Onlineshop auf 100.000 € Monatsumsatz skalieren: Berend Heins über die Hebel im E-Commerce
Shownotes
Ein eigener Online-Shop ist schnell aufgesetzt, doch profitables Wachstum scheitert oft an verbranntem Werbebudget und fehlenden betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. In dieser Folge spricht René mit dem E-Commerce-Experten Berend Heins darüber, welche Hebel ein Online-Shop benötigt, um nachhaltig mehr als 100.000 Euro Umsatz im Monat zu erwirtschaften. Berend erklärt, warum Shopify für Einsteiger die beste Wahl ist, welche Kennzahlen wie AOV und Conversion Rate entscheidend sind und wie bezahlte Meta-Ads planbar Kunden bringen.
📌 DAS NIMMST DU AUS DIESER FOLGE MIT: • Die wichtigsten E-Commerce-KPIs verstehen: Warum Kennzahlen wie AOV, Customer Lifetime Value und Conversion Rate eng zusammenhängen und das maximale Werbebudget pro Neukunde bestimmen. • Planbare Akquise über Meta-Ads: Weshalb organische Inhalte oft unberechenbar sind, wie der Facebook-Pixel richtig genutzt wird und warum kreative Vielfalt beim Testen von Anzeigen gewinnt. • Produktauswahl und Nischen-Potenzial: Wie außergewöhnliche Nischenprodukte in klaren Zielgruppen erfolgreich skaliert werden und weshalb Gründer:innen den Fokus am Anfang auf eine spitze Produktpalette legen sollten.
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00:00:00: Aber mein Leitsatz da ist eigentlich immer, man sollte immer vom dümmsten Nutzer ausgehen.
00:00:05: Weil es gibt ganz viele dumme Nutzer daraus im Internet und sie verkauft, halte ich fest René, Supplements für Hobby-Wühnehalter!
00:00:16: Also Ergänzungsputtermittel und das funktioniert super.
00:00:18: die macht fünfzigtausende Morder mit dem Shop.
00:00:20: Ich glaube dass ist das was man als Gründer einfach lernen muss und was auch einen guten Gründer ausmacht, nicht ja zu sagen so eine Opportunität in die Reihen kommen sondern zu den allermeisten einfach mal nein zu sagen weil das meiste ist eher Ablenkung.
00:00:47: Für Gründepunkte und mit Inni Klein Es war noch nie so einfach unzu günstig ein Online-Shop zu starten.
00:00:57: teuer wird es für die meisten wenn dann Geld mit Anzeigen verbrannt wird ohne dass etwas hängen bleibt.
00:01:03: Zeit dass du mit deinem online Shop wirklich Geld verdienst.
00:01:07: Herzlich willkommen beim Podcast.
00:01:08: Besser Gründen.
00:01:09: Orientierung, Unklarheit für dein Business.
00:01:12: Ich bin René Klein und für den Aufbau eines Onlineshops begrüße ich den e-commerce Experten Bernd Heinz.
00:01:18: Bernd hilft online Shops mit seiner Agentur beim profitablen Wachstum und teilt seine Expertise auch in seinem Podcast.
00:01:24: Online Shop Geflüster!
00:01:26: Deshalb unser Thema heute – was braucht es damit dein online shop über ein hunderttausend Euro Umsatz pro Monat macht?
00:01:33: Bernd schön dass du da bist
00:01:36: René, vielen Dank für die Einladung.
00:01:37: Frau mich heute mit dir genau über dieses Thema zu sprechen.
00:01:40: Ich glaube da kann ich das ein oder andere zu sagen, bestimmt spannend.
00:01:44: Da bin ich mir sicher!
00:01:45: Während bei euch schlagen ja ganz viele Gründer und Gründerin auf, die schon einen Online-Shop haben, der aber irgendwie nicht so richtig läuft?
00:01:53: Was sind denn die häufigsten Probleme, die ihr dann
00:01:56: seht?!
00:01:57: Ja... Also ich würde sagen, das häufigste Problem, weshalb auch die Online-Shops dann zu uns kommen ist dass sie es nicht so richtig hinbekommen Traction aufzubauen.
00:02:06: Also wirklich neue Kunden in Massen dazu zu überzeugen ihre Produkte zu kaufen.
00:02:13: Ich würde sagen das ist so das Hauptproblem weil das ist auch das was man hin bekommen muss wenn man irgendwie ein neues Unternehmen gegründet hat.
00:02:19: und das ist nicht ganz einfach in vielen Fällen heutzutage weil natürlich die Komplexität steigt und einiges dazugehört im eCommerce Und ich glaube, das hängt auch so ein bisschen daran, dass es vielen schwer fällt.
00:02:31: Weil sie mit dem Online-Shop nicht gestartet sind ... Mit einer BWL-Brille sag' ich mal.
00:02:37: Sondern eher mit einem Bauchgefühl und einer Leidenschaft für ein bestimmtes Thema oder für ein bestimmtes Produkt oder vielleicht aus einem persönlichen Problem heraus was Sie lösen wollten mit einem Produkt und auch anderen zu verfügen stellen wollten.
00:02:50: Man kommt um BW L und zahlen leider nicht drumherum wenn man sich im IKMS bewegt im Problem, dass einem diese Perspektive fehlt und man da vielleicht auch nicht so richtig los drauf hat.
00:03:02: Und dementsprechend sich sehr schwer tut weil man braucht es einfach.
00:03:06: Apropos Zahlen und BWL was sind denn die teuersten Fehler aus eurer Praxis beim Shopaufbau?
00:03:12: Boah!
00:03:12: Da gibt's wirklich eine Million Fehler die man machen kann.
00:03:15: ich habe ein paar Fehler nennen die ich immer wieder sehe.
00:03:18: also zum einen ist natürlich hängt sehr eng mit dem zusammen, was ich gerade gesagt habe.
00:03:23: Wenn man irgendwie startet, man macht Werbeanzeigen und man macht das sehr viel nach Bauchgefühlen und hat nicht so wirklich die Zahlen im Blick.
00:03:29: Das heißt, man wertete die nicht richtig aus, man hat keinen Controlling, man hatte vielleicht auch nicht mal richtige Ziele, was man zum Beispiel ausgeben kann für eine Neukunden.
00:03:37: Das ist ein Problem weil man einfach in Blindflug unterwegs ist und dann sieht man nicht wie die Tausender sozusagen zum Fenster raus fliegen und das kann richtig, richtig teuer werden.
00:03:47: Da hab' ich wirklich schon die wildesten Sachen gesehen.
00:03:49: Ich hatte vor kurzem einen Onboarding mit einem Online-Shop, die schon irgendwie was im Bereich fünfzigtausende Monat gemacht haben und die haben Kohle rausgehauen für Marketing, wie dreißigtausendem Monat wo ich mir gedacht habe Alter!
00:04:02: Die Eier muss man etwa auf gut Deutsch gesagt ohne Controlling so viel Kohle für Ads rauszuhauen und dann kann es eben wie gesagt echt teuer werden.
