Dieses Millionen-Business begann mit einer Kündigung (#314 mit Carolin und Martin Grellner von Djoon)
Shownotes
Martin Grellner wurde von seinem damaligen Arbeitgeber entlassen. Das war der Auftakt zu djoon foods. Ein Unternehmen, das über 50 Mitarbeitende beschäftigt über 2 Millionen Datteln im Jahr verkauft + mehrere 100.000 Tafeln Schokolade.
Los ging es am Küchentisch: Zusammen mit seiner Frau Carolin Grellner startete er die Produktentwicklung zur Dattel-Praline. Die Herausforderung: Wie können Datteln lecker gefüllt und mit Schokolade ummantelt werden? Heute läuft alles in einer ganz eigenen Fertigung.
Für die Finanzierung hat das Gründerehepaar auf Crowdfunding gesetzt. Statt 15.000 € kamen direkt über 33.000 € auf Startnext zusammen.
Ansonsten keine Investoren, kein VC, sondern Bootstrapping. Der Vorteil: So können sie das Unternehmen genau so umsetzen, wie sie es wollen.
Und das machen sie mit dem 3. Mitgründer Leon Niederl!
Auf unserem YouTube-Kanal: Vom Küchentisch zur Millionen-Business
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wesser
00:00:01: gründen,
00:00:01: der Podcast von FürGründer.de.
00:00:04: Und hier ist euer Host und Chefredakteur von FürGründer de René Klein.
00:00:09: Dieses Million Business begann mit einer Kündigung Denn Martin Grelner wurde von seinem damaligen Arbeitgeber entlassen.
00:00:16: Doch das war der Auftakt zu June
00:00:18: Foods.
00:00:19: Herzlich Willkommen zu dieser Folge des FürGrunder.de-Podcasts.
00:00:23: Wir besuchen regelmäßig Unternehmer und Unternehmerinnen live vor Ort.
00:00:28: Nimm dich mit zu Caroline und Martin von June Foods.
00:00:31: Ein Unternehmen, das mittlerweile über fünfzig Mitarbeitende beschäftigt, über zwei Millionen Datteln im Jahr verkauft und mehrere hunderttausend Tafel in Schokolade.
00:00:40: Los ging es aber ganz klein am Küchentisch!
00:00:43: Zusammen seiner Frau Caroline startete Martin die Produktentwicklung zur Dattelpraline – Die Herausforderung?
00:00:49: Wie können Dattelen lecker gefüllt und mit Schokoladen ummantelt
00:00:52: werden?!
00:00:53: Und heute läuft alles an einer ganz eigenen Fertigung.
00:00:56: Für die Finanzierung hat das Gründer eher paar auf Crowdfunding gesetzt.
00:01:00: Und statt fünfzehntausend kam direkt über dreidreißigtausend Euro auf Startmax zusammen.
00:01:05: Ansonsten kein Investoren, kein Venture Capital sondern Bootstrapping!
00:01:10: Der Vorteil?
00:01:11: So können Sie das Unternehmen genau so umsetzen wie sie es wollen und das machen Sie mit dem dritten Mitgründer Leon Niedel.
00:01:18: Welche Herausforderung Sie gemeistert haben wirst du nun von Helges Besuch in München Viel Spaß.
00:01:23: Und dann hat er mir eines Tages am Küchentisch erklärt, er möchte da, glaubt er was mit Datteln machen?
00:01:29: Okay!
00:01:32: Also tatsächlich sind wir komplett gebootstrapped, das heißt wir sind echt wirklich eigentlich finanziert und wussten aber damals auch, wir wollen irgendwie mit einem großen Knall starten.
00:01:40: Wir hatten super schnell schon fast zehn tausend Euro und ich glaube der hatte mir das erste Mal so viel Hecht.
00:01:47: Das wird was.
00:01:48: Das erste Mal, dass jemand wirklich Geld dafür bezahlt hat für ein Produkt, das wir uns ausgeben.
00:01:53: Erst bei euch in der Küche.
00:01:55: Wir sind recht schnell, recht stark gewachsen und ... Uns wurde dann schon bald nagelegt, dass natürlich das Inkubator-Programm nicht drauf ausgelegt ist um Starter.
00:02:03: Fünf Tage die Woche, acht Stunden am Tag dort ist und alle Plätze belägt.
00:02:07: Ja,
00:02:08: aber ich rausgeworfen quasi!
00:02:10: Ich sag's immer so spaßenteilbar, als Ergründer von einem Foodstarter bist du mit halbem Fuß im Knast.
00:02:16: Hallo
00:02:16: und herzliche willkommen zu einer neuen Folge.
00:02:18: alles Volltreffer.
00:02:19: Und jetzt heißt es Ohren gespitzt, Ihr Naschkatzen!
00:02:21: Wir treffen Caroline, dreifache Mutter an eine der Gründerinnen der Dattel-Pralinen-Manufaktur June in München.
00:02:28: Ihre ehemaligen Datteln sind in aller Munde.
00:02:30: Jährlich verkauft sie zwei Komma zwei Millionen Pralinen... ...und wir wollen jetzt mal herausfinden wie sich das geschafft hat.
00:02:40: Hallo Caroline!
00:02:41: Hallo
00:02:41: Helge!
00:02:42: Schön dass du da bist.
00:02:42: Schön, dass ihr kommen durften.
00:02:44: Ein Realitätscheck bevor wir uns deinen Volltreffern anschauen?
00:02:47: Ich muss unbedingt so einer Praline probieren.
00:02:49: Ja, unbedingt!
00:02:50: Schau mal meine Lieblingsortie ist die Espresso aber ich kann dir auch eine mit Himbeer total empfehlen.
00:02:54: Die hat noch so ne fruchtige Komponente.
