:03: Das hat man teilweise eben auch als Unternehmer.

00:42:06: Und das hatte ich sehr stark.

00:42:08: Also diese wirklichen Selbstzweifel.

00:42:10: Und das war das eine und zum anderen, das war ein paar Monate später, hatte dann im Urlaub aber eher wieder die schönen Momente, wo ich mir gedacht habe, okay, stimmt, diese tollen Sachen habe ich schon erleben dürfen.

00:42:20: Das war alles schon möglich.

00:42:21: Und diese zwei Punkte haben mich dann eben dazu inspiriert zu sagen, okay, komme ich schreibe jetzt, ich fange jetzt an, ein Buch zu schreiben.

00:42:27: Und da habe ich dann losgelegt und dann kam ich nach zwei, drei Kapitel zu dem Punkt, wo ich seit der Arsch stand.

00:42:33: Hier hat mir eigentlich jemand geholfen.

00:42:35: Da hat mir jemand geholfen, zum Beispiel am Thema Pitch-Stake.

00:42:37: Und dann habe ich quasi die erste Person gefragt und gesagt, hey, kannst du mir das, was du mir damals gesagt hast, noch mal unterschreiben, weil ich es würde gerne ein Buch quasi integrieren.

00:42:47: Und dann kam ich quasi immer mehr zu so vielen Gastbeiträgen, zum einen.

00:42:51: Und dann habe ich aber auch gemerkt, Es gibt viele Bücher zum Thema Unternehmer-Tum und tolle Bücher, Blitzscaling.

00:42:58: Gleich kann ich alle wirklich auch sehr, sehr empfehlen.

00:43:00: Aber was mir fehlt, ich bin so ein sehr visueller Mensch, der irgendwie so alles einfach braucht.

00:43:06: Und da hat mich quasi gefehlt ein Buch, was ich also aufschladen kann und was immer auf einer Doppelseite jedes Thema erklärt.

00:43:14: Und natürlich nicht komplett erklärt, weil zu jedem Thema gibt es auch schon Bücher, einzeln quasi, aber das Wichtigste erklärt.

00:43:21: Als Grund habe ich wenig Zeit, aber ich habe die Sachen schnell verstehen.

00:43:24: Und vor allem die größten Pet Falls mir mitgebt.

00:43:27: Ein Beispiel ist einfach das Thema Captable.

00:43:29: Wie viele Captables ich sehe, die kaputt zetteln, weil sie am Anfang falsch designen wurden.

00:43:33: Und weil ich nicht mehr klipp und am besten gearbeitet habe, der Gründer-Tipp zum Beispiel und so weiter.

00:43:38: Vor genauer Sachen wollte ich mal nicht immer wieder erleben und bis heute auch noch erlebe, wo ich sage, hey, Ich schalte die möglich so, damit man sie einfach konsumieren, lesen und hoffentlich auch umsetzen kann.

00:43:49: Und das war quasi die Grundidee und die Intention des Ganzen.

00:43:53: Und wie gesagt, angefangen dann mit dem Ziel, in einem halben Jahr es fertig zu haben.

00:43:59: Diese Idee hatte ich sogar geschafft, habe dann aber auch... Es war in den ersten Stunden, wo ich dann geschrieben habe, mit Frank Tilentelefoniert, der ja auch schon mehrere Bücher rausgeschrieben hat.

00:44:09: Und da hab ich ihm das erzählt.

00:44:10: Ich hab gesagt, Frank, ich schau dir ein Buch und ich hätte gern auch von dir mit drin.

00:44:13: Und wie ein Sexboot und so, alles Ganze raus.

00:44:14: Und dann will ich das eterieren und so weiter.

00:44:17: Und er hat gesagt, Andy, ein Buch ist nicht gegen der Software.

00:44:19: Ein Buch etereierst du nicht so schnell.

00:44:22: Wenn sich jemand ein Buch kauft, dann kauft er sich sehr selten das gleiche Buch irgendwie im halben Jahr nochmal.

