Resilienz & Krisenfestigkeit: Learnings aus 20 Jahren Unternehmertum & 4 Gründungen mit Dr. Nea Krivokapa-Williams

Shownotes

Plötzliche Marktveränderungen, gescheiterte Produktstarts und das Wegbrechen von Großkunden verlangen Gründer:innen enorme mentale und operative Flexibilität ab. In dieser Folge spricht René mit der vierfachen Gründerin, Beraterin und Songwriterin Dr. Nea Krivokapa Williams-Kurz über erprobte Strategien gegen das Scheitern und den Aufbau echter unternehmerischer Resilienz. Du erfährst, wie du aus teuren Fehlern wie der Abhängigkeit von einzelnen Kunden lernst und dein Business auch in extremen Krisen handlungsfähig hältst.

📌 DAS NIMMST DU AUS DIESER FOLGE MIT: • Reale Marktrisiko-Vorsorge: Warum die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden gefährlich ist und wie du durch kontinuierliche Vertriebs-Pipelines deine Umsätze dauerhaft absicherst. • Vom Fehlschlag zum Geschäftsmodell: Wie Nea nach dem Aus ihrer ersten iPhone-App aus dem direkten Kunden-Feedback ein florierendes B2B-Beratungsunternehmen entwickelte. • Krisenfeste Haltung aufbauen: Weshalb humorvoller Pragmatismus, saubere Skalierungsstrukturen und belastbare Netzwerke den entscheidenden Unterschied bei schwierigen Marktbedingungen machen.


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Coverbild: KI modifiziert KI-Hinweis: Einzelne Jingles und Trenner enthalten synthetische Stimmen.

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00:00:00: Selbstständig mit Kind ist wirklich nicht schön.

00:00:02: Wenn die Leute sagen Mutterschutz, das ist eigentlich nur ein Schutz für Angestellte und nicht für Mütter.

00:00:08: Dann kam irgendwann eine Message von Golden Child, der Produzent von Shaggy.

00:00:12: Hättest du Lust für Shaggie zu schreiben oder nach New York zu fliegen?

00:00:16: Resilienz durch schwarzen Humor also man findet auch in den allerschlimmsten Situationen immer einen Funkenhumor.

00:00:23: Das war glaube ich das Rezept für uns.

00:00:26: Es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist.

00:00:28: So lange man atmet kann man

00:00:41: noch was schaffen!

00:00:49: Was hat unser Alltag als Gründer und Gründerin mit Tanzen zu tun?

00:00:52: Für gutes Paar-Tanzen braucht es eineseits Führung durch klare Impulse und eine gute Haltung andererseits Folgen geprägt von Empathie und Flexibilität.

00:01:01: Ich denke dass wir als Gründe und Grunderin beide Rollen einnehmen müssen denn manchmal Führen wir nach einem klaren Plan, doch häufig werden wir herumgewirbelt und müssen uns irgendwie auf den Bein halten.

00:01:12: Und die Frage ist – wie gehen wir möglichst erfolgreich damit um?

00:01:17: Lass uns dies gemeinsam herausfinden!

00:01:19: Schön, dass du bei einer neuen Folge von Bessergründen dabei bist.

00:01:22: Mein Name ist René Klein.

00:01:24: Mein Gast in dieser Folge ist Dr.

00:01:25: Nea Krivokapar-Williams Kurz Nea.

00:01:28: Um wie das Leben manchmal Zufall spielt habe ich Nea auf der Hinterland of Things kennengelernt Als ich in die Veranstaltung app die kurze Nachricht Podcast-Gas gesucht sendete, Néa hat geantwortet und ich habe sie dann am Stand besucht.

00:01:40: Und da dachte ich noch, oh Néaa macht was mit KI ganz interessant!

00:01:43: Doch wie sich herausstellte war das nur die Spitze des Eisbergs drum.

00:01:48: lass uns hinab tauchen.

00:01:49: Ich verspreche dir es lohnt sich.

00:01:51: Der Tauchgang führt uns unter anderem nach Sarajevo LA und bis nach Bielefeld.

00:01:57: Und tanzen beziehungsweise Musik spielt dabei auch eine große Rolle.

00:02:02: Nun aber erstmal, hallo Nea.

00:02:04: Hi René!

00:02:05: Vielen Dank dass ich hier sein darf.

00:02:07: Gerne.

00:02:09: Nea deine Story ist ganz schön umfangreich wie ich in unserem Vorgespräch festgestellt habe.

00:02:15: von daher lass uns die mal langsam ein Stück für Stück entpacken.

00:02:19: fangen wir erst einmal beim Status Quo an.

00:02:21: In NEA AI ist ja das Unternehmen das du auf der Hinterland of Things vorgestellt hast.

00:02:26: Von daher was macht in NEA Ai?

00:02:28: In NEA AI ist ein KI-natives, also wirklich da ist die KI im Kern Betriebssystem für Fabriken.

00:02:36: Also wir haben einerseits Build Time und Run Time.

00:02:38: Build Time bedeutet man kann wirklich ... Wir haben das so aufgebaut durch unstrukturierte Daten, Videos PDFs einen digitalen Zwilling der Fabrik erstellen mit Arbeitsplätzen Apps Und in der Runtime kann Conny unsere KI Agentin, also ganz wichtig Agentin auch den ganzen Fabrik

00:02:56: steuern.

00:02:56: Wer sind da typischerweise eure Kunden?

00:02:59: Unser typischer Kunde ist ein mittelständisches Unternehmen im Produktionsbereich, wobei wir auch wirklich ganz kleine Kunden bedienen.

00:03:07: Da können wir das komplette Betriebssystem für die Produktion ersetzen oder auch in letzter Zeit viel Interesse von großen Kunden bekommen haben, wo ENER dann eben als Glied funktionieren kann zwischen ERP-System und Produktion.

00:03:21: Und nochmal ganz kurz vor all diejenigen, die sich jetzt mit Fabriken nicht so ganz gut auskennen – was haben die Kunden von ENER?

00:03:29: Sie

00:03:29: können ihre Produktion automatisch steuern, das ist so die Vision am Ende.

00:03:34: Aber sie können eben Dinge, die im Moment Monate dauern innerhalb von Minuten erstellen.

00:03:40: Das heißt wenn man einen Arbeitsplatz bedient... ...im typischen MR-System hat man vielleicht neue Funktionen, die gibt man einem Programmierer.

00:03:48: Das dauert, wenn man Glück hat vier bis sechs Wochen.

00:03:52: Der programmiert das System um den eigenen Wünschen nach und das funktioniert bei uns alles komplett über die KI.

00:03:56: Das heißt man schreibt unserer Connie, unsere Agentin einfach ja den Wunsch ins System, wo sie programmiert komplett Arbeitsapps Die Darstellung der Arbeitssysteme alles umführen.

00:04:07: Okay.

00:04:08: In AI hast du mit deinem Mann gegründet?

00:04:13: Wie kam es dazu?

00:04:14: Also die Idee für In AI kam tatsächlich von ihm.

00:04:17: Also, das war so sein Baby.

00:04:18: Er ist selbst Wirtschaftsingenieur und arbeitet in dem Bereich und hat sehr viele Pains gesehen.

00:04:23: Die haben selber MS-Systeme eingeführt die halt eben nicht immer ausreichen Und ich bin eingestiegen weil er das gebaut und es wurde immer besser und besser und ich habe gesagt ja irgendwann muss aber auch mal Geld reinkommen.

00:04:36: also irgendwann muss das Baby auch mal an den Markt und nicht nur immer größer werden und deswegen hab' ich mich dann eingeklinkt worüber er sehr froh war.

00:04:45: Ich hatte zwar meinen eigenen weiteren Start-ups noch vor, also Ennea ist jetzt meine vierte Gründung.

00:04:49: Ich hatte meine eigene Viertegründung eigentlich schon am Start.

00:04:53: Hab das aber alles auf Eis gelegt damit ... Ja, Ennea jetzt erstmal den Markt erobert.

00:04:58: Das ist das Ziel!

00:04:59: Wie ist es mit dem eigenen Mann ein Unternehmen zu führen?

00:05:04: Deutlich einfacher als wenn nicht.

00:05:06: Also wir haben... Das ist ganz spannend weil wir haben ein kleines Kind.

00:05:10: ich weiß nicht die Eltern unter den Hörern wissen das vielleicht.

00:05:13: An sich ist der Kampf im Inneren immer um die Freizeit.

00:05:18: Weil es ist anders als früher, wenn man kein Kind hat, dann kann der eine zum Sport gehen und andere gönnt sich ein Glas Wein.

00:05:26: Am anderen Tag arbeitet man eben an eigenen Projekten mit Kindern.

00:05:31: Wenn da eine irgendetwas macht was nicht mit dem Kind ist muss der andere das aufwiegen.

00:05:36: Man verbringt ja sehr gerne Zeit mit seinem Kind aber das bleibt einfach auf der Strecke.

00:05:41: Projekte.

00:05:42: Und er hat jetzt sehr viel an der Nähe gearbeitet.

00:05:44: am Anfang und das liest mir dann natürlich wenig Zeit für meinen Startup, also waren diese beiden Startups die wir aufgebaut haben ja in Konkurrenz zueinander was die Zeit angeht.

00:05:55: Die Gründung hat es deutlich einfacher gemacht als ich gesagt habe okay ich mache bei der Näher mit stattdessen weil ich eben... Jetzt ist es egal!

00:06:03: Also wer daran arbeitet Der andere hütet gerne das Kind und andersherum.

00:06:08: Also es ist deutlich friedlicher geworden, muss man sozusagen.

00:06:12: Du hast aber gesagt du hast dann eine eigene Start-up Idee jetzt erst mal hinten angestellt.

00:06:17: Wiegt es das auf?

00:06:18: Beziehungsweise siehst du da oder juckt es da nicht auch in den Fingern Mensch wie geht's mit dem Projekt weiter?

00:06:23: Auf jeden Fall!

00:06:25: Vor allem wenn man eben auf der Hinterland ist oder auf anderen Messen und man vertritt ja näher und dann guckt man sich doch um was noch für Stände da sind.