00:02:55: Da ich gerade
00:02:56: einen Kaffee hatte, würde ich jetzt mal das Fruchtiges nehmen.
00:02:58: Mach mal.
00:02:59: Mmh, Karoline musst
00:03:00: du mir unbedingt zeigen wie ihr das macht.
00:03:02: Auf geht's zu deinem Volltreffer.
00:03:04: Sag mal Ihr seid
00:03:05: wirklich
00:03:06: in der Lebensmittelbranche ohne jegliche Erfahrung gestartet?
00:03:09: Woher der Mut?
00:03:11: Das ist eine gute Frage.
00:03:12: Und wie mutig die Entscheidung war, das war uns damals gar nicht so bewusst.
00:03:16: Unser gesamtes Umfeld hat uns komplett für verrückt erklärt von vorgezogene Midlife-Crisis gesprochen.
00:03:21: Aber wir haben es dann trotzdem durchgezogen.
00:03:24: Das wäre der Küchentüchgründung?
00:03:25: Richtig!
00:03:27: Ja, kann man so sagen... Mein Mann einer meiner Mitgründer, wir sind ja zu dritt, war im VW-Konzern beschäftigt und hatte vorher ein Projekt in Katar.
00:03:37: Genau, er hat den Projekt für Autonomis verangeleitet und hat immer Datteln mitgebracht.
00:03:41: Gibt's auch das Gastgeschenk?
00:03:42: Hat der immer mitgebracht.
00:03:44: Große Boxen wirklich gefüllte Dattel, schokolierte Dattlen... Und ja wir haben zu Hause auf einmal, sind wir auch die Dattl gekommen!
00:03:52: Und dann gab es einen untünen Moment, auch super skurril.
00:03:56: Das gab Merger zwischen Fabian Ford und dem Rahmen dessen wurde seine gesamte Abteilung quasi von heute auf morgen oder ein großer Teil seiner Abteilungen.
00:04:04: wurde entlassen.
00:04:05: War er nicht als Expert?
00:04:07: Nee, der war hier ... Genau!
00:04:09: Wir waren in München und wir haben rübergeflogen.
00:04:11: Königungsschutz oder nicht?
00:04:12: Ja genau, das ist unser großes Glück.
00:04:14: Deutsche Arbeitsvorrag-Kündigungsschutze.
00:04:16: Er war erst mal noch monatelang wirklich weiter bezahlt.
00:04:20: Und hat dann irgendwie ... ja, unser Dattelsupply ist weggefallen.
00:04:24: Dann hat er gesagt, jetzt guck ich mal wo es hier so Datteln gibt.
00:04:28: Gab's aber nicht.
00:04:29: Und dann hat er mir eines Tages am Küchentisch erklärt Er möchte da, glaubt er, was mit Datteln machen.
00:04:35: Okay ... So eine Eingebung quasi?
00:04:38: Das war ne Eingebung.
00:04:40: Die Urschmutzidee, nee!
00:04:41: Was hängt damit zusammen?
00:04:42: Ich selber, ich nasch zum Beispiel unglaublich gerne auch permanent und wir hatten damals schon zwei kleine Kinder.
00:04:48: Mit Kindern kriegste auch Laufen die Frage gestellt dafür, wie fast süß ist.
00:04:51: Und dann wirst du ein bisschen älter und dann fängst du an so ein bisschen zu reflektieren.
00:04:54: hey, was stopfe ich da eigentlich in mich rein?
00:04:56: und super viel Zucker.
00:04:58: und das wollten wir ändern und haben irgendwie gesagt Also wenn naschen, ist das ein total guter Idee.
00:05:02: Aber dann lass uns besser machen.
00:05:04: und dass in Kombination mit den Datteln, die da so im Hinterkopf rumgeschwirrt sind hat dazu geführt, dass Martin wirklich am Küchentisch angefangen hat, um zu experimentieren, Dattel zu füllen.
00:05:13: Wir sind immer raus gerannt und in die Kühle, weil wir hatten ja keine Ahnung von Schokolade oder Kakaokristallen Und wie sich eine Temperaturkurve verhalten muss.
00:05:21: Wir sind rausgerannt in die Kühle, damit die Schokolade schnell trocknet und glänzend wird.
00:05:25: Und so sind wir gestartet!
00:05:26: Also das waren die ersten Ideen genau.
00:05:27: Er
00:05:27: hat schon erwachsen, er hatte Kinder, er hat eine Familie... Das hört sich ja echt an wie ein hartes Schlusschulprojekt.
00:05:33: Das ist total abgefahren.
00:05:34: Nee, das war auch wirklich so.
00:05:37: Gut fünf Jahre später reden wir hier über mehr als fünfzig Mitarbeiter, mehr als zwei Millionen Pralinen werden im Jahr verkauft innerhalb von fünf Jahren.
00:05:46: Fass mal kurz zusammen, wie das möglich war?
00:05:49: Ja, also wir sind dann natürlich recht schnell, haben wir gemerkt.
00:05:52: Okay am Küchen Tisch alleine funktioniert es nicht und wir haben natürlich auch keine Ahnung gehabt.
00:05:56: das heißt wir haben uns dann Expertise mit dazu genommen.
00:05:59: ich war noch Vollzeit beschäftigt auch.
00:06:01: Expertisen
00:06:02: der Gründung oder einer Produktion?
00:06:03: Nein erst mal wirklich nur so rein dieses Schokoladenthema.
00:06:06: und Martin hat sich dann ausgetauscht mit einer Schokolatie um überhaupt mehr zu verstehen ist das was was funktionieren kann weil dass wir nicht irgendwie eine Kette bilden können aus hundert Menschen die permanent rausrennen.
00:06:16: Und dann ist diese Idee immer mehr gereift und es bekam zu dem Punkt, wo Martin gesagt hat hey ich würde das gern versuchen.
