Alkoholfrei aus der Tüte: Wie Isabella Steiner ihr Produkt nach 6 Jahren radikal neu erfand

Shownotes

Während Deutschland als Hochkonsumland für Alkohol jährlich Milliarden an Folgekosten verzeichnet, bieten alkoholfreie Alternativen enorme Marktchancen für mutige Gründer:innen. In dieser Folge spricht René Klein mit Isabella Steiner, Gründerin von NÜCHTERN, über ihren radikalen Schritt vom unprofitablen Flaschenvertrieb hin zum KI-gestützten Aperitif im praktischen Sachet-Format. Du erfährst, wie aus schmerzhaften Logistikproblemen ein hochprofitables Produkt entsteht und wie ein gezielter Pivot dein Start-up nachhaltig auf Erfolgskurs bringt.

📌 DAS NIMMST DU AUS DIESER FOLGE MIT: • Vom Flaschen-Albtraum zur Tüte: Wie Isabella Steiner ein unprofitables Handelsmodell mithilfe von ChatGPT in ein margenstarkes Sachet-Getränk verwandelte. • Fehler im Gründerteam vermeiden: Warum 50:50-Beteiligungen ohne Vesting-Klauseln extrem teuer werden und weshalb saubere Verträge von Tag eins an Pflicht sind. • Hürden im Re-Design und Hiring: Wie du Fehlentscheidungen bei der Personalauswahl schnell korrigierst und dein Unternehmerumfeld gezielt für echtes Wachstum nutzt.


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00:00:00: Aber es heißt ja immer, man muss das Rad nicht neu erfinden.

00:00:03: Nur da hatte ich die Chance, das Rad mal zu erfinden!

00:00:09: Das Thema Alkohol war erstens langweilig und hat keinen interessiert.

00:00:13: Alle fanden es scheiße aus einem Nerv-Thema.

00:00:18: Falsche Geheir.

00:00:20: Schnell gekündigt, klar war er kein Thema mehr.

00:00:23: Ich denke okay ist auch für andere.

00:00:26: wichtig sind sie unhappi.

00:00:46: Deutschland ist Hochkonsumland für Alkohol.

00:00:49: Auf der Habenseite fließen drei Milliarden Euro Steuereinnahmen jedes Jahr, doch an den Folgen sterben jährlich gut forty-fünfzehntausend Menschen und für unsere Volkswirtschaft belaufen sich die Kosten des Alkohlkonsums auf siebenundfünfzig Milliarden Euro jedes Jahr – ein ganz schönes Minusgeschäft!

00:01:05: Doch wo es ein Problem gibt sind Gründer oft nicht weit.

00:01:08: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von besser gründen.

00:01:11: Mein Name ist René Klein und ich freue mich, dass sich heute mit Isabella Steiner eine gründere Treffe, die sich auf der Suche nach einer Lösung gemacht hat.

00:01:20: Mit ihrem Unternehmen Nüchten hat sie schon vor sechs Jahren den alkoholfreien Weg eingeschlagen – zuerst ganz klassisch als Getränke-Business mit Flasche….

00:01:27: doch das Wachstum war schmerzhaft und hat enorme Kraft gekostet!

00:01:31: Der Befreiungsschlag war das Produkt radikal neu zu denken.

00:01:35: Und wie das geklappt hat besprechen wir jetzt.

00:01:37: Hallo Isabella

00:01:40: Hallo Winnie, ich freue mich.

00:01:41: Vielen Dank!

00:01:43: Gerne.

00:01:44: Isabel, erstellen wir kurz mit einem Geschäftsmodell-Check.

00:01:48: Dein Geschäfts-Modell in ein paar Fragen?

00:01:50: Was ist dein Produkt?

00:01:52: Mein Produkt ist ein Apparativ hochkonzentriert im Sachet.

00:01:59: Aha...

00:02:00: was verspricht die Euren Kunden?

00:02:02: Nicht sein war noch nie so leicht.

00:02:06: Und wer zählt zu euren Kunden?

00:02:07: typischerweise?

00:02:09: Frauen zwischen thirty-fünfundsechzig.

00:02:13: Und über welche Kanäle verkauft ihr?

00:02:15: Also, über unseren Online Shop.

00:02:18: Hauptsächlich ja!

00:02:20: Und was kostet denn euer Sascheh?

00:02:24: Vierzehnneunzig, zehner Packung und einzelneinundvierzig.

00:02:27: natürlich haben wir dann auch Menge rabatte Schuhe.

00:02:29: Also...kostet dann auch mal eins, drei,

00:02:36: ein, dreißig.

00:02:36: Okay, das heißt Einglas operativ für eins drei und dreißig, eins vierzig plus noch das mix getränkt.

00:02:46: Okay.

00:02:46: Plus Tonec genau

00:02:49: ja.

00:02:49: Okay vielen Dank Isabella.

00:02:52: dann eine kleine Überraschung für dich weil zum Geschäftsmodell Check gehört vielleicht auch das Produkt mal zu verkosten.

00:03:00: ich habe mir extra vor heute ist auch ne kleine Premiere hier im Podcast.

00:03:04: normalerweise trinke ich ja nur Wasser.

00:03:06: insofern haben wir hier ein klein eine kleine Probe dabei Ein Glas mit Eiswürfel.

00:03:12: Ich glaube, ich hoffe das kann man hören so für die Zuhörer hier und natürlich eine Flasche Tonic.

00:03:18: Insofern folge ich jetzt mal eurer Anweisung hier und öffne ganz kurz dieses Saschi und hoffe damit nicht in die Tastatur zu kleckern.

00:03:27: Das wäre natürlich nicht so gut.

00:03:31: Das gute Tonik hast du dir auch gegönnt schön!

00:03:34: Na klar wenn schon denn?

00:03:35: Schon habe ich gedacht dass wir hier das Produkt richtig verkosten.

00:03:39: Genauso

00:03:41: Während ich noch so eingieße, vielleicht kannst du ganz kurz sagen.

00:03:45: Wie bist du zu dem ganzen Thema gekommen?

00:03:47: Ja und zu Nüchtern bin ich dazu gekommen.

00:03:50: Ich habe Soziologie studiert.

00:03:52: in der Schweiz ist auch schon eine Wahle her.

00:03:56: Und ich hab mich halt immer mit gesellschaftlichen Trends auseinandergesetzt.

00:04:01: Jetzt macht sie mir glaube ich gerade ein bisschen... ...gesellschaftliche Trends.

00:04:10: Ich setze mal meine Brille auf!

00:04:13: die Soziologin setzt jetzt ihre Brille auf.

00:04:15: Genau, ich habe Soziologie in der Schweiz studiert, gesellschaftliche Trends vor allem und man konnte sehr früh im Jahr zwanzig sechzehn schon sehen dass das Thema Horizont ist.

00:04:27: wie so oft ist die USA und UK halt super weit vorne und da gab es für mich schon erste Anhaltspunkte die so auf dem Markt gedeutet haben.

00:04:40: Und so quasi habe ich mich dann, hab' ich den Markt beobachtet.

00:04:43: Das ist ja die Disziplin zu beobachten wie entwickelt sich etwas und es wurden halt immer mehr Zeichen.

00:04:50: Es gab da die erste alkoholfreie spirituose Seedlib in UK.

00:04:55: das war für mich eigentlich wirklich schon der Startpunkt zu denken okay... ...das wird groß!

00:05:02: Das beachtet noch niemand?

00:05:05: Und das ist ein weißes Blatt Papier, auf das ich schreiben kann.

00:05:08: Weil es heißt ja immer man muss das Rad nicht neu erfinden was auch stimmt.

00:05:14: nur da hatte ich die Chance das Rad neu zu erfinden.

00:05:17: Ich glaube das ist auch etwas was mich bis heute auch trägt so diese Chance an etwas zu arbeiten was damals vor allem wirklich verpönt war.

00:05:27: Also, zwanzigsechzehn sowieso aber auch noch achtzehn-zwanzig ... War das Thema alkoholfrei?

00:05:34: erstens langweilig?

00:05:35: Hat keinen interessiert.

00:05:37: Alle fanden es scheiße!

00:05:38: Es fand einfach so ein Nervthema und ich glaub da auch wo viel Emotionalität herrscht ist viel zu gewinnen.

00:05:49: Und so hab' ich mich den Thema angenähert würde ich mal sagen Ja.

00:05:55: Bei mir, mein Getränk ist fertig wie du siehst.

00:05:58: Sieht gut aus!

00:05:59: Ich bin ein bisschen

00:05:59: leidisch.

00:06:02: Also ich habe hier noch eine ganze volle Packung ne?

00:06:05: So...

00:06:07: Ich bin mich gut vorbereitet und ich merke.

00:06:10: Aber das ist ja auch meine Aufgabe als Podcast Host und Moderator hier immer perfekt vorbereitet zu kommen.

00:06:16: Ich glaube die Italien-Spritz-Variante Ich bin ja so ein bisschen tatsächlich auch skeptisch bei diesem Thema alkoholfrei.

00:06:29: Meine Frau hatte das neulich, als sie bei einem Yoga Retreat war, auch probiert und gesagt, oh, das ist ja eine super Sache!