00:06:32: Man sieht dann Start-ups aus dem eigenen Eherbereich.

00:06:36: Dann denkt man sich,

00:06:36: ah!

00:06:39: Könnte ich eigentlich auch?

00:06:40: Aber es ist ... Ich hab mich verliebt in der Nähe inzwischen.

00:06:43: Also Conny ist wirklich magisch und circa ihr Agent.

00:06:48: Und da heißt das alles in Ordnung.

00:06:50: Alles hat seine Zeit.

00:06:51: Ja.

00:06:52: Du hast ja selber gerade gesagt, die Nähe ist deine vierte Gründung.

00:06:57: Wann hast du zum ersten Mal gegründet?

00:07:00: Auch wenn das nicht besonders charmant ist.

00:07:02: wie alt warst du da in etwa?

00:07:04: Ich bin da ganz offen mit.

00:07:05: Ich war gradedreinzwanzig geworden, mein Master gemacht und ich weiß noch, es war Sommer-Zw-Sechs, die WM in Deutschland, dieses Sommermärchen hatten wir und ich war mit meiner Schwester im Freibad.

00:07:17: Wir haben gesagt jetzt haben wir diese tollen Abschlüsse was machen wir eigentlich damit?

00:07:22: Und haben lange überlegt, lange überlegt und fanden nicht das richtig.

00:07:25: und dann kamen zwei Tausend Sieben die iPhones raus.

00:07:27: Dann haben wir gesagt dass das iPhone wird den Markt erobern Und wir haben die ersten iPhone-Apps auf dem deutschen Markt produziert, also gemacht.

00:07:38: Sind damit an die Firmen gegangen mit unserem Cultural Compass hießt die App und alle Firmen haben gesagt ist zwar schön und gut Mädels aber das wird sich nicht durchsetzen.

00:07:48: niemand wird ein iPhone kaufen.

00:07:49: das eine Spielerei der Blackberry Star und er bleibt ja.

00:07:54: die Firme haben nicht recht behalten Aber das hat uns natürlich wenig gebracht weil kein Käufer.

00:08:00: Dann kannst du das beste Produkt der Welt haben, dann bringt es eben nichts.

00:08:03: Und wir sind wirklich gescheitert mit dieser ersten Gründung.

00:08:07: Aber es haben sich ganz neue Wege ergeben.

00:08:09: Also die Kunden, die wir da getroffen haben, die haben uns angesprochen und gesagt ja ... Das ist zwar nicht für uns aber wie ihr redet, wie ihr pitscht, wer das Ganze vermarktet, das müssten wir eigentlich auch lernen oder unsere Mitarbeitenden lernen.

00:08:22: Könnt ihr dir das beibringen?

00:08:23: Und daraus hat sich das Beratungsunternehmen und Trainingsunternehmer entwickelt.

00:08:27: was es heute noch gibt wo sprühen mich als Aristo kommen, jetzt als InnoCity und nächstes Jahr haben wir zwanzigjähriges Ybleo.

00:08:35: Das war die zweite Gründung.

00:08:36: Genau ich wollte gerade sagen also zwanzIG Jahre mittlerweile Selbstständigung Unternehmerin.

00:08:41: zwei Dinge dazu.

00:08:42: Ich glaube der Satz das iPhone wird sich niemals durchsetzen ist etwas ja was er euch wahrscheinlich hätte damals schön einrahmen können vor allen Dingen noch drunterschreiben wer es gesagt hat.

00:08:54: ich glaube wie alle können davon daraus mitnehmen dass man mit manchen Markteinschätzung nicht unbedingt recht hat und manchmal ganz doll daneben liegen kann.

00:09:03: Und das zweite, was ich gehört hab ist ... dass man deiner Schwester gegründet.

00:09:07: Das heißt jetzt mit deinem Mann, früher mit deiner Schwestern, Familienbusiness scheint es ein Thema bei dir zu sein?

00:09:15: Absolut!

00:09:16: Mein Papa ist noch mit eingestiegen und dann habe ich als meine Mama so sich der Rente langsam neigt, da habe ich sie auch überzeugt mit einzusteigen weil eigentlich genau das Know-how uns fehlte.

00:09:27: Und ich hab meine dritte Gründung war mit einem sehr guten Freund von mir, der auch mein Musikproduzent war.

00:09:31: Damals haben wir dann eine Medienagentur gemacht.

00:09:34: aus der bin ich später ausgestiegen aber das war auch eine ganz spannende Zeit.

00:09:38: Ja also ich gründe immer mit Familie und Freunden...

00:09:44: Was ist da?

00:09:46: Weil ich überlege gerade, ne?

00:09:47: Ich stell mir viele Familien vor grade wo viele versuchen vielleicht Familienfeste zu vermeiden, weil dann immer irgendwas ist.

00:09:56: Es gibt so viele Gründe für Unglück innerhalb der Familie.

00:10:00: Wie hast ... Bei dir scheint es jetzt genau andersrum zu sein?

00:10:04: Hast du eine Ahnung, warum das so ist?

00:10:07: Gab's da auch schwierige Momente?

00:10:09: Wie habt ihr die navigiert?

00:10:11: Eigentlich wenig!

00:10:12: Also ich muss sagen, meine Familie ist immer eine größte Stärke.

00:10:16: Ich würde sagen, ich bin ein extrem resilienter Mensch und das liegt hauptsächlich an meinen Eltern aus vielen verschiedenen Gründen.

00:10:24: Und ich weiß, es finden ganz viele seltsam.

00:10:26: Aber ich telefoniere tatsächlich so vier- bis fünfmal am Tag mit meinen Eltern.

00:10:31: Ich fahre gerne immer noch in Urlaub mit denen oder jetzt auch mit meiner Schwester.

00:10:36: Also wir sind sehr eng miteinander.

00:10:38: Es könnte natürlich daran liegen ... Du sprachst das an, also wir kommen aus Arevo ursprünglich.

00:10:44: Wir haben den Krieg miterlebt und waren getrennt erst mal durch den Kriegtan wieder zusammengefunden.

00:10:50: Vielleicht hat das damit zu tun, dass man vielleicht im frühen Alter merkt wie es wäre ohne und dass sich dadurch natürlich eine noch engere Verbundenheit gegeben hat.

00:11:00: Aber ich würde auch sagen meine Eltern sind einfach großartig also... Ich glaube jeder würde so fühlen mit solchen Eltern

00:11:07: Was bringt denn deine Eltern mit?

00:11:09: Und ins Unternehmen?

00:11:10: aus deiner Sicht?

00:11:11: Ins Unternehmen!

00:11:11: Also mein Papa war Finanzdirektor eines großen Unternehmens in Jugoslawien damals von Shibat Commerce mit neunzigtausend Mitarbeitenden.

00:11:18: er bringt erstmal unfassbares Finanzwissen mit, was wir nicht hatten.

00:11:24: Deswegen haben wir ihn angesprochen und gebeten, würdest du uns helfen und mitmachen?

00:11:28: Und er bringt ein unfassbares Design-Auge.

00:11:30: also er hat nebenbei auch sein eigenes Unternehmen gegründet damals in Yugoslavia für Interior Design.

00:11:35: das sind so seine Stärken.

00:11:36: der mitbringt und Auch immer wieder diese Positivität.

00:11:41: Das wird alles in Krisen keine Sorge da kommen wir durch.

00:11:45: das hilft sehr viel.

00:11:46: meine Mama ist Ärztin und auch Psychotherapeuten.

00:11:50: Wir machen auch sehr viel mit Psychologie in den Trainings.

00:11:53: Sie bringt auf jeden Fall das Know-how, der eher Verhaltenstherapie mit, also wirklich operatives Wissen was wir nutzen und ist insgesamt auch ein absolut krisensicherer Mensch und ein Optimist des seinesgleichen noch sofort.

00:12:09: Da ist die positive Kraft bei beiden.

00:12:11: ich würde sagen, das bringen sie mit.

00:12:13: Ja spannend!

00:12:14: Du hast es ja gerade angesprochen Wir haben es ja im Vorgespräch auch dadurch gegangen, dass dein Weg ziemlich stark von Umbrüchen und Richtungsänderungen geprägt war.

00:12:24: Deshalb vielleicht mal der erste Umbruch in der Kindheit.

00:12:28: Du hast gesagt, Jugoslawien, nimm uns mal mit in diese Zeit.

00:12:32: und was ist dann passiert?

00:12:33: Also das war... Natürlich der erste und ich würde sagen den größten Umbruch war tatsächlich also Ich bin in Sarajevo geboren.

00:12:39: Ich bin auf englischem bosnisch groß geworden, ich war sehr früh mit vier Jahren schon gekastet für die Schauspielschule.

00:12:45: Die nationale schauspiel Schule war dann im radio und im fernsehen.

00:12:49: was da einer kindersendung.

00:12:50: Also ich würd sagen mehr als heile welt.

00:12:52: also wirklich so on top of the world Mit sechs sieben acht jahren.

00:12:56: wir haben diese einmal in paris verbracht wirklich tolles Leben gehabt.

00:12:58: Und na ja, wie man vielleicht weiß, um zwei neunzig kam dann der Krieg.

00:13:02: auf einmal waren wir umgeben von Panzern und wir hatten das Glück dass eine amerikanische Kollegin der Journalistin die Chance hatte uns Kinder rauszuholen unter dem Vorwand wir seien ihre Kinder dadurch dass sie auf englisch aufgewachsen sind also uns sozusagen raus zu schmuggeln.

00:13:18: und meine Eltern haben es danach auch raus geschafft aus dem krieg.

00:13:23: Und dann haben wir einen gemeinsamen Anfang in Deutschland gefunden.

00:13:25: Das war ein ganz großer Umbruch, also erst mal von wirklich ganz oben nach ganz unten ohne die Sprache zu können, ohne irgendwen zu kennen oder irgendetwas zu haben.

00:13:36: Wie gesagt, mein Papa Finanzdirektor hat Äpfel geflückt auf einer Plantage.

00:13:44: Meine Mama als Ärztin hat dann als Praktikant hinzu Krankenschwester gearbeitet.

00:13:47: Also so die ... alles einfach genommen, was man konnte um ein Leben wieder zu schaffen.