00:06:26: Ich war Vollzeit im Job, schwanger mit dem dritten Kind.
00:06:29: Und hab dann irgendwie so gedacht ... Super Timing!
00:06:32: Ja, ob wir uns jetzt gleich beide da reinstürzen weiß ich nicht.
00:06:35: und dann haben wir beschlossen Co-Founder zu suchen.
00:06:38: Im Bekanntenkreis oder der Grund weil du schwanger warst und weil du noch ein Job warst?
00:06:44: Genau also bei mir in dem Moment tatsächlich der Mut gefehlt hat noch so ein bisschen da wirklich zu sagen hey Schwanger, wir wissen auch alle wie das ist mit Selbstständigkeit und Mutterschutz.
00:06:53: Ich gehe da voll raus, deswegen habe ich gedacht nee, ich möchte in Anstellung
00:06:56: bleiben.".
00:06:57: Und dann haben wir gesagt, wir suchen Co-Founder aber nicht aus dem Freundesbekannten Kreis weil uns war relativ klar Martin ist im Produkt stark finanzstark.
00:07:07: ich hätte so diesen Vertriebspart mit abdecken können was uns total gefehlt hat bei Expertise im Bereich Marketing Brand Design.
00:07:14: Dann haben wir ganz gezielt wirklich das so ausgeschrieben Also auf LinkedIn, auf anderen Rehreplattformen wirklich.
00:07:21: Habt ihr einen Co-Fahren
00:07:22: mit Stellenausschreibungen?
00:07:22: Mit Stellenauschreibung gesucht!
00:07:24: Und Garolin, wenn man eine Cova untersucht, worauf kommt es dann an?
00:07:27: Ja ehrlicherweise so Cova.
00:07:29: und also ich hab das ein bisschen empfunden wie eine Ehe oder Dating.
00:07:32: Uns ging's zum einen drum.
00:07:33: wir haben jemandem gebraucht der eine Expertise mitbringt die Martin und ich nicht hatten und das war jetzt in dem Fall Marketing Brand Design.
00:07:39: aber viel wichtiger war uns auch dieses müssen in gleiches Werte Verständnis haben.
00:07:44: Wir müssen an einem Strang ziehen wollen und das Gleiche wollen.
00:07:47: Wir wollten ein Impact-Unternehmen aufbauen, ein nachhaltiges Sinn nicht auf einen schnellen Exit aus.
00:07:53: Es war uns super wichtig, dass die Person, die dazukommt, da genauso mitdenkt und mitmacht.
00:07:58: Da keine Hidden Agenda hat und eigentlich ein ganz anderes Ziel hat, sondern wirklich damit an einem Strang zieht mit uns ... Und da ist er eh gerade?
00:08:08: Der Leon!
00:08:09: Genau der Leon, der ist
00:08:10: es dann geworden.
00:08:11: Hallo grüß dich
00:08:12: Ich bin's geworden.
00:08:13: Du
00:08:13: bist unser Co-Founder geworden?
00:08:15: Ja, richtig.
00:08:16: Wie lange ist her?
00:08:17: Vierundhalb Jahre.
00:08:18: Wahnsinn!
00:08:20: Und
00:08:20: für dich hast du dich beworben auf dieser Stelle?
00:08:22: Wo warst du?
00:08:23: Wo standest du?
00:08:24: Warst du arbeitssuchend?
00:08:25: oder was war dein Setup?
00:08:26: Ich war tatsächlich nicht arbeitssuchen ich stand mitten im Leben.
00:08:30: Ich war bei einem Konzern bei Google und habe dort Cloud Technologie gebaut.
00:08:33: also auch ein ganz andere Bereich hatte erst mal nichts mit Pralinen zu tun und
00:08:37: auch nicht mehr Marketing
00:08:38: Auch nicht so viel mit Marketing, richtig?
00:08:41: Aber ich hab schon mit der Lebensmittelindustrie gearbeitet.
00:08:45: Ich habe Cloud-Technologie für diese Industrie gebaut und hab da gemerkt, dass ich gerne Lebensmittel besser machen möchte.
00:08:52: Und dieser Wunsch war in meinem Kopf.
00:08:54: und dann ist vom Himmel eine LinkedIn-Stellenausschreibung gefallen.
00:08:59: Er co-Founder gesucht, Foodstarter ab, da sind natürlich die Glocken angegangen.
00:09:05: Dann hab ich mich beworben ... und hatte die ersten Gespräche.
00:09:09: Ich habe sehr schnell gemerkt, dass es geklickt hat dieses Werte-Konstrukt.
00:09:14: das war sehr ähnlich Und genau dann haben wir uns nach und nach kennengelernt.
00:09:18: Wenn man ein Co-Founder werden möchte wo geht man auf die Suche?
00:09:22: wie stellt man sich da
00:09:22: auf?
00:09:24: Also ich war ja gar nicht so klassisch auf der Suche sondern ich hatte einfach Intrinsystemwunsch irgendwas cooles zu machen und hab die Augen offen gehalten.
00:09:33: Ich habe vielen Leuten davon erzählt in meinem Umfeld Das heißt die wussten auch Interessiere mich für den Bereich, für Lebensmittel und fürs Thema Gründen.
00:09:41: Und ja ich glaube das war mein Weg.
00:09:43: auf jeden Fall raus damit.
00:09:45: Raus.
00:09:45: vielen Leuten erzählen eben auf LinkedIn gucken und Opportunities dann auch wirklich wahrnehmen sich trauen diesen ersten Kontakt schon mal aufzunehmen.
00:09:54: und ja das ist mein Tipp raus in die Welt!
00:09:57: Das Glück ist dir denn Holt die darauf vorbereitet sind?
00:10:00: Genau richtig
00:10:01: Leon.
00:10:02: herzlichen Dank supertipps Caroline.