00:06:36: Weil die da natürlich dann auch sehr gesundheitsbewusst nicht nur Yoga gemacht haben sondern dann auch gut gegessen und eben Alkoholfall getrunken haben.

00:06:43: Und ich würde sagen schmeckt es sehr gut.

00:06:50: Ein bisschen vermisse ich noch Ein bisschen rötere Farbe, aber das liegt vielleicht auch immer an meinem Mischungsverhältnis von Abberohl und dem Weißwein oder Prosecco.

00:07:01: Also das ist wahrscheinlich dann so eine individuelle Sache.

00:07:04: Wahrscheinlich pack ich immer ein bisschen zu viel Abberhol rein.

00:07:05: Aber Isabella schmeckt sehr gut, sehr erfrischend.

00:07:10: Sehr schön!

00:07:11: Ich fahre wirklich bis zum Beispiel.

00:07:13: Ich denke, es wäre jetzt so erfrischen und irgendwie nett.

00:07:16: Auch jetzt ein Drink zur Haar.

00:07:17: Vielleicht mache ich mir einen Nachbind vor.

00:07:20: Und das ist so lustig, dass du sagst.

00:07:21: Weil es ist wirklich ein Generationsthema.

00:07:24: So ab fifty-fünfzig weiß natürlich nicht wie alt du bist.

00:07:28: Aber ab fifty fünfzig ist der Aperol deutlich anders gemischt auf deutlich stärker und da sagen wir dann okay, dann braucht's da die Zweiser Schäes damit es halt einfach noch intensiver ist.

00:07:48: Danke für den Hinweis.

00:07:49: Das habe ich mir auch gedacht, ob ich noch einen zweiten rein mache.

00:07:53: Ja jetzt kommt das zu einer Farbe, die so meiner Mischung entspricht, hervorragend!

00:08:02: Einmal noch hier so und jetzt legen wir los.

00:08:06: Jetzt hast du ja beschrieben wie du auf das Thema gekommen bist und wie du es beobachtet hast?

00:08:10: Das ist ja eine Sache.

00:08:12: der zweite Schritt ist dann tatsächlich auch zu gründen und zu sagen werde ich da auch unternehmerisch tätig.

00:08:21: Wie kam das bei dir?

00:08:22: Und wie bist du diesen Schritt angegangen, hast vielleicht auch ... Wie hast du dich damals gefühlt?

00:08:27: Gezweifelt?

00:08:28: Warst du zuversichtlich?

00:08:29: Nimm uns mal mit auf diese Reise!

00:08:31: Also

00:08:32: wir wollten ja zuallererst die erste Alkoholfreie Messe Deutschlands machen.

00:08:38: Was war so die Idee?

00:08:39: und es hat sich nicht sonderlich unternehmerische angefühlt sondern eher wie ein Riesen-Event was man so plant.

00:08:46: und dann kam halt Corona.

00:08:49: Und dann ging das nicht mehr, wir waren auch schon mitten in der, also schon echt intensiv und tief in der Planung drinne und haben so festgestellt okay das geht halt nicht mehr.

00:09:00: Also habe ich dann so gedacht okay wenn das nicht geht für was Großes da muss es halt alles ganz Kleines wahlen.

00:09:08: Dann dachte ich so ah genial!

00:09:09: Es wird ein Spielteam weil dann auch jeder versteht Spethi ist ja so mit Alkohol und Zigaretten gekoppelt.

00:09:17: Und mit Drinks, Erfrischung ... Das ist genial!

00:09:22: Weil das versteht jeder sofort, was wir dann machen.

00:09:25: Der erste alkoholfreie Spethidi Deutschlands ist quasi dann geboren worden.

00:09:30: Also statt Messe Spethii?

00:09:33: Wir hatten das auch nur als Pop-up angedacht de facto für vier Wochen.

00:09:39: Es hat sich dann auch eher wie ein Event angefühlt, aber einfach ... wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

00:09:47: Einfach weil wir die ersten waren, müssen da zu sagen dass wir ein Jahr vorher halt permanent wöchentlich Beiträge über alkoholfreies Trinken quasi geschrieben haben.

00:10:01: das war unsere Marktanalyse.

00:10:04: was gibt es schon In welchen Ländern gibt es was, was gibt das in Deutschland?

00:10:10: Und wie haben das dann alles so zusammengetragen und haben das denn in den Späti gepackt.

00:10:15: Ab dem Tag eins?

00:10:17: de facto war das ... Ich will nicht sagen, dass ich von selbst, aber wir sind auf jeden Fall auf einer Welle geritten.

00:10:30: Vor allem weil gerade zum Lockdown waren wir im Konzept das ... das System relevant war, war Lebensmittel.

00:10:38: Das war halt auch ein Lucky Punch und entsprechend hatten wir geöffnet und haben es halt von Pop-up zu einem Dreimonatspop up zum festen Standort etabliert muss aber dazu sagen dass wir schon in der vierten Woche den online shop aufgemacht haben schon parallel ohne zu wissen, was uns erwartet.

00:10:59: Ich weiß noch, wie wir mit Domino's Pizza um Rotkäppchen seckten nachts diesen Shoppy-Fall-Shop aufgebaut haben und die ersten Katonagen bestellt und wussten eigentlich nicht, was wir tunen, haben es halt irgendwie gemacht.

00:11:14: Und Weihnachtszeit war ein absoluter Katalysator, kam dann direkt der Dry January und so sind wir halt in so einem ... Ja, da wurde die Welle auch immer größer und es wurde auch immer mehr über uns berichtet.

00:11:28: Und das ging ja vier Jahre lang so.

00:11:31: Vier Jahre lagen wirklich medial komplett begleitet.

00:11:35: Kann man sich anders

00:11:36: sagen?

00:11:38: Da hattet ihr aber im Prinzip alkoholfreie Marken mit Getränke von anderen, die das in Prinzip schon ... also die eigenen Getränken rausgebracht haben.

00:11:49: Die habt ihr quasi in dem Spedi verkauft Online-Shop.

00:11:54: Genau, wir sind stationäre Handelwesen und ein Online Shop immer nur mit Fremdbarken.

00:12:00: Ja.

00:12:01: Vielleicht einen Vorurteil.

00:12:02: jetzt hast du ja gesagt Du warst sozial oder bist auch Soziologin?

00:12:06: Jetzt hast du gegründet.

00:12:09: da kommen ja eine ganze Reihe an Themen wo ich mir vorstellen kann die gibt es im Soziologie Studium nicht.

00:12:14: Wie war diese Erfahrung für dich?

00:12:16: Gab's da Themen die plötzlich neu anders verwundernd waren bei denen das erste Mal beim Thema Gründung dann in Berührung gekommen ist.

00:12:25: Ja, absolut!

00:12:30: So wie du uns gerade gesagt hast, du hast gegründet... Das ist jetzt fast sieben Jahre her.

00:12:36: Es ist gar nicht mehr so frisch aber es ist immer noch eine absolute Lernkurve.

00:12:41: und die war's seit Tag eins und ich glaube das hat das Gründen so wahnsinnig schmerzhaft und so wahnsinnig besonders gemacht.

00:12:49: Es war keine Hassliebe, aber es ist dieser Schmerz, nach dem man irgendwie auch süchtig wird.

00:12:57: Dieses Nichtwissen muss trotzdem zu tun und ich hatte damit nie Mühe, es wäre gelogen, aber ich hatte immer Bock darauf.

00:13:07: Ich steh oft an den Punkt jetzt noch, wir sind wieder bei Null und lernen alles von der Pieke wider und das hat so eine hohe Selbstwirksamkeit.

00:13:18: Und so eine Sinnhaftigkeit, dass zu schwer es auch ist.

00:13:25: Also nicht auf jeden Morgen leicht aufstehen lässt.

00:13:30: Mhm.

00:13:30: Vorbegleich auf die Zeit kommen und warum du jetzt quasi gesagt hast, ihr startet oder seid wieder bei Null?

00:13:37: Die Gründungsbeichte als ein Rubrik hier in unserem Podcast ... Eine Rubrik wie anderen!

00:13:47: Gründerinnen und Gründeren bares Geld sparen kann.

00:13:50: Von daher, wo hast du in deiner Anfangsphase am dümmsten oder unnötigsten Geld verbrannt?

00:13:56: Und was hast du daraus gelernt?

00:13:58: Also das dümmste.

00:14:01: ich wusste uns nicht besser aber ich hatte eine Co-Fahrerin.

00:14:05: wir waren tatsächlich Fifty-Fifty.

00:14:08: Ich glaube, da fängt der Fehler erstens an.

00:14:11: Und zweitens keine Regelung, dass die Anteile erarbeitet werden in die Zukunft und nicht, dass jeder sie einfach schon hat.

00:14:22: Ich glaube das war ein Riesenfehler, der mich im Wahnsinn viel Geld bekostet hat.

00:14:30: Also ... und auch schlecht beraten.

00:14:34: Also ich glaube, wo man auch wirklich bares Geld spart ist wenn man Berater so Unterstützung Fragen an Menschen stellt die vor allem selber gegründet oder Unternehmer sind.