00:13:52: Wir mussten erst mal Deutsch lernen.

00:13:54: also das war so der erste große Umbruch.

00:13:56: wir haben uns recht gut eingewöhnt.

00:13:58: dann kam der zweite Umbrug.

00:13:59: Dann sagte die deutsche Regierung naja der Krieg ist vorbei jetzt sollt ihr bitte gehen.

00:14:05: da hatte ich zwei Klassen übersprungen stand kurz vor dem Abi und sollte dann abgeschoben werden.

00:14:10: Das war so Der zweite große Kampf wo wir gelernt haben es ist nicht vorbei bis es vorbei ist.

00:14:17: Wir bekamen immer wieder eine Duldung über einen Monat verlängert.

00:14:21: Man wusste nicht, bin ich noch ein Monat hier oder zwei?

00:14:25: Oder noch ein Jahr?

00:14:26: Man konnte nur die nächsten vier Wochen absehen.

00:14:29: und wir haben da gelernt, den Moment zu genießen, die schönen Dinge mitzunehmen und daraus Kraft zu schöpfen.

00:14:35: Und das hilft dem Unternehmer sein auf jeden Fall!

00:14:39: Ich würde sagen, das war der zweite Großumwuch.

00:14:41: Dann kam eigentlich eine schöne Zeit.

00:14:43: Das hat sich alles geregelt.

00:14:44: Wir haben unsere Pässe bekommen und konnten unser Leben komplett in Ruhe aufbauen.

00:14:50: Und dann die Firma auch aufbauten.

00:14:51: Es war eine ganz tolle Startzeit.

00:14:53: Also wir sind sehr schnell gewachsen.

00:14:56: Wir hatten unglaublich viel Interesse und tolles Feedback bekommen von den Kunden.

00:14:59: Wurden immer empfohlen.

00:15:01: Ja, und dann kam eigentlich so ... Der erste große Schlag war im Jahr eight.

00:15:06: Die Finanzkrise, also eineinhalb Jahre bei uns nach Gründung.

00:15:10: Wir sind da sehr gut rausgekommen und dann kam es seit Jahrtausend zwölf verlorenen wir unseren größten Grund.

00:15:16: sixty-fünf Prozent des Umsatzes weil es eben ein ja Unternehmensleitungswechsel gab die dann wieder halt oft so ist sie wollen etwas neues Und dann waren wir mit weg und das war Ganz ganz schwierig.

00:15:30: dass vor der zweite große einschnitt würde ich sagen

00:15:34: Ja Mir ging gerade so ein bisschen durch den Kopf, weil es ist eben doch auch einen Bezug zur aktuellen Situation.

00:15:40: Wenn du das jetzt noch mal einen kleinen Schritt zurück ... wenn du das quasi so erlebt hast mit diesem Thema, ich habe angefangen seit zur Schule gegangen dann das Thema Duldung.

00:15:52: man weiß nicht ganz genau Irgendwann habt ihr Pässe bekommen.

00:15:58: da spiegelt sich ja viel von dem wieder was wir momentan erleben.

00:16:01: und auch wenn das jetzt nicht sehr viel mit Unternehmensaufbau zu tun, aber wie blickst du da momentan auf die Situation?

00:16:09: Also ich bin immer der Meinung wenn Menschen sich integrieren und arbeiten und ihr Heim haben dann sollte man den Leuten das ermöglichen.

00:16:17: Wir sind in einer Situation wir brauchen gute Leute also auch gerade als Unternehmer.

00:16:22: Wir suchen händeringt gute Menschen.

00:16:24: Also menschenzufinden ist nicht schwer aber wirklich gute Fachkräfte und es soll doch egal sein woher die Menschen kommen.

00:16:30: Und das sollte man dem Leuten ermöglichend für unsere Wirtschaft auch.

00:16:34: Jo, ich bin damals oder speziell vielleicht auch du gefühlt einfach.

00:16:39: Weil ... Ich kann mir vorstellen, dass einerseits Stimmtfreunde gefunden auf der Schule und irgendwie kam dann immer ... Nee!

00:16:49: Wir wollen euch nicht hier haben.

00:16:51: Ihr müsst mal gehen.

00:16:53: Es hatte seine positiven und negativen Seiten.

00:16:54: Das war insgesamt sehr negativ.

00:16:56: Die schlimmere Zeit als der Krieg war die Zeit der Abschiebung eben aus dem Gefühl, man wird ... wiedervertrieben, obwohl man ja eigentlich alles perfekt richtig gemacht hat.

00:17:08: Nicht mal einen Cent Sozialhilfe genommen hat.

00:17:10: also in Anführungszeichen richtig nicht falsch verstehen sondern das was man immer so sagt so müsste sein.

00:17:15: Was mich persönlich damals sehr ein bisschen verletzt hat war die Einstellung der deutschen Regierung gegenüber High-Performern im akademischen Bereich.

00:17:24: Also wie gesagt ich habe zwei Klassen übersprungen Ich hatte einen Einsatzdurchschnitt war Jahrgangsbeste und konnte aufgrund dessen trotzdem kein Visum bekommen.

00:17:32: Während jemand, der sehr gut Fußball spielt hat gar kein Problem damit direkt ein Visum zu bekommen.

00:17:37: Das war ein schwieriger Moment, dass man sagt okay, man merkt worauf wird eigentlich wertgelegt?

00:17:42: Also die intellektuellen Sachen sind es nicht!

00:17:47: Das, was aber sehr positiv war, waren tatsächlich die Menschen.

00:17:49: Also unser ganzer Weg hindurch ... Die Regierung hat sich wirklich überhaupt nicht mit rumbekleckert, die Behörden.

00:17:56: Sie haben uns alle Steine in den Weg gelegt auch bei der Gründung und allen Dingen.

00:18:01: Aber die Menschen!

00:18:05: Wie viele Türen uns aufgemacht wurden?

00:18:08: Als wir ankamen, haben Familien uns wirklich aufgenommen bei sich zu Hause.

00:18:12: Da haben wir uns Platz zum Leben gegeben.

00:18:15: Als diese Abschiebungssache kamen, haben so viele Leute Petitionen geschrieben.

00:18:20: Haben sich eingesetzt und zu den Behörden gegangen.

00:18:23: Wenn sie in einer Partei waren da war es ganz unabhängig, in welcher Partei.

00:18:26: das war auch sehr schön zu sehen.

00:18:27: Haben alle für uns eingesetzt.

00:18:29: Wir haben damals von verschiedenen Politikern wirklich Briefe bekommen die sich einsetzen also im Bundestag.

00:18:38: Das war eigentlich das Schöne zu sehen und das war immer so in Deutschland dass die Leute einfach unglaublich großes Herz haben Aber die Bürokratie eher

00:18:46: schwierig ist.

00:18:48: Das gerade gesagt.

00:18:49: auch bei eurer Gründung war das Thema Bürokratee schon mal ein erster Stolperstein, was da passiert?

00:18:56: Also ich sage mal so dass es ganz schwierig.

00:18:58: wir haben von... also wenn man den klassischen Weg geht, Gehenbarzone und so weiter ist das natürlich schon kompliziert genug.

00:19:06: Das weiß glaube jeder Gründer.

00:19:08: Deutschland ist nicht gerade freundlich, aber im Gegensatz zu den Niederlanden, ich hoffe die Info stimmt so haben mir die Leute, die dort gegründet haben das gesagt.

00:19:16: Dort ist es wohl so dass man an die Hand genommen wird.

00:19:19: Es erklärt einem einer was?

00:19:20: dann hat man ein Jahr Zeit für sein Business und gucken die Behörden sich das an und sagen wo hat man was falsch gemacht?

00:19:27: Und ab dann erst bekommt man Strafen wenn es irgendwie ... Wenn man das weiter falsch macht.

00:19:32: In Deutschland haben wir halt diese Erlebnisse gehabt.

00:19:35: Dann kommen die Behörden und sagen, das war falsch.

00:19:38: Jetzt werden wir euch verklagen oder wir werden für vier Jahre rückwirkend.

00:19:42: Immer dieses Democlass-Schwert, was über uns hängt wegen Scheinselbstständigkeit wenn du mit freien Mitarbeitern arbeitest?

00:19:49: Wenn du aber Leute anstellst, was kannst du alles falsch

00:19:51: machen?".

00:19:52: Das ging jetzt nicht gegen uns persönlich sondern insgesamt ist in Deutschland immer wieder diese Drohkultur durch die Behölden, die man sieht.

00:20:00: Und das ist schade weil wir brauchen mehr Gründungen, wir brauchen mir Startups Und dann macht es den Leuten halt nicht einfach, wenn sie nicht den ganz klassischen Weg gehen und Leute anstellen.

00:20:11: Aber ja ist nicht

00:20:13: einfach.".

00:20:13: Dann

00:20:15: hattest du ja schon beschrieben die erste Gründung ist gescheitert.

00:20:20: gleichzeitig haben sich Türen geöffnet das heißt das ging relativ reibungslos.

00:20:26: oder wie war so das Gefühl da?

00:20:29: Das ging super.

00:20:30: also das ging ganz großartig ganz super also zu gut Im Nachhinein?

00:20:35: Weil wir haben damals nie Vertriebsstrukturen aufgebaut.

00:20:40: Wir hatten es nicht nötig, so und also im nachhineiner Rückblick war das ein Fehler.

00:20:44: Also mein Tipp an alle die Gründen wäre baut von vorn rein auch wenn ihr jetzt nicht braucht Strukturen damit ihr von heute auf morgen ganz groß werden könnt.

00:20:52: Wir sind unheimlich schnell gewachsen.

00:20:54: dann standen wir vor dem Okay, jetzt arbeiten wir mit Axel.

00:20:58: Jetzt wird Axel wohl nicht mehr ausreichen und dann fällt so ein großer Kunde weg.

00:21:02: Wo kannst du mal eben sixty-fünf Prozent des Umsatzes von heute auf morgen wieder einholen?

00:21:07: Auch da hatten wir Glück!

00:21:08: Das hat tatsächlich geklappt.