00:04:10: und das erste was wir gemacht haben ist wirklich deutlich runter zu reduzieren und erst mal an den Punkt zukommen dass es ganz überhaupt wirtschaftlich ist.
00:04:19: Das hängt auch sehr damit zusammen, dass man eben nicht so vielleicht die Lust hat aus sich mit den Zahlen und der Mathematik zu beschäftigen.
00:04:26: Dass man ganz früh auch an dem Punkt kommt das man das Marketing Thema abgeben will und dann sehr frühener Agentur reinholt, die halt alles für einen umsetzt.
00:04:34: Und wenn man an einem Punkt ist wo der Online-Shop sehr am Anfang steht also vielleicht mal zehn tausend Euro plus minus im Monat an Umsatz macht Dann stehen einfach an so vielen Enden und Ecken des Fundament nicht mehr stabil kann das in den meisten Fällen gar nicht überhaupt hinbekommen, weil man halt einfach an allen Enden und Ecken arbeiten muss.
00:04:52: Und es kann der Agentur nicht leisten, die einfach nur Werbeanzeigen macht.
00:04:55: Das geht dann auch ganz häufig ins Leere und ist dann eben sehr teuer, weil nicht nur der Ad-Spend bezahlt wird, sondern natürlich auch das Agenturhonorab.
00:05:02: Ja, Agentur.
00:05:03: Und das ist dann ganz häufig auch der Punkt wo die Shops zu uns kommen wenn's halt nicht funktioniert hat.
00:05:07: also hören wir eigentlich jeden Tag.
00:05:09: Zu guter Letzt für die noch gar nicht gestartet sind mit einem Online Shop aber das Produkt vielleicht schon haben.
00:05:14: ein ganz toller Fehler nicht mit Shopify zu starten.
00:05:18: Aus meiner Erfahrung, es gibt andere gute Shopsysteme und ich bin auch grundsätzlich gar kein Feind von anderen Shopsystemen.
00:05:25: was meine Erfahrungen aber zeigt ist das Shops die irgendwie mit WooCommerce oder Shopwear um Nummer zwei zu nennen.
00:05:30: wenn die an Start gehen dann fehlt sie in häufig an Geschwindigkeit und es wird sehr teuer weil man ganz schnell an seine eigenen Grenzen kommen technisch und dann eben angewiesen ist auf externe Dienstleister oder Agenturen.
00:05:43: Und da habe ich auch schon wirklich verrückte Dinge gesehen, dass irgendwie für eine neue Brand einen Online-Shop für dreißig tausend gebaut wurde wo ich rüber geguckt habe und mir dachte hey der ist überhaupt gar nicht optimiert den muss man eigentlich nochmal auf links drehen und das sind halt eben einfach richtig dumme ärgerliche Fehler die gerade am Anfang richtig doll
00:06:01: wehtun.".
00:06:04: Ja so wie Bären Chopify empfiehlt, als das Shop-System seiner Wahl schneidet auch Shopify bei uns im großen Test der Ecoma Shop Systeme auf Platz eins ab.
00:06:15: Einfach zu nutzen schnell installiert und bringt viele Features mit, mit denen du ganz einfach losstarten kannst.
00:06:21: den Link zu unserem Shop System vergleichen und nochmal schauen möchtest wie sich Shopify von den anderen Shopsystemen unterscheidet findest Du auch in den Shownotes Also ich rekapitiere noch mal von hinten aufgerollt.
00:06:36: Erstmal mit dem falschen System starten, das kann teuer werden weil manche Systeme um die aufzusetzen, es kostet richtig viel.
00:06:44: Es ist dann auch nicht perfekt, da muss im Zweifel eigentlich gleich nochmal geredouched werden.
00:06:48: Das zweite Thema zu frühen Agentur reinholen Weil die kostet Geld ohne dass es im Prinzip einen Return bringen.
00:06:54: und das verbunden mit dem dritten Punkt den du gesagt hast Ich gebe Werbung aus aber habt das eigentlich gar nicht im Blick ob Ich diese Werbung, das Geld was ich dort ausgebe auch wieder sehe.
00:07:04: Den Beispiel was du genannt hast wenn ich einen Umsatz von fünfzigtausend dafür schon dreißigtausende Euro an Werbungen ausgebe.
00:07:11: Was mich dann aber noch die ganzen wahren Kosten, die ich dort wahrscheinlich verkaufe weil muss dass er selber einkaufen?
00:07:17: Da dürfte ein dickes Minus am Ende
00:07:20: stehen.
00:07:20: ganz genau so war es auch ja.
00:07:23: hundert Prozent.
00:07:23: und da vielleicht noch einmal gänzend Viele, die halt irgendwie reinstarten aus der Richtung, wie ich es am Anfang beschrieben habe.
00:07:32: Denken das ist ausreichend ... Ich mach hier meine Werbung und sehe was dann Umsatz reinkommt.
00:07:36: Dann weiß ich ja ob sich rechnet oder nicht.
00:07:39: Das aber eben nicht ausreichen.
00:07:41: Da kommen wir gleich auch noch zu warum das der Fall ist?
00:07:43: Genau weil bevor wir eintauchen und uns deinen Fahrplan anschauen, ist glaube ich am Anfang ganz gut ein paar Fachbegriffe zu klären.
00:07:51: Die Online-Shopbetreiber, du hast das am Anfang gesagt dieses Thema BWL, die Zahlen im Blick zu haben, sich mit der Thematik auszukennen ist schon wichtig.
00:07:59: Die alle jetzt auch kennen sollten.
00:08:03: Wir starten mit fünf Fachbegriffen.
00:08:06: Jetzt erstmal den Einstieg zu ermöglichen.
00:08:09: von daher deine Aufgabe diese Begriffe in, sagen wir mal dreißig Sekunden pro Begriff für mich als Line zu erklären also vielleicht auch gerne wie du es einem neunjährigen Kind dann erklären würdest damit das gut bei mir ankommt.
00:08:21: bist du bereit?
00:08:22: Ich bin bereit let's go!
00:08:27: Dann wäre der erste Begriff Conversion Rate.
00:08:30: Conversion rate bedeutet, wenn du dir vorstellst, du kaufst die hundert Besucher ein, die auf deine Website kommen über bezahlte Werbung und wenn dann zwei von diesen Hundert Besuchern kaufen, dann werdet ihr conversion rate zwei Prozent also im Prinzip wie gut der online shop Besucher zu Käufern macht.
00:08:46: das bedeutet die conversion rate
00:08:48: Customer lifetime.
00:08:49: Customer lifetime value kommt meistens noch mit dazu, bedeutet es ist im Prinzip der Kundenwert über Zeit.
00:08:55: Wenn du jetzt einmal bei mir einkaufst dann hast du fünfzehn Euro vielleicht bei mir ausgegeben.
00:08:59: wenn du dann über die Jahre nochmal fünfzehneure und nochmal fünfzig euro ausgibst dann steigt eben der lifetime value im laufe der zeit.