00:44:28: Auch wenn es besser ist, es wird selten, es kommt vor.

00:44:31: Aber nicht auf.

00:44:33: Nein, ich bin nur den Klick gegeben.

00:44:35: Bring Buch dann raus, wenn es wirklich schon irgendwie gut iteriert ist.

00:44:39: Und das habe ich dann auch gemacht.

00:44:40: Nach sechs Monaten hatte ich die erste Installation fertig.

00:44:43: Dann habe ich die mit Unterstützung von René Rouland, das ist der Gründer von MyPoster.

00:44:47: Das ist ein großes Druckwerk.

00:44:50: Er hat alle einmal zweieinhalb Stück durch seine Maschinen gehauen.

00:44:53: Und dann kam es raus, wie so eine Bachelorarbeit, mit dem Buch umschalten, der aber gar nicht bedruckt war.

00:44:57: Und die habe ich an die ersten zwei oder drei Menschen herum.

00:45:00: das Kreis verteilt und Feedback eingeholt.

00:45:02: Und dann habe ich es iteriert, iteriert, iteriert, viermal jetzt eben in Summe über zwei Jahre.

00:45:07: Und diese Interrelation jetzt dann eben vor kurzem veröffentlicht und hätte nie gedacht, dass es über zwei Jahre dauert.

00:45:13: Und aber auch, ich habe es im Eigenverlag gemacht, finanziell treu das Ganze wurde, also das sechste Leck geworden, aber einfach ein riesengroßes Herzensprojekt für die Community, weil Kevin Spacey damals bei uns auf der Bühne gesagt, you should send the elevator back again.

00:45:31: Man soll den Aufzug wieder nach unten schicken.

00:45:34: Wenn man irgendwo angekommen ist, natürlich wie gesagt immer die Frage, wo ist man wie angekommen, aber ich habe schon das Gefühl, ich durfte durch die Community, durch Leute, um mich herum viel erleben, viel lernen, viel vorankommen.

00:45:46: Das war für mich wichtig, da jetzt auch schon mal wieder was zurückzugeben.

00:45:52: Ein Thema wie den Captable gerade erwähnt, dass da oftmals Dinge falsch sind und nicht funktionieren.

00:45:59: Was sind aus deiner Sicht die größten Herausforderungen für Start-up-Grunden?

00:46:04: Das ist eine schwierige Frage, weil ich es natürlich auf jeder so viele Tipps drin habe.

00:46:11: Deswegen ist es immer auch die Frage, in welcher Phase es ist.

00:46:15: Ich würde jetzt aber trotzdem deine Frage versuchen zu beantworten, indem ich jetzt einmal die wichtigsten Phasen nehme.

00:46:21: Also erstmal finde ich, in der Pre-Phase habe ich zwei Tipps mit dem Thema Mitgründer.

00:46:27: Macht euch vorgeladen, was euch wichtig besprechen.

00:46:30: Mit den Mitgründern geht er offen mit oben.

00:46:32: Arbeitet mit einem Cliff und einem Westing der Anteile.

00:46:34: Also dass die Anteile erst nach einem gewissen Zeitraum auf den anderen übergehen und dann auch jeden Monat mehr.

00:46:43: Klassiker ist zwölf- und monatlich Cliff.

00:46:45: Und dann ist es ein Mordartel Westing, also ein Mordartel Westing.

00:46:48: Da komme ich jedes Mal mehr von meinen Anteilen aus und mich dann auf den Punkt geschieben.

00:46:52: Punkt zwei, haltet da noch eine ursprüngliche Idee nicht fest, sondern zeitflexibel.

00:46:58: Ein Fachausdruck dazu ist das sogenannte Pivoting, also eine Veränderung der Idee.

00:47:02: So viele große Firmen haben gepivotet.

00:47:04: YouTube war am Anfang eine Dating-Seite.