00:21:10: Also für einem in dem Jahr nicht einmal Umsatzeinbußen gehabt.

00:21:14: Aber das war halt.

00:21:16: manchmal ist es auch nicht gut wenn es zu gut läuft weil man eben nicht merkt wo man Lücken hat und das recht sich später.

00:21:22: Ja ich würde auf dieses Thema mit dem Großkunden Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:21:28: Man startet ja oft oder sicherlich auch im Vorteil wenn man gerade vielleicht mit wenigen Kunden oder Kunden die man auch schon kennt und von denen kriegt man erste Aufträge

00:21:38: usw.,

00:21:39: aber dann kann es tatsächlich passieren dass man dort relativ abhängig ist weil genau das wie du es gerade beschrieben hast passieren kann.

00:21:48: der Kunde bricht weg.

00:21:49: was war denn der?

00:21:50: also hatte ich das aus heiterem himmel erwischt?

00:21:54: Wie war damals das Szenario

00:21:57: Ja, das war wirklich ganz außerhalb des Himmels.

00:21:59: Es war ein Kunde, der als die mit uns angefangen hatten lag ihre Aktie bei vier Euro und dann haben wir mit ihnen gearbeitet.

00:22:07: Dann waren wir bei thirty-three Euro, also Riesenwachstum.

00:22:09: Das war jetzt kein wirtschaftliches Problem.

00:22:11: Super Zusammenarbeit!

00:22:13: Alle super happy, sie haben uns die ganze Personalentwicklung überlassen.

00:22:17: Die gesamte Beratung, also mit strategisch betreut ... Und wir kannten tatsächlich auch die neue Unternehmensleitung.

00:22:24: Deswegen kam es als Überraschung, dass sie einfach beschlossen haben von jetzt auf gleich.

00:22:28: Wir ändern erst mal alle Anbieter weil ich glaube, die wollten halt einfach ihren eigenen Tonus setzen.

00:22:35: wie das halt so oft ist kann man ja auch verstehen.

00:22:38: aber für uns war das natürlich schon sehr hart in dem Moment vor allem weil ja wie das also ist bei ganz vielen der Großkunde der bekommt natürlich auch die besten Leute und den besten Service und dann mussten die besten leute gehen, weil man erst mal nichts mehr für sie hatte.

00:22:55: Und das war schon sehr bitter.

00:22:56: also.

00:22:56: aber es war eine wichtige Erfahrung dass wir jetzt eben vielmehr darauf setzen wenn ein Großkunde kommt dann ist der Fokus im Seos genauso viele kleine Kunden zu finden die den Umsatz matchen also niemals zwei große Kunden auf jeden Fall zu haben denn sonst ist der Verlust so groß.

00:23:13: was war damals dann so der Krisenmodus in denen ihr gegangen seid?

00:23:20: Ich hab ne Woche geheult erst mal, das war der erste Krisenmodus.

00:23:25: Wir hatten damals tatsächlich mehr Glück als verstand.

00:23:29: Würde ich jetzt einfach aus heutiger Sicht sagen ... Die Sales-Zyklen bei uns kennen viele im Mittelstand sind sehr lang.

00:23:38: Also eins bis zwei Jahre vom ersten Gespräch bis zur Vertragsunterzeichnung kommt und einen Großkunde, den wir vor einem Jahr schon ... Angefragt hatten, wo wir unsere Pitches hatten.

00:23:49: Wo wir durch diesen ganzen Prozess gelaufen sind.

00:23:51: Hat dann zwei Wochen nachdem dieser eine Großkunde abgesagt hat zugesagt so dass man da sehr schnell wieder raus war und auch die guten Leute nicht komplett aber fast komplett retten konnte und mitnehmen konnte.

00:24:06: heutzutage ich meine Wir sind jetzt auch der ganze Markt ist im Krisenmodus gehen wir damit ganz anders um.

00:24:11: also bei uns ist auf jeden Fall eine extreme Verstärkung an Marketing an Seos-Aktivitäten, wir versuchen immer unsere Pipeline vollzuhalten.

00:24:20: Wir versuchen immer unser Core Team zu haben, dass sie genug ausgelastet sind aber das wir auch im Plan B haben wenn nicht dass diese gleichen Leute eben nicht reine Berater oder reine Trainer sind sondern dass jeder in allen Prozessen unterwandert ist und das eben einspringen können halt eben vielleicht auch Konzepte machen Social Media machen je nachdem dass man die Leute auch anders einsetzen kann.

00:24:41: Ja,

00:24:42: genau.

00:24:43: Für alle die sich quasi jetzt ... Das ist noch mal wundern vielleicht das es dein Beratungsbusiness was quasi seitdem auch läuft.

00:24:50: vielleicht nochmal ganz kurz Was macht ihr dort?

00:24:52: Wir machen hauptsächlich Führungskräfteentwicklung, Change Management aber auch Sprachkurs.

00:24:56: also wir sind so ein one-stop shop für die Personalentwicklungen komplett.

00:25:00: Aber wichtiges Stichwort was du gesagt hast Die Pipeline kontinuierlich füllen.

00:25:04: ich glaube dass Es auch etwas was in der Akquise bei vielen.

00:25:08: Also Akquise ist ja generell ein schwieriges Thema für viele Gründer und Gründerin.

00:25:12: Ein sehr unbeliebtes Thema, wo man nicht unbedingt rangeht wenn man es vermeiden kann.

00:25:18: was aber dann so ein Problem ist.

00:25:19: Häufig sind das Hauruck-Aktionen.

00:25:21: Dann hat man mal wieder ein paar Kunden gewonnen und statt dann weiter zu machen den Floh zu nutzen lässt man's dann wieder liegen und da muss man wieder auf Kraft dann ran.

00:25:32: Ja ganz genau!

00:25:33: Das ist ein Hauptfehler und den Fehler haben wir auch begangen und ich glaube dem Fehler machen sehr sehr viele.

00:25:39: Und jetzt kontinuierliche Akquise.

00:25:41: Ihr achtet drauf, bespricht die Pipeline regelmäßig?

00:25:44: Wie stellt ihr da sicher das, dass ihr kontinuerlich unterwegs seid?

00:25:48: Ja also wirklich ganz klassisch über wir machen viel Marketing und sehr viele Netzwerken ist ein Punkt.

00:25:55: Also wirklich das Netzwerk zu halten, viel zu machen, Speaking Engagements zu machen auch durchaus sich zu trauen nicht alles was man macht muss immer Geld bringen.

00:26:05: Das ist auch so ein Mindset, dass man ablegen muss.

00:26:07: Dass man oft eben als Gründer hat und sagt, alles was ich tue, da muss ich für bezahlt werden?

00:26:12: Nein nicht unbedingt!

00:26:14: Vieles dient dem Marketing und das ist komplett gut und richtig.

00:26:18: Gibt man Beispielen?

00:26:20: Podcasts?

00:26:21: Nein aber zum Beispiel also Speaking Engagements vielleicht auch in Netzwerken ehrenamtlich sich zu engagieren und davor Träge zu halten, das ist ganz wichtig.

00:26:34: Macht ihr Cold Calls oder wie geht ihr so auf Kundensuche

00:26:37: noch?

00:26:37: Darf man die machen, offiziell.

00:26:40: Anrufen ja.

00:26:40: Anschreiben darfst du nicht so einfach.

00:26:44: Ja doch das haben wir auch.

00:26:48: Das funktioniert auch ziemlich gut tatsächlich bei uns.

00:26:51: aber das meiste kommt dann immer noch über meinen Propagandar über Empfehlung.

00:26:56: Deutschland war ja dann auch nur eine Zwischenstation von einer gewissen Zeit.

00:27:00: danach ging es auch in die USA.

00:27:02: Wie kam das?

00:27:03: Und was hast du dort gemacht?

00:27:05: Erst mal kam ja die Zwischenstation.

00:27:07: Für mich war das durch diese problematische Geschichte mit Abschiebung und Duldung unähnlichem, ging es für mich nach dem Abi erst einmal nach Prague.

00:27:16: Ich bin zur Radio for Europe gegangen.

00:27:18: Ich habe weiter meinen Journalismus verfolgt.

00:27:20: Das war mein Thema.

00:27:21: Dann war ich in London sehr lange, dann in Edinburgh.

00:27:24: Habe nebenbei studiert.

00:27:25: Damals gab's ja Präsenzpflicht nicht.

00:27:28: Hat mir sehr geholfen!

00:27:29: Ich durfte also einfach nur die Prüfung ablegen, an den Uni Bielefeld damals.

00:27:33: Bin aber durch die Weltgeschichte gereist und hab da Journalisten gearbeitet.

00:27:37: Und hab nebenbei immer Musik gemacht, seit ich sehr jung bin.

00:27:41: Da habe ich mit meinem damenigen Musiklehrer Songs geschrieben.

00:27:45: Habt ihr dann aufgenommen?

00:27:46: Damals auf Myspace, vielleicht erinnern sich einige, die älter sind noch am Myspace ... habt ihr da abgeladet!

00:27:52: Dann kam irgendwann eine Message von Golden Child, der Produzent von Shaggy ist vielleicht einigen im Begriff Und er sagte, oh, finde ich mega die Musik.

00:28:01: Wie du schreibst hättest du Lust für Shaggy zu schreiben und nach New York zu fliegen?

00:28:06: Ja, und ich war so klar!

00:28:08: Warum

00:28:08: nicht?!

00:28:08: Ich bin wirklich nach New-York geflogen, weil bei Shaggie zu Hause im Studio ... hab mir den geschrieben.

00:28:13: Dadurch hatte ich natürlich mehr Material, mehr Leute kennengelernt in der Industrie.

00:28:18: Dann ging's ja nach Los Angeles.

00:28:21: Hab da gearbeitet mit Chizzy, das ist der Produzent von Justin Bieber und Chris Brown.

00:28:27: Mit Vine Evans.

00:28:28: Den kennt man durch die Superbauchshow von Beyoncé und Pharrell's Oscarshow Happy, also wirklich so ganz große Namen.

00:28:35: War eine sehr aufregende Zeit aber das Business lief ja weiter in Deutschland.

00:28:40: Das war nach der Gründung.