00:14:46: da habe ich jetzt ganz also da hab ich am Anfang die ersten Jahre wirklich sehr oft ins Klo gegriffen was mich auf viel Geld gekostet hat zu verstehen.

00:14:59: Ist es ein Unterschied, ob jemand selbst gegründet oder Unternehmer ist?

00:15:03: Oder jemand einfach nur beratend immer war.

00:15:07: Angestellte können wir gar nicht schuzählen, aber es ist jeden Unterschied.

00:15:13: Vielleicht für die Hörerinnen und Hörern zu deiner Geschichte.

00:15:16: Also das Reagard hat gesagt, dass Thema nochmal hier seit zweit gestartet.

00:15:21: dann ist deine Mitgründerin aber ausgestiegen und in solchen Fällen stellt sich dann immer die Frage was passiert mit den Anteilen So wie du es beschrieben hast, habt ihr nicht im Prinzip Klauseln drin gehabt?

00:15:32: Dass diese Anteile erst über die Zeit quasi zugeteilt werden.

00:15:36: Sondern von Anfang an hat sie fünfzig Prozent gehabt und es gab auch keine Regelung was im Fall der Fälle passiert.

00:15:42: Ja genau kann man quasi so sagen

00:15:45: ja ich glaube das ist auch etwas ganz normales oder natürlich ist wir haben das übrigens auch nicht gemacht und wir haben uns mittlerweile auch einer der Mitgründer ausgestiegen und erst nach.

00:15:57: Ich glaube, das war dann nach sieben, acht Jahren.

00:16:00: Also es hat schon eine Weile gedauert also dass das überhaupt passiert ist.

00:16:03: aber das ist etwas woran man am Anfang auch emotional vermutlich gar nicht denken möchte.

00:16:09: Aber das ist halt einfach das Thema der Regelung die man trifft damit es im Fall der Fälle nicht dann so schmerzhaft und problematisch wird.

00:16:18: von daher ja das als guten Tipp glaube ich für alle So eine Krise durch Verträge einfach am Anfang mitzudenken.

00:16:25: Auch wenn es sich merkwürdig anfühlt, dass man über okay was passiert im Fall der Fälle spricht.

00:16:31: aber das zeigen ja auch die Zahlen.

00:16:33: viele Gründerteams brechen auseinander oder einer geht, wenn's drei sind.

00:16:37: Das ist durchaus etwas was sehr häufig vorkommt.

00:16:39: Ich glaube auch es wäre der gute Härtetest gleich am Anfang, dass ein so schwieriges Gespräch direkt auch führt Und wenn man das gut bestreiten kann, auch wenn es unangenehm ist und vielleicht auch nicht ganz so leicht oder vielleicht eine schlechte Laune bereitet.

00:16:56: Ich glaube, dass es eigentlich wirklich ein ganz guter Test, ob man das wirklich miteinander zusammen durchhält.

00:17:03: Ja, also ein guter Impuls, das auch als Test zu sehen.

00:17:07: Ja hundert Prozent.

00:17:10: Deine Reise danach?

00:17:11: Also diese ersten Jahre ... Rückblickend beschreiben wird es.

00:17:16: Ein Thema war ja auch schon, dass du deinen Mitgründerinnen verloren hast oder ihr euch getrennt habt.

00:17:22: Wie würdest du diese Reise beschreiben?

00:17:26: Ich würde diese Reisen beschreiben!

00:17:30: Also sie war extrem schwer.

00:17:31: Habe ich nicht anders sagen.

00:17:32: Es liegt aber auf einerseits an dem Geschäftsmodell weil wir waren am Ende eine Logistik und mit jedem Wachstum hat sich das Back-End aufgebläht.

00:17:44: Also je mehr Flaschen wir verkauft haben, desto größer musste das Lager werden.

00:17:48: Desto mehr Mitarbeiter hast du im Fulfillment gebraucht?

00:17:51: Dann hast du andere Prozesse gebrauchten.

00:17:53: Pickpack und so weiter und sofort... Und das war mit kommt noch dazu dass wir einen sehr niedrigen Margen gehandelt haben.

00:18:07: War wahnsinnig schwer!

00:18:10: Und auf der anderen Seite, ich will jetzt nicht vorweggreifen.

00:18:14: Aber haben wir jetzt ein Produkt gerade aus dieser Zeit dann auch entwickelt?

00:18:19: Weil am Ende des Tages lösen ja mit unserem ganz... Also das was wir jetzt entwickelt haben viele also die alle Probleme unserer Kunden und aber auch alle unsere Probleme.

00:18:30: Darauf kommen wir gleich.

00:18:32: Wir haben jetzt vielleicht für alle, die auch überlegen in den Handel einzusteigen dieses Thema.

00:18:40: Kauft an Sachen ein, verkauft sie.

00:18:42: Vielleicht kannst du da noch mal bisschen die Probleme beschreiben, die sich daraus ergeben?

00:18:47: Du hast ja auch gesagt, eigentlich seid ihr gewachsen jedes Jahr auf der Umsatzseite aber es blieb wahrscheinlich nicht so viel hängen.

00:18:54: Es bliebe gar nichts hängen, das bleibt einfach gar nichts.

00:18:58: Hängen lag aber vor allem bei den sehr niedrigen Margen und sehr hohen Logistikkosten.

00:19:05: wir haben halt Flaschen verkauft Und Flaschen ist halt auch noch mal in der Logistik annahst, ne?

00:19:10: Weil zerbrechlich, prossozertifizierte Kartonnage die es halt auch sehr behebig und sehr teuer.

00:19:19: Dann hast du diese sehr teuren Versandkosten hier oben drauf kommen.

00:19:23: Klar kann man die auf den Kunden umlegen.

00:19:26: aber wir hatten hier Kunden zwischen zwölf und dreißig Flasche wie sie bestellt haben Und das waren ja Tonnen, die wir bewegt haben.

00:19:35: Es ruten halt jedes Jahr mehr Tonnen und ich glaube wenn Nüchtern es wurde sehr Impact getrieben.

00:19:45: Ich glaube, wenn ich diesen Impact nicht sehen würde und auch sehen würde wie wichtig dieses Thema ist hätte ich das ganz früh schon gesagt.

00:19:55: Das kann ich nicht weitermachen.

00:19:58: Also... Da war der Impact auf jeden Fall größer.

00:20:03: Treiber auch?

00:20:05: Was ist noch in den Jahren vielleicht passiert, wo du sagst, das war eine Krise, ein Fehler, wichtiges Learning was du weitergeben kannst?

00:20:15: Wir hatten so viele Fehler gemacht!

00:20:20: Aber auch jetzt geht es anders damit um oder macht sie nicht mehr weil man schon früh gelernt hat beispielsweise auch immer die richtigen Rechtsanwälte sich zu suchen, dass ich verstanden hab.

00:20:35: Dass ich mir ganz lange nicht eingestehen wollte war ... Ich habe halt meine Rechtanwältin nicht verstanden.

00:20:43: Egal was sie gesagt oder geschrieben hat, ich habe kein Wort verstanden und es wird fast ein bisschen panisch, das zu erzählen aber zu sagen okay dann brauche ich eine andere Anwältin jemanden, der so ... formulieren kann und auch so, dass ich es verstehe und nicht noch mal zehn Rückfragen stellen muss mit einem schlechten Gefühl zurückbleibe.

00:21:08: Das war ... Da hat mir ganz lange der Mut auch gefehlt, ne?

00:21:12: Also daran erinnere ich mich.

00:21:15: Personal, so HR, da hab ich wahnsinnig viele Fehler gemacht, auch im Hiring.

00:21:21: Aber ich wusste das damals einfach nicht besser.

00:21:24: Woran glaubst du lag das?

00:21:27: Die Fehler.

00:21:28: Hast du da belegt, warum vielleicht falsch ausgewählt hast?

00:21:34: Warum ich die falsche ausgewählt habe...

00:21:37: Oder wie würdest du

00:21:38: jetzt anders machen?

00:21:38: Zu weniger Erfahrung!

00:21:41: Also jetzt ist es wirklich mehr... Prozess ist zu viel gesagt aber wenn wir eine neue Rolle publizieren dann ist von Anfang an ganz genau klar weshalb und für was wir diese Person suchen.

00:22:02: Also wirklich die Aufgaben in der Excel, das macht mittlerweile natürlich auch Claude oder Chatty aber auf sehr einem ganz niedrigen Detailgrad ausformuliert, was diese Person macht?

00:22:19: Was sind die Erwartungen?

00:22:20: Was ist die Ergebnisse?

00:22:23: Was löst sie?

00:22:28: Also das, glaube ich war extrem hilfreich.

00:22:31: Das ist sehr genau zu formulieren und dann aber auch zu verstehen ... Wenn sich jemand bewirbt, dann ist es nicht The Match sondern es sind halt viele Faktoren die dann quasi wichtig sind.

00:22:49: natürlich einmal muss es menscheln Aber auch mit welcher Energie kommt diese Person in den Raum?

00:22:56: Und wir sind halt kein Mittelständler, wir sind halt extrem abhängig von Personen, die wirklich bereit sind eine extra Meile zu gehen.

00:23:06: Die Bock haben umzusetzen nicht nur zu denken, gibt ja oft Leute, die gedacht haben, gebrainstoned haben überlegt haben aber das was Wir brauchen in der Phase, in der wir sind.