00:09:07: und ganz wichtig hier wird häufig der lifetime Value als Umsatz gesagt.
00:09:11: Es macht aber Sinn das auf den Deckungsbeitrag anzugucken.
00:09:14: also was bleibt hängen an der Bestellung?
00:09:16: Also wirklich der Wert den ein Kunde findet mich hat.
00:09:20: Dann haben wir Customer Acquisition Cost kurz abgekürzt mit KAK.
00:09:25: Genau, KAK oder CRC gibt es immer ganz unterschiedliche Sackweisen sag ich mal.
00:09:31: Das bedeutet wie viel man ausgibt für einen Neukunden?
00:09:34: Wenn ich jetzt Werbung schalte über Meter und ich gebe drei tausend Euro da aus und ich habe hundert Kunden gewonnen dann hab' ich dreißig Euro für eine Neukunde ausgegeben.
00:09:43: also was sich bezahle um einen Kunden zu gewinnen.
00:09:47: Viertens Auf in einer Abkürzung, je nachdem wie man es ausspricht.
00:09:51: Roars?
00:09:53: Ja, Roars... da kenne ich tatsächlich gar nicht so viele Sagenweisen aber ist auch nicht so wichtig.
00:09:58: Roas bedeutet Return on AdSband.
00:10:00: ganz simpel wenn ich zehn Euro in Werbung reinstecke also ausgebe und dreißig Euro an Umsatz raus bekomme dann ist der Roars bei drei.
00:10:09: Also umsatz- und adSband sozusagen gegeneinander gerechnet.
00:10:15: Hast du da Vielleicht das nochmal ganz spannend.
00:10:19: Der Zielgröße, wo man so die mal darum hin sollte?
00:10:22: Ja!
00:10:23: Das ist eine Frage, die ich ganz häufig gestellt bekomme und da gibt es leider keine pauschale Antwort drauf und ich bin grundsätzlich auch kein Freund von pauschalen Antworten weil man muss es halt immer wirklich für den einzelnen Fall anschauen der Bestellwert unterschiedlich ist, die Marge ist unterschiedlich.
00:10:38: Das, was am Philogistik bezahlt, ist unterschiedlicher und all das hat einen Einfluss darauf, was ein guter Roas für den Einzelfall ist.
00:10:45: D.h.,
00:10:45: man muss sich das auf seine eigenen Unit-Economics also seine eigene Rechnung sozusagen ausrechnen, was einem guter ROAS fördern ist.
00:10:54: Ich wollte es gerade gefallen.
00:10:56: als fünften Begriff hätte ich noch den
00:11:01: AOV oder auch... AOV, Average Order Value bedeutet im Prinzip was eine Bestellung durchschnittlich oder die Größe an der Durchziehungsbestellung.
00:11:09: Also wenn tausend Leute für jeweils fünfzig Euro im Schnitt kaufen dann ist der AOV fünfzig euro also der wahren Korb sozusagen.
00:11:16: Der Durchschnittspong für die Leute aus dem Handel kommen.
00:11:19: Hast du da auch ne Einschätzung?
00:11:20: Warum isst er so wichtig?
00:11:22: Ja voll, also wirklich super super wichtig.
00:11:25: Weil der am Ende maßgeblich mit entscheidet wie viel man ausgeben kann für Neukunden.
00:11:32: weil wenn ich dreißig Euro AOV habe... Und ich habe vielleicht dreißig Prozent Wahneinsatz, dann hab' ich meistens noch so zehn Prozent Logistik.
00:11:40: Noch ein bisschen Paymentgebühr
00:11:42: etc.,
00:11:43: Dann bleiben mit Glück fünfzehn Euro übrig die ich für eine Neukunden ausgeben kann ohne mit dem Profit zu machen.
00:11:48: und wenn ich hundert Euro aber habe mit ähnlichen Werten, dann kann ich plötzlich fünfzig Euro ausgeben also das drei oder vierfache.
00:11:56: und es steigt halt nicht linear dass je höher der AOV ist desto höher auch der Kack.
00:12:01: Es steigt nicht linear mit an.
00:12:02: Es ist so, je höher der AOV, desto höher wahrscheinlich auch der Kack aber es steigt wie gesagt nicht gleichmäßig.
00:12:07: Wenn wir dann noch jetzt die Verbindung zur Conversion Rate... weil die natürlich auch super beeinflusst, wie viel du ausgeben kannst hinbekommen also merken alle diese Werte hängen miteinander zusammen.
00:12:20: Dann haben uns vielleicht die ersten verwirrt Aber eben auch aufgezeigt warum das so wichtig ist.
00:12:25: Also vielleicht nochmal welchen Einfluss hat da nochmal ganz konkret?
00:12:28: Auch die Conversion rate auf dieser Begriffe und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
00:12:33: Ja,
00:12:34: weil angenommen... Ich habe jetzt hundert Besucher die ich mir einkaufe und bezahl fünfzig Cent für einen Klick.
00:12:40: So und da ich hab eine Conversion Rate von ein Prozent dann zahle ich fünfzig Euro für den Neukunden.
00:12:45: wenn ich jetzt davon ausgehe doppelt so viele kaufen prozentual gesehen bei einer Conversion rate von zwei Prozent Dann habe ich nicht mehr fünfzig euro kack Sondern, vor allem für die Euro.
00:12:56: Das heißt es hat auch natürlich, weil es ja Teil dieser Gleichung ist eine riesengroßen Einfluss darauf.
00:13:01: und das ist genau das was ich eingangs sagte warum Agenturen häufig dann zu früh reingeholt werden, weil halt all diese Bausteine ineinandergreifen müssen.
00:13:10: Dass das System funktioniert und deswegen muss man diese Zahlen halt kennen auch wenn man vielleicht nicht Mathematik liebt.
00:13:18: aber das sind so Basics die man haben muss.
00:13:19: Man muss auch Mathematiken nicht lieben lernen, aber man muss zumindest die Basics verstehen.
00:13:24: Danke!
00:13:25: Während?
00:13:25: Dann lass uns jetzt mit deinem Fahrplan zum erfolgreichen Online-Shop loslegen.
00:13:30: Da das dann auch nicht nur Theorie ist, hast du auch ein paar Beispiele aus der Praxis mitgebracht.
00:13:34: Aus eurer Praxis Shops die ihr betreut.
00:13:36: Genau!
00:13:37: Womit legt quasi die Basis?
00:13:40: Was wäre das erste Thema?
00:13:42: Ja also die Basisi legt auf jeden Fall das Produkt an sich ja ganz klar weil Wenn im Produkt nicht gekauft werden möchte vom Markt oder es ganz, ganz viel schon gibt von diesem Produkt.
00:13:55: Dann ist natürlich ein Immensen einfach darauf wie groß die Chance ist dass man mit dem Online Shop überhaupt erfolgreich sein kann.