00:28:41: Wollte gerade sagen, dass heißt du bist zweigleisig mindestens zweiglesig in dem Moment gefahren?

00:28:47: Also hättest du auch sagen können Mensch hier jetzt bin ich im Musikbusiness.

00:28:52: was sollen diese ganzen Beratungsgeschichten da?

00:28:55: wie hast du das dann parallel gehändelt?

00:28:58: Ich hab um zwei Uhr nachts angefangen, für den deutschen Job zu arbeiten.

00:29:03: Irgendwann nachmittags ein paar Stunden geschlafen und dann wieder abends im Studio zu sein.

00:29:08: Und um zwei uhr nachts bis spätnachmittags, bis sozusagen Close Shop war in Deutschland online für unsere Firma zu

00:29:19: arbeiten.".

00:29:19: Warum würde mir jetzt da durch den Kopf

00:29:22: gehen?

00:29:24: Es macht ja auch Spaß!

00:29:26: Also für mich ist so... Ja, es gibt dieses Wort Workaholic.

00:29:31: Also ich glaub schon das passt.

00:29:32: also Ich vielleicht wundern sich auch einige vom Anfang als ich erzählte Wer betreut das Kind ist bei uns eher wer darf arbeiten?

00:29:40: Ist bei uns immer zuhause.

00:29:41: die Frage und so war das schon damals.

00:29:43: also für mich Es arbeiten nicht ein muss es sein ich darf.

00:29:46: ich habe den Luxus Medizin zu nehmen zur Arbeiten.

00:29:51: Werbung dieser podcast wird präsentiert von der kfw Bankengruppe.

00:29:57: Ob sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen, Fördermittel der KfW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:30:06: Finden Sie die passende Förderung!

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00:30:17: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge Werbung Ende.

00:30:25: Wenn es nicht Spaß machen würde, würde ich's ja nicht.

00:30:28: Ich hätt das nicht notwendig gehabt.

00:30:29: Andererseits hat man was aufgebaut und das gibt man nicht einfach auf.

00:30:34: Es ist auch eine Verantwortung den Partnern gegenüber.

00:30:36: Gerade wenn der eigene Papa oder Schwester ist, die lässt man jetzt auch nicht einfach hängen.

00:30:42: Und ... Was mich immer bewegt ist, ich mag viel zu machen.

00:30:47: Also ich liebe die Vielfalt.

00:30:48: Es gibt Menschen, die mögen die Konzentration einer Sache und werden die Weltbesten darin.

00:30:53: Da hab' ich Riesenrespekt für!

00:30:55: Das bin ich nicht.

00:30:56: Ich bin ein Mensch, ich liebe es auch mal einfach zu sagen ... Nee, ich gestalte jetzt das Marketing der neuen Kampagne, weil mir das einfach Spaß macht!

00:31:05: Und dann mache ich das eine oder andere Training selber, weil das Thema finde ich super und das ist voll mein Ding.

00:31:10: Also für mich ist das eine Form des Luxus, mir aussuchen zu dürfen was ich mache.

00:31:15: Ich kann mir dort aber auch vorstellen dass das vielleicht ein Vorteil ist gerade in der Gründung mit deinem Vater, mit deiner Schwester Weil es vermutlich nicht ganz so kritisch beäugt wird, wenn die Näher jetzt da irgendwo in den USA rumhängt, coole Musik macht und wir machen hier die Arbeit im Grunderteam oder im Prinzip vielleicht freundschaftlich verbunden sind aber nicht durch Blut verbunden.

00:31:44: Dann der eine Gründer sagt ich habe jetzt hier ein Zeitprojekt dann bin ich gerade engagiert.

00:31:50: Okay, ich bin nachts dann erreichbar.

00:31:53: Ich krieg das irgendwie hin und ich glaube da wird kritischer darauf geschaut ob tatsächlich auch die Leistung stimmt?

00:31:59: Vermutlich wobei meine Leistungen auch da immer gestimmt sind.

00:32:04: Aber ja mit Sicherheit!

00:32:06: Das ist einfach ein anderes Verhältnis.

00:32:08: man wünscht ja nur das Beste für den anderen Man hat sehr viel mehr Verständnis zumindest wir als Familie füreinander.

00:32:14: Und dass es mit einer der Gründe warum mich gerne mit Familiengründen

00:32:18: Dann bist du aber nicht geblieben in den USA?

00:32:21: Nee.

00:32:22: Irgendwann war dann doch diese Nähe zu Familie, wie da das Stichwort.

00:32:26: also ich hab die gebraucht.

00:32:28: und ich sag mal so in der Musikindustrie es ist glamorous es ist Spaß es ist aber auch furchtbar anstrengend.

00:32:33: Es ist eine Industrie.

00:32:35: man hat vier Stunden um so ein Lied zu schreiben Demo aufzunehmen Und dann geht man zur nächsten Session dann nochmal vier Stunden.

00:32:41: Teilweise hat man drei Sessions am Tag Das heißt zwölf ja zwölft Stunden indem man einfach nur schreibt und aufnimmt.

00:32:47: irgendwann leidet die Qualität des Songs, wie man vielleicht auch im Radio hört.

00:32:52: Irgendwann klingt alles gleich und als der Punkt kam für mich und ich sag mal so was das Geld dann geht ist es jetzt auch nicht unbedingt lukrativ als Business.

00:33:01: außer mann ist eben selber ein Justin Timberlake oder eine Rihanna Und das waren alle zugrunde dass sich sagt okay Es war ne schöne Zeit aber das kann Ich jetzt auch so abschließen und komme Vollzeit wieder wieder zurück.

00:33:15: Das ist nur noch eine persönliche Frage.

00:33:16: und dann kommen wir auf die zeit zurück.

00:33:18: Aber Bist du noch, also ist man tatsächlich einfach nur so ein haustauschbarer Songwriter?

00:33:26: Der dann auch relativ schnell in Vergessenheit gerät oder bilden sich da doch irgendwie so'n bisschen Bande mit den Musikern.

00:33:34: Schätzen die das eigentlich wert oder aus dem Augen und aus dem Sinn morgen kommt der Neu?

00:33:39: Wie hast Du denn auch irgendwelche Verbindungen?

00:33:43: Ich hab noch Verbindung ja!

00:33:45: Aber ich würde sagen, ich bin durchaus eine Austauschbar-Rassistin gewesen.

00:33:49: Ich glaube es gibt solche die deutlich besser sind als ich, die nicht so leicht austauschbaar sind aber ... Die Bande und Freundschaften sind da und äh... Ich habe immer noch meine ganzen Leute in LA mit denen ich auch regelmäßig in Kontakt bin Und auch ich kriege auch immer mal wieder ach du warst so toll und warum machst du nicht weiter?

00:34:07: Aber dass man jetzt tolle Angebote bekommt und jemand weint weil man nicht da ist dafür gibt's viel zu viele gute Leute da braucht man sich, also brauche ich mir zumindest nichts drauf einwägen.

00:34:18: Also ich bin

00:34:19: ausdarschbar.".

00:34:20: Dann ging's zurück und irgendwann kam ja auch das Kind über, dass wir vorhin gesprochen haben, wo ihr ja quasi konkurrierend euch kümmern wolltet.

00:34:33: So holen wir es dataweise auch um euer Kind.

00:34:37: Da warst du ja auch noch selbstständig oder da warst Du auch selbstständisch logischer Weise?

00:34:43: Selbstständig mit Baby!

00:34:46: Wie ist das?

00:34:47: Da kommt jetzt wieder das Thema deutscher Behördenstadt.

00:34:51: Also selbstständig mit Kind ist wirklich, wirklich nicht schön, sagen wir mal so.

00:34:57: Ich finde es... Das ist ein Wunderpunkt wenn die Leute sagen Mutterschutz weil es eigentlich nur einen Schutz für Angestellte und nicht für Mütter.

00:35:06: dann also ich habe bis eine Nacht vor Entbindung gearbeitet.

00:35:11: paar Stunden nach der Entbindung saß ich schon wieder am Laptop und hab Emails beantwortet.

00:35:15: Ich habe mir dann diese zwei Monate Mutterschutz in Anführungszeichen privat finanziert, mich da rausgenommen soweit es ging.

00:35:24: Ich hab trotzdem Teams Meetings gehabt, E-Mails geantwortet ... Und acht Wochen nach Entbindung.

00:35:31: Nach dem Kaiserschnitt stand ich schon wieder beim Kunden vor Ort.

00:35:34: Mich pumpe im Gepäck mit Eiskühlpacks und los ging's, das war eine brutale Zeit.

00:35:42: Eine ganz, ganz brutalezeit ohne Elterngeld, ununterstützung.

00:35:46: Nächte durchgewacht mit Kind, morgens um sechs Uhr wieder raus, sechzehn Uhr wieder zu Hause die Kleine übernommen ... Eigentlich vierundzwanzig Stunden.

00:35:55: Ist

00:35:55: auch heute immer noch ein Thema und nicht behoben, dass das Thema der Elterngeldberechnung bei Selbstständigen aufgrund des schwankenden Einkommens immer so ein Thema ist?

00:36:06: Und somit viel schwieriger ist zu sagen okay ich leiste mir jetzt auch einen Kind oder ich kann das vielleicht mit ruhigem Gewissen angehen hinzubekommen weil ich dann weiß ich bin erst mal eine Zeit lang safe, wobei das natürlich die Unterstützung mit Elendgeldengeld nur eine Sache ist.

00:36:26: Gerade wenn man ein kleines Unternehmen hat oder nur selbstständig alleine ist, das Thema Kundenbeziehung und so weiter, das leidet ja in nur... Also steht er still in der Zeit?

00:36:34: Wenn man jetzt wirklich zwölf Monate wie im Angestellten da sein Pause machen würde dann fängt man ja häufig fast wieder bei null an.

00:36:42: Genau also dass wäre für uns auch keine Option gewesen.

00:36:45: Bei uns war die Option, ich hab gar keinen Anspruch für Elterngeld gehabt.

00:36:49: Da ging's nicht um die Höhe, sondern weil die Behörden eben sagten gut das Unternehmen macht aber weiter Geld.

