Was KI nicht kann: Community mit Boost für Dein Business (#279 mit Nina Simone Franke)
Shownotes
Community Building ist kein Trend, sondern ein entscheidender Hebel für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Nina Simone Franke erklärt, warum echte Verbindungen in Zeiten von KI wichtiger sind denn je. Und wie selbst kleine Unternehmen Communities wirkungsvoll aufbauen können.
Das erwartet dich
- Warum Feedbackkultur der erste Schritt zur eigenen Community ist
- Wie Communitys als Business-Boost wirken – intern wie extern
- Welche Rolle Werte wie Vertrauen und Transparenz spielen
- Community als Antwort auf die zunehmende KI-Automatisierung
- Tipps zum Community-Start – auch für Solo-Selbstständige
- Beispiele aus der Praxis
- Wann Community Building schaden kann – und wie man das vermeidet
- Warum Communitys mehr sind als nur Marketing
Key Takeaways
- Communities fördern Innovation, Identifikation und Vertrauen.
- Unternehmen mit starker Community profitieren von besseren Kundenbeziehungen und Partnernetzwerken.
- Erfolgreiches Community Building beginnt im Kleinen – mit echter Nähe.
- KI kann viel – aber keine menschlichen Verbindungen ersetzen.
- Wer Community ernst meint, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.
Über Nina Simone Franke Nina Simone Franke ist Head of Community bei Für-Gründer.de und verantwortet den Aufbau des FG Campus – der Community-Plattform für Gründer:innen und Selbstständige. Zuvor gründete sie selbst die Eventreihe Female Founders Breakfast und sammelte über zehn Jahre Erfahrung im Community-basierten Business Development. Ihr Fokus liegt auf dem Aufbau echter Beziehungen, die Unternehmen nachhaltig stärken.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Lego war eines der ersten wirklich großen Unternehmen, die beschlossen haben, ihre Kunden mit in den Produktionsprozess einzubeziehen.
00:00:08: Auf dieser Online-Community konnten Fans von Lego ihre Designs selbst submitten.
00:00:13: Und die anderen, die keine kreativen Ideen hatten, durften aber auf die Designs voten.
00:00:18: Und sobald dann ein Design ein bestimmter Anzahl von Votings überschritten hatte, hat sich dann das Management von Lego zusammengesetzt.
00:00:25: Er hat gesagt, das will die Community, das produzieren wir
00:00:28: jetzt.
00:00:30: Der Podcast von FürGründer.de.
00:00:33: Und hier ist euer Host und Chefredakteur von FürGründer.de, René Klein.
00:00:38: Hi, schön, dass du wieder reinhörst beim FürGründer.de-Podcast.
00:00:41: Communities, noch ein Trend?
00:00:43: Oder schon das Fundament jeder erfolgreichen Marke?
00:00:46: Darüber spreche ich in dieser Folge mit unserer neuen Head of Community Nina Simone Franke.
00:00:51: Nina baut bei uns den FürGründer Campus auf.
00:00:54: Eine Community, über die wir am Ende auch noch sprechen.
00:00:57: Bevor Nina zum Jahresstaat, bei für Gründer angefangen hat, war sie Community und Ecosystem-Bilderin.
00:01:03: Sie hat selbst die Event-Community des Female Founders Breakfast gegründet und blickt auf über zehn Jahre Erfahrung in Community-basierten Business Development zurück.
00:01:13: Wir sprechen darüber, ob und warum Community so wichtig sind, welchen Einfluss sie auf dein Business haben können, du sie brauchst oder nicht und wie du deine Community startest.
00:01:23: Nun aber erstmal Hallo Nina.
00:01:25: Hallo Remnäis, freut mich sehr, dass ich heute hier bin.
00:01:28: Mich
00:01:28: ebenso.
00:01:28: Wir haben auch ein wichtiges Thema, das wir heute besprechen, nämlich Communities.
00:01:33: Stammen wir erstmal mit einer Einordnung.
00:01:35: Wann fing das mit diesen ganzen Communities an?
00:01:37: Also wenn ich googlen auch für unser Gespräch hier, bin ich auf viele Onlineartikel gestoßen, die eben sagten, Onlinemarketing, Trends, zwanzig, vierundzwanzig, zwanzig, fünfundzwanzig, du brauchst eine Community.
00:01:50: Ist das die Zeit oder ging das noch viel weiter zurück?
00:01:53: Also prinzipiell ist das Thema Community Building nichts Neues.
00:01:59: Also es gibt ja schon jahrzehntelang, dass Vereine, z.B.
00:02:03: Sportvereine sich zusammenfinden und in der Community gemeinsam Entscheidungen treffen und gemeinsam wachsen.
00:02:10: Aber so richtig im Fokus steht das Thema eigentlich erst seit der Entstehung sozialer Netzwerke.
00:02:17: weil sich z.B.
00:02:17: mit der Entstehung von Facebook, das bestimmte Facebook-Gruppen zusammengefunden haben, die dann als Gemeinschaft für etwas zusammen einstehen.
00:02:26: Hast du vielleicht auch noch mal ein Beispiel eines besonders großen Unternehmens, das schon früh auf das Thema Community gesetzt hat?
00:02:33: Ja, gute Frage.
00:02:34: Hier würde mir zuerst Lego einfallen.