00:47:07: Slack war am Anfang ein Spielergame.

00:47:09: So auch Gediogide, durch den Namen, war am Anfang quasi eher für Studenten ausgerichtet und nicht quasi als globale Experience-Plattform für Erlebnisse.

00:47:19: Ganz, ganz, ganz viel haben gepivittet.

00:47:20: Das ist quasi mein Tipp für Pre-Founder.

00:47:22: Für Founder, würde ich sagen.

00:47:24: Fokussiert euch auf wenige Dinge.

00:47:26: Ich lebe viel zu viele Gründe, die viel zu viel machen.

00:47:28: Macht weniger, weniger ist mehr.

00:47:29: Punkt eins, Punkt zwei.

00:47:31: achten wirklich auf Geschwindigkeit.

00:47:33: Ich erlebe ganz, ganz viele, die irgendwie dann irgendwie sich zu sehr verfrankt, sondern doch nicht auf der Geschwindigkeit der Executioner achten und dann irgendwie schiebe raus, schnell, lieber etariieren, also nicht Perfektion, auch nicht jetzt irgendwie Sachen schlecht rausbringen, aber so ein Mittelding.

00:47:47: Riedhoffmann hat gesagt, wenn dir dein Pivot nicht peinlich ist, warst du zu spät im Launch.

00:47:53: Wenn dein MVP nicht peinlich ist, warst du zu spät im Launch.

00:47:56: Und ich muss sagen, wir haben Bookings wegen auch so.

00:47:58: Wenn ich heute dran denke, wie ich die erste Version, die habe ich an der Jesufe Karma in Franktien, habe ich die erste Version auch schon verschickt, dass mir heute hoch peinlich, dass sie diese Version gesehen haben.

00:48:09: Und ich finde es bewundernswert, dass sie alle noch beim Projekt dabei blieben.

00:48:13: weil es war wirklich peinlich.

00:48:15: Aber nein, so ist es halt.

00:48:16: Dann würde ich sagen, für die dritte Phase, für die, die da schon im Scale-Up-Bereich sind, da auch einfach schnell ein Tipp, arbeitet an den Flywheelen.

00:48:24: Also überlegt quasi, wie habt ihr so ein Flywheel ist quasi ein sich selbst verstärkender Mechanismus, wie etwas baut, wo ihr quasi nicht mehr jedes Mal schneller rennen müsst, sondern wie du das ganze System durchnimmst.

00:48:38: dass

00:48:38: das

00:48:39: Marketing machen lässt, dass das Marketing mehr Sales, mehr Sales, mehr Kunden, mehr Kunden, sondern das Brug wieder befeuern.

00:48:46: Das ist solche Sachen baut, weil sämtliche große Firmen sind einfach quasi so eingehend aufgesetzt.

00:48:51: Also nur zwei Tipps für Scale-Ups ist ein sogenannte North Star, also quasi einen Fixstern, den ihr euch definiert.

00:48:58: Auch da sämtliche große Firmen haben das, das ist quasi ein Wert, da arbeiten die ganzen Firmen drauf.

00:49:02: Bei Facebook ist das Active Users.

00:49:05: Zu Beginn war das Monthly Active Users, weil das ist Daily Active Users.

00:49:09: Macht das quasi in Definition des Fixsterns.

00:49:12: Zweites Beispiel müssen wir uns gehören, ist Airbnb.

00:49:14: Die haben quasi die Anzahl in die Buchnächte, die sie quasi als Ziel haben, also das zu erhöhen, dass mehr Nächte gebucht werden.

00:49:21: Und das macht alles total Sinn, ist trotzdem aber in der Praxis, weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, ganz ganz schwer diesen einen Wert zu finden, auf den die ganze Mannschaft vollen laufen muss und sich das ganze Unternehmen darauf orientiert.

00:49:33: Auf meistens zwei, drei, vier, fünf.