00:36:55: Egal dass es deutlich weniger ist wenn du fehlst ... Es bleibt ja noch was da zum Leben.

00:37:02: Da habe ich gar keinen Anspruch gehabt, aber wie du schon sagst, das viel größere Problem ist eigentlich, dass man sich selber auf die Zeit gar nicht nehmen

00:37:09: kann,

00:37:10: weil eben die Kunden sagen Moment wir wollen dich oder sie.

00:37:15: Das war auch genau das der Fall bei uns.

00:37:17: Also traut man sich gar nicht wirklich raus zu gehen.

00:37:22: Großes Thema, wo ich ja auch nicht genau weiß wie man das wirklich lösen kann weil das ist ja etwas was du mit Geld schwer dich komponieren kannst hat einfach zwölf Monate kein Marketing zu machen sich nicht um den eigenen Auftritt zu kümmern und so weiter.

00:37:39: Kundenarquise das geht hier eigentlich nicht sonst fängst du im Prinzip bei Null an.

00:37:44: Aber es ging.

00:37:46: Und ihr habt geschafft, was hat dein Mann damals gemacht eigentlich?

00:37:52: Er ist immer noch Vollzeit angestellt auch jetzt noch.

00:37:55: also er macht das alles abends nachts am Wochenende genau und er hatte vier Monate Elternzeit und dann wieder vollzeit eingestiegen.

00:38:06: Ein großen Fehler mit dem Thema Abhängigkeit von einem Kunden hast du vorhin schon genannt.

00:38:12: Fällt dir noch etwas ein, wenn du jetzt auf die Zeit zurückblickst oder sagst, das war aber eine große Herausforderung und großes Problem?

00:38:21: Wie gesagt, diese Struktur nicht direkt so aufzubauen, dass man wachsen kann.

00:38:26: Also zu denken, man kann alles schaffen selber operativ viel zu eingebunden sein also der echte Wachstum kam als wir sagen okay wir brauchen jetzt Leute Trainings machen Das können wir gar nicht selber stemmen.

00:38:40: Dann ging es eigentlich noch besser, zu denken man kann alles selber schaffen.

00:38:44: Es ist schön den Luxus zu haben sich ab und zu gewisse Dinge auszusuchen und auch in allen Dingen fit zu bleiben.

00:38:50: aber zu denken Man schafft alles alleine Ist Blödsinn Und es lohnt sich manchmal deutlich mehr ein bisschen Geld an die Hand zu nehmen wirklich Experten zu bezahlen Die sich darum kümmern als zu versuchen sich wirklich alles anzueignen was man ja Aus diesem Sparsinn als Gründer ja oft macht.

00:39:06: das würde ich anders machen tatsächlich im nachhinein Und insgesamt auch, das hab ich letztens gehört.

00:39:12: Das war ganz interessant.

00:39:13: Da fragte mich eine Person, die selbstständig ist im ähnlichen Bereich.

00:39:18: Wie macht ihr das eigentlich mit Kunden?

00:39:20: Die ist übliche Problemmoment auf dem Markt.

00:39:22: Ich meinte viel über Netzwerke und sie meinte, netzwerke hat für mich gar nicht funktioniert.

00:39:27: Ich sagte okay was hast du gemacht?

00:39:29: Ja ich war jetzt im letzten Jahr bei diesen zwei Netzwerkveranstaltungen.

00:39:32: da ist nichts draus geworden.

00:39:36: jede Woche mindestens bei zwei davon und auch wirklich irrenamtlich aktiv in verschiedenen Netzwerken zu denken.

00:39:44: Es reicht, zu zwei Konferenzen zu gehen oder zu zweit treffen und daraus entstehen Kunden.

00:39:49: Das ist auch etwas das es ja ein falscher Gedanke, den man oft am Anfang hat.

00:39:53: Ja also gehört deutlich mehr dazu.

00:39:55: Wir hatten hier mal auch den Jan Wessels zu Gast der in Bremen großes Startup-Netzwerk aufgebaut hat und mit ihm haben wir auch über das Thema Netzwerke gesprochen und was er auch sieht, dass viele gehen hin quasi mit der ich mache jetzt das und das.

00:40:10: Und ich suche und brauche das und so.

00:40:13: Das ist aus seiner Sicht halt auch schon der falsche Einstieg.

00:40:17: sondern wirklich zu gucken hinzugehen kann sich natürlich vorstellen aber eher erstmal zu fragen was kann ich für das Netzwerk tun?

00:40:25: Was kann ich quasi geben und dann werde ich auch vom Netzwerk etwas zurückzubekommen.

00:40:31: Also das wirklich als Invest zu betrachten, weil keiner wartet da auf dich um dir einen Gefallen zu tun.

00:40:39: Ja ganz genau, dass sehe ich genauso ja absolut.

00:40:44: Das heißt wenn du jetzt mal nochmal an dein jungeres Gründerin Ich denkst und mit dem Wissen von heute auch des Projekt aufsetzen würdest was würdest Du komplett anders machen?

00:41:01: Was wäre wenn?

00:41:02: So vieles, fast alles.

00:41:04: Also erst mal wirklich ganz andere Strukturen schaffen werden.

00:41:07: damals viele Angebote ein Franchise zu werden von Investoren die an Bord kommen wollten.

00:41:13: wir haben gesagt nein wir machen das komplett ohne Investoren.

00:41:16: also sowohl bei den iPhone Apps als auch jetzt im Beratungsbereich gerade in Beratung und Trainingsbereich haben wir gesagt ja braucht man ja kein Investment.

00:41:23: ein blöder Gedanke sag ich mal.

00:41:26: so.

00:41:26: also man kann gar nicht wirklich skalieren direkt ein Produkt aufsetzen, das skalieren kann ohne Menschen.

00:41:35: Also das wäre ganz wichtig.

00:41:37: Wie gesagt von Anfang an die Netzwerke gehen und von Anfang öffnen also nicht nur Netzwerken sondern Kunden finden, sondern Partnerschaften einzugehen auch mit Unternehmen, die vielleicht etwas Ähnliches machen Dinge gemeinsam auf die Beine zu stellen.

00:41:49: keine Angst haben.

00:41:51: oh jemand klaut mir jetzt meine Idee.

00:41:54: Ideen gibt so viele!

00:41:56: Ich habe da überhaupt keine Angst vor.

00:41:58: Da kommen so viel Ideen auf mich zu, immer wieder.

00:42:01: Ich wache auch mit fünfzig neun Ideen.

00:42:04: da braucht man keine Angst vorhaben und es kann auch zehn Leute geben mit komplett dem gleichen Produkt auf dem Markt.

00:42:10: Es wird trotzdem anders sein.

00:42:11: also viel mehr zu öffnen das würde ich anders machen.

00:42:16: Ja das sind so die Hauptsachen.

00:42:17: Wenn du jetzt hunderttausend Euro hättest und dass in ein junges Unternehmen stecken dürftest Worauf würdest du achten bei diesem Unternehmen oder auch bei den Gründern?

00:42:27: Dass sie viel Ehrgeiz haben Aber gemischt mit einer sehr, sehr guten Prise Realität.

00:42:34: Also was ich entweder ganz oft sehe sind entweder Leute die sagen, das wird eh nicht klappen, die eher pessimistisch drauf sind, dass ich mich selber frage warum werdet ihr denn überhaupt Unternehmer oder die sehr auf Sicherheit bezogen sind?

00:42:47: Das geht gar nicht!

00:42:47: Also das darf man nicht sein, man muss risikobereit sein Oder man sieht eben das andere Extrem, die dann direkt kommen und sagen wir erobern die Welt Wir sind die Geils, wir sind die besten ...könne aber überhaupt nicht, wenn man sagt okay was?

00:42:59: Wenn jetzt diese Krise kommt.

00:43:00: Was würdet ihr dann tun?

00:43:01: also sie haben gar keinen Plan.

00:43:03: Also diese Mischung zu bekommen einerseits aus dem grandeur aus der vision Aber auch jemand der sagt ok ich bin noch ganz pragmatisch und das nicht klappt Dann können wir auf den weg einschlagen dann kann man auch das machen.

00:43:13: dass ist Das ist darauf würde ich beim gründer team achten.

00:43:19: Dann würde ich das mal als überleitung zu unserem ja schon abschließenden Segment quasi so diesem Erfolgsfundament nutzen, weil gerade gesagt hast du dieses Thema Richtungsänderung.

00:43:33: Dass die möglich ist?

00:43:34: Was würdest du rückblickend quasi sagen?

00:43:37: was hilft dir bei diesem Thema Richtung Änderungen also auch mit geschlossenen Türen umzugehen nach neuen Tüern Ausschau zu erhalten nicht nur Ausschauer dann aber auch zu gehen?

00:43:50: was hat da bei dir dazu beigetragen dass du das auch gut hinbekommen hast bzw.

00:43:57: da auch nicht immer wieder aufraffen konntest?

00:44:01: Welche andere Wahl hat man?

00:44:03: Ich glaube, das muss man sich vor Augen führen.

00:44:06: Was hat man denn für eine andere Wahl?

00:44:07: Sitz ich jetzt vor der verschlossenen Tür in Weine oder stehe ich auf und gucke, welche anderen Türen gibt es?

00:44:12: Man kann sich natürlich überlegen noch mal an diese gleiche Tür zu klopfen.

00:44:17: aber wenn die zu bleibt dann habe ich ja eigentlich keine andere Wahl sonst... ...man darf Dinge nicht persönlich nehmen.

00:44:25: Ganz wichtig, weder das Gute noch das Schlechte.

00:44:28: Den Fehler habe ich auch für gemacht, mich zu verheiraten mit dem Kunden.

00:44:32: Also sehr viel Emotionen reinzulegen und denken, wir sind wie eins!

00:44:37: Und dann ist er weg und tat's weh.

00:44:38: Das habe ich gelernt zu sagen... Ich verheirete mich weder mit den Positiven noch mit dem Negativen.

00:44:43: wenn ein Kunde abspringt.

00:44:45: Dann schaue ich was kann ich daraus lernen?

00:44:47: Haben wir Fehler gemacht?