00:14:02: und Es gibt auch bestimmte Produkte Die machen wenig Sinn weil sie zum Beispiel einen sehr niedrigen AOV nur haben.
00:14:08: Wie zB wenn man jetzt keine ahnung Riegel verkaufen möchte also irgendwelche Energy-Riegel oder irgendwas in der Richtung, da hast du vielleicht mal Leute die kaufen sich dann für fünfzig Euro irgendwelche Riegel.
00:14:20: Wenn du aber als No Name Marke mit einem Riegle auf dem Markt gehst, dann wirst du es nicht hinbekommen auf Scale also in den bestimmten Volumen Neukunden profitabel einkaufen einzukaufen dafür.
00:14:33: das heißt ist eigentlich schon von Anfang an besiegelt dass das ein Schuss in Ofen sein wird.
00:14:39: Das heisst aus deiner Sicht welche Produkte eignen sich, was sind so vielleicht auch Bedingungen und vielleicht auch mit ein paar Beispielen aus eurem Kundenkreis verknüpft.
00:14:52: Um mal aufzuzeigen hier das kann Sinn machen.
00:14:54: oder vielleicht auch Verknüpf mit der Frage brauchst du einen ganz großen Markt dafür?
00:15:00: Wie ist das Thema Nische genau für die Produkte zusammenfasst.
00:15:04: Ja da kann wirklich vieles funktionieren.
00:15:07: also vielleicht ist der erste Impuls wenn ich da reingehe wo schon ganz viele sind Dann ist es super schwierig, weil das ein Heiferspecken.
00:15:15: Und der Gedankengang ist ja auch total richtig und nachvollziehbar.
00:15:18: Gleichzeitig ist das für mich eigentlich immer ein Indiz wenn jetzt Shops bei uns anfragen wo ich sage hey!
00:15:24: Das sollte man sich mal näher angucken da ist Potenzial drin.
00:15:26: Weil wenn es schon andere Marktbegleiter gibt die eine Produkt erfolgreich verkaufen dann ist in aller Regel auch Platz für einen weiteren Markt Begleiter.
00:15:35: Weil die Leute halt nicht alle von einer Marke kaufen und man sich halt irgendwie mit einer kleinen Besonderheit oder einfach ne Ansprache nochmal danebensetzen kann.
00:15:44: Super Beispiel dafür ist Fashion, wir haben so viele Fashion Shops in den letzten Jahren betreut die sogar teilweise alle die gleichen Produkte vom gleichen Großhändler kaufen und einfach nur weil die Gründerin ein anderes Gesicht hat eine anderen Altersgruppe ist eine andere Ausstrahlung hat vielleicht ist sie eine bisschen übergewichtig.
00:16:06: das zieht ja auch dann einfach ähnliche Kunden sage ich mal an funktioniert Super, super gut.
00:16:11: Das heißt großer Markt ist für mich tendenziell eher was Positives und kann supergut funktionieren.
00:16:16: Gleichzeitig ist auch immer wieder interessant wie gut Nischen funktionieren können und wie viel Sinn es macht sich irgendwie zu positionieren weil wenn man für alles steht steht man für nichts.
00:16:26: das ist ja auch eine klassische Aussage die man ganz häufig hört irgendwie wenn's um das Thema Gründen geht.
00:16:32: das heißt ein Fashion Shop.
00:16:33: ich hatte jetzt gerade eben einen Call mit einem Fashion Shop der christliche Kleidung verkauft spezialisiert darauf, Prints zu machen für Christen.
00:16:42: Wo halt irgendwie Bibelferse oder irgendwelche Prints drauf sind funktioniert super gut ist der Platz hier in diesem Bereich gibt aber in diesen Bereich auch in Deutschland allein bestimmt zehn zwanzig andere die das machen und in Amerika ebenso auch welche die noch größer sind.
00:16:57: und da vielleicht noch ganz spannend.
00:16:59: es gibt auch so kleine Nischen wo man sich denkt ja Da kann man nicht richtig Geld mit verdienen, wo ich mich selbst immer wieder wundere was doch auch in so kleinen Nischen möglich ist.
00:17:08: Zum Beispiel hatten wir vor einigen Jahren mal einen Kunden das war ein Pärchen und die haben einen digitalen Lehrerkalender verkauft also so'n... Produkt, was man sich aufs iPad gezogen hat.
00:17:19: Wo man dann irgendwie die Klasse... ...die Sitzordnung sich aufschreiben konnte.
00:17:23: Den Unterrichtsplan whatever.
00:17:25: Das, was Lehre halt so brauchen, kenne ich mich jetzt nicht super gut mit aus.
00:17:29: und die haben mit diesem einen Produkt, das war digital, über ein Online-Shop verkauft für dreißig Euro.
00:17:36: Haben die eine Viertelmillion Umsatz mitgemacht im Monat zu der High Season sag' ich mal.
00:17:41: Und dass man so einem Produkt ist schon wieder immer unfassbar, was da möglich ist auch in kleinen Nischen.
00:17:45: Weißt du, wie die dort im Vorfeld abgeklopft haben?
00:17:49: Ob es da eine Nachfrage zu gibt.
00:17:52: Weil irgendwie muss ich ja dann trotzdem versuchen meine Lehrer zu erreichen und ob die halt sowas wirklich
00:17:58: brauchen.
00:18:00: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, was ich auch wirklich jedem empfehlen würde.
00:18:03: Bevor man an den Markt geht aber auch wenn man schon am Markt ist einfach immer mit der Zielgruppe zu sprechen und sich Feedback zu holen weil ansonsten kann es halt auch sehr gut sein dass man einfach am Markt vorbei produziert gibt's auch zu Haufbeispiele von Kunden mit dem wir gearbeitet haben die irgendwie für eine Sache standen Und dann haben sie selbst gedacht das wäre jetzt eine gute Idee noch einen anderes Produkt oder eine Kategorie in den Shoppen reinzunehmen ohne mal die Kunden zu fragen selbst davon ausgeht, heißt es nicht, dass das funktioniert.
00:18:30: Das macht Sinn mit den Kunden zu sprechen.
00:18:32: In dem Fall wurden ich weiß nicht ob's vorher schon so war aber als ich reingekomme in dieses Projekt wurde sehr intensiv noch mit Lehrern gesprochen.
00:18:40: die haben dann auch Arbeitsgruppen gehabt wir regelmäßig sich in Meetings getroffen und wirklich das Produkt gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt und deswegen ist es halt auch so gut geworden dass sie Lehrer halt so drauf abgefahren sind würde ich immer empfehlen ja es macht immer Sinn auch einfach mal bei den Kunden die im Shop bestellen anrufen und einfach mal fragen hey warum hast du eigentlich?
00:18:58: da lernt man immer viel mehr daraus als auf irgendeinem anonymen Kommentar, der bei Facebook von irgendjemandem geschrieben ist.
00:19:05: Vielleicht
00:19:05: zum Abschluss der Produktdefinition?