00:10:05: jetzt bin ich aber gespannt wie die Produktionshallen aussehen.
00:10:08: Kommen wir da so ein?
00:10:09: Nee, dann müssen wir uns erst hübsch machen sozusagen.
00:10:12: Also du musst deinen Bart verstecken, deine Haare würde ich jetzt sagen also dein Kopf bedecken.
00:10:17: Genau dass wir uns den Hygienevorschriften entsprechend kleiden.
00:10:20: und dann nimm mich nicht mit...
00:10:21: Dass wir das naschen?
00:10:22: Auf jeden Fall immer!
00:10:23: Let's
00:10:24: go!
00:10:25: Caroline, jetzt sind wir hier in der Produktion.
00:10:26: Ich sehe Maschinen, ich sehe Kühlung.
00:10:29: Das kostet doch Geld.
00:10:30: Wie seid ihr finanziell aufgestellt gewesen?
00:10:32: Wie seid Ihr gestartet?
00:10:34: Wo habt ihr euer Geld her?
00:10:35: Also, tatsächlich sind wir komplett gut strapped.
00:10:38: Wir sind echt wirklich eigenfinanziert und wussten aber damals auch, dass wir mit einem großen Knall starten wollen.
00:10:43: Deswegen haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gemacht bei Startnext.
00:10:48: Und die dann da ... Ja, eine der erfolgreichsten Foodkampagnen überhaupt gehabt konnten.
00:10:54: Sieben, dreißig Tausend Euro wirklich auch raisen.
00:10:58: Und haben damals schon knapp wie siebenhundert Kunden angesprochen.
00:11:01: Das war wirklich... harte Arbeit jeden Tag, also wenn ich noch keine grauen Haare hatte danach hatte ich definitiv welche.
00:11:09: Wir haben jeden tag auf allen Kanälen wirklich diese Kampagne quasi angekündigt und beworben Und hatten aber dadurch natürlich auch dann.
00:11:16: auf einmal tauchten Namen auf unter den Bestellern, die wir nicht mehr kannten.
00:11:20: Also klar, Family & Friends Firsts!
00:11:21: Aber dann waren auf einmal Namen da, die mir nicht kannten und das war so mit einer der schönsten Momente quasi sozusagen.
00:11:27: hey ich überzeuge jemand von dem Produkt, der uns überhaupt nicht kennt, der wirkliches Produkt gut findet... Was habt
00:11:32: ihr denn angeboten?
00:11:33: Haben die Polis bekommen oder haben sie angekommen?
00:11:35: Nein ja, die haben schon Palinen gekauft sozusagen.
00:11:37: Die konnten gleich quasi... ist ja wie eine Art Vorfinanzieren, die konnten gleich das Produkt kaufen, die Palinen kaufen aber wir müssen die erst Monate später ausliefern und konnten uns so einen gewissen Kapitalstock sichern, mit dem wir zum Beispiel da jetzt groß ins Packaging investieren konnten.
00:11:53: Aber siebenunddreißigtausend Euro ganz ehrlich dafür kann man solche Hallen hier
00:11:57: nicht bauen oder?
00:11:58: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.
00:12:02: ob Sie gründen
00:12:03: oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen
00:12:05: Fördermittel
00:12:06: der KFW
00:12:07: erleichtern Ihnen die Existenzgründung und Ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit Finden Sie die passende Förderung und lassen sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.
00:12:18: Unter kfwde-slashgründen
00:12:20: und
00:12:20: kfwe.de-sleschnachfolge.
00:12:23: Alle wichtigen Infos dazu
00:12:25: finden
00:12:25: sich auch in
00:12:26: den Shownotes dieser Folge!
00:12:28: Wie habt ihr denn begonnen?
00:12:29: Habt ihr als Allererstes einen Kühlschrank gekauft für siebunddreißigtausend
00:12:32: Euro?
00:12:32: Nee, wir hatten das große Glück, dass wir in der Uni Weinsteffern an der HSWT Hochschule Weinsteffer in Triesdorf starten durften.
00:12:40: Die haben ein Inkubator-Programm, auf das du dich als Food-Starter bewerben kannst.
00:12:44: Wir wurden ausgemäht und durften da starten ... Das hatte wahnsinnig viele Vorteile!
00:12:48: Zum einen war der Raum eben schon ausgestattet.
00:12:50: D.h.,
00:12:50: wir konnten von Tag eins loslegen, waren gleich quasi lebensmittelkonform... Und hatten aber zusätzlich auch quasi Zugriff auf die Studierenden der Hochstule dort.
00:13:00: Was studieren die Lebensmittelteknologie?
00:13:01: Das heißt es waren sozusagen die ersten Profis, die mit an Bord kamen.
00:13:04: Viel mehr Ahnung hatten als wir.
00:13:06: Und die konnten wir wirklich direkt nutzen.
00:13:10: Nach den ersten paar Wochen, wo wir uns so ein bisschen erst gefunden haben und selber produziert haben sind die dazugekommen und haben von Anfang an unseren Team unterstützt.
00:13:16: Da gab
00:13:17: es also einen richtigen Hauttransfer, da habt ihr ganz viel gelernt von Produktionenherstellung.
00:13:22: Total!
00:13:22: Genau wie man die Maschine bedient was überhaupt temperieren von Schokolade bedeutet wie eine Temperaturkurve verläuft.
00:13:28: Das Ganze kam dann wirklich ganz viel über die Studierenden mit dazu.
00:13:32: Es war aber dann ehrlicherweise auch so, wir sind recht schnell, recht stark gewachsen und uns wurde dann schon bald nahegelegt.
00:13:39: Das ist natürlich das Inkubator-Programm eigentlich nicht drauf ausgelegt, dass da uns fünft... Tage, die Woche.