00:02:37: Also ich denke, jedes Kind eigentlich selbst heutzutage kennt ja noch Lego, diese Bauklötze, die bunten, die man aufeinandersetzt.
00:02:44: Und Lego war eines der ersten wirklich großen Unternehmen, die beschlossen haben, ihre Kunden mit in den Produktionsprozess einzubeziehen.
00:02:54: Lego vor den zweitausender Jahren hat sich tatsächlich sehr im Verlustgeschäft befunden.
00:03:01: Die waren leider nicht sehr erfolgreich mit ihrer Marketingstrategie, haben ganz viel Geld ausgegeben, um auf diversen Trade Shows präsent zu sein.
00:03:09: Und das hat ihnen nicht so viel gebracht.
00:03:11: Und dann irgendwann haben sie gedacht, ja, wir retten wir uns aus dem Ruin.
00:03:15: Und dann, Mitte der zweitausender Jahre, hat Lego beschlossen, eine Online-Community aufzubauen.
00:03:21: Das waren dann die Superfans von Lego.
00:03:24: Und auf dieser Online-Community konnten Fans von Lego ihre Designs selbst submitten.
00:03:32: Also sprich, Star Wars Fans haben dann ein Darth Vader-Design eingereicht und die anderen, die keine kreativen Ideen hatten, durften aber auf die Designs voten.
00:03:43: Und sobald dann ein Design ein bestimmter Anzahl von Votings überschritten hatte, hat sich dann das Management von Lego zusammengesetzt, hat gesagt, das will die Community.
00:03:53: das produzieren wir jetzt.
00:03:55: Na ganz spannend.
00:03:56: Was ist denn eine Community?
00:03:59: Oder wann können wir wirklich von der Community sprechen?
00:04:01: und wann ist es eben vielleicht auch keine Community?
00:04:04: Ja, also im ganz klaren Sinne eine Community ist eigentlich wirklich immer erst eine Community, wenn eine Gemeinschaft, also eine Gruppe von Akteuren ein gemeinsames Ziel verfolgt, also auch gemeinsame Werte für sich festhält.
00:04:21: Und im Business würde ich sagen, ist eine Community, erst eine Community, wenn wir Aktivitäten in verschiedene Richtungen erlauben.
00:04:32: Also sprich, wenn du jetzt einfach nur ein Newsletter rausbringst und den an deine Abonnenten schickst, dann ist es in dem Sinne keine Community, sondern es wäre eigentlich erst eine Community, wenn du den Leuten dann auch erlaubst, die Antworten zu schicken und quasi sich dann auch in die andere Richtung wieder einzubringen in deinem Business.
00:04:49: Also so wie bei dem Legothema, es sind eben nicht nur einfach Kunden, die jetzt meine Legosets kaufen, sondern ich biete den Raum, dass diejenigen, die bisher Lego gekauft haben, eigene Designs einreichen, darüber abstimmen, was besonders toll ist und dann gegebenenfalls auch daraus mal ein Legoset kreiert wird.
00:05:08: Genau, also kollaboratives Verhalten könnte man es auch ausdrücken.
00:05:12: Was ja vielleicht so ein bisschen eigentlich der nächste Schritt von Social Media ist, weil Social Media ja oft einfach als Kanal in die eine Richtung genutzt wurde.
00:05:20: Ich pushe einfach raus, was ich so habe, mache irgendwelche Videos zur Unterhaltung und die Leute folgen mir einfach.
00:05:26: Ja, genau.
00:05:27: Wie bist du denn eigentlich zu dem Thema Community gekommen?
00:05:30: Und warum hat sich das nicht mehr losgelassen?
00:05:33: Ja, also ich würde sagen, das erste Mal mit Community in Kontakt gekommen, bin ich erst als ich mich selber für den ganzen Bereich impact.
00:05:45: Interessiert habe.
00:05:47: Also ich habe mich schon immer eingesetzt für Nachhaltigkeit, für soziale Innovation und da gibt es ganz verschiedene große Non-profit-Organisationen, die wirklich im Community pflegen, die Events veranstalten für ihre Mitglieder sich einzubringen, also sprich Charity-Arbeit.
00:06:04: Da bin ich das erste Mal mit Community in Kontakt gekommen und dann die ganzen Potenziale zu entdecken für Business.
00:06:12: kam dann kurz vor Covid, also sprich, um den Dreherum, da habe ich mich sehr für das Thema New Way of Working, also sprich Co-Working und solche Themen interessiert und ich fand es wahnsinnig spannend, weil in diesen kollaborativen Arbeitsumfeldern einfach so ein großes Innovationspotenzial entsteht und ich mich immer gefragt habe, wie machen die das dann?
00:06:41: Ja, und dann habe ich da weiter nachgeforscht und habe dann verstanden, dass Community einer der wichtigsten Faktoren ist, um Innovationspotenzial zu fördern und dass eben solche sogenannten Co-working Spaces ein super Beispiel dafür sind, solche kollaborativen Communities zu pflegen und zu wachsen.
00:07:03: Sofalle, die dir uns jetzt zuhören und sich auch überlegen, brauche ich, soll ich eine Community starten?
00:07:09: Lass mal durchgehen, warum eine Community ein Superboost für das eigene Business sein kann.
00:07:15: Du hast ein paar Gründe mitgebracht.
00:07:17: Riklos.
00:07:17: Ja, also der erste und wichtigste Grund, den ich jetzt hier darlegen würde, wäre das Thema Feedback.