00:44:48: Liegt es am Produkt oder zum Service?

00:44:49: Nichts an der Marktlage aber auch da hätten wir etwas anders machen können.

00:44:53: und weiter geht´s.

00:44:54: Es ist nichts Persönliches.

00:44:55: daher diese Tür.

00:44:57: Es ist nichts Persönliches, wir suchen noch andere Türen.

00:45:00: Und je mehr Interessen man hat, desto leichter es ist.

00:45:03: Viele setzen sich ja Ziele so hier.

00:45:06: das in fünf Jahren drei jahren wie auch immer.

00:45:10: dass ist das wo ich hin möchte.

00:45:12: Setzt du dir auch ziele?

00:45:14: Ich habe ein Vision Board.

00:45:16: Das liegt auf meinem Schreibtisch.

00:45:17: Das hängt an meinem Kühlschrank zu Hause und das ist der Background von meinem Laptop.

00:45:22: Da mache ich wirklich eine Visualisierung der Dinge, die mich inspirieren.

00:45:25: Ein Leben wie ich es haben möchte.

00:45:27: Das sind aber keinen konkreten Zähler ist eher ein

00:45:29: Gefühl.

00:45:31: Dass alles was mich glücklich macht wo ich sage wenn mein Leben so aussähe dann wäre das wunderbar.

00:45:36: zum Beispiel auf meinem aktuellen Vision Board ist ein Bild von Der Web Summit auf der Bühne.

00:45:43: Das ist eine Art Ziel aber kein festes Ziel.

00:45:45: im Sinne von muss das jetzt zumindest die Web Summit sein?

00:45:49: Oder einfach eine ähnliche große Konferenz?

00:45:52: Erreiche ich das durch einen Speech über NAI und AI oder vielleicht durch diesen Human Factor in AI mit InnoCity.

00:46:01: Dadurch lässt man sich eben die Wege offen, aber das grobe Ziel ist klar also die Vision.

00:46:08: Ja?

00:46:09: Wie ordnest du vielleicht die Bereiche an?

00:46:12: Also welche Bereiche finden Sie auf deinem Visionboard?

00:46:16: Also wie es auch diese Überschneidung privat beruflich...

00:46:20: Komplett!

00:46:22: Ich hab auf jeden Fall Ziele zur Gesundheit und zum Lebensgefühl, was die Gesundheit angeht.

00:46:26: Dann Dinge, die mich glücklich machen.

00:46:29: Ein Beispiel, ich lief letztens durch die Innenstadt ... Ich hatte nämlich einen Termin natürlich.

00:46:33: Natürlich keine Freizeit.

00:46:34: Und dann sah ich diese ganzen Menschen an einem Dienstag vormittag um elf Uhr Kaffee trinken draußen in der Sonne.

00:46:41: Und ich dachte mir, warum machst du das nie?

00:46:46: Das würde dich doch auch vielleicht glücklich machen.

00:46:48: Und tatsächlich hat sich so ein Kaffee in der Sonne auf meinem Visionboard gefunden, dass ich öfter mal wenn ich sage, ich habe einen Termin irgendwo dann buche ich mir eine halbe Stunde länger im Kalender und setze mich hin mit einem Kaffe in der sonne weil ich gemerkt hab das macht mich glücklich.

00:47:01: also das findet sich ja auch auf dem Visionboard aber eben auch sehr klare, dass sind die Offices die ich haben möchte das sind die Kunden vielleicht sogar nicht haben möchte Die Bücher, die zwei Bücher die ich schreiben will.

00:47:14: Da hab' ich auch schon Titelblatt entworfen und auf das Vision Board gepackt also... Und auch Reiseziele, die finden sich auch auf meinem Board.

00:47:21: Manchmal reichen ja die Kleindinge wie der Café in der Sonne.

00:47:26: Weißt du was mich häufig umtreibt?

00:47:28: Und auch davon abhält das zu tun.

00:47:32: Das ist halt diese Frage

00:47:36: ob

00:47:36: der Erfolg der jetzt da is Ob der morgen auch noch da iis Und im nächsten Jahr und ob ich mich halt jetzt genug anstrengen, damit der Erfolg noch da ist.

00:47:50: Wenn ich mir halt diese Ruhepausen oder quasi Gönne in Anführungsstrichen, ob das dann nicht... Da ist natürlich jetzt nicht der einzelne Kaffee, den man da trinkt aber dieses vielleicht mal innezuhalten.

00:48:04: Das ist ja so die Symbolik mit dem Kaffe, ob ich diese Zeit mehr eigentlich nehmen kann weil es dann vielleicht nicht reicht für den Erfolg im nächsten Jahr und so weiter.

00:48:15: Also ein bisschen dieses Rastlose, diese Unsicherheit ob es momentan genug ist?

00:48:23: Ich glaub da hadern viele mit, da hab ich auch nicht gehadert früher vor allem.

00:48:27: also ich bin noch so über meine Grenzen gegangen tatsächlich dass ich im Krankenhaus gelandet bin und ich hatte einen Tumor.

00:48:35: der war angewachsen auf über fünfzehn Zentimeter Durchmesser.

00:48:41: Das war für mich tatsächlich mein, da war ich achtundzwanzig.

00:48:43: Das war mein zweiter Geburtstag, sag' ich, weil der Arzt sagte eigentlich hätten sie nicht überleben können.

00:48:48: Sie hatten drei Schutzhänge.

00:48:50: das kann man nicht überleben und das war für me der Moment wo ich sagte was passiert aber mit unserem Leben wenn wir uns nicht diese Momente nehmen?

00:49:00: Woher soll man die Kraft schöpfen?

00:49:02: Ich bin kein Fan davon.

00:49:03: wenn man jetzt zockt als Beispiel, dass es so ein schönes Beispiel in den Leuten sagt.

00:49:08: Ja dann zock ich gerne weil darf da vergehen?

00:49:11: Das ist keine Pause von zwanzig Minuten die Ich bewusst genieße wo ich alleine bin mit meinem Gehirn.

00:49:15: das ist etwas das anstrengend für unser Gehirnen das ist wirklich verlorene Zeit.

00:49:20: aber wenn ich mir zwanzige minuten nehme in roman lese oder Ein kaffeetränke das ist eigentlich etwas.

00:49:27: das ist Etwas wichtiges und gutes was wir unseren business geben Denn wir schaffen es, dass unser Gehirn, unser präfrontaler Cortex sich wirklich ausruht, abschaltet und wieder Kraft sammelt.

00:49:40: Also deswegen nicht jede Pause ist eine gleiche Pause.

00:49:43: aber Pausen sind so wichtig damit man eben nicht krank wird und irgendwann im Krankenhaus liegt und sagt naja was habe ich jetzt noch wenn ich mein Leben nicht mehr habe?

00:49:51: Dann bringt das beste Business der Welt auch nichts.

00:49:55: Und dann bringt auch das meiste anstrengend nichts.

00:50:03: Wenn du auf deine zwanzig Jahre, Selbstständigkeit zurückblickst du mal ganz auf der Metaebene.

00:50:10: Und vielleicht jung und angehenden Gründerinnen und Gründeren was mitgeben magst auch eine Eigenschaft die sie unbedingt entwickeln sollten worauf Sie unbedingt achten sollten was ihnen auch helfen wird vielleicht ihren Weg zu gehen.

00:50:26: Was wäre das?

00:50:27: Resilienz durch schwarzen Humor?

00:50:29: Also, man findet auch in den allerschlimmsten Situationen immer ein Funkenhumor.

00:50:36: Das war glaube ich das Rezept für uns, sei es wirklich in krassen Krisen wie Krieg und Abschiebung oder in kleinen Krisen ... dass man immer wieder trotzdem lacht.

00:50:47: Und dass man weiß hey!

00:50:49: Vielleicht ist die Tür zu?

00:50:50: Die auch, aber irgendwo dahinten wird's einen Fenster geben.

00:50:54: Auch wenns auf Kippe ist.

00:50:56: Aber das kriegt man noch auf.

00:50:58: Es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist.

00:51:00: So lange man atmet kann man noch was schaffen.

00:51:04: Und gleichzeitig ist es nicht einfach.

00:51:07: Ich glaube das vielleicht auch etwas, was wir im Prinzip über all diese Jahre erleben mussten auch.

00:51:16: Das ist nicht vielleicht der Traum von Flexibilität und ich arbeite überall.

00:51:28: Auch wenn du natürlich überall gearbeitet hast... Aber es ist eben nicht, ich arbeite unter der Palme und alles läuft von alleine.

00:51:38: Im Gegenteil, man arbeitet unter der Parme auch wenn man im Urlaub ist.

00:51:41: das muss ein Bewusstsein.

00:51:42: also Es ist mal ganz lustig.

00:51:45: wir lachen da schon drüber.

00:51:46: jedes Mal wenn wir irgendwie in den Urlaub fliegen Wir sind am Flughafen kommt einen Auftrag rein bei uns der so dringend ist von irgendeinem Kunden von dem er die zwei Jahre nichts gehört hat vielleicht.

00:51:56: Inzwischen sage ich, wir fahren in den Urlaub.

00:51:58: Dann kommt bestimmt wieder ein toller Auftrag

00:52:00: rein.".

00:52:03: Oder

00:52:04: das muss man auch verstehen.

00:52:06: also es gibt nicht den Urlaub dem man im angestellten Verhältnis hatte dass man seinen Arbeitshändi weglässt und das ist nicht möglich.

00:52:14: aber wenn man sich das wünscht dann ist Unternehmertum auch nichts für einen.

00:52:18: Wir haben mindestens eine Frage noch nicht geklärt und deshalb würde ich die jetzt auch nochmal stellen.

00:52:24: zu deinem Doktortitel Was hast du da gemacht und zu welchem Thema?

00:52:29: Ja, ich hab an der Business Co in Cheltenham, also University of Gloucestershire habe ich mein Doktor gemacht in England.

00:52:35: Und ich habe untersucht wie die Motive von Mitarbeitenden sich auf ihr Innovationsverhalten auswirken und das durch das Organisationsklima.