00:23:21: Wir sind jetzt auch wieder in der Wachstumsphase.

00:23:23: Wir brauchen Menschen die vor allem umsetzen und Bock haben, um zu setzen, um das Ergebnis dann zu sehen.

00:23:31: Und da die richtigen Leute zu finden, zu merken oder auszumachen ... Ah!

00:23:40: Das ist die Person, die die extra Meile geht?

00:23:43: Oder einfach direkt?

00:23:46: auch zu kündigen.

00:23:47: Mittlerweile hab ich damit keinen Schmerz mehr zu merken, okay das passt nicht.

00:23:51: offen und transparent ist zum Kommunizieren was meine Erwartungen sind und die Person, dass sie jetzt nicht erfüllen kann oder einfach auf der falschen Stelle falsch geheiert schnell gekündigt mittlerweile kein Thema mehr.

00:24:04: Ich denke okay es ist für die andere Personen wichtig sonst ist sie auch unhappied und irgendwann unzufrieden und so weiter und sofort.

00:24:12: das brauchen wir alles gar nicht mehr.

00:24:15: Also, genau.

00:24:17: Kann ich sehr gut nachvollziehen?

00:24:18: Wir haben uns auch häufig schwer getan und immer noch so überlegt, vielleicht probiert man es nochmal, passt noch mal ein bisschen an

00:24:27: usw.,

00:24:27: aber wenn das Gefühl schon da war, dass es vermutlich nicht klappt, dann hat's am Ende auch nicht geklappt.

00:24:33: Und dann konnte man sich noch so sehr anstrengen und versuchen jetzt noch einmal was zu tun oder noch etwas zu tun.

00:24:41: Wie hilft die Frage immer?

00:24:43: würde ich diese Person noch mal heiraten.

00:24:45: Mhm.

00:24:48: Kann man auch nach zwei Wochen schon stellen?

00:24:51: Und dann weiß man eigentlich schon ganz genau, hätten jetzt auch jemanden eingestellt, es waren nur Werkstudenten-Stelle, wo wir gemerkt haben ... No way!

00:25:01: Es funktioniert einfach nicht und hab eine Nacht drüber im Schlaf und hab's dann offen kommuniziert.

00:25:07: Weil wir können uns das erstens nicht leisten, zweitens ist es nicht fair, wenn ich noch vier Wochen überlege Und drittens kostet uns das so viel Zeit, weil wir brauchen ja jetzt jemand der und nicht jemand... Also jemand, der jetzt mit ranpackt.

00:25:24: Und nicht jemanden, den wir noch mitschleppen.

00:25:28: Du hast gesagt dass vielleicht unter normalen Umständen hättest du das Business was ihr damals aufgebaut habt, auch den Online-Shop schon viel früher vielleicht dann dicht gemacht, deine eigene Motivation für das Thema hat dich getrieben?

00:25:45: Dann noch so als letzter Punkt, wo gab es vielleicht doch eine Situation, wo du sagst da war ich mental eigentlich auch kurz davor.

00:25:54: Gab's einen Punkt was hat den vielleicht verursacht?

00:25:58: und vor allen Dingen wie hast Du ihn dann berunden?

00:26:02: Ja ich will vielleicht noch einmal eine Sache zu ergänzen.

00:26:07: also wir haben halt ein Geschäft aufgebaut mit Nüchtern das die Leute lieben Die haben das geliebt, unsere Kunden und Kundinnen lieben uns.

00:26:20: Späti oder Online-Shop – wir haben so viel Support!

00:26:24: Es ist so geil aber es hat sich nicht gerechnet.

00:26:29: Und das war das Problem weil die Logistik im hinten ran und dieser ganze Rattenschwanz Das war Wahnsinn, in dem Set-up wo wir sind.

00:26:43: Wir sind halt keine Logistikerinnen oder Logistika gewesen und wir hatten auch keinen Getränkefachhandel seit ... Also ne?

00:26:52: Wir haben ja alles von der Pieke selber aufgebaut!

00:26:54: Also das wollte ich nochmal ergänzen weil genau und pass da eine Frage mit mentalen Tiefpunkten.

00:27:01: die hatte ich permanent Aber damit kannte ich mich einfach schon extrem gut aus.

00:27:07: Ich hatte zwanzig, siebzehn, achtzehnt, hatte ich schon schwere Depressionen.

00:27:12: Warbs bis schon am Tiefpunkt konnte auch nicht arbeiten und ich weiß wie Tiefpunkte sich anfühlen.

00:27:18: Und ich weiß auch was es heißt wenn die Psycho-Hops geht.

00:27:24: Das klingt jetzt so flabsgesagt.

00:27:26: das waren so die schwierigsten Jahre meines Lebens war auch viel mit Panikattacken zu kämpfen gehabt.

00:27:34: Und mich aber damals schon entschlossen, in dieser Zeit das zum Beispiel nicht medikamentös zu behandeln, sondern andere Wege zu finden.

00:27:44: und ich habe verschiedene Therapieformen gemacht.

00:27:48: Ich hab alles unterschiedliches, also viel unterschiedliches ausprobiert.

00:27:53: Hab natürlich auch ganz normale Therapie gehabt.

00:27:56: Habe aber dann auch angefangen mit Coaches zu arbeiten Und entsprechend war da auch immer so, der Drang zu verstehen.

00:28:03: Wie kann ich eigentlich ... wie komme ich wieder zurück?

00:28:07: erstens ins Leben?

00:28:08: Ich glaube das war eine gute Prep fürs Gründen weil man mit so vielen Tiefschlägen konfrontiert ist dass ich da wirklich mich durchmanövrieren konnte oder gegebenenfalls auch mit unterschiedlichen Coaches arbeiten konnte.

00:28:32: Hättest du da für jemanden, der eben diese Vorerfahrung nicht hat, der jetzt aber merkt beim Aufbau seines Unternehmens wird irgendwie zu viel?

00:28:45: Es ist schwer... Was würdest Du da raten oder auch so Signale zu erkennen vielleicht um nicht über diesen Kipppunkt zu

00:28:53: kommen?

00:28:54: Ja also das Spannende was ich ja gelernt habe ist dass Man spiegelt immer selbst ein Unternehmen.

00:29:00: Also deine eigene Versassung, deinen eigenen Glaubenssätze, deine eigenen... Also man ist quasi das Spiegelbild des Unternehmens und ich glaube deswegen hundertprozentig auch an persönliche Weiterentwicklung.

00:29:18: Und da direkt einfach mit einem Coach viele sagen, das ist jetzt zu teuer oder nie will ich nicht vor allem Die Erfahrung gemacht, dass Männer dazu überhaupt keine Resonanz haben.

00:29:29: Das ist so spannend!

00:29:31: Wo ich dann so denke... Junge geht doch einfach mal zu einem Code für zwei Stunden und guckt doch danach und judgee danach?

00:29:39: Und dann also verstehe ich überhaupt nicht.

00:29:43: Ich bin auch seit, ich muss sagen ein großer Hebel war auch Entrepreneursorganisation.

00:29:48: Es ist ein Unternehmerverein der ja global agiert und es gibt in Deutschland so vier Chapter Also in Berlin, also in Hamburg München und Rhein-Ruhe.

00:30:00: Und da war für mich aber auch so der Moment wo sich mein Umfeld komplett geändert hat.

00:30:06: Und zwar bin ich ja dann in einem Unternehmerumfeld quasi gekommen.

00:30:11: Ich sag jetzt Unternehmerinnen sind einfach wahnsinnig wenige darunter.

00:30:15: Aber das war für me auf jeden Fall erstens ein Hebel weil alle die dort waren, waren unter anderem viel, viel wahrt habe ich, haben halt alle Probleme selbst auch schon gehabt.

00:30:28: Also es ist eigentlich nichts, was nicht schon jemand erlebt hätte oder gemeistert hätte oder beerdigt hätte oder weiterentwickelt hätte und auch zu verstehen okay, dein Umfeld ist hundertprozentig entscheidend für deine erstens Weiterentwicklung aber auch die Weiterentwirkung von deinem Unternehmen.

00:30:50: Und ich war dort im Accelerator Das auch krass war, weil du so eine Accountability-Gruppe hattest.

00:30:57: Also alle sind Gründer und Selbstgeschäftsführer.

00:31:01: Ich glaube ich habe die Accountability nicht unbedingt zwingend gebraucht, weil ich mich selbst schon sehr accountable mir selbst gegenüber bin.

00:31:10: aber es war halt extrem spannend zu sehen wer ist an welchem Punkt welche Erfahrungen gibt es im Raum?

00:31:17: und alle arbeiten quasi auf das gleiche Ziel hin, die eine Million zu knacken.

00:31:24: Und dann gibt es quasi noch das größere Programm Full-Membership.

00:31:28: Das sind alle quasi über einer Million haben auch ihre Accountability Groups.

00:31:33: Und dort geht's wirklich auch persönliche Weiterentwicklung.

00:31:37: Da hab ich noch viel stärker verstanden ... okay was du selbst mit deinem Unternehmen zu tun hast!

00:31:45: fand ich ganz beeindruckend.