00:07:25: Also sprich, wir alle haben ja im Laufe unseres Lebens verschiedene Ideen, was wir vielleicht als Geschäftsidee auf den Markt bringen könnten.
00:07:33: Und das erste, was wir uns fragen, ist, wie finden diese Idee andere Leute?
00:07:37: Also sprich, wir haben ein Problem und dann sollten wir eigentlich erstmal rausgehen auf die Straße und die Menschen befragen, sag mal, ist das Problem wirklich so groß?
00:07:48: Oder wie findet ihr mein Idee?
00:07:49: Also sprich Feedback-Kultur fördern.
00:07:52: Und so entsteht im Prinzip die erste... Community-Aktivität, die sich pflegen lässt, nämlich die Feedback-Kultur.
00:08:01: Und die ist auch ganz wichtig, weil am Ende im Prinzip diese Feedback-Kultur darüber entscheidet, ob dein Business erfolgreich ist auf dem
00:08:10: Markt
00:08:11: oder eben nicht.
00:08:13: Im Prinzip, das ist ja ein Legobespiel, haben wir das schon gesehen.
00:08:16: Lego konnte so ein Zweifel auch einfach neue Produkte den testen.
00:08:20: Genau, also Lego konnte auf ganz einfache und auch kostengünstige Art und Weise Product Market fit finden für ihre Designs, weil sie ja im Vorfeld schon genau wussten, wenn wir jetzt diese Designs produzieren, auf die sich schon zehntausend Leute gemeldet haben, dass sie diese toll finden, dann haben wir damit auf jeden Fall Erfolg und werden diese Designs dann auch verkaufen.
00:08:42: Das heißt, es war dann no-brainer für das Unternehmen zu sagen, ja, wir nehmen jetzt die Investitionen in die Hand und bringen dieses Design raus.
00:08:49: Und anders, weil du auch so, naja, ich gehe einfach mal raus und führ dann Interviews.
00:08:53: Ich hab halt nicht quasi diese Community schon um mich herumbauen.
00:08:58: Es ist viel einfacher, dieses Feedback einzusammeln, als immer wieder neu loslaufen zu müssen.
00:09:02: Genau.
00:09:03: Und heutzutage gibt es ja auch ganz viele Tools, zum Beispiel diese Waitlist-Website-Pages.
00:09:09: Also du brauchst eigentlich nicht mal eine eigene Website, du kannst dich ganz bequem irgendwo anmelden, die so eine Warteliste quasi erstellen lassen und jeder, der sagt, Die Business-ID klingt spannend, da trage ich mich auf die Warteliste ein.
00:09:23: und so entscheiden moderne Unternehmer von heute, ob sie ihre Business-ID wirklich rausbringen oder eben jicht.
00:09:30: Dann der zweite Punkt, den du mitgebracht hast.
00:09:33: Ja, der zweite Punkt, das ist ganz spannend, da geht es jetzt wirklich um die Einbeziehung der einzelnen Akteure innerhalb eines Unternehmens, dass eine Community ja immer ein Ökosystem darstellt.
00:09:47: Da geht es im Prinzip darum, dass man sich anschaut, was sind denn die komplexen Beziehungen innerhalb eines Businesses.
00:09:54: Also Firmen intern, aber auch Firmen extern.
00:09:57: Also mit welchen Partnern arbeitet das Business zusammen, mit welchen Arten von Kunden arbeiten wir zusammen, mit welchen Art von Vertrieblern arbeiten wir zusammen, sprich Presse und so weiter.
00:10:14: Und dass man sich dann überlegt, Okay, wie sieht das jetzt aus auf einem großen Blatt Papier?
00:10:20: Wie sieht mein Ökosystem aus und welche Art von Beziehungen muss ich weiter pflegen oder ausbauen, damit sich das Synergieeffekte idealerweise positive Synergieeffekte für mein Business ergeben?
00:10:33: Und anhand eines konkreten Beispiels, könnte das wie aussehen?
00:10:36: Ja, zum Beispiel, wenn du jetzt sagst, du verkaufst ein bestimmtes Produkt und um dieses Produkt zu verkaufen, hast du Partner für dein Business, zum Beispiel Finanzdienstleister, wie zum Beispiel bei fürgründer.de, dass du dann auch an deine Kunden herantrittst und deinen Kunden, deine Partner wirklich vorstellst, sodass deine Partner nicht einfach nur ein Name sind, schwarz auf weiß, sondern dass deine Kunden dann auch wissen, wer steht denn noch mit hinter der Marke?
00:11:09: Und wie sehen diese Partner aus?
00:11:11: Und dass du dann auch gleichzeitig deine Partner-Sichtmar machst, die an deinem Erfolg auch teilhaben lässt, also sprichst bestimmte Deals, Beziehungen zu pflegen mit deinen Partnern.
00:11:23: Genau, das wäre jetzt so eins der Beispiele.
00:11:26: Das heißt, ich integriere relativ viele Stakeholdergruppen im Endeffekt.
00:11:31: Genau.
00:11:32: In meinen, nicht in meinem Business, aber quasi rund oder in diese Community drum herum, so dass weniger reinen Geschäftsbeziehungen sind, die dann noch im Vordergrund stehen, sondern eigentlich dann viel mehr Vertrauensbeziehungen, die dann erwachsen.