00:19:09: Was ist so ein Produkt wo du bei euch auch sagen würdest Mensch das ist relativ kurios.
00:19:15: Da hätte ich vielleicht auch selber nicht geglaubt dass das tatsächlich vermarktbar ist.
00:19:21: Oh ja Boah, ich war tatsächlich vor zwei Wochen in Fürth bei einer Kundin.
00:19:28: Das ist ein Woll- und Strickladen.
00:19:31: Super schöner schönes Ladengeschäft!
00:19:34: Und sie verkauft auch Wolle und Strichware.
00:19:37: aber sie hat einen Produkt ... Ein Magazin was sie gelauncht hat.
00:19:41: Was irgendwie für, ich glaub zwölf Euro irgendwas verkauft wurde wo er erstmal alles mir gesagt hat ey... kann doch gar nicht funktionieren auf Scale, weil man halt wirklich für fünf Euro irgendwie Neukunden gewinnen muss.
00:19:53: Aber es ist wirklich unfassbar wie krass sich dieses Magazin verkauft hat!
00:19:57: Ich meine das wurde über zehntausend Mal verkauft über ein halbes Jahr oder sowas in der Richtung... Das hat mich schon sehr überrascht muss ich sagen.
00:20:05: und dann gibt's natürlich immer wieder so Sachen Wo ich mir denke, ja natürlich gibt's dafür auch einen Online-Shop und natürlich gibt es Leute die solche Produkte kaufen.
00:20:14: Wie zum Beispiel Beflügelt an die muss ich gerade denken.
00:20:17: Die liebe Eva unsere Kunde mit der arbeiten wir jetzt mittlerweile seit glaube anderthalb Jahren und sie verkauft halte ich fest René Supplements für Hobby Hühnerhalter Also Ergänzungsfuttermittel und das funktioniert super.
00:20:32: die macht fünfzigtausend im Monat mit dem Shop
00:20:34: schlecht.
00:20:35: Es scheinen entweder viele Hühner bei den Hobby-Hühner-Haltern zu geben oder auch viele Hobbyhühnerhalter, die dann ihren Hühnern was Gutes tun wollen.
00:20:45: Absolut ja!
00:20:46: Beides wahrscheinlich
00:20:47: alles zusammen.
00:20:50: Produkt geklärt wie geht es weiter?
00:20:53: Dann muss man natürlich irgendwie an den Start kommen das man überhaupt in der Lage ist zu verkaufen.
00:20:58: Das heißt, man braucht so eine technische Infrastruktur.
00:21:00: Man muss irgendwie den Shop haben der Verkauf wo Zahlungsanbieter irgendwie angebunden sind, wo Rechnungen rausgehen wo natürlich die Conversion Rate auch irgendwie vernünftig optimiert ist.
00:21:12: Man muss sagen, die Conversion Rate, die optimiert sich über die Zeit.
00:21:15: Man kann natürlich viel Best Practice machen und macht definitiv auch Sinn.
00:21:19: Vieles von denen funktioniert auch aber da kommt es dann wirklich auf den Feinschliff an über die zeit wenn auch Traffic auf der Seite drauf ist.
00:21:25: Aber im ersten Schritt muss man natürlich zusehen dass sie Produkte vernünftig auf dem Shop präsentiert und erklärt werden.
00:21:32: Und das ist auch wirklich ein gutes Stichpunkt nämlich Erklärung, weil gerade bei Produkten die man nicht sofort versteht wie zum Beispiel Fashion.
00:21:40: Ja?
00:21:41: Wenn es irgendwie um Supplements für Hobbyhühneralter z.B.
00:21:44: geht da muss man ganz viel passieren im Kopf der Kunden und Kundinnen bis man an den Punkt kommt dass man sagt hey das ist eine geile Idee ich kaufe das jetzt einfach mal.
00:21:54: Da passiert dann ein Prozess in dem Kopf der Leute.
00:21:56: warum brauche ich das eigentlich?
00:21:58: hilft das auch bei diesem Problem?
00:22:00: Wie funktioniert das?
00:22:01: Wie funktioniert dieser Wirkstoff überhaupt?
00:22:03: funktioniert überhaupt?
00:22:05: Wie wende ich das an, wie lange dauert das bis ich Ergebnisse spüre.
00:22:08: Muss sich dass das ganze Jahr füttern.
00:22:10: Ich könnte jetzt ewig so weitermachen aber da sind alles reale Punkte in den Köpfen der Leute und man kann natürlich und so machen es viele davon ausgehen als doch selbstverständlich die Leute verstehen das schon wenn das Produkt einfach dargestellt ist.
00:22:23: Aber mein Leitsatz da ist eigentlich immer Man sollte immer vom dümmsten Nutzer ausgehen, weil es gibt ganz viele dumme Nutzer da draußen im Internet.
00:22:32: Man fragt sich teilweise wie kann man das nicht verstehen wirklich die simpelsten banalsten Sachen?
00:22:37: Aber genau für die muss der Shop optimiert sein.
00:22:39: Das heißt alle Sachen, die ich gerade aufgezählt habe müssen auf den Produktseiten, auf der Startseite über die Produktbilder komplett und vollumfänglich erklärt werden.
00:22:48: Und je besser man das hinbekommt, desto besser kaufen die Leute natürlich auch.
00:22:52: Desto höher wird die Conversion Rate sein.
00:22:54: Das ist eine Sache, die im Online-Shop, wenn man den an den Start bringt, irgendwie vernünftig hinbekommen muss.
00:23:00: Gerade vom technischen Setup?
00:23:01: Du hast ja von Shopify als deine Empfehlung genannt...
00:23:06: Gibt
00:23:06: es dort ausreichend gute Templates?
00:23:09: Würdest du sagen, man kann mit denen starten.
00:23:11: Sollte aber anpassen hast du vielleicht auch Lieblingstemplets und dann ja gerade das alles was du beschrieben hast umzusetzen.
00:23:21: Eine kleine Umfrage jetzt zum Thema Shop Systeme.
00:23:25: bei Vergründer.de gibt's ja auch einen großen Shop System Vergleich.
00:23:27: insofern würde mich interessieren entweder welches Shop System nutzt Du grade schon oder über welche Shop System denkst Du nach?
00:23:35: Dazu eine kurze Umfrage.
00:23:36: Es ist Shopify, es ist ein Shop von Squarespace, von Wix, von Gambu, von Udo, von Hostinger, von SummUp, von Shopwear oder zum Beispiel von Weebly.
00:23:46: Nimm doch einfach an der kurzen Umfrageteil!
00:23:49: Oder das ist ein ganz anderes Shopsystem?
00:23:50: Dann klicke die Option an.
00:23:53: Danke ich bin gespannt auf die Ergebnisse.
00:23:57: Ja voll.
00:23:58: Also es gibt super viele Templates, die heißen bei Shopify Themes und da gibts auf jeden Fall so ein paar, die wir ganz häufig nutzen.
00:24:05: Dawn das ist ein kostenloses also DAWN.