00:31:48: Dann kam jetzt langsam der Punkt, als es Zeit war Dinge zu verändern.

00:31:55: Du hast ja gesagt wir haben ja Getränke von anderen verkauft, ihr hattet auch ein eigenes Getränk herstellen können.

00:32:01: also wie?

00:32:03: Kam dann aber im Prinzip bei euch kann das ja als Pivot bezeichnen na also im Prinzip die Richtungsänderung.

00:32:11: Wie kam's dazu und wie kam denn vor allen Dingen auch das finale Produkt raus?

00:32:16: Also der Vollständigkeit halber, muss ich schon sagen.

00:32:19: Wir hatten auch unser eigenes Produkt nen Sekt White Label und auch der war Bestseller.

00:32:26: alle haben ihn geliebt fragen immer noch danach ist aber auch der zu niedrige Marge Und die meisten kaufen nie Rheinsortik.

00:32:38: Also, keiner hat bei uns reinsortig bestellt.

00:32:40: Wenn wir nur sechs oder zwölf von unserer eigenen Marke verkauft hätten, wäre das vielleicht noch mal was anderes gewesen ... Aber dem ist nicht so.

00:32:50: und Ende vierundzwanzig hab ich so gedacht okay wie?

00:32:55: Ich bin auch kein Fan davon die Dinge immer weiterzumachen also ohne sie zu hinterfragen.

00:33:02: Typisch Soziologie.

00:33:04: Sich das anschauen zu überlegen.

00:33:06: Ist das zwar der Standard okay Aber es muss auch irgendwie anders gehen.

00:33:10: Und so bin ich quasi, habe ich dann so gedacht okay damit.

00:33:14: damals hab' ich viel mit Chatchaby T-Shown gearbeitet.

00:33:17: Ende vierundzwanzig habe ich gesagt ok wie können wir Alkoholfraher eigentlich noch mal neu denken?

00:33:23: Wir haben wahnsinnig viele Datenpunkte sowohl digital als auch über unseren stationären Handel.

00:33:30: Wir kennen unsere Paintpoints sowohl unserer Kundinnen als auch unsere eigenen.

00:33:36: Und was ist so die Schnittmenge und was ist die Lösung?

00:33:41: So habe ich quasi ein Konzept erarbeitet, das im Prinzip ohne Flasche.

00:33:47: Ein Apparativ oder Drinks ohne Flrasche.

00:33:50: Das ist halt hochkonvinient.

00:33:52: in den USA schon großes Thema, diese Sachetsportionierung.

00:33:59: Wo ich so gedacht hab, genial, wir müssten eigentlich die Flaschen komplett kappen!

00:34:05: und dann Einzelportionen entwickeln.

00:34:08: Und die in so Sashis abfüllen, in einem Zehnerpack.

00:34:11: dadurch sind wir günstiger, sind haltbar.

00:34:15: man kann es überall hin

00:34:16: mitnehmen.".

00:34:20: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.

00:34:25: ob sie gründen

00:34:26: oder ein bestehendes Unternehmen einsteigen Fördermittel der KFW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:34:34: finden Sie die passende Förderung und lassen sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.

00:34:40: unter kfwde-slashgründen und kfwe.de-sleschnachfolge.

00:34:45: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge.

00:34:51: Werbung Ende Und das Ding war halt auch unsere Kundinnen, das war das größte Painthema war Verfügbarkeit zu wenig verfügbar.

00:35:03: Und aber auch wenn ich dann eine Flasche im Kühlschrank habe, dann will ich sie nicht aufmachen weil ich nur ein Drink trinken möchte.

00:35:12: So, dann steht die da geschlossen und dann machst du sie irgendwann auf für einen Drink maximal zwei und dann steht da ne halb angesoffene Flashe.

00:35:23: und ich sage das mal so plakativ Deutsche mögen keine angesoffenen Flaschen in dem Kühlischrank, die müssen einfach leer werden und auch flaschen Leere Flaschen sind nervig, weil du sie natürlich auch recyceln musst und zurückbringen musst.

00:35:38: Und das meiste ist dann halt immer weggekippt worden.

00:35:42: Dann hast du so ein teuer die Flasche gekauft und hast aber das meistens weggeschüttet.

00:35:48: Das lösen wir komplett mit unserem Produkt.

00:35:52: Am Ende haben das unsere Kunden entwickelt.

00:35:57: Wir lösen dadurch ihre Themen, im gleichen Zug unsere eigenen Themen, weil wir in der Logistik das Feld ja komplett weg.

00:36:06: Die ganzen Flaschen-Nummer fällt weg.

00:36:08: Es fassen vier unserer Produkte, also vierzig Drinks passen an so ein ganz schmalen Karton.

00:36:16: Also Logistikkosten gegen null wäre gelogen.

00:36:20: aber... Und nur allein, muss ich mir mal vorstellen.

00:36:23: Wir haben auf einer Palette einen Warenwert von über achtzigtausend Euro eine Palette mit Flaschennix und waren zwischen acht- und zwölftausender Euro.

00:36:33: Also nur allein diese Verhältnisse sind so extrem!

00:36:38: Und wir sind halt wirklich in einem sehr, sehr konvinient Weg, haben wir jetzt halt eingeschlagen.

00:36:44: Entwickelt ihr die Rezeptur für die Drinks?

00:36:50: selbst und wie denn eigentlich?

00:36:54: Tatsache, das sparen wir selbst.

00:36:56: Weil es gab... Also es gab so einfach auch noch nicht.

00:37:01: Und vor allem auch nicht in dieser Abfüllungsart.

00:37:05: Wir brauchen ja statt der Fünfzig Milliliter nur zwölf Millilita.

00:37:11: Hier sind nur zwälf Millilitern drinne.

00:37:14: Für ein Drink brauchst du normalerweise eben fünfzig.

00:37:18: Und damit halt in so eine kleine Menge, so viel Geschmack passt.

00:37:24: Das dauert tatsächlich doch auch viel länger als ich gedacht habe.

00:37:29: Also das war schon verrückt ... Der komplette Pivot hat jetzt achtzehn Monate gekostet.

00:37:33: Also gebraucht und kostet!

00:37:36: Wir haben sukzessive das Händlergeschäft runtergefahren.

00:37:39: wir haben noch Weihnachten stärkster Monat Dry Generary, super starker Monat noch mitgenommen.

00:37:45: Und dann dieses Jahr wirklich Monat zu Monat halbiert und haben jetzt nur noch vier Produkte in unserem Online-Shop.

00:37:54: Das ist irre!

00:37:56: Also es ist ein komplett neues Leben auch und ein komplett anderes Geschäftsmodell natürlich auch.

00:38:02: Die Kunden ... Ach nee, dann bitte.

00:38:05: Äh die Kunden haben wir natürlich mitgenommen auf dieser Reihe so.

00:38:12: Also wir hatten einen sehr großen und engaging Bestandskundenstamm.

00:38:20: Und die haben ja letzten September, Oktober angefangen mitzunehmen zu dem Produkt heranzuführen.

00:38:31: Jeder, der es in der Hand hatte, sofort verstanden.

00:38:35: Und jeder, der das mal probiert auch ... Da wird so gefragt, ja eine Flasche ist doch viel hochwertiger und so weiter.

00:38:43: Das stimmt wobei wir eine sehr schöne Verpackung, ich weiß gerade nicht welche Charge du hast aber die Standard-Charge ist sehr matt auch ein bisschen dicker und die schon auch hochwertig.

00:39:01: und trotzdem ist es einfach sehr viel praktischer das in der Schublade liegen zu haben als eine Flrasche im Kühlschrank stehen zu haben.

00:39:11: Du hast gesagt, du hast es auch zusammen mit Chatchapiti entwickelt?

00:39:15: Das heißt ... hat sich belohnt mit dem ... der Kati oder was du tun.

00:39:22: Ja!

00:39:23: Hundertprozentig also absolut.

00:39:28: Wenn du jetzt noch mal zurückdenkst und deinem jüngeren Gründer ich etwas mitgeben würdest, was würdest du dir selber raten?

00:39:39: Was würde ich mir selber raten?

00:39:41: Da kann ich noch ergänzen.

00:39:43: zu dem vorigen Sagen.

00:39:45: Ich hatte ja schon Investoren da drin gehabt und als ich ihnen die Idee vorgeschlagen habe, haben sie mir im Vogel gezeigt!

00:39:55: Also es gab ja auch nichts Vergleichbares.

00:39:59: Ich konnte ja nicht zeigen, schau mal wir machen das hier so und so, sondern ich habe letztens erst die Bilder wieder gesehen von einem Jahr.

00:40:09: Damals war die KI-Bildgenerierung ja so bodenlos.

00:40:14: Wir haben wirklich was gebaut, was sich keiner richtig vorstellen konnte, was es auch noch nicht gab Und meine Bestandsinvestoren waren hoch skeptisch.

00:40:26: Also, crazy!

00:40:28: Und trotzdem haben wir es gemacht und...

00:40:32: Wie bist du da?

00:40:33: Weil dann steck dir erstmal die Skepsis entgegen.

00:40:37: Wie bist Du denn vorgegangen um sie trotzdem mitzunehmen?