00:11:47: Genau.
00:11:47: Und dass du nach außen hin auch ganz klar kommunizierst, für welche Werte oder für was steht eigentlich dein Unternehmen.
00:11:55: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.
00:11:59: Ob sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen, Fördermittel der KfW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.
00:12:09: Finden sie die passende Förderung und lassen sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.
00:12:15: Unter kfw.de.slashgründen und kfw.de.slashnachfolge.
00:12:20: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge.
00:12:25: Punkt Nummer zwei, was ist der dritte Vorteil?
00:12:29: Ja, der dritte Vorteil, würde ich sagen, ist einfach, dass sich durch Community-Aktivitäten die Chance ergibt, sich eine individuelle Firmenkultur aufzubauen.
00:12:40: Also eine Firmenkultur, die gesund ist, die empathisch ist und die zum Beispiel auch ein Land ist für neue Talente.
00:12:50: Also sprich das, wenn du als Unternehmer dir deine Teams aufbaust, deine einzelnen Departments, Marketing, Sales, aber auch HR, dass du wirklich darauf achtest, wie baue ich mir meine Firmenstruktur auf, baue ich mir eher eine vertikale Firmenstruktur auf, in der ich ganz oben sitze und sage mal alles bestimme und jeder muss einfach zum nächsten Mann oder Frau reporten oder etablier ich vielleicht eher eine horizontale etwas.
00:13:19: agile, agileere Firmenkultur, in der sich eher horizontale Teams und Entscheidungsträger bilden, die dann eben auch, sag ich mal, demokratische handeln und in dem Sinne dann auch besser miteinander kommunizieren und sich eben dadurch eine viel flüssigere und offene Firmenkultur ergibt.
00:13:43: Das wäre die Wirkung nach innen?
00:13:44: Das wäre die Wirkung nach innen, ja.
00:13:46: Eine
00:13:46: Dimension nach außen?
00:13:47: Ja, dass man sich auch zeigt, also dass man nicht nur seine Produkte zeigt und sagt, das ist was wir hier machen und wir sind die allerbesten und holsten, sondern dass man wirklich authentisch ist als Unternehmen, öffentlich auftritt und nicht nur in positiven, sondern auch eine gewisse Fehlerkultur.
00:14:08: pflegt, also sprich, dass man nah bei bleibt und sagt so, daran haben wir im letzten Jahr gearbeitet, das ist gut gegangen, das ist nicht gut gegangen, dass man sich auch mal vielleicht persönlich mit seinen Kunden oder Partnern trifft, dass man Firmen-Events veranstaltet, dass man an Messen teilnimmt, dass man einfach sich öffentlich zeigt und ganz authentisch dabei bleibt.
00:14:30: Würde es bedeuten, dass mehr und mehr die Personen eines Unternehmens nach außen in Erscheinung treten und verschiedene Personen vor allen Dingen und nicht nur derjenige, der ganz oben steht oder eben die Marke, die ja im Prinzip nur ein Konstrukt ist?
00:14:44: Ja, da könntest du recht haben.
00:14:46: Das würde ich wahrscheinlich so unterschreiben.
00:14:48: Wir sehen ja heutzutage, alle Unternehmen entwickeln sich hin zu einer eher holistischen Firmenkultur und auch dahingehend, dass die Gründer oder Gründerinnen von den einzelnen Unternehmen immer mehr authentisch im Vordergrund stehen und quasi für die Marke kommunizieren, also sprich das ganze Thema Personal Branding trägt da auf jeden Fall eine entscheidende Rolle.
00:15:12: Einfach, weil auch heute im Zeitalter des KI's die Menschen identifizieren sich mit Menschen, nicht mit Robotern.
00:15:21: KI ist, glaube ich, ein gutes Stichwort, auch für den letzten Punkt, den du mitgebracht hast.
00:15:27: Also wir merken ja, wie KI immer stärker einen Einfluss hat, es gibt lauter Gerade in diesem user-generated Content-Universum gibt es lauter KI-Videos, die da erstellt werden, die Produkte verkaufen wollen.
00:15:39: Es scheint aber eigentlich der viel einfache Ansatz zu sein.
00:15:42: Also warum soll ich noch hier auf Menschen setzen?
00:15:46: Ja, also das wäre jetzt wahrscheinlich noch mal eine Podcastfolge für sich.
00:15:51: Aber um das Ganze mal kurz zu halten, würde ich sagen, Müssten wir mit der Frage beginnen, was ist denn eigentlich ein KI?
00:15:59: Also ein KI, so wie wir es jetzt kennengelernt haben mit Chat-Chapity oder Manus oder was es da nicht alles gibt, ist ja eigentlich erst in erster Linie mal ein Sprachsystem.
00:16:11: Also funktioniert über Sprache.
00:16:12: Du stellst eine Frage, also ein Input, kriegst ein Output.
00:16:17: Das heißt, wir bewegen uns in dem gesamten Sprach- und Wissensbereich.
00:16:21: Frage und Antwort.
00:16:23: Das heißt, wenn die KI ist ja nicht nur ein Werkzeug, sondern die KI ist ein Akteur, der selbstständig denkt und dazu lernt mit der Zeit.
00:16:36: Und wir sehen jetzt schon die Tendenz, dass die KI tatsächlich besser wissen, vermitteln und denken kann, als wir Menschen es können in der Art und Weise, wie wir uns ausdrücken.