00:24:08: dann gibts auch bezahlte Theems Impulse oder Prestige die wir sehr, sehr gerne nutzen.
00:24:13: Die kosten dann irgendwie zweihundertfünfzig Dollar oder sowas.
00:24:16: und da hat man aber ganz viele Funktionalitäten, die man einfach schon standardmäßig im Team drin hat.
00:24:21: Und ich würde auf jeden Fall ein Team nehmen was von der Grundoptik und Funktualität schon einige Sachen mitbringt wie man sich den Shop vorstellt weil man dann einfach weniger Arbeit hat sage ich mal.
00:24:31: Mit dem Shop das macht schon Sinn und ist eine große Zeit Ersparnis.
00:24:34: Das Geile ist heutzutage kann man viel auch mit KI machen.
00:24:37: Das heißt man kann tatsächlich sogar über Claude zum Beispiel, mittlerweile Änderungen die man am Shop haben möchte prompten wie als wenn wir mit dem Freelancer schreiben würde der dann irgendwie eine Startzeit hier umbaut.
00:24:50: Das ist technisch noch nicht idiotensicher.
00:24:53: das heißt aber für die Leute die sich ein bisschen was zutrauen technisch.
00:24:56: Für sie kann es auf jeden Fall eine super Option sein auch damit zu arbeiten.
00:25:00: Ich habe dabei in meinem YouTube Kanal habe ich so eine Anleitung gemacht auch wirklich wo ich klick-für-klick das einmal vormache dass läuft dann über so eine Verbindung noch mit GitHub Ist ein bisschen komplex bekommen und ich bin wirklich auch gar kein Erdhieler.
00:25:12: Und da wirklich auch ein bisschen auf den Kopf gefallen, wenn ich das hinbekomme kriegen es wahrscheinlich auch die meisten anderen da draußen hin.
00:25:18: und für die Leute die sagen boah Ist mir zu heavy, für die kann ich super gut empfehlen den Section Store.
00:25:24: Das ist eine App, die man sich in Shopify herunterladen kann wo man sich so einzelne Elemente von der Seite einfach herunter laden oder kaufen kann für sieben Dollar oder irgendwas in der Richtung also quasi für Lau und damit kann man auch super gut arbeiten.
00:25:38: Und ich persönlich würde dem allermeisten Leuten da draußen empfehle das auch selbst machen So einen Shop mal aufzusetzen weil Es ist nicht so schwer.
00:25:47: Wenn man das einmal gemacht hat, kommt man sehr gut rein und wenn man ein bisschen Auge für Design hat, kriegt man es auch wirklich vernünftig hin.
00:25:54: Man kann natürlich mit dem Freelancer oder der Agentur rangehen.
00:25:56: dann zahlt man aber dreitausend Euro im besten Fall, im schlimmsten Fall zwanzig Und es dauert sehr lang und man hat selbst immer noch keinen Plan wie irgendwas geht.
00:26:05: Das ist dann auch immer ein bisschen individuell abhängig Aber grundsätzlich die allermeisten da draußen werden dass selbst vernünftigen bekommen.
00:26:11: Eine Frage, bevor wir gleich mal vielleicht auf das Setup von so einem Shop gerade auch in der Seitenstruktur vielleicht nochmal grundlegend mit dem Thema wie groß muss mein Shop sein?
00:26:21: Also es ist besser ein paar wenige Produkte zu haben.
00:26:25: Soll ich lieber eine möglichst breite Produktpalette haben damit ganz viel Auswahl ist?
00:26:30: Hast du da einen Tipp zur Einordnung was wann besser funktionieren kann?
00:26:37: voll.
00:26:37: Sehr gute Frage, es kommt natürlich auch da wieder sehr aufs Sortiment an.
00:26:41: wenn ich jetzt Fashion verkaufe dann brauche ich diese Breite um die Auswahl einfach zu liefern und weil nicht jedes Produkt ein Renner ist so das heißt da ist schon super wichtig und da habe ich auch Kunden die jede Woche hundert Produkte irgendwie droppen und was extrem gut funktioniert.
00:26:57: Wenn man aber für ein bestimmtes Problem vielleicht ein Produkt verkauft oder keine Ahnung, irgendein innovatives Produkt hat.
00:27:03: Ich hatte zum Beispiel meinen Kunden der hat eine Halskette verkauft mit einem NFC Chip da drin wo man dann das Handy ranhalten konnte und da hatte man so eine Art Tagebuch oder Reisetagebuch oder sowas drinnen.
00:27:14: Da macht es Sinn, mit möglichst wenig Produkten an Start zu gehen oder auch wenn ich jetzt irgendwie Supplements verkaufe.
00:27:20: Anstatt dass ich jetzt mit Kreatin, Eiberspulver, Vitaminen, ein zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn irgendwie rausgehe und drei verschiedene Eibasspulvern.
00:27:28: Das würde ich ganz klar abraten am Anfang.
00:27:31: Da finde ich das Bild von so einer Speerspitze schön, wenn man sich den Markt als eine große Bubble vorstellt.
00:27:37: Wenn man da mit einem riesigen Ding vor versucht reinzuschieben, kommt man nicht rein.
00:27:42: Aber wenn man was ganz Spitzes hat vorne, dann schafft man es irgendwie reinzukommen und dann ist eher die Strategie mit ganz wenig rein, das erst mal richtig geil aufzubauen.
00:27:52: Und wenn man dann wirklich am Markt etabliert ist ... und sage ich mal irgendwo in der Richtung Irgendes zwischen fünfzig und hundertfünfzigtausend Euro Monatsumsatz sag ich mal, also da ist dann wirklich schon Substanz dar.
00:28:05: Dann geht man langsam in die Breite und das ist dann auf jeden Fall auch ein super wichtiger Schritt um weiterzuwachsen.
00:28:10: Aber am Anfang Fokus statt zu viel weil es für die Kunden klarer ist was du wofür du stehst und weil es sich für dich auch viel leichter sein wird irgendwie überhaupt Fuß zu fassen.
00:28:23: Hatte der Preis des Produkts einen Einfluss?
00:28:27: Teure Produkte anders zu behandeln da als günstigere im Hinblick auf Vielfalt und Angebotsspektrum?
00:28:38: Nee, würde ich gar nicht unbedingt sagen.
00:28:40: Also wenn ich jetzt zum Beispiel ... Wir hatten einen Kunden der hat so Luxus-Lederwaren verkauft also Rucksäcke, Brusttaschen, Portmonnaies Und der ist... Ich glaube der Rucksack lag damals bei knapp zweitausend Euro oder sowas in die Richtung und die Brust Tasche über sieben achthundert ...er hätte mit einem Produkt reingehen können, aber da fand ich es auch sinnvoll... ...dass man einfach mit einer Handvollprodukte rein geht.
00:29:01: Weil man weiß natürlich was funktioniert und kommt richtig an!
00:29:05: Es war dann am Ende die Brusttasche,... ...die wirklich der absolute Renner war.