00:49:35: Eine werden einräht und der soll alle treiben und der soll am Schluss für den Erfolg, der sonst nicht mehr stehen wird, der wächst und besser wird.

00:49:44: Ja.

00:49:45: Und kann sich ja auch ändern über die Zeit.

00:49:47: Du hast es bei Facebook ja beschrieben.

00:49:49: Also das ist gar nicht so schlimm.

00:49:51: Und es ist ja oftmals auch.

00:49:52: am Anfang ist es eher ein Wachstumsthema.

00:49:54: Dann kommt irgendwann das Thema Profitabilität dazu.

00:49:57: oder auch bei Online-Shops kann es natürlich auch erstmal die Kundenzahl sein.

00:50:01: Irgendwann ist es eher der durchschnittliche Warenkorb, die Retention, also Quote der Wiederbestellung.

00:50:06: Also insofern kann das sich durchaus wandeln.

00:50:09: Aber wichtig ist etwas so als Vorgabe, als Orientierung, weil dann ist oftmals klarer, welches Projekt machen wir jetzt, welchen Schritt gehen wir jetzt und welchen gehen wir vor allen Dingen nicht.

00:50:19: Genau.

00:50:20: Andi, wir hatten, weil ich das jetzt aber auch mit dem Nordstemmer, die so ein bisschen durchgehört habe, was ist und auch das Thema Daten, was ist für dich quasi besonders wichtig als Unternehmer?

00:50:32: Also um zu sagen, okay, das legt so die Basis auch für Erfolg.

00:50:39: Also meine Sache ist erst mal, dass man mit sich selbst im Reihen ist und auf sich selbst achtet.

00:50:44: Das ist irgendwie auch wieder so eine ganz normale Sache, aber im Flugzeug hören wir es jedes mal bei den Sicherheitsvorkehrungen so, erst selbst die Maske draufstülpen, damit du dann auch anderen Menschen helfen kannst und genauso auch als Unternehmer.

00:50:58: Achtet auf euch selbst, habe ich wie gesagt die lange nicht gemacht, wirklich auch auf das Thema Gesundheit, was an erster Stelle stehen sollte.

00:51:06: auch wieder so viele potenzielle Kalendersprüche oder Systemen, aber es ist halt oftmals auch so einfach.

00:51:11: Aber das würde ich wirklich mitgeben.

00:51:13: Achtet auf euch, schaut, dass ihr im Schlaf habt, schaut, dass ihr gemütend irgendwie Ausgleichsachen macht, damit ihr performen könnt.

00:51:19: Nico Rostfeld hat für uns gesagt, auf der Bezirpreze ist es zwanzig.

00:51:23: Zweiundzwanzig war das.

00:51:24: Better live, better performance.

00:51:26: Und es ist genauso.

00:51:28: Und das würde ich quasi ihm mitgeben.

00:51:29: und jeder, die da zuhören, achten auf euch und dann ja verfolgt einfach dann voll eurer Ideen, eure Passion und bleibt aber auch flexibel und durchlässig.

00:51:41: Ich finde, Durchlässigkeit ist auch etwas, was sehr oft unterschätzt wird, weil man als Gründer schon sehr vernarrt ist, irgendwann auf seine Idee und das nicht zu sehr zu sein.

00:51:51: Heißt auch nicht, dass man jedes Feedback sofort annehmen, umsetzen, Sollte, weil dann kommt man auch nirgends an.

00:51:58: Das erleben wir z.B.

00:51:59: bei der Bezinplätze ist, wenn du tausend Leute fragst, hast du tausend Meinungen und dann kannst du gar nichts machen.

00:52:04: Also es ist wirklich ganz, ganz schwer, da auch wirklich den Kern rauszufiltern, wo es jetzt geht, aber auch immer abzugleichen mit dem, wo dann glaubt man denn auch selbst.

00:52:13: Und diese Kombination ist sehr, sehr wichtig.