00:13:44: Acht Stunden am Tag dort ist und alle Plätze belegt
00:13:47: haben
00:13:48: uns quasi dann rausgeworfen genau.
00:13:51: Ja da haben wir ziemlich lange gesucht.
00:13:52: Wir hatten diese fixe Idee das wir gerne in München bleiben wollen also auch mit einer Lebensmittelproduktion.
00:13:57: Das billigste
00:13:57: Flaster Deutschwarte?
00:13:58: Genau!
00:13:59: Und das war echt gar nicht so easy da wirklich eine Fläche zu finden wo du eben Lebensmittel produzieren darfst und nicht eben dieses Unsummen an Geld erstmal reinstecken
00:14:07: musst.
00:14:08: Es war komplett während Corona, das heißt wir ja persönliche Meetings waren fast nicht möglich.
00:14:12: Wir haben super viel an so virtuellen Treffen stattgefunden und da hat zum Beispiel die größte Bio-Leitmesse, die Biofach, die einmal im Jahr in Nürnberg ist.
00:14:21: Weltgrößte Biomesse konnte auch nicht stattfinden, aber auch nur virtuell Und darüber haben wir dann per Zufall ein Start-up kennengelernt, die eben in diesen Räumlichkeiten hier produziert waren.
00:14:31: Die haben gesagt wie ziehen jetzt aus ihr dürft ihr rein?
00:14:33: Ja leider unschönes Ende bei denen, die sind dann kurz darauf insolvent gegangen... Was uns natürlich aber sehr zugute kamen!
00:14:40: Wir wussten es, wir hatten den Kontakt und hatten dadurch die Möglichkeit an die Räume hier, die komplett ausgestattet sind zu kommen und damit eben diese Traum von der Produktion mitten in München quasi zur verwirklichen.
00:14:51: Und die Mitarbeiter
00:14:51: konnte die
00:14:52: übernehmen?!
00:14:52: Nein, die hatten tatsächlich auch keine Mitarbeitenden mehr.
00:14:56: Nee wir haben aus Weinsteffern also aus Freisingen einige mitnehmen können und haben dann aber natürlich uns jetzt ja viel mehr Mitarbeiter den noch aufgebaut.
00:15:03: über die Zeit
00:15:05: Carolin Lebensmittelbranche eines der stärkst stark reguliertesten Branchen Deutschlands.
00:15:11: Wie geht man damit um?
00:15:12: Erzähl mal ein bisschen.
00:15:13: Ja, also tatsächlich gibt es wirklich ultere viele Vorschriften und ich sag's mir so spaßesalber aber als Gründer von einem Futsaar da bist du immer mit halbem Fuß schon im Knast.
00:15:23: Also was müssen wir erfüllen?
00:15:24: Es muss natürlich jährlich Hygienervorschrifte entsprechen.
00:15:26: hier bedeutet das konkret Wir müssen bis auf einen Meter fünfzig gefließt haben.
00:15:29: Wir brauchen eine Abflussrinne.
00:15:31: Wir müssen uns alle hygienisch einkleiden.
00:15:33: Ich meine dass ist bei uns heute sehr sichtbar.
00:15:36: Die Mitarbeitenden hier die haben natürlich Arbeitskleidung die sie nur hier tragen Das heißt die Straßen Klamotten müssen abgelegt werden, die müssen Produktionskleidung tragen.
00:15:44: Wir haben eine Hygiene-Schläuse durch die Hygienmusse.
00:15:47: Also du musst wirklich viel erfüllen damit eben dann das Lebensmittelamt wenn es zur Kontrolle vorbeikommt möglichst nichts vorfindet.
00:15:54: Ihr müsst
00:15:54: doch alles dokumentieren.
00:15:55: wie oft findet ne Kontrollestart?
00:15:57: Das ist total willkürlich, tatsächlich.
00:15:59: Also als wir in Wein-Steffan noch mal im Kubato wurden wir sehr häufig kontrolliert.
00:16:03: ich glaube das ist auch so ein bisschen damit eben gerade den Startup gezeigt wird auf was muss man wirklich achten?
00:16:08: hier werden wir ja einfach eine regelmäßigen Frequenz auch kontrollieren.
00:16:11: und gibt es da quasi vom Amt Checklisten die man einhalten musste oder muss man dass sich alles zusammen suchen?
00:16:18: Also wenn ich jetzt so einen Foodstart abgründen
00:16:20: kann.
00:16:20: Es gibt ein ganzen Kriterienkatalog, wie der allerdings ausgelegt wird ist extrem vom Prüferabhängen.
00:16:26: Ich erinnere mich an unsere allererste Prüfung in Wein-Steffan.
00:16:29: da war dann der Hauptkritikpunkt dass der Fenstergriff oben Staub aufgewiesen hat und das war jetzt sowas.
00:16:36: Das haben wir natürlich überhaupt nicht dran gedacht.
00:16:37: Wir dachten mit dem Produktionsbereich muss natürlich super sauber sein aber einem Fenster Griff oben ja aber so ist es.
00:16:42: also da gibt's ganz viele Regularien die wir natürlich einhalten und beachten müssen oder Führerscheinprüfung.
00:16:49: Manchmal müssen die Nekvote erfüllen und dann müssen sie halt noch was finden, so ein bisschen kann es mir
00:16:52: vor.".
00:16:53: Und die Haftung?
00:16:54: Kann man das irgendwie versichern oder sowas?
00:16:56: Ja natürlich wir haben auch eine Haftpflicht und alle möglichen Versicherungen, die du eben abschließen kannst und auch solltest um dich aufgehen irgendwelche ja.
00:17:05: also bei Lebensmitteln gibt's natürlich Pilze, Aflatoxine.
00:17:09: Was weiß ich?
00:17:09: Was alles passiert, damit du ein Produkt zurückrufen musst und da kannst du dich natürlich auch versichern!