00:29:08: Aber das weißt du vorher nicht.
00:29:10: Dementsprechend finde ich es in so einer Kategorie schon sinnvoll mit ein bisschen mehr reinzugehen.
00:29:13: oder wenn ich jetzt... ...Premiumöbel verkaufe, keine Ahnung, Tische mit besonderen Designs oder so macht's vielleicht auch Sinn eine gewisse Auswahl zu haben damit die Leute halt das finden, was ihnen gefällt.
00:29:24: also ich würde nicht sagen dass der Preis da unbedingt einen Einfluss hat.
00:29:27: Ich kann mich erinnern an ein Podcast ja auch mit dem Jan Haibke, der kauft zu verschiedenen Manufakturen auf.
00:29:32: Hat Seife aber auch Bettwäsche und die hatten auch hochpreisige Bettwäsche, die sie selber herstellen.
00:29:39: Und dann konntest du aber – das war glaube ich also gar nicht so viel unterschiedliche Bettwärsche, aber die Konfigurationen, in denen du machen konntist für deine bestellte Bettwälsche.
00:29:48: Das war wohl relativ viel und das hat wohl dann auch in der Conversion weil sich die Leute Hier zwischen und da zwischen und noch dann dazwischen entscheiden mussten statt eben einfach das Produkt zu bestellen, sind die einfach dann im Entscheidungsprozess abgesprungen.
00:30:05: Weil einfach zu viel zu konfigurieren
00:30:07: war.".
00:30:09: Voll.
00:30:09: Ja, ich meine die Kaufentscheidung zu treffen ist schon schwer genug.
00:30:12: wenn ich vorher schon zehn andere Entscheidungen treffen muss macht das nicht leichter.
00:30:16: Das sorgt halt dafür dass dann der Cell-Cycle also die Dauer von Erstkontakt bis der Kunde kauft einfach in die Länge gezogen wird.
00:30:23: Wir hatten mal eine Kundin Die hat DIY Lederhandtaschen verkauft die du selbst zu Hause zusammengebaut hast und dir auch einen sehr komplexen Konfigurator.
00:30:32: Da musst bestimmt dreißig Entscheidungen getroffen werden, das ist auch das Ding.
00:30:35: irgendwie.
00:30:36: daran funktioniert auch mega gut.
00:30:37: bei ihr haben wir aber auch gesehen hey ne Add schalten und nach drei Tagen entscheiden funktioniert die oder funktioniert die nicht?
00:30:43: funktioniert da nicht dann muss man einfach viel länger die Sachen laufen lassen weil der Entscheidungszeitraum einfach so groß ist.
00:30:49: ja Ja
00:30:52: So.
00:30:53: und wenn du auch denkst dass Behrens Tipps dir helfen können dein Job aufzubauen oder zu vergrößern, zu skalieren.
00:31:00: Dann schreibt mir doch gerne eine E-Mail an renéadpassionforbusiness.de.
00:31:05: Zusammen mit Behrend haben wir es möglich gemacht dass wir kostenfreie Erstgespräche für deinen Online Shop organisieren.
00:31:11: von daher schreibt mich gerne eine e-mail wenn du ein kostenfreies Gespräch bei Behren buchen möchtest an renéeadpassionsforbusines.de.
00:31:19: Viel Erfolg!
00:31:20: Mit deinem Online Shop.
00:31:21: und jetzt geht's weiter.
00:31:26: System dann aufsetzen.
00:31:27: und da kommen wir an so ein Bereich wo es dann auch ganz klassisch um SEO geht.
00:31:32: Also das ganze Thema Seitenstrukturierung, du hast ja vorhin auch gesagt Kategorienseiten, Produktseiten.
00:31:37: Hast du da vielleicht so ein paar grundlegende Tipps damit ich eine gute Struktur von meinem Shop habe?
00:31:45: Ja, das ist bei Shopify eigentlich wirklich so dass man da gar nicht großartig über nachdenken muss.
00:31:50: Also was du gerade gesagt hast eine Startseite zu haben die Kategorie Seite zu haben Ausdrucks starke Produktseiten zu haben Das ist das was zählt.
00:31:58: ansonsten braucht man gar nicht viel mehr.
00:32:01: und stichwort seo ich weiß nicht was dein take to seos ist.
00:32:04: Ich persönlich finde seon guten kanal grade auch geho also Suchmaschinen, Marketing in KI-Tools und so.
00:32:12: Superrelevant geht viel drüber aber ist tatsächlich die Sache, die ich am Anfang gar nicht großartig beachten würde wenn man jetzt einen Online Shop startet weil am Anfang ist man ja einfach jeden Monat irgendwie dabei zu gucken wie überleb' ich und wie kriege ich hin mit meinem vielleicht wenigen Geld oder begrenzten Geld zumindest was da ist?
00:32:31: Soviel Traction aufzubauen dass wirklich Cashflow am Ende des Tages übrig bleibt jenen Monat.
00:32:36: Das ist für mich eigentlich so der Punkt, der ganz klar zeigt.
00:32:41: Man muss eigentlich kompletten Fokus auf die Sachen und Maßnahmen legen... direkt einen Einfluss haben auf den Umsatz und SEO ist halt eine Sache, die braucht ein bisschen bis sie richtig in die Gänge kommt.
00:32:53: Deswegen wäre das eher so ein Kanal, den ich später mit dazunehmen würde.
00:32:57: Wenn man jetzt aber dabei ist, den Job irgendwie aufzusetzen dann macht es natürlich Sinn wenn man ja eh alles einmal anfässt natürlich so ein paar Basics schon zu beachten und zu schauen dass halt vernünftige Keywords und Texte und so auf den Seiten drauf sind wobei das ja ohnehin auch dazu gehört wenn man das Produkt vernünftig beschreiben möchte.
00:33:15: dementsprechend passiert das so automatisch mit, würde ich sagen.
00:33:18: Lassen Sie es darüber sprechen wie wir Traction aufbauen also Kunden gewinnen, Kunden einkaufen damit genau das was ihr am Anfang was du beschrieben hast nicht passiert gibt einfach viel Geld für Anzeigen aus und bleibt am Ende nichts übrig.
00:33:32: Ja vollen da finde ich jetzt wichtig für alle die zuhören man kann viel geld mit anzeigen verbrennen Man kann aber auch ganz viel Geld mit Anzeigen verdienen, das heißt nur weil man häufig hört oder vielleicht selbst schon mal die Erfahrung gemacht hat dass man Geld mit anzeigen verbrennt.
00:33:48: Dass man nicht so eine Haltung von U-Anzeigen sind böse wickelt, was passiert ganz schnell wenn man mal irgendwie ne schlechte Erfahrung macht.
00:33:56: Weil was ich ganz häufig sehe sind Shops die dann irgendwie Organe starten ja?
00:34:00: Die machen Content auf Instagram und Facebook oder TikTok.
00:34:05: Super kann man auch super gerne machen, ist aber auch sehr zeitintensiv und es nicht so wirklich planbar.