00:52:15: So wie wir eingestiegen sind oder wie du eingestiegen bist, auch mit Blick auf dein Elternhaus, deine Familie, Was du dort erlebt hast, als du noch jünger warst, jetzt aber vielleicht mal umgedreht.

00:52:25: Wie haben denn deine Eltern deine Karriere als Unternehmer begleitet?

00:52:29: Und was haben sie dir vielleicht auch mitgegeben, in dem Moment, wo es vielleicht auch ein bisschen schwieriger

00:52:33: war?

00:52:35: Also, erst habe ich immer Unterstützung erfahren.

00:52:38: Das ist einfach sehr, sehr schön.

00:52:39: Aber eine Unterstützung in einem sehr für mich guten, schönem Ausmaß, nämlich, dass sie da waren, aber es nie irgendwie eingefordert haben, dass ich Dinge mache oder dass er voll kommt oder was auch immer so.

00:52:51: Sie waren da und haben wieder eine, wie so ein Fels in der Brandung, eine Sicherheit gegeben, dass wenn es nicht läuft oder gelaufen wäre, hätten Sie mir die Tür aufgemacht und wäre ich trotzdem quasi das Run geblieben und hätte mich dann nicht davor schämen müssen.

00:53:09: Und ich glaube, das war genauso so.

00:53:11: Also ich habe quasi aber jetzt auch keine große Unterstützung in der Form von, dass ich irgendwie ein Investment bekommen hätte von meinen Eltern oder, oder, oder.

00:53:20: Sie haben mich immer wirklich auf eine sehr guten und vor allem emotionalen Art unterstützt.

00:53:26: Und wie gesagt, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

00:53:29: Und da gibt es ja, vor allem im Sport gibt es ja ganz viele Eltern, die dann irgendwie am Spiel anstehen und die Kinder dann irgendwie anschreien, motivieren und so weiter.

00:53:36: Und das hatte ich, hatte ich nicht.

00:53:38: Und dafür bin ich sehr dankbar, weil ich glaube, das hätte noch mehr Druck.

00:53:43: den ich eh schon selber aufwürde, hätte ich noch mehr Druck erzeugt und den nachher sagen, das war ein guten Maß, aber ich glaube, es geht jedem so mit seinen Eltern.

00:53:54: Da gibt es schon auch genügend Dinge, die unterbewusst dann ablaufen, genügend Programme.

00:53:58: und da kann ich auch noch jedem sagen, fangt einmal hin zu schauen, was der Unterbewusst am Programm abläuft und wie er damit verschiedene Dinge einfach in Kontakt kommt und dann auch

00:54:08: Frieden

00:54:08: schließt.

00:54:10: Das geht jedem von uns und du hast gerade erwähnt, dass du auch Kinder hast.

00:54:13: Du wirst da auch verschiedene Programme deinen Kindern mitgeben, die ihnen nicht gut tun, auch wenn du es gar nicht willst, auch wenn es gar nicht deine Absicht ist, aber leider einfach so.

00:54:20: Das ist halt so für alle Menschen, dazu machen wir alle einfach Fehler.

00:54:23: Und dazu haben wir auch alle die Prägungen für unsere Eltern.

00:54:27: Aber das glaube ich ist sehr, sehr wichtig, das mal zu hören und wie gesagt, mit diesem Impuls wird man mit zu dir sagen, mal anzufangen, sich damit zu beschäftigen, wo ich dann zu dem Punkt Coaching komme, was sich wirklich nur jeder sehr, sehr empfehlen kann, das auch regelmäßig und auch mit sich selbst zu machen.

00:54:45: Also ich stelle mal auf den Bild mittlerweile sehr oft die Frage, wer denn wie oft zur Zaunreinigung geht und oder regelmäßig zur Reinigung geht und da meldet sich zum Glück fast jeder.

00:54:56: So, was klar ist, dass man diese Profilaxe macht.

00:54:59: Das ist klar, weil man möchte keine.

00:55:00: Kade ist keine große Behandlung.