00:16:46: Das heißt, das Wissen, was wir ansammeln im Laufe unseres Lebens, Wenn wir dafür achtzig Jahre brauchen und die KI braucht dafür nur acht Monate, um dieses gesamte Wissen zu lernen, dann stellt sich uns die Frage, worin sind wir Menschen denn eigentlich noch besser?
00:17:03: So.
00:17:04: Und wenn es Sprache nicht ist, also sprich, wenn die KI bessere Texte produzieren kann als wir, dann müssen wir uns fragen, wo haben wir denn noch einen Vorteil als Menschen?
00:17:15: Und da fällt es mir super leicht, die Antwort zu geben.
00:17:20: Wir Menschen, unser Vorteil ist es im kritischen Denken, im fühlen, im kollektiven Handeln.
00:17:28: Und genau in diesen Punkten ist Community, also sprich Gemeinschaft, super, super wichtig.
00:17:35: Und das ist was, wo nur wir Menschen, sag ich mal, noch einen Vorteil haben.
00:17:41: Und das ist wirklich das.
00:17:42: auf das wir setzen sollten, weil jeder kennt es vielleicht und wir nennen das so ein bisschen so Intuition.
00:17:49: Du kannst einem Experten zuhören und der kann dir jede Frage richtig beantworten.
00:17:54: Aber wenn du irgendwie zwischen den Zeilen dieses Gefühl kriegst, ich kann demjenigen nicht vertrauen oder irgendwas stimmt da nicht so.
00:18:01: Ich fühle, hab irgendwie ein ungutes Gefühl.
00:18:04: So, dann würdest du ja auch nicht von demjenigen kaufen.
00:18:07: Das heißt, das ist der Heimvorteil, den wir noch haben.
00:18:10: dieses Gefühl, Gemeinschaftsgefühl, dieses Vertrauen zu kultivieren.
00:18:15: Und somit dann unsere Kunden auch eng an uns zu binden?
00:18:18: Genau, ja.
00:18:20: Spannender Ansatz.
00:18:21: tatsächlich, wenn du sagst, Mensch, eigentlich wissen, vermittelt KI viel schneller, viel besser, viel effizienter.
00:18:27: und trotzdem, das müsste uns ja eigentlich Angst machen, aber aus Business Sicht betrachtet wäre die Community hier ganz guter Ausweg.
00:18:36: Ja, auf alle Fälle.
00:18:38: Siehst du?
00:18:39: Jetzt haben wir viele Vorteile von Communities und von Community-Building besprochen.
00:18:43: Siehst du auch Nachteile?
00:18:44: Ich jetzt eigentlich überlegen müsste, ob ich jetzt losgehe und das aufsetze.
00:18:51: Gut, sagen wir mal so, es gibt doch dieses Sprichwort, so Video in den Wald hineinrufst, so schalt es auch zurück.
00:18:56: Es heißt... Wenn du Lust hast, deine Kunden oder deine Partner mit einzubeziehen ins Business und danach Feedback freigst oder nach Ideen freigst, dann musst du auch bereit sein, mit dem Feedback hinterher umzugehen und sprich das Feedback dann aufzunehmen, umzusetzen.
00:19:14: Weil wenn du das nicht tust, dann fühlen sich die Leute auf gut Deutsch gesagt verarscht.
00:19:19: Das heißt, du musst auch dazu in der Lage sein, dann diesen Pool,
00:19:24: Box,
00:19:25: Community dann auch zu halten in deinen Händen und zu sagen, okay, ich handle jetzt aufgrund dieses Feedbacks.
00:19:31: Und gerade bei Online-Communities zum Beispiel gibt es da einen einfachen Trick, nennt sich Community-Moderation.
00:19:40: Kann man ja teilweise schon bei diesen ganzen Community-Wide-Label-Plattformen auch schon eingeben.
00:19:46: Diese Art von Sprache möchte ich in meiner Community haben.
00:19:49: Alles andere wird gleich verbannt oder die Kommentare werden sofort wieder gelöscht.
00:19:53: Also, da gibt es ja auch schon ganz viele Werkzeuge, mit denen man sich helfen lassen kann.
00:19:58: Was bedeutet, wenn ich den Weg Richtung Community gehe, ich rücke enger an, ich werde muss nahbarer sein, ich werde irgendwie sichtbarer auch.
00:20:07: Und ich hab natürlich, also das Risiko, ich meine, das war.
00:20:11: ja, wenn man sich anschaut, wenn ein Großunternehmen ihre Kunden verärgern durch irgendeine unbedachte Marketingaktion oder irgendeine Preisänderung, dann ... Konnte man das wahrscheinlich durch großes Marketing auch wieder rückgängig machen, aber wenn ich halt jetzt noch ein Stück enger ran rücke und sage, okay, ihr seid, wir wollen euch ganz bewusst einbinden, da habe ich halt wahrscheinlich noch weniger Spielraum auf das falsch zu machen.
00:20:34: Ja, das ist ein sehr guter Punkt.
00:20:36: Also du gelangst natürlich in gewisser Weise auch als Unternehmen dann in Zugzwang auch wirklich mehr Wert zu bieten.
00:20:43: Also das merkt die Community natürlich sofort, ob du da wirklich auch den Wert dann lieferst, den du versprichst oder eben nicht.