00:17:14: Die Qualität der Rohstoffe, das müsst ihr sicherstellen, Lieferpackung... Ihr habt ja Kühlketten, ihr müsst alles nachverfolgen.
00:17:20: Genau.
00:17:21: Das ist ja
00:17:21: ein gigantischer Aufwand.
00:17:22: Habt ihr da eigene Leute für eingestellt die sich nur um diese Sachen kümmern?
00:17:25: Nee haben wir nicht.
00:17:26: also das machen bei uns die Produktionsleiterinnen mit aber tatsächlich... Also wir sind jetzt zudem auch noch Bio-Zertifiziert.
00:17:32: Auch da geht es wieder in einen eigenen Kriterienkatalog genau.
00:17:35: Das ist ein deutsches, bürokratisches Regelwerk.
00:17:39: Muss man so sagen?
00:17:40: Aber es kann ja nicht so schlimm sein, sonst hätten wir hier abhalten lassen.
00:17:45: Es ist überwindbar!
00:17:46: Du schaffst das und wir hatten natürlich mit der Fläche auch Glück muss man sagen.
00:17:49: aber wie Unternehmertum auch so ist.
00:17:53: also du musst halt fortlaufen die richtigen Entscheidungen treffen.
00:17:55: immer wieder jeden Tag kann auch mal eine falsche dabei sein aber du musst kontinuierlich dranbleiben und richtige Entscheidungen treffen.
00:18:01: Und für Gründer sag mal seinerzeit konnten wir dir helfen oder euch helfen.
00:18:06: Wir haben tatsächlich von euch den Businessplan, das Businessplan-Tool genutzt um wirklich auch so sehr interaktiv dann daran zu gehen weil du ja vorher gar nicht irgendwie weißt was musst du überhaupt alles beachten.
00:18:18: aber du wirst da super durchgeleitet und dass Das haben wir genutzt und so ist unser Businessplan gestanden.
00:18:22: Aber
00:18:23: Food Specials hatten wir nicht, oder?
00:18:25: Nein, dass ich mich erinnere!
00:18:26: Okay das war eine kleine
00:18:27: Verbesserungsvorschlagung, das war eins in der Branche.
00:18:30: Ja super toll aber freut mich
00:18:32: total.
00:18:32: also es ist uns bis heute ein guter Erinnerungen.
00:18:34: Sehr
00:18:34: schön klasse.
00:18:36: Wir haben jetzt auch noch was Neues gelaut.
00:18:37: Den Campus, ja?
00:18:38: Das ist sehr viel Gründer Campus.
00:18:40: Das ist etwas, wo wir tatsächlich Spezialisten aus allen möglichen Branchen haben und auch Businessplancoaches, Finanzierungscoaches ... Da kann man dann sozusagen live Mitglied werden.
00:18:49: Dann gibt es Live-Events, man hat Ronald Ones, man kannte Telefonate, man hatte eine Hotline, wo man auch anrufen
00:18:55: kam.
00:18:56: Wo dann professionelle Hilfe quasi von acht bis vierzehn Stunden gewährleistet ist.
00:19:01: Das nur mal so als Information wie das jetzt neu in diesem Jahr, Wir haben hier die Kisten und so weiter.
00:19:27: Wie habt ihr das hinbekommen?
00:19:28: Wo gibt es euch, Feind Koskever bei Aldi?
00:19:31: oder wie macht ihr euer Vertrieb?
00:19:35: Ja, also gestartet sind wir als reines, wirklich e-commerce Unternehmen.
00:19:39: Das heißt, wir haben rein online verkauft und Pakete verschickt.
00:19:44: War erst mal sehr disruptiv für den Markt weil an sich der klassische Konsument, Konsumentin kauft nicht online Schokolade.
00:19:51: das heißt Wir haben da wirklich über Social Media uns auch eine Followerschaft aufgebaut die wir auch bei unseren Newsletter bespielen können Und die dann online in unserem Shop wirklich Schokoladen kaufen bestellen und sich schicken lassen.
00:20:02: Das sieht mir sofort als Sommer ein, Hitz oder im Winter kälter.
00:20:08: Ist das nicht besonders zuträglich für Pralinen?
00:20:11: Nee, das stimmt genau!
00:20:12: Im Sommer müssen wir auch gekühlt verschicken, isoliert gekühelt.
00:20:15: Kurz natürlich schauen wir es ja möglichst schnell verschicken.
00:20:18: Wir sind jetzt seit ungefähr eineinhalb Jahren auch immer mehr dabei des stationäre Geschäfts also den Offline-Handel auszubauen eben um genau dass aus so ein bisschen auszunebelieren und aber auf der anderen Seite den Leuten zu ermöglichen Ein Produkt, zwei Produkte zu kaufen ohne Versandkosten zu zahlen.
00:20:32: Wir sind sowieso ein Premium-Produkt und dann habe ich noch mal jeweils fünf bis sechs Euro Versand kostet.
00:20:36: Das haut einfach ganz schön rein!
00:20:37: Dann ist ja auch der Versender, oder wer das macht ... Die Spaß machen?
00:20:42: Genau, die viel Spaß machen.
00:20:44: Ja also das ist immer ein Bottleneck... Du kannst natürlich aber deine Kunden direkt bespielen.
00:20:50: Das heißt, wir können die direkt ansprechen... Offline wissen wir nicht!
00:20:54: Ich war also um auf deine Frage zurückzukommen.
00:20:57: All die sind mir auch noch nicht?
00:20:59: Ich hoffe das ändert sich.
00:21:01: Wir sind im Bio-Handel viel vertreten, im Naturkost, im Reformbereich da und ganz viel in so Konzeptstores.
00:21:08: Die einfach besondere Kleinigkeiten zusammensuchen und dann wirklich Geschenkeoptionen bieten.