00:55:02: Wenn dann wir sagen, wir gehen mit der Gemäße zu Coaching, dann bleiben die Hände unten.

00:55:06: Und das finde ich schade, weil eigentlich quasi Persönlichkeitshygiene viel elementarer ist, wie die Zahnreinigung.

00:55:14: Jetzt möchte ich nicht sagen, entweder oder, sondern macht auf jeden Fall beides.

00:55:18: Aber das ist ein Punkt, der dermaßen unterschätzt ist.

00:55:22: Und deswegen kann ich nur jeden dazu aufrufen und mutigen, das anzufangen.

00:55:26: Jetzt ist ein Buch draußen.

00:55:28: Das nächste große Projekt abgeschlossen ist es auch all over LinkedIn, kann man sagen.

00:55:34: Und im Endeffekt ja auch in den Läden und in den Verkaufs-Charts.

00:55:39: Insofern da auch auch toll, dass sich das so verbreitet und die Leute das auch lesen und die Tipps annehmen.

00:55:48: Dann haben wir am Anfang über das Thema Druck und die Reise und es soll immer weitergehen gesprochen und dass das natürlich gar nicht immer gut sein muss.

00:55:54: Nichtsdestotrotz an die Basierend auch auf den ganzen Dingen, die du jetzt gemacht hast.

00:55:59: Was ist das nächste?

00:56:01: Wo geht für dich die Reise hin?

00:56:02: Ehrlicherweise

00:56:03: in den Projekten, die ich jetzt im Moment habe, ich bin ja bei Ride noch involviert.

00:56:08: Da machen wir die Transformation von Ride zu Sandrush und unser Plattform.

00:56:13: Bei der Bits und Plätze haben wir weiter Gurses vor.

00:56:15: Wir haben da Anfang dieses Jahres die Communities, das Leben gerufen, also lokale Events vor Ort in verschiedenen Städten, wo wir es erst einmal expandieren wollen.

00:56:24: dann meine Social Media-Aventur, plus eben auch noch das Buch.

00:56:29: Ich würde sagen, diese Dinge jetzt erstmal weiterzuentwickeln, dass das oder auf ich mich selbst jetzt erstmal fokussieren möchte.

00:56:35: Beim Buch habe ich schon in Hose gegangen und gesagt, hey, kann man da nicht irgendwie ein Schulbuch?

00:56:39: und dann Bufo-Universitäten daraus machen, aber auch da, das würde ich jetzt nicht mehr selber machen wollen und auch können, zeitlich gar nicht.

00:56:47: Sondern da werde ich vielleicht auch demnächst einen Aufruf auf LinkedIn starten, wo wir da Menschen helfen können.

00:56:52: Lust darauf haben wir auch FISFRACT, weil es einfach schade wäre, weil ich finde, da sollte auch viel mehr Lehre stattfinden.

00:56:59: Aber ich selber muss sagen, ich bin ziemlich gerade am Limit, was meinens Zeitrang geht und habe damit meinen aktuellen Projekten genügend, wo ich mich voll einblick kann.

00:57:09: Andi, dann da viel Erfolg bei deinen Themen, bei deinen Projekten.

00:57:14: Es ist eine spannende Reise.

00:57:15: Vielen Dank für die ja auch offenen Einblicke.

00:57:18: Und trotzdem jetzt abschießen nochmal dein Impuls, das was du unseren Hörern, Höreren nochmal mitgeben möchtest, die vielleicht jetzt auch überlegen, die vielleicht auch zögern, die vielleicht auch zweifeln, die vielleicht auch in einem Tiefgrade stecken oder die sich gerade aufschwingen und euphorisch loslaufen.

00:57:34: Was möchtest du ihnen abschießen nochmal mitgeben?

00:57:36: Also für die, die zweifeln, der einfache Satz, am Ende wird alles gut.

00:57:41: Und wenn es nicht gut ist, dann ist noch nicht das Ende.