00:20:50: Und gleichzeitig werden dann auch zwischenmenschliche Dinge immer wichtiger.
00:20:55: Wie gehst du auf die Leute zu?
00:20:57: Wie behandelst du deine Community?
00:20:59: Und da kannst du dir natürlich nicht erlauben, wenn du Zehntausend Leute hast, die wirklich nah, wie du es gesagt hast, an dir dran sind, dass du dir einen Fehltritt erlaubst.
00:21:08: Das könnte dann nämlich auch nach hinten losgehen und deinen Ruf schädigen.
00:21:11: Also es kann die Positiv oder kann die Bindung verstärken, kann aber eben auch schnell zu Gegenkraft werden.
00:21:18: Wenn ich es nicht ernst nehme und ich wirklich darauf achte, dass wir am Anfang auch von Werten gesprochen, die in einer Community herrschen.
00:21:25: Ich glaube, es ist noch viel wichtiger als quasi die normalen Unternehmenswerte, die sich ja viele Unternehmen geben, raufschreiben und dann mehr oder weniger danach handeln.
00:21:34: Wenn das in der Community schiefläuft und nicht gelebt wird, dann dürfte der Rückstoß, den ich erlebe, deutlich stärker sein.
00:21:41: Genau, also ich würde sagen, die drei wichtigsten Werte von Communities sind tatsächlich Transparenz, Vertrauen und Authenticity.
00:21:50: Also das sind so die drei wichtigsten Werte und ohne die funktioniert es eigentlich auch nicht.
00:21:56: Jetzt nochmal zum Abschluss auch.
00:21:59: Wir haben ja sehr eingestiegen mit zum großen Unternehmen Lego, Community.
00:22:02: Und ich kann mir schon vorstellen, dass der ein oder die andere jetzt zugehört haben.
00:22:07: So überlegen, ja, Community, das klingt so ein großes Wort.
00:22:11: Jetzt hat Nina auch von Zehntausenden Leuten da gerade gesprochen.
00:22:15: Funktioniert dein Community auch in klein?
00:22:18: Und kann ich das auch alleine machen?
00:22:21: Also, ne?
00:22:23: Soloselbstständig, soloselbstständig.
00:22:26: Oder ein kleines Unternehmen.
00:22:27: Also Frage eins, gibt es Community auch in klein?
00:22:31: Oder ist das automatisch was ganz Großes?
00:22:33: Dann, was wären denn jetzt so die ersten Schritte, um meine eigene Reise hin zu einer Community zu starten?
00:22:42: Ja, beide sehr gute Fragen.
00:22:45: Als Erstes würde ich sagen, ich sag immer, the Community is you.
00:22:48: Also sprich, die Community, die Gemeinschaft fängt eigentlich schon mit dir selber an.
00:22:52: Und es fängt schon damit an, wie behandelst du deine Nachbarn, deine Freunde, deine Familie?
00:22:58: Wie schaffst du es, mit denen in Kontakt zu bleiben?
00:23:00: So.
00:23:01: Weil eine Gemeinschaft ist immer, ich sag, die Extension von dir selber.
00:23:06: Das heißt, wenn du eine Business-Ede hast und du teilst eine Business-Ede mit deinen Kollegen zum Beispiel auf der Arbeit, dann sind das schon deine ersten, wie wir es nennen, Early Adopters.
00:23:18: Und da fangen wir an.
00:23:19: Das heißt, du brauchst keine Community.
00:23:22: Wir nennen das schon Community, wenn es nur zehn, fünfzehn Leute sind oder dein Tribe, sagen wir immer, dein kleiner Tribe.
00:23:29: Das heißt, da fängt eigentlich Communitybuilding schon an und so sollte eigentlich auch deine Attitude sein.
00:23:35: Also sprich, wenn du jetzt als Unternehmer beschließt, ich hoste jetzt mal ein Event für die Community.
00:23:40: Dann soll deine Attitude genau die gleiche sein, genau so präsent sein, wenn du da fünf Leute sitzen hast, wie wenn du da fünfhundert Leute sitzen hast.
00:23:49: Da fängt es schon an.
00:23:51: Was du machen kannst als wirklich allererster Schritt, um herauszufinden, wie fange ich an, Community aufzubauen, ist, nehm dir ein großes weißes Blatt Papier und schreib dir erstmal alle Akteure auf, die an deinem Business beteiligt sind, intern und extern.
00:24:10: Und dann überlegt ihr, wo willst du gerne sein in zwei Jahren?
00:24:15: Und was ist dein Hauptziel?
00:24:17: Ist dein Hauptziel, dass du mehr User auf deine App bekommst, dass du mehr Partnerschaften abschließt, dass du eine stärkere Firmenkultur aufbaust?
00:24:27: Was ist genau dein Hauptziel?
00:24:29: Und dieses Hauptziel überlegst du dir, welche dieser Akteure, die jetzt auf deinem großen Weisenblatt Papier stehen, sind am wichtigsten dafür, dieses Ziel zu erreichen?
00:24:39: Und dann schreibst du dir auf, was sind die Top drei Aktivitäten, die ich sozusagen als Low-Hanging Fruit durchführen kann, um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen?
00:24:51: Und ganz wichtig, wie kann ich dieses Ziel, diese Aktivität messen?
00:24:57: Weil wenn wir es nicht messen können, dann wissen wir hinterher auch nicht wirklich, ob wir uns in die richtige Richtung bewegen.