00:21:12: Da gibt es uns viel.
00:21:14: Du hast natürlich da ... Wir wissen nicht wer unser Kunde dort ist am Ende des Tages.
00:21:17: Das heißt, du hast nicht so die Möglichkeit direkt anzusprechen.
00:21:19: Das haben wir online und das nutzen wir da auch.
00:21:22: Sounds like
00:21:22: big
00:21:23: business!
00:21:23: Oh ja?
00:21:24: Wie lange
00:21:24: hat es gedauert bis ihr davon leben
00:21:26: konntet?!
00:21:27: Ja gut ist natürlich so bisschen die Frage wie du das siehst.
00:21:29: also ehrlicherweise haben wir uns am Anfang bestimmt eineinhalb Jahre gar nichts ausgezahlt und haben da rein von unseren Rücklagen sozusagen gelebt sind dann mit minimalen Gehältern von fünf Hundert Euro jeder gestartet.
00:21:42: Genau, und es ist jetzt seit einem guten Jahr wirklich so, dass wir uns in den Gehalt auszahlen, von dem wir als Familie mit drei Kindern in München auch einigermaßen leben können.
00:21:51: Von den Gehältinnen, die wir vorher im Angestellten verhältn, das hatten sie mir weit entfernt.
00:21:54: Aber jetzt ... ja, geht's!
00:21:56: Drei Kinder in Münchern?
00:21:58: Du hast noch einen Mann, Martin, der dattelt da drüben.
00:22:00: Wollen wir mal rübergehen?
00:22:01: Das ist natürlich das Thema.
00:22:03: Martin, schön.
00:22:04: Hallo.
00:22:04: Hast du auch
00:22:05: Zeit für uns?
00:22:06: Äh, Familie.
00:22:09: Drei Kinder ihr ... ... vierundzwanzig sieben Datteln.
00:22:13: Ja?
00:22:13: Der ist halb hundertsechzig Grad.
00:22:15: Wie macht dir die Rollenverteilung?
00:22:17: Wie funktioniert das überhaupt, dass eure Kinder auch nicht hinten runterfallen?
00:22:20: oder sind die hier irgendwo im Laden?
00:22:22: Aktuell nichts mehr!
00:22:23: Wie kriegt ihr das gemanagt
00:22:24: bitte?!
00:22:26: Also ich glaube, das ist ein Vorteil und Nachteil dass wir sowohl Familie- und Business zusammen haben.
00:22:31: Weil es für uns natürlich bedeutet wie müssen irgendwie alles unter einen Hut kriegen.
00:22:34: aber gleichzeitig wissen auch alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenn wir halt einen harten Anschlag haben weil wir unser Kinder vom Kindergarten abholen dann sind wir um halb vier weg.
00:22:45: Das ist einfach so.
00:22:46: Gleichzeitig ist es dann aber so, dass wir unsere Zeit sehr frei einteilen können.
00:22:50: Wir haben noch kein Basketballspiel von unseren Kindern verpasst und keine Theateraufführung, weil wir halt auch entscheiden, okay das ist uns so wichtig, da gehen wir hin heißt im Gegenteil aber oft am Abend, dass die Sachen von neun bis zwölf aufholen müssen, die wir tagsüber nicht geschafft haben.
00:23:06: Also keine Rollenverteilung!
00:23:09: Im klassischen Sinn also ihr macht das zusammen
00:23:11: Genau, also klassisches Rollenbild-Neder.
00:23:14: Könnte auch anders um sein?
00:23:15: Das stimmt nicht genau!
00:23:16: Aber das waren wir ja auch vor der Gründung tatsächlich nicht.
00:23:19: Also ... das war mir schon immer wichtig irgendwie mich da über den Job selber verwirklichen zu können und unsere Kinder kennen es nicht anders.
00:23:28: Und Sinn für die ist es ganz normal, dass wir auch zu Hause viel über Tunen sprechen.
00:23:34: Ich finde immer, das ist alles Schönstes.
00:23:36: Unsere größte Tochter inzwischen elf schreibt immer ins Poesiealbum.
00:23:39: was will ich mal werden?
00:23:47: Die
00:23:47: wichtigste Frage, die mir jetzt einfällt als glücklich verheirateter Mann.
00:23:51: Wie leidet oder befruchtet sich eure Ehe durch Judy?
00:23:57: Also ich mein, man sagt immer happy wife, happy life.
00:24:00: Und eine der größten Leidenschaften von Caro ist nun mal Schokolade und wir hatten noch nie so einen guten Schokoladenvorrat und Supply wie in den letzten fünf Jahren.
00:24:09: also ich glaube insgesamt tut es unser Ehe sehr gut.
00:24:13: Es sind in manchen Fällen glaube ich ja manche sagen zu uns wo ich könnte nie mit meinem Partner-Partner zusammenarbeiten und alle sagen oh wie cool ihr seid den ganzen Tag zusammen.
00:24:21: Ich glaube für uns haben da so ein guten Weg gefunden sehr schätzen, aber wir können dann dafür auch umso mehr die Auszeiten, die wir zu zweit dann mal weg von Jun und weg von den Kindern haben, wiederum genießen.
00:24:33: Ja ich glaube der einen Punkt ist halt so dieses blinde Vertrauen.
00:24:36: also wir vertrauen uns blind und können dadurch natürlich auch einfach ja vertrauen auf die Entscheidung des anderen komplett.
00:24:43: Habt ihr da so ein schönes Moment?
00:24:45: Also mit einer der schönsten Momente war eigentlich fast ganz am Anfang beim Crowdfunding.
00:24:51: Da saßen wir zusammen, haben dann den Sackkorken knallen lassen als es live gegangen ist und jeder musste so eine Prognose abgeben.