00:40:40: Gespräche und zeigen.

00:40:43: Also am Ende des Tages glaube ich geht's halt immer nur um Umsetzung.

00:40:51: Es gibt so einen ganz guten Spruch, der eigentlich dazu passt.

00:40:57: Aber am Ende habe ich es ihnen halt bewiesen, indem ich es tue und schon ... Also, ich weiß noch, meine Mitarbeiterin Agata ist unsere COO und er arbeite ich seit fast zwei Jahren zusammen.

00:41:12: Sie war die Erste, der ich das erzählt hab, hat sie mich angeschaut und gesagt, klinklogisch machen wir!

00:41:20: Und da war es ganz leicht, und sie war sich auch sicher.

00:41:23: Das macht total Sinn!

00:41:26: Dann haben wir angefangen das zu bauen, Schritt für Schritt mit Bildern, Leuten zu sprechen, die Rezeptur zu entwickeln... Es hat dann schon alles ein bisschen Geld gekostet muss ich sagen.

00:41:38: Trotzdem geht's wie immer nur um Umsetzung.

00:41:43: Proven beweisen.

00:41:50: Kurz Unterbrechung Denn ich möchte dich noch einmal an unser Gewinnspiel zur Podcastlaunchwoche erinnern.

00:41:55: Als Dankeschön für deine Unterstützung verlosen wir bis einschließlich siebzehn nachten folgende Preise, einen Kopfhörer Airpods Pro II, ein One-on-One Coaching einmal mit Helge – mein Mitgründer und Vertriebsprofi einmal mit mir -, ein Buchpaket und eine Positionierung im Erfolgsletter der an Sechzigtausend Empfänger verschickt wird!

00:42:15: Und so kannst du teilnehmen!

00:42:16: Abonniere den Podcast Hinterlasst uns eine ehrliche, schriftliche Bewertung bei iTunes oder gibt Sterne auf Spotify ab.

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00:42:37: Alle Teilnahmebedingungen findest du nochmal zusammengefasst in den Schornuts.

00:42:42: Viel Erfolg und vielen Dank.

00:42:47: Und so hab ich dann auch alle meine Bestandsnustoren nicht an das besseren Beleid überhaupt, ne?

00:42:54: Ich habe sie überzeugt.

00:42:56: Das ist der Weg,

00:42:58: der sich mehr rechnet am Ende des Tages auch.

00:43:01: Also

00:43:01: wenn man unseren Business Case sieht, dann leuchten die Augen!

00:43:07: Dann trotzdem noch mal die Frage was würdest du dir in deinem jüngeren Gründerin Ich raten von heute aus heutiger Perspektive was mitgeben kannst?

00:43:22: Also, hundertprozentig früh mit Coaching anfangen.

00:43:26: Gleich am Anfang vor allem als Gründerteam.

00:43:29: Glaub ich elementar wichtig.

00:43:31: Dann direkt zu EO Accelerator oder einem Unternehmer-Unternehmer-, Unternehmerinnen-Netzwerk also Umfeld ganz entscheidend meiner Meinung nach.

00:43:43: Ich wünschte, ich wär viel früher dabei gewesen und dann ... ich glaube ... früher sich Dinge zu erlauben.

00:43:57: Also, was meine ich damit?

00:44:01: Ich muss verstehen ... zum Beispiel wie meine COO arbeitet.

00:44:08: Die hat ihren Text stimmt nicht, aber sie hat eine Art und Weise, wie sie arbeitet.

00:44:13: Und die ist richtig!

00:44:14: Und dass ich auch eine Art and Weise habe, wie ich arbeite und die genauso legitim ist.

00:44:21: Ich glaube das ist ... Total wichtig.

00:44:26: Also zum Beispiel arbeite ich am besten, wenn niemand da ist, wenn ich in einer Telefonbox sitze und kein Mux passiert.

00:44:37: Das ist so mein... also das

00:44:40: z.B.,

00:44:41: wo ich stundenlang wegdiere kann.

00:44:46: Und das hat ja auch so eine Berechtigung.

00:44:48: Das habe ich mir eigentlich die Maße Zeit, erlaube ich mir, dass man abends nachts bei mir zu Hause ... Ich alles absperre, niemand stört mich, niemand arbeitet.

00:44:59: und ja, zu verstehen was brauche ich zum Arbeiten?

00:45:03: Wie muss es sein, wie muss es aussehen?

00:45:06: Welche Uhrzeiten sind das?

00:45:08: Und das müssen nicht die gleichen Uhrzeichen oder die gleichen Arten... Oder mein Pieck ist nicht vierzehn Uhr!

00:45:16: Es ist einfach nicht meine Zeit, vierzehn Uhr.

00:45:18: Meine Zeit ist so zwischen sechs und elf und zwischen so sechzehntunddreiundzwanzig Uhr.

00:45:25: Das sind so meine besten Zeiten.

00:45:27: Und in der dazwischen bin ich da, bin ich ne?

00:45:33: Manager ich, antworte ich.

00:45:35: Da mache ich halt so diesen ganzen kleinen Kram-Manager-Kram das was halt so anfällt.

00:45:43: Weil wir sind ja ein Team, da kommen viele Fragen rein Aber meine Peakzeiten sind halt wirklich frühmorgens oder ab Nachmittagsabend.

00:45:51: Und das zu verstehen und zu verstehen, dass jeder so unterschiedliche Arbeitsnietz hat!

00:45:58: Ja?

00:45:58: Und ich als Geschäftsführerin die aber mir nehmen darf... ...und nicht gleich sein muss wie beim Team.

00:46:06: Das war auf jeden Fall eine große Lesson.

00:46:09: Weißt du was sich beide?

00:46:13: Ja, kann das gut nachvollziehen.

00:46:16: Man kann das mal ein bisschen weiter drehen und tatsächlich auch stückweit an sich selbst denken.

00:46:22: Ich glaube, dass darf man nicht vernachlässigen, sich auch um sich selbst kümmern.

00:46:27: Und es beginnt dann eben mit solchen Dingen wie ... Wann sind eigentlich meine Zeiten?

00:46:31: Wie ist so meine Routine?

00:46:33: Wie komme ich am besten klar?

00:46:35: Dass dich auch erlauben bzw.

00:46:38: sich den Raum zu geben weil im Endeffekt spiegelt sich sonst dein wenn du eben nicht produktiv bist und so weiter.

00:46:46: Das spiegelt sich ja dann auch in deinem Verhalten, unter deinem Unternehmen wieder?

00:46:50: Genau,

00:46:53: hundert Prozent!

00:46:54: Toolsetup ist auch noch ein Thema was viele Gründer und Gründerin ja auch ganz praktisch interessiert.

00:47:00: Wo habt ihr euer Geschäftskonto?

00:47:02: Bei Konto mit Q geschrieben an der Neuung.

00:47:06: Aber wir wechseln nicht, aber wir ergänzen jetzt um eine Hausbank, auch im Learning hätte viel früher machen müssen.

00:47:13: Hausbank, früh starten.

00:47:16: Für das Thema Finanzierung oder was ist so die Motivation jetzt bei der Hausbank?

00:47:20: Ja auch Finanzierung natürlich aber auch halt um langfristig schon mal für oder perspektivisch schonmal mit einer Hausbank zusammenzuarbeiten.

00:47:31: Für dies halt wichtig die Kontoführung dass man sich kennen, dass sie wissen es halt so old school und trotzdem wichtig Und deswegen starten wir leider erst jetzt damit, haben es aber auch bisher immer ganz gut ohnehin bekommen.

00:47:48: Aber ja man sollte glaube ich einfach auf verschiedenen Töpfe haben.

00:47:55: Ja ein guter Punkt!

00:47:57: Wie macht ihr die Buchhaltung?

00:47:58: Großes Learning viele learnings.

00:48:00: Ich hatte drei unterschiedliche Steuerberater und zu verstehen, ich glaube auch da verstehe ich was diese Person sagt Ich glaube, großes Learning.

00:48:14: Und zweiter Punkt ist aber auch Versteht der Steuerberater was wir tun?

00:48:20: Wir hatten nämlich im ersten Schritt tatsächlich jemand, der keine E-Commerce Kunden hatte.

00:48:30: Wir waren quasi die Erste und siehst dann ja das klappt schon alles, aber das lief gut.

00:48:38: so was von unsauber und unrund.

00:48:41: Das war wirklich ganz schmerzhaft, die ersten zwei Jahre.

00:48:44: Und ich habe natürlich auch eher an mir gezweifelt, dass ich das nicht verstehe, er macht es schon richtig

00:48:50: usw.,

00:48:52: also da auch schneller den Partner zu wechseln oder den Steuerberater zu wechseln zu einer Kanzlei oder zu einer Steuerberatung, die man erstens versteht und zweitens einfach auch sehr proaktiv ist.

00:49:06: Ich glaube, das ist ein total wichtiger Punkt und auch die BWA sich so anpassen zu lassen wie man sie braucht.

00:49:16: Ganz riesen Thema gewesen!

00:49:18: Und wenn der Steuerberater nein sagt dann ist es nicht der richtige Steuerberator.

00:49:23: Das sind ganz viele Learnings in den letzten Jahren.