00:57:43: Das haben mir selber so sehr, so oft geholfen.

00:57:46: Kann ich nur mitgeben und ist auch so.

00:57:48: Kann ich, habe ich auch selber nicht anders erlebt.

00:57:50: So, Punkt eins, Punkt zwei, für die, die gerade die Euphorie haben.

00:57:53: Würde ich sagen, gib ihm.

00:57:55: Also macht einfach voll, legt los.

00:57:58: Aber wie gesagt, vergesst die Powerzeiten nicht und vergesst nicht mit euch regelmäßig, euch zu beschäftigen.

00:58:05: und eben auch möglich das Thema Coaching anzufahren.

00:58:07: Und vor allem dann, wenn es gut läuft, das wäre mein ruhigste Tipp mit allen, macht das, weil dann ist es toll, dann macht es auch viel weniger aus, sich mit den Themen zu beschäftigen.

00:58:16: Das war meine wichtigsten Punkte.

00:58:17: und abstehe es noch eine Sache, die deine Wissen gehen, die ich dafür sehr, sehr bedanken möchte und das auch alle Hörer wissen sollten, weil du, einer der wenigen Menschen war, die zu Beginn der Bezirke ist, schon uns supportet haben und das ja bis heute tun, Und dass nichts sehr verständlich ist.

00:58:33: Und das kann ich quasi auch nur allen mitgeben.

00:58:36: Es ist so selten, am Anfang, es würden alle Hörer, die jetzt gegründen oder wollen erleben, Unterschütze zu finden.

00:58:42: Und die braucht man aber.

00:58:43: Man braucht die Menschen, die einer auf die Schulterklopfen sagen, komm, leg los, mach jetzt.

00:58:47: Genau das braucht man.

00:58:48: Genau das sind die wichtigen Menschen.

00:58:49: Und davon gibt es oftmals einfach nicht viele.

00:58:52: Wie gesagt, du warst am Anfang echt mit dabei.

00:58:54: Und auch ganz wichtig, an alle Gründe, vergess diese Menschen nicht.

00:58:58: weil oftmals es dann so in zehn Jahren, wenn er eine große Volk da ist, dann nimmt man sich an die nicht.

00:59:02: Und in meinem Buch ist meine wichtigste Seite, die Seite vierhundertvierzig.

00:59:06: Das ist eine Doppelseite.

00:59:08: Damit habe ich mich bei nur ein paar Menschen, aber das sind wirklich auch in so einem überhundert, bedankt, die mir dahingehend geholfen haben, dass ich das aneigen konnte, was ich aneigen konnte.

00:59:17: Und das ist für mich sehr, sehr wichtig.

00:59:20: Auf jeden Fall gerne.

00:59:21: Es ist ja eine spannende Reise, das anzuschauen und zu betrachten und wir können beide, glaube ich, auf jetzt eine super lange Erfahrung rund um das Thema Gründen zurückblicken und es ist einfach toll da, immer weiter dabei zu sein und zu schauen, was die Zukunft bringt.

00:59:36: Andi, vielen Dank, toll, toll, für dich weiterhin und bis bald.

00:59:40: Danke schön, bis bald.

00:59:42: Und auch dir.

00:59:43: Danke fürs Zuhören, dass du dabei warst hier im Podcast von fürgründer.de.

00:59:47: Wenn dir die Folge gefallen hat, lass uns gerne ein Like da.

00:59:50: Empfiehle die Folge weiter.

00:59:51: Für alle, die du glaubst, dass sie sie hören können.

00:59:53: Wenn du Themenwünsche oder Fragen hast, schreib uns an podcast.at für-gründer.de.

00:59:58: Und ansonsten bis zur nächsten Woche.

01:00:00: Tschüss.

01:00:01: Das

01:00:01: war Besser Gründen, der Podcast von FürGründer.de.

01:00:05: Weitere Folgen mit spannenden Gästen findest du auf FürGründer.de slash

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