00:24:56: Wir haben erstmal eine Kampagne gemacht über fünfzehntausend Euro in Rückblicken natürlich irgendwie geringe Zahlen für uns damals die Millionen.
00:25:02: Und dann habe ich irgendwie gesagt Ich glaube wie in den ersten, ich weiß nicht mehr, vierundzwanzig Stunden schaffen wir wenn's gut läuft vielleicht so tausend, zweitausend Euro.
00:25:10: Und wir hatten super schnell irgendwie schon fast zehntausend Euro und das war echt so ... Ich glaub da hat mir aber so das erste Mal das Gefühl hey!
00:25:17: Das wird was?
00:25:18: Und das war eigentlich so ein ganz toller ... Zum Glücksmoment.
00:25:21: Ja
00:25:22: erst mal dass jemand halt wirklich Geld dafür bezahlt hat für ein Produkt ist wie er uns ausgedacht
00:25:27: hat.
00:25:27: bei euch in der Küche stand es ja Aber wo viel Licht ist dann natürlich auch Schatten das könnt ihr mir nicht erzählen.
00:25:31: Was war denn euer schwerster Moment?
00:25:34: Ich glaube, es gibt nicht so diesen einen Moment, wo's am schwersten war.
00:25:37: Was für uns wirklich immer eine sehr stressige Zeit ist.
00:25:39: einfach die Zeit vor Weihnachten.
00:25:41: und vor Weihnachten heißt bei uns eigentlich ab September bis bis bis Weihnachten was sehr viel losgeht und vor allem in der Teil des wir noch ... kein großes Team hatten, war das einfach ja.
00:25:50: Da sind die Kinder krank... Die Kunden wollen ihre Sachen rechtzeitig zu Weihnachten liefert haben,... ... die Produktion brummt und irgendwelche Sachen kommen nicht an.
00:25:59: Also da ist es halt wirklich so dieses... Es kommt alles zusammen!
00:26:02: Und sowohl privat als auch beruflich... Wir hatten auf das Gefühl, wir wissen eigentlich gar nicht mehr wo sollen wir irgendwie... Das nächste Feuer löschen?
00:26:12: Ist einfach eine Zeit, wo so unglaublich viel auf uns eingestürzt ist.
00:26:15: Und wo wir dann wirklich auch gemerkt haben dass wir am Ende dieser Zeit wirklich, auch am Ende unserer Kräfte waren.
00:26:22: Also das die Akkus dann auch leer sind und so diese Idee ... Ja man hat eine schöne besinnliche Weihnachtszeit in der man sich da auf das gemeinsame Familienfest einstimmt.
00:26:33: also die hatten wir seitdem wir Junge gründet haben auf jeden Fall kein einziges Mal so gehabt diese besinnlichen Zeit.
00:26:38: Top!
00:26:39: Ihr schreibt ja auch emotional stabil zu sein?
00:26:42: Das auf jeden fall
00:26:43: Caroline, als meiner Ansprechpartnerin.
00:26:45: Als Head of everything hier im Haus habe ich das Gefühl ... Hast du noch mal für unsere Zuschauer eure drei wirklich klaren Learnings, die ihr mitgeben wollt?
00:26:56: Für Leute, die sich jetzt erst selbstständig machen
00:26:57: wollen!
00:26:58: Also sie wird so ein Top-Tipp, den ich selber auch immer noch beherzigen muss.
00:27:02: jeden Tag ist Better than Perfect einfach raushauen und machen nicht hundertfünfmal drüber nachdenken sondern auf die Straße bringen.
00:27:10: Das Zweite ist, wir haben ja auch schon viele zurück geredet.
00:27:12: So mach's nicht alleine!
00:27:13: Also such dir die fehlenden Puzzlestücke, sucht ihr die Leute, die dich ergänzen und die dich begleiten wirklich als Co-Founder oder vielleicht auch als Mentor-Mentorin und dich challengeen auf der einen Seite aber auch unterstützen und so ein bisschen bekräftigen.
00:27:27: Und das Dritte was ich glaube, was eigentlich immer unterschätzt wird, ist so ein Netzwerk.
00:27:32: Bau dir den Netzwerk dann wenn du es noch nicht brauchst.
00:27:33: also geh auf Veranstaltung geh raus tauscht dich aus auch die Idee pitchen.
00:27:37: ganz viel haben wir mal Am Anfang Angst, ihre Ideen in die Welt rauszuhauen.
00:27:41: Es könnte jemand kopieren?
00:27:42: Macht eh keiner!
00:27:43: Sprech mit vielen Leuten drüber und hol dir Feedback zur Idee aus dem Netzwerk Baudis auf.
00:27:47: Wenn du ein gutes Netzwerk hast, findest du im Zweifel schnell den passenden Kontakt.
00:27:52: Den Tipps rennst du bei mir auf eine Tür und einen.
00:27:54: Deshalb haben wir den FG Campus gegründet, das ist ne Community wo man in den Austausch kommt.
00:28:00: Aber vielen Dank herzlichen Dank.
00:28:01: es war richtig klasse hat Spaß gemacht auch wenn mein Bauch etwas voll mit Datteln ist.
00:28:05: heute
00:28:06: macht's gut bis dahin.
00:28:07: tschau
00:28:08: Das war die Geschichte von Joan Foots.
00:28:10: Wenn Du aber nicht nur hören sondern auch sehen möchtest wie die Dattel entstehen schauf unserem YouTube Kanal vorbei.
00:28:17: Den Link findest Du in den Schoen.
00:28:18: uns Hat dich die Geschichte inspiriert?
00:28:20: Empfehle die Folge doch gerne weiter.
00:28:22: Und wer hat die Folge gefallen, lasst doch gerne eine Bewertung da.
00:28:25: Noch dir!
00:28:25: Weiterhin viel Erfolg bei deinem Projekt und bis
00:28:48: bald!
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