00:25:02: Da fällt mir ein vielleicht Beispiel ein, da kannst du mir dann sagen, ob das schon so passt.
00:25:07: Wir hatten auch den Thorsten Ben-Lin hier im Podcast schon.
00:25:11: Der hat relativ spät gegründet, mit forty-six.
00:25:14: Also lohnt sich auf jeden Fall, die Folge zu hören.
00:25:17: Der hat das unter dem Value Desk und die haben im letzten Jahr angefangen, so Dinner-Formate quer durch die Republik zu organisieren, wo sie dann vielleicht potenzielle Kunden, Kunden, aber auch andere Akteure eingeladen haben, um einfach über Themen natürlich auch ein bisschen mit Bezug zum Business, wenn ich das richtig erinnert habe.
00:25:36: Also wie setze ich vielleicht Programme auf, die dann nicht versandene Unternehmen wie steuerig Prozesse effizient.
00:25:44: Wenn ich mir quasi dieses weiße Blatt, was du gerade beschrieben hast, vorstelle, dann hat er vielleicht sich dahingesetzt, darauf geschrieben, okay, potenzielle Kunden sind so natürlich ein Hauptakteur und ich möchte mehr Nutzer meiner Software haben.
00:25:58: Und was kann ich dafür tun?
00:26:00: Top-Eins-Maßnahme, regelmäßiger wertschätzender Kontakt in einem intimen Format.
00:26:06: Ich mache jetzt exklusive Dinner-Events.
00:26:08: Trifft das das schon?
00:26:10: Wäre das so eine Maßnahme, die auf meinem Blatt stehen könnte?
00:26:14: Also das ist ein sehr gutes Beispiel.
00:26:17: Es kommt jetzt natürlich darauf an, ob du diese Aktivität monitorisierst oder nicht.
00:26:22: Wenn du es dir erlauben kannst, also wenn dein Marketing-Budget das hergibt, Events zu veranstalten, dann musst du nicht unbedingt einen tiefgründigeren Argument haben, wie ich möchte, hätte gerne mehr Kunden.
00:26:36: Die Kundengewindung ist dabei dann eigentlich eher nebensächlich, sondern geht es in erster Linie darum, um Sichtbarkeit, also präsent zu sein, zugänglich zu sein.
00:26:46: Und gerade in der heutigen Online-Welt, jeder bewegt sich nur online, trifft sich über Team oder Zoom, ist es umso wichtiger, in der realen Welt auch mal aufzutreten.
00:26:56: Deswegen verbuchen wir das dann eher unter Employer-Branding.
00:26:59: Das heißt, hier ist so ein... Kannst du ein schmaler Grad sein, zwischen?
00:27:02: ist das jetzt einfach ein Marketinginstrument?
00:27:05: Ich veranstalte einfach ein paar Dinnerveranstaltungen quer durch die Republik, mit dem Ziel dort am Ende des Tages danach Kunden zu gewinnen.
00:27:13: Versus, okay, ich mache das, ja, Kunden können nebenbei auch abfallen, aber eigentlich mache ich das, um viel mehr in Gespräche zu kommen mit Unternehmen über die Themen, die mich als Unternehmer beschäftigen, werde dabei als wichtige Anlaufpunkt oder kompetent in diesem Bereich wahrgenommen und wir bleiben in einem konstanten Austausch.
00:27:32: Und ja, am Ende schließen dann hoffentlich auch einige aus diesem Netzwerk bei mir ein Abo ab in der Software.
00:27:39: Genau, wir würden das ganze Community Marketing nennen.
00:27:44: Okay, jetzt habe ich noch mal ein Beispiel gebracht von einem Softwareunternehmen.
00:27:50: Hast du vielleicht noch mal ein Beispiel für Irgendwie, wir nehmen vielleicht einen Kreativen, der jetzt, weil die sind ja auch gerade sehr allein unterwegs häufig.
00:28:00: Jetzt haben sie das Thema KI, die alles Mögliche erstellt und die Leute basteln ihre eigenen Bilder.
00:28:06: und wo bleibt da noch der Platz für kreative Künstler, Illustratoren, Designer.
00:28:12: Das könnte da vielleicht so ein Ansatz und Community Building sein, der auch einfach umsetzbar ist.
00:28:17: Ja, also ein Beispiel hast du ja selber schon genannt, solche Events.
00:28:22: Man könnte kleine, kreative Meetups organisieren, offline, aber auch online.
00:28:28: Zum Beispiel auf LinkedIn, so ein Lunch and Learn zu bestimmten Themen kommt immer sehr gut an.
00:28:34: Lunch
00:28:34: and Paint wäre das ja nicht.
00:28:37: Lunch and Paint, ja, genau.
00:28:39: Dann als Thema, man könnte natürlich einfach nur eine Online-Community bauen entweder auf einem bereits existierenden sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook mit so einer Facebook-Gruppe oder aber auch auf Circle.
00:28:54: Es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten, um sich da dann mit Leuten auszutauschen, die in dem gleichen Metier arbeiten.
00:29:01: Und das finde ich ganz spannend, weil es machen tatsächlich sehr viele Künstler, die sonst eigentlich nie wirklich mit der Gesellschaft in Kontakt kommen, außer durch ihre Kunst.