00:49:27: Wir sind jetzt seit zwei Jahren bei einer Beratung Aber man hat natürlich immer seine Themen, aber die ist erreichbar.

00:49:37: Setzen die Dinge auch um und es ist so ein Luxus gewesen dass das läuft.

00:49:43: Und das macht Agata bei uns im Team, die steuert das komplett.

00:49:48: oder hattest du dazu eine konkrete Frage?

00:49:51: Vielleicht auch setzt ihr noch eine Software ein wo Ihr im Prinzip dann Rechnung schreibt

00:49:55: usw.,

00:49:56: oder läuft das über den Online-Shop?

00:49:58: Das wäre dann auch noch die Frage, euer Online-Shop.

00:50:01: Worauf basiert der?

00:50:02: Also vielleicht gibt es die Buchhaltungssoftware und wie sieht's mit dem Online-SHOP aus?

00:50:07: Wir haben Shopify und da werden ja die Rechnungen automatisch generiert.

00:50:13: Wir haben früher mit Lex Office gearbeitet aber das brauchen wir jetzt nicht mehr.

00:50:24: Gibt es sonst noch ein wichtiges Tool bei euch?

00:50:27: was für euch zentral ist.

00:50:29: Ähm ... Ja, Slack und ich weiß nicht ob Agata diesen Podcast hören will aber sie hatte recht in das wir die Pro-Version brauchen dass man quasi auch rück.

00:50:46: also ich glaube ich weiss nicht ob es dreißig sechzehn oder neunzig Tage zurückgehen kann den ganzen Informationen und so haben mir zu spät hab ich das freigegeben, dass wir wirklich ... Ja ja.

00:50:58: Also das haben falschen Ende gespart muss ich sagen weil jetzt ist es wie so eine Datenbank wo man natürlich noch mal die Sachen suchen kann was man besprochen hat oder irgendwelche Dateien oder so.

00:51:11: Das ist schon sehr banal.

00:51:14: Und ansonsten, welches Tool klaut natürlich?

00:51:18: Also KI ist bei uns ganz vorne mit dabei.

00:51:22: Ja und ich liebe auch unseren Shopping-Fahrshop.

00:51:24: also der läuft seit zwanzig, zwanzicht stabil durch.

00:51:33: Dann jetzt nach dem Pivot.

00:51:35: Was sind so die Themen, die dich gerade beschäftigen?

00:51:37: Was sind die nächsten Schritte bei euch?

00:51:38: Ähm ... Die nächsten Schritten sind bei uns.

00:51:42: also wir wechseln jetzt ins Fulfillment ins Externe.

00:51:45: Wir haben ja unsere ganze ... unser ganz ... wir haben dann Warehouse, wir haben Fulfilmenteam.

00:51:50: Das lösen wir in den nächsten acht Wochen auf.

00:51:53: das ist zum ersten Mal der Schritt dass wir das auslagern können.

00:51:58: Dann bin ich mitten im Fundraisen.

00:52:00: Also wir brauchen nochmal Kapital Um den Maximum zu stemmen, das was wir vorhaben.

00:52:05: in den nächsten sechs Monaten steht auch nochmal ein großes Projekt auf der Liste über dass ich nicht sprechen darf.

00:52:13: Darauf bereiten wir uns auch vor.

00:52:16: Genau also das sind glaube ich so und teilt vor allem Performance Marketing sich weiter... Also da weiter tiefer reinzugehen.

00:52:24: Wir haben jetzt seit vier Monaten machen wir das sehr intensiv viel gelernt und das ist unser Weg.

00:52:31: quasi

00:52:32: Welche Kanäle gespielt ihr gerade, insbesondere im online ...

00:52:36: Meta-Google.

00:52:37: Okay.

00:52:38: Beides ja?

00:52:39: Beides!

00:52:41: Einen Share so, glaube ich, siebzig, dreißig noch.

00:52:45: Also Siebzig Meter und Dreißig

00:52:47: Google.

00:52:49: Genau.

00:52:51: Business Angel Finanzierung hast du angesprochen.

00:52:53: vielleicht da ein paar Eindrücke oder Erfahrungen von deiner Seite wo du jetzt auch gerade unterwegs bist.

00:53:03: Was magst du vielleicht mit anderen teilen?

00:53:06: Also, Distance Angel.

00:53:09: Super spannend.

00:53:10: Ich bin ja in den Jahr zwanzig dreieinzwanzig.

00:53:14: Ähm ... hab ich Angels drinne.

00:53:16: Muss auch zu meinem Glück sagen, dass die ersten Angels auf mich zukommen sind.

00:53:22: Unter anderem meine VIP-Kunden sind.

00:53:27: Das ist glaube ich schon sehr besonders und schätze ich natürlich sehr!

00:53:31: Auf der anderen Seite glaube ich waren auch Learnings.

00:53:36: Am besten ist das Angel Money von Unternehmer und Unternehmerinnen, weil die wissen genau was mit dem Geld passiert für was es eingesetzt wird und auch welches Risiko dahinter steht.

00:53:50: Deswegen würde ich auf jeden Fall auch das als großen Hinweis nach draußen leben.

00:53:57: dann würde ich auch versuchen zu kleine Beträge nicht

00:54:06: als

00:54:06: Angel-Money aufzunehmen.

00:54:10: Also eigentlich müssen die Tickets fünftig K plus sein, alles drunter je nach Beschäftsrundern, je nachdem wie viel man sucht ist das drunter keine gute Idee spart einfach sehr viele ... je größer dein Angel circle wird und meiner ist groß dass du chaotischer wirst.

00:54:36: Ich muss sagen, bei uns ist es sehr entspannt.

00:54:40: Noch?

00:54:40: Ich würde jetzt auf Holz knopfen!

00:54:44: Aber ich habe auch sehr gute Angels im Circle drinne.

00:54:48: Ich kann aber auch so viel sagen, dass ich schon mal die falschen Angels drinne hatte und das hat mich fast zwölf Monate gekostet und auch in Stange gelt.

00:54:57: Also ... Kann ich leider nicht mehr dazu sagen... Es war zwanzig-dreiundzwanzig.

00:55:06: Da hab' ich einmal richtig tief.

00:55:08: Wie sagt man in die Klo-Schüssel gegriffen?

00:55:12: War auch ein großes Learning, wähleweise wenn du an Bord hast und ich glaube da zählt auch Intuition.

00:55:20: Ich glaube bei mir schreckt ziemlich zurück, wenn es um sehr dominante Männer geht wo das Gefühl dass da viel Diskussionsbedarf oder viel Advisory dann kommt ohne zu fragen, da würde ich eher aufs Geld verzichten.

00:55:44: Aber es kommt natürlich auch immer darauf an, in welcher Phase man ist, ne?

00:55:49: Also das ist ja wirklich auch immer phasenabhängig.

00:55:52: Okay!

00:55:55: Dann

00:55:55: zum Abschluss haben wir noch schnelle Fragen und kurze Antworten ohne langes Nachdenken.

00:56:08: Bist du

00:56:08: bereit?!

00:56:09: Ja!

00:56:10: Der beste Ratschlag den Du bekommen hast

00:56:13: Umsatz kommt von umsetzen.

00:56:16: Der schlechteste Ratschlag, den du bekommen hast?

00:56:20: Bleib so wie du bist!

00:56:23: Gibt es eine Routine mit der du in den Tag startest?

00:56:26: Ja tatsächlich.

00:56:28: Ich trinke immer heißes Wasser morgens... ich trink danach mein Lupinen-Kaffee und kein Kaffee.

00:56:39: Ich meditiere und dann habe auch so eine Breathwork.

00:56:43: Das klingt jetzt alles so quatschig aber... Sie sind auch immer kurz, ne?

00:56:48: Zehn Minuten, zehn Minuten.

00:56:50: Sonst wird's auch so ausupfand aber es sind so ganz kurze Sachen die ich mache und die mach' ich quasi immer.

00:56:59: Also wenn ich bin verkartet dann denke ich so... Ich muss jetzt los.

00:57:04: Genau das ist glaube ich so die wichtigsten.

00:57:09: Gibt es einen Weg wie du den Tag regelmäßig beendest?

00:57:12: Nee!

00:57:13: Das nicht, aber ich hab leider keine Spülmaschine und das Wichtigste ist dass die Küche in Ordnung gebracht wird.

00:57:22: Das ist so psychologisch.

00:57:27: Worauf würdest du sagen hast Du als Unternehmerin am meisten verzichtet?

00:57:32: Im Privatleben.

00:57:33: To-do Liste digital oder auf Papier?

00:57:37: Beides!

00:57:38: Das größte Vorurteil dem Du begegnet bist?

00:57:42: Hm...das Personen mit Wirtschaftshintergrund, die besseren Gründer sind um Geschäftsführer.

00:57:53: Dein wichtigster Produktivitäts-Tipp?

00:57:56: Ich habe eine App, die nennt sich ENDEL, das ist eine Frequenzapp und da sind so Pieptöne oder so Weitnäuses oder so Wellen und damit kann ich halt extrem gut arbeiten.

00:58:12: Das beantwortet dann vermutlich auch schon die nächste Frage wie oder wo kannst du am besten nachdenken?