00:34:10: Deswegen muss man sich das gut überlegen ob das eine Sache ist die man wirklich machen sollte wenn man da richtig Bock drauf hat oder dass richtig gut kann oder vielleicht ein anderer Weg doch vielleicht sinnvoller wäre.
00:34:19: was aus meiner Sicht Sinn macht ist den einfachsten weg zu wählen dem man kontrollieren kann der man perfekt auswerten kann und den man hoch skalieren kann.
00:34:31: Das heißt, wenn ich jetzt irgendwie organisch bei TikTok starte und ich mache Videos dann geht mal zufällig ein Video viral.
00:34:37: Dann habe ich einmal den Effekt der mir vielleicht Umsatz bringt.
00:34:41: aber am nächsten Tag kann ich nicht sagen okay jetzt nochmal so da muss ich mich wieder durcharbeiten.
00:34:45: mach meine zwanzig dreißig hundert Videos bis irgendwas mal wieder reich war der bekommt.
00:34:50: nur weil es reich weiter bekommt heißt das noch lange nicht dass ist verkauft so.
00:34:53: das heißt organisches marketing kann super wertvoll sein.
00:34:57: kenne ich auch viele brands die darüber gut gewachsen sind Aber ist nicht die erste Wahl aus meiner Sicht, gerade weil ich auch viele Gründer kenne.
00:35:05: Die sagen Boah!
00:35:05: Ich hab da eigentlich gar nicht so große Lust drauf mich vor der Kamera zu zeigen und jeden Tag Content zu posten.
00:35:11: Ich weiß nicht wie es dir geht René?
00:35:12: Ich persönlich hatte auch diese große Lust darauf.
00:35:14: deswegen mache das auch nicht großartig.
00:35:19: Und kostet im Endeffekt wenn du's halt ordentlich machen möchtest.
00:35:22: also dass es eben auch qualitativ gut ist bis Zeit.
00:35:27: Absolut und Zeit ist Geld.
00:35:29: Und ich finde, man muss da einfach ganz schnell in so ein Mindset kommen, dass man die eigene Zeit nicht als kostenlos betrachtet sondern ganz schnell auch irgendwie einen Geldwert an die eigene Stunde, sag' ich mal ransteckt weil dann kommt man in eine Denkweise rein das man wirklich auch nein sagt zu Dingen.
00:35:44: und ich glaube das ist das was man als Gründer... einfach lernen muss und was auch einen guten Gründer ausmacht, nicht ja zu sagen zu allen Opportunitäten die reinkommen sondern zu den allermeisten einfach mal nein zu sagen weil das meiste ist eher Ablenkung.
00:35:59: Werbung!
00:36:01: Dieser Podcast wird präsentiert von der KfW-Bankengruppe.
00:36:05: ob sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen Fördermittel der KFW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.
00:36:14: finden Sie die passende Förderung und lassen sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.
00:36:20: unter kfwde-slashgründen und kfwe.de-sleschnachfolge.
00:36:25: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge Werbung Ende.
00:36:33: Genauso auch bei den Marketingkanälen.
00:36:35: Am Anfang super viel Zeit in Seeho reinzustecken, komplett in organisches Marketing reinzugehen oder in Sachen die halt nicht planbar sind wie PR- oder auf Märkte gehen um in der Hoffnung dass dann ein paar Kunden da irgendwie einkaufen macht das meiner Sicht wenig Sinn.
00:36:49: Das was man hinbekommen muss aus meiner Sicht am Anfang und wirklich Traction aufzubauen ist einen Kanal bezahlter Werbung zu knacken weil bezahlte Werbung das gerade schon das Stichwort gesagt Rene Kunden einkaufen.
00:37:02: Das wollen wir!
00:37:03: Natürlich ist es schön, wenn kostenlos Kunden in Shoprennen kommen über gar nichtes Marketing.
00:37:07: Die sind aber nicht kostenlos weil du musst Zeit reinstecken und Wenn du Geld verdienst trotzdem mit diesen Kunden dann kannst dir auch was dafür bezahlen.
00:37:13: das ist das Game im E-Commerce.
00:37:15: Wenn man sich die ganzen großen erfolgreichen DTC Brands anguckt Dann sieht man sie haben alle irgendwo zwischen zehn und fünfundzwanzig Prozent Marketingkostenquote.
00:37:24: Das heißt damit würde ich mal fix planen von Anfang an.
00:37:27: Das hat ein beachtlicher Teil für Marketing.
00:37:28: darauf geht also funktioniert.
00:37:30: Es gibt halt von allem einen kompletten Überfluss, es gibt wahrscheinlich auch schon zehn andere Shops die das gleiche machen wie man selbst.
00:37:38: So vielleicht machen diese ein bisschen was anders aber für den dominant Konsumenten in Anführungszeichen wirkt das alles gleich und ist jetzt egal ob ich da oder da einkaufe.
00:37:48: so dementsprechend muss man Aufmerksamkeit bekommen und Planbaraufmerksamheit bekommen.
00:37:54: und da ist Meta- oder Google der erste sinnvolle Schritt in den allermeisten Fällen
00:37:59: also Dann nochmal festgehalten.
00:38:02: Dein Tipp, ein Kanal.
00:38:04: also wenn es jetzt auch darum geht wo?
00:38:05: Also das erste Anzeigen schalten statt organisch versuchender Traffic aufzubauen keine Billboards zu schalten oder was auch immer.
00:38:17: Ein Ad-Kanal.
00:38:19: Was war der Wert um die zwanzig Prozent?
00:38:22: Marketingkosten.
00:38:22: Ja, so zehn bis fünfundzwanzig Prozenten.
00:38:24: Es kommt natürlich sehr auf die Größe an.
00:38:26: Am Anfang würde ich mal mit in den allermeisten Fällen zwanzich bis fünf und zwanzzig Prozent rechnen.
00:38:32: Das kommt auf die Unit Economics an aber am Anfang ist es mehr als später weil wenn man später auch schon viele Bestandskunden hat dann kann man natürlich den Marketingkostenfoto ein bisschen runterschrauben.
00:38:42: Ja und man optimiert ja auch ne.
00:38:43: also hat Erfahrungswerte Ganz gut.
00:38:47: Weiter, weiter gehen!
00:38:49: So dann also ein Kanal und du hast gerade aufgezeigt entweder Meta oder Google Ads.
00:38:56: Dann greif dir mal einen raus.
00:38:57: was brauche ich denn im Prinzip um so'n Kanal auch erfolgreich zu nutzen?
00:39:03: Ja die Kanäle funktionieren.
00:39:04: grundverschieden muss man sagen.
00:39:07: bei Google ist Pull Marketing?
00:39:09: ja absolut weil Google ist pull marketing.
00:39:10: die Leute suchen Dinge Und deinen Shop dein Produkt ist die Antwort auf die Suche Denken die Leute gar nicht an dich und du bist dann plötzlich vor dir in der