00:29:12: ist dieses Straßenmarketing-Kampagnen, im Street-Kampagnen oder Künstler, die ja in Interaktion treten mit ihrer Audience.
00:29:21: Mir fällt da als erstes Beispiel ein Bansky.
00:29:25: Kleiner Künstler, aber ja.
00:29:28: Ja, also eines von den Beispielen.
00:29:30: Aber einfach, dass man sich überlegt, wie kann ich jetzt mein Produkt, was auch immer es ist, in einen Kontext setzen, sodass mein Produkt noch mal mit anderen Augen gesehen wird.
00:29:43: Femal Invest ist eine Investment-Community für Frauen, die setzen sich ein für Equality im Finanzbereich, haben ein großes Symbol auf der Londoner Straße aufgestellt.
00:29:56: Wie weit sie noch von ihrem Ziel entfernt sind, zum Beispiel einen großen Counter, einfach ein interagierendes Element mit der Gesellschaft.
00:30:03: Gut, also der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
00:30:06: Der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt sein und dafür ist ja auch Community da, inspiriert zu werden, gemeinsam was Neues zu lernen, neue Dinge auszutesten, dafür ist Community wirklich super.
00:30:19: Nina, vielen Dank für die ersten Einblicke rund um das Thema Community Building.
00:30:23: Wenn du jetzt mehr zum Thema Community erfahren möchtest und vielleicht noch weitere Podcast folgen
00:30:29: hier
00:30:29: hören möchtest, dann schreib doch bitte Einfach eine E-Mail an Nina at passionforbusiness.de und schreibt, dass du gerne mehr hören möchtest.
00:30:38: Dann kommt Nina auch häufiger hier in den Podcast.
00:30:41: Jetzt kommen wir aber noch zu unserer Community, der du uns hier hilfst, dir aufzubauen, den Fürgründer Campus.
00:30:48: Ja, wohl.
00:30:49: Ganz kurz zum Abschluss dieser Folge.
00:30:53: Die Community, die vor allem unsere Hörer da ist und Hörerin.
00:30:56: Was verbirgt sich dahinter?
00:30:57: Ja, genau.
00:30:58: Also ihr habt jetzt auch die Möglichkeit, bei Führgründer.de in einer Community zu kommen, und zwar unsere FG Campus Community.
00:31:08: Das heißt, wenn du darüber nachdenkst, vielleicht ein Unternehmen zu gründen oder vielleicht sogar schon eins gegründet hast oder selbstständig bist seit mehreren Jahren und dich manchmal einfach einsam fühlst und nicht vorankommst, dann kommt doch einfach zu uns in den Campus.
00:31:23: Wir helfen dir mit verschiedenen Lernen-Inhalten, mit Kursen von unseren Dozenten und Dozentinnen.
00:31:29: Aber wir haben natürlich auch ganz viele interaktive Formate, weil das ist ja eben so wichtig in der Community, dass man mit anderen in Austausch kommt.
00:31:37: wenn man sich gegenseitig hilft.
00:31:39: Und genau, ganz viele Überraschungen warten da auf dich.
00:31:43: Deswegen kommen wir jetzt auf unsere Seite fgcampus.de und trage dich in unsere Warteliste ein.
00:31:50: Und ich bin auch gespannt, dich zu treffen.
00:31:52: Das ist ja tatsächlich der nächste Schritt.
00:31:54: Du hast schon gesagt, ich habe ja auch einen Newsletter, den Erfolgsletter, ich habe hier den Podcast.
00:31:59: Aber ich trete damit natürlich immer nur meistens von einer Richtung in Kontakt mit all den Gründern und Gründerinnen und jetzt im Campus.
00:32:06: Im FG Campus haben wir dann die Möglichkeit, uns viel direkter auszutauschen, von Angesicht zu Angesicht, Auge zu Auge, wenn man so möchte.
00:32:14: Und ich bin auch ganz gespannt, was ihr uns dann widerspiegelt, was wir oder mit welchen Inhalten wir euch vielleicht auch noch viel stärker helfen können, was wir vielleicht entwickeln können für euch, was euch dann wirklich weiterbringt.
00:32:27: Also insofern, genauso wie dieses Lego Beispiel, ihr sagt uns, was ihr braucht.
00:32:33: Wir schauen, ob das natürlich dann auch möglichst vielen weiter hilft.
00:32:36: Und dann können wir das entweder inhaltlich oder toolmäßig entwickeln, sodass ihr dann noch viel, viel stärkeren Mehrwert aus der Community ziehen könnt.
00:32:45: So, sieht's aus.
00:32:45: Ich bin super gespannt.
00:32:47: Und dann würde ich sagen, wir hören uns ganz bald wieder.
00:32:49: Das
00:32:50: denke ich auch.
00:32:50: Also Nina, vielen Dank.
00:32:52: Und dir vielen Dank fürs Zuhören.
00:32:53: Und ja, komm einfach auf die Website fgcampus.de.
00:32:58: Trage dich ein.
00:32:59: Bald ist das Lounge-Event und wenn du die Folge Nach dem Launch event hörst, dann besuch einfach die Website und komm zur Community.
00:33:05: Also, bis bald und viel Erfolg.
00:33:07: Tschüss!
00:33:08: Das war Besser Gründen, der Podcast von FürGründer.de.
00:33:13: Weitere Folgen mit spannenden Gästen findest du auf FürGründer.de.
00:33:17: slash Podcast.
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