00:58:22: Ich kann am besten nachdenken, wenn ich mir eine Pause gegönnt habe.

00:58:31: Ein persönlicher Shout-Out!

00:58:35: Wen kannst du empfehlen für Unterstützung?

00:58:37: oder vielleicht auch welche anderen tollen Gründer oder Grunderin sollten wir uns mal anschauen?

00:58:42: Also ganz klar den EO Accelerator oder EO General.

00:58:49: Dann auf jeden Fall auch Nikolaj Labardin heißt er.

00:58:55: Der war Scalop Coach, hab viel von ihm gelernt und sich nach wie vor überragend.

00:59:06: Ähm ... Na so was Coaching angeht kann man hier einfach auch anhauen.

00:59:11: Hab ich schon einige ausprobiert.

00:59:18: Ja, ich glaub das ist es!

00:59:20: Okay.

00:59:21: Gibt es gerade eine Frage, die dich nicht loslässt?

00:59:24: Was ist wenn das schon der Himmel ist?

00:59:27: Was möchtest du als Nächstes lernen?

00:59:29: Ich möchte ein E-Combro werden!

00:59:32: Und welches Buch liegt gerade auf deinem Nachtisch?

00:59:35: Tatsächlich einen Buch von Leon de Winter und zwar lese ich nicht.

00:59:44: Ich höre eigentlich immer nur Bücher und jetzt habe ich aber von meinem Vater ein Buch statt der Hunde geschenkt bekommen.

00:59:53: Und ich dachte, nee, soll das von Leon de Winter?

00:59:57: Das lag da ganz lange und dann dachte ich so an irgendeinem Abend mal ... Ich kann ja mal reingucken!

01:00:03: Ich hab Jahre kein Roman mehr gelesen.

01:00:07: Es war schon ... Also, das habe ich so schnell weggelesen gehabt.

01:00:13: Er hat eine sehr besondere Sprache.

01:00:17: Aber wenn ich ein Buch empfehlen müsste... was Gründen angeht, dann ist es die fünf Dysfunktionen von einem Team.

01:00:30: Patrick Lencioni?

01:00:32: Ja genau das!

01:00:35: Sehr sehr gut.

01:00:37: Also groß.

01:00:38: also das war wirklich so mindblowing.

01:00:42: Lisa Badamm ganz vielen Dank für deine Heimblicke und deine Offenheit.

01:00:46: Die letzte Frage kommt nun nicht von mir sondern von unserem letzten Gast Und zwar von dir wieder.

01:00:57: Also, ich bin ja Ärztin und bin Bioinformatikerin, komme aus dem Leistungssport, hab einen sehr größten Ausdauersportzentren in Deutschland aufgebaut das dann umgebaut zu einem Konsultingunternehmen wo wir eigentlich diese Maßnahmen aus dem Leistungssports anwendbar machen für Menschen im beruflichen Alltag um den Dauerstress herzuwerden und eben nachhaltig auch Gesundheitspräventionen zu betreiben die Leuten unterzuhubeln.

01:01:23: Ich möchte wirklich was verändern.

01:01:25: Ich möchte Menschen beibringen, dass ein gesunder Körper wieder Spaß macht und dass man damit auch im Hier-und-Jetzt eben mehr Spaß hat, mehr Leistungsfähigkeit, mehr Lebensqualität hat.

01:01:33: Und dadurch im langfristig auch das Gesundheitssystem entlasten und eine Lösung bieten für dieses überlastete System mit wirklich multimorbiden Menschen die immer früher immer kränker werden und eben auch an Lebensqualitäten einbüßen.

01:01:47: Und ich habe mir überlegt, die Frage an den nächsten Gast wäre ... was seine Mission, also das Produkt hinter seinem Produkt, falls er oder sie ein Produkt oder eine Mission in ihrem Leben hat.

01:02:00: Nicht was ist es und was hat jemand anders davon?

01:02:02: Sondern warum machst du das?

01:02:04: Was treibt dich dahinter an?

01:02:06: Was ist so dein tiefer

01:02:07: Purpose?".

01:02:13: Also die Mission ist ja alkoholfreie Gesellschaftsfähigkeit zu machen und der Stiefeliegende ist tatsächlich einen Impact auf Gesellschaft zu haben.

01:02:28: Nee, das klingt doof.

01:02:30: Ein Impact zu hinterlassen?

01:02:33: Das ist das richtige Wort.

01:02:35: Genau.

01:02:39: Weiß ich dann was verändert?

01:02:41: Also nicht was sich denn verändert sondern also mein Wunsch einfach was so sinnvolles zu tun auf dieser Erde dass mehr Leute davon profitieren.

01:02:55: Ich glaube es profitieren viele Menschen davon eine Alternative zu haben.

01:03:03: Und alkoholfrei besprechbar zu machen, alkoholfrei ebenbürtig oder auch... Na das ist dem Alkohol quasi gleichgestellt.

01:03:20: Ist es beides richtig?

01:03:22: Beides ist okay.

01:03:23: du trinkst ein ich trinke keinen Wein!

01:03:26: Oder ich trink dann... Du trinkest einen alkohofreien Apochorol und du trinckst halt einen Alkhof, also ein... Umgekehrt, du trinkst einen Apropos Spritz und ich trinke Alkoholfragen.

01:03:36: Apropo Spritz alles gut!

01:03:39: Ich glaube da haben viele gewonnen.

01:03:43: Okay Isabella und jetzt bist du dann deine Frage für den nächsten Gast.

01:03:51: Stell dich dazu bitte kurz vor und dann stellt die Frage.

01:03:56: Also mein Name ist Isabela Steiner und meine Frage Wenn du noch mal von vorne anfangen würdest, das würde ich so an Last machen.

01:04:09: Danke Isabella.

01:04:11: Dann bin ich gespannt auf die Antwort!

01:04:15: So, Isabella ganz herzlichen Dank.

01:04:18: der Drink ist jetzt auch fast leer hat also eine gute Stunde gehalten hat es ja lecker geschmeckt.

01:04:26: viel Erfolg bei euren nächsten Schritten.

01:04:30: und Ja, dabei dass alkoholfrei immer weiter wächst und anerkannt wird.

01:04:35: Vielen Dank René.

01:04:37: Es war eine Freude!

01:04:40: Und ich bin auch gespannt.

01:04:42: Danke schön Isabella.

01:04:44: Ich bin auch über das Projekt gespannt, von dem du jetzt noch nichts berichten durftest.

01:04:48: wir werden es verfolgen.

01:04:49: Also toll, toll, danke

01:04:51: vielmals.

01:04:56: Zum Wohl.

01:04:57: Danke Isabella für die offenen Einblicke Die zeigen wie häufig wir selbstständige Unternehmer Nackenschläge bekommen.

01:05:04: Und gerade im Hinblick auf Mitgründerin der besonders wichtige Tipp von Isabella direkt am Anfang Regelungen zu finden für den Fall, dass jemand aussteigt.

01:05:13: Doch Isabella zeigt auch weshalb das Warum so wichtig ist – also warum verfolgst du eine Idee?

01:05:19: Denn ein starkes Warum ist der Treibstoff vor allem in schweren Zeiten und dieses Warum hat Isabella nicht aufgegeben lassen sondern zum Relaunch ihres Produkts geführt mit ganz vielen Vorteilen im Vergleich zu frühern und dieses sich neu zu erfinden, ist eine ganz wichtige Eigenschaft für uns alle.

01:05:39: Mich interessiert was hast du schon im Laufe deiner Selbstständigkeit oder bei deinem Unternehmen geändert?

01:05:44: Neu gemacht oder verworfen?

01:05:46: Schreibst mir gerne in die Kommentare.

01:05:47: Teile deine Erfahrungen mit anderen!

01:05:50: Du hast eine Frage, die du anderen Unternehmern und Unternehmerinnen immer mal stellen wolltest?

01:05:55: Dann schreib sie ebenfalls in die Kommentare.

01:05:58: Oder schreibt mir eine E-Mail an podcastadfür-gründer.de Und ich nehme die Frage vielleicht mit zu einem der nächsten Gespräche.

01:06:04: Natürlich kannst du dich auch auf LinkedIn mit mir verbinden, ich freu mich!

01:06:08: Und falls dir die Geschichte von Isabella gefallen hat, dann lasst doch bitte eine tolle Bewertung da – das hilft, damit auch andere Gründer und Gründerin mehr von diesen Geschichten hören können.

01:06:19: Damit du keine neue spannende Folge verpasst, abonniere doch jetzt unseren Podcast und aktiviere die Glocke.

01:06:25: Danke der mir!

01:06:30: viel gewinnen kannst.

01:06:35: Alle Infos dazu findest du in den Schoenlutz.

01:06:37: Mach einfach mit!

01:06:38: Morgen geht's direkt weiter, mit einer Solo- und Sonderfolge – denn damit dein Unternehmen wächst muss auch Du wachsen.

01:06:45: Dafür bieten Events, Konferenzen, Webinarer & Wettbewerber eine gute Grundlage.

01:06:50: Selbst ich hier davon viele Termine für den September vor.

01:06:54: Ich freu mich wenn Du reinhörst.

01:06:55: Bis morgen, Dein René.

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