00:52:43: Also dass wir den Mediator ... Ich hab mit Modellierungen gearbeitet und dann aber auf Deutschland bezogen, also mit acht Unternehmen in Deutschland das gemacht.

00:52:51: Das war ganz spannend weil meine Frage, die mich eigentlich dazu gebracht hat Ganz viele Kunden haben mir gesagt, du bist so ein Innovator.

00:53:02: Wie kommt das?

00:53:03: Und dann dachte ich mir so, wie kommt es?

00:53:05: Gibt es das von Natur aus?

00:53:06: Gilt es für Menschen die Motive in sich tragen, die sie zu einem Innovator machen?

00:53:11: und hab meine Recherche angefangen gemerkt?

00:53:14: Da gibt's tatsächlich nicht viel Forschung zu bzw.

00:53:17: sehr eingeschränkt.

00:53:18: Ja.

00:53:19: Das war ...

00:53:20: Sehen wir nun von Naturaus innovativ oder können wir unser eigenes ... innovatives Verhalten auch ein bisschen befördern?

00:53:29: Beides.

00:53:29: Also es gibt tatsächlich Motive, die sind ganz klar.

00:53:31: Menschen mit gewissen Motiven sind von Natur aus innovativer.

00:53:35: ich kann's ja verraten.

00:53:37: Die Doktorarbeit ist jetzt schon drei Jahre her also die ist schon publiziert.

00:53:41: Menschen zum Beispiel mit sehr niedrigen Sicherheitsbedürfnissen, der ein sehr niedriges Sicherheitsmotiv haben, das sind deutlich innovative was glaube ich sehr einleuchtet.

00:53:49: wenn man nicht unbedingt dieses Ninety Five da kommt mein meinen Lohn jeden Monat aufs Konto, wenn ich das nicht unbedingt brauche sondern eher die Herausforderung suche.

00:53:58: Dann ist man eher innovativer auch in einem Unternehmen.

00:54:02: genauso Mensch mit hohem Neugiemotiv also Menschen die mal sagen ja es funktioniert zwar was kann doch besser gehen?

00:54:07: Das gefällt mir noch nicht!

00:54:08: Die sehr kritisch sind dadurch.

00:54:10: Die finden natürlich neue Lösungen für Probleme und die andere eher hinnehmen.

00:54:13: Also es gibt schon Aber die Organisationskultur macht auch unglaublich viel.

00:54:18: Das heißt, wenn wir den richtigen Rahmen haben, wenn die Unternehmen die richtige Kultur schaffen dann kann man auch Menschen eben die Innovativ sind eher fördern ihnen den Rahmen geben aber auch die die vielleicht von Natur aus nicht ganz innovativ sind durchaus unterstützen das geben was ihm vielleicht fehlt von innen heraus dass sie durchaus in denen teilen.

00:54:39: Was wäre denn dann, ich glaube es ist ganz spannend.

00:54:42: Wie kann man das eigene Team vielleicht stärker und gerade in der heutigen Zeit?

00:54:46: Wo es eigentlich super wichtig ist dass jeder im Team gewisse Innovationsdrang hat?

00:54:50: was wären so Zutaten oder Rahmenbedingungen die hilfreich sind?

00:54:54: Also drei Sachen sind ganz ganz spannend.

00:54:56: Das erste ist wirklich Autonomie zu geben den Menschen klare Rahmenbedingerung zu geben indem sie sich selbst entfalten können Autonom agieren die Regeln und Formalisierungen, also Regeln- und Regulierung zu minimisieren.

00:55:09: Denn wir sehen das ja auch bei der KI wie viele Unternehmen nutzen nicht Chatibitie

00:55:15: usw.,

00:55:16: Sicherheitsgründen aus Datenschutzgründen usw.

00:55:18: Und das hemmt dann noch die Leute selber, das auszuprobieren, das zu machen.

00:55:22: Das liegt nicht immer in einem Unternehmen oft sogar gar nichts sondern eher an schon wieder den Behörden oder Regulierungen.

00:55:28: aber es ist etwas das Hemd Innovationen d.h.

00:55:30: wenn wir schaffen einen sicheren Rahmen zu schaffen Ohne Regeln, wo die Leute sich ausprobieren.

00:55:36: Und der dritte Punkt ist tatsächlich die Reflexion.

00:55:39: Also wenn wir Meetings haben ... Wir haben beobachtet in Deutschland es so ... Wenn vor allem im Mittelstand ein Meeting läuft zu dem was nicht so gut gelaufen ist dann wird in Deutschland circa dreieinzwanzig Mal innerhalb einer Stunde das Problem genannt und nur zweimal eine mögliche Lösung.

00:55:59: In den USA zum Beispiel ist das Kulturell genau andersherum.

00:56:02: Da werden circa zwanzigmal wird das Wort Lösung genannt und nur zwei, dreimal das Wort Problem.

00:56:07: Und das ist eine kulturelle Änderung, die wir auch in den Unternehmen leben müssen.

00:56:10: Dass sie sagen, okay, das war das Problem, dass nicht gut gelaufen, wie machen wir es besser?

00:56:14: Also immer wieder was ich sagte, was meine Eltern so schön einbringen würden zum Unternehmen dieser Okay-Fehler ist gemacht, was lernen wir daraus?

00:56:22: Das wird schon gut werden.

00:56:24: Optimismus!

00:56:25: Ein gesunder Optimismus.

00:56:26: Danke.

00:56:28: Dann zum Abschluss gibt's jetzt fünf schnelle Fragen.

00:56:31: von mir und eine ganz schnelle implusive Antwort von dir.

00:56:40: So, bist du bereit?

00:56:42: Ja!

00:56:43: Was nervt dich aktuell am meisten?

00:56:46: Die AfD.

00:56:47: Welche kleine Investition unter fünfhundert Euro hat dein Arbeitsalltag am meisten vereinfacht?

00:56:53: Canva

00:56:55: Mit welchem Ritual startest Du in den Tag?

00:56:57: Um fünfo-dreißig stehe ich auf, mache Sport dann fülle ich ein Journal aus mit den Zielen für den Tag, mit Dankbarkeitsritual und Kaffee.

00:57:06: Gibt es ein Ritual wie du den Tag beendest?

00:57:09: Ich bring meine Tochter ins Bett, wäre mir mein guter Nachtsong und dann kuscheln wir und schlafen zusammen ein.

00:57:15: Dein wichtigster Mindset-Tipp?

00:57:17: Es ist nicht vorbei bis es vorbei ist immer weiter!

00:57:21: Was ist dein aktueller Lieblingssong?

00:57:23: Ist ein alter Song aber Safariera von Bad Bunny ist tatsächlich im Moment auf Repeat.

00:57:29: Danke Nia.

00:57:30: Die letzte Frage kommt nun nicht von mir, sondern vom Vorhering-Gast in unserem Podcast.

00:57:42: Ja mein Name ist Jakub Semler und ich bin einer der Gründer von Baktscheln.

00:57:46: Und meine Frage wäre wenn du bei einem Unternehmen genau eine Sache per Knopfdruck ändern könntest welche wäre das?

00:57:55: Die

00:57:56: Fähigkeit einzuführen bei allen Mitarbeitenden die Emotionen des Gegenübers zu sehen, das heißt Empathie auf Knopfdruck.

00:58:07: Wäre so ein Fortschritt und würde so vieles ändern?

00:58:12: Also der Output wäre glaube ich unfassbar in allen Bereichen also vor allem im Bereich Führung, im Bereich Umgang mit Kollegen, Kommunikation und am Ende.

00:58:22: das hat so weitreichende Folgen auf alles also Changeprozesse Einführungen neuer Systeme bis hin zur wirklich ganz einfachen Missverständnissen, die man vermeiden könnte.

00:58:35: Wenn man sich einmal in das Gegenüber versetzen könnte so komplett wirklich auf Knopfdruck ohne unglaublich viel Emotionalintelligenz trainieren zu müssen, aufwenden zu müssen Energie aufzuwenden.

00:58:48: dann könnten wir schneller miteinander kommunizieren besser miteinander kommuniziert und vor allem würde sich glaube ich bei den einzelnen auch unglaublich viele in der Perspektive ändern Und langfristig hätten wir nicht nur ein besseres Miteinander, sondern auch viel für mehr Innovation.

00:59:04: Wenn wir die ganzen anderen Perspektiven verinnerlichen können.

00:59:08: Naja, vielen Dank für diesen überraschenden Impuls!

00:59:11: Nun hast du dir Aufgabe, die Frage für den nächsten Gast zu stellen.

00:59:15: Deshalb stelle jetzt deine Frage... ...für den nächsten Gaster.

00:59:22: Meine Frage wäre, welches Buch sollte jeder Gründer mindestens einmal gelesen haben?

00:59:29: Danke näher Gut.

00:59:33: Wir sind am Ende unserer Reise angekommen, ich glaube deine Reise so vielschichtig und facettenreich wie sie war wird auf jeden Fall stimmt zu bleiben und weitergehen.

00:59:46: dafür wünsche ich dir alles Gute.

00:59:49: sehr beeindruckend zu hören was du auf die Beine gestellt hast und weiterhin viel Kraft und natürlich auch Momente des Innerhaltens.

01:00:00: Vielen Dank ebenso.

01:00:02: Danke schön.

01:00:07: So, das war's für heute mit besser Gründen!

01:00:10: Wenn du Impulse und Anregung aus dieser Folge mitgenommen hast, dann tu mir bitte einen kleinen Gefallen.

01:00:16: Drück jetzt in deiner Podcast-App folgen, aktivier die Glocke und teile die Episode mit genau einer Person der die Erfahrung von Lea ebenfalls helfen kann.

01:00:27: Für mehr Unterstützung bei Deiner Gründung besuche uns auch für Grunderdee und vernetzt sich auf LinkedIn.

01:00:33: Ich wünsch dir eine erfolgreiche Woche.

01:00:34: Baut dein Business mit echter Substanz auf.

01:00:37: Und wir hören unserem Donnerstag, damit ein Solo von mir wieder!

01:00:41: Das Thema dann?

01:00:42: Fokus, Effektivität und Effizienz – lass uns daran gemeinsam arbeiten.

01:00:47: Alles Gute und bis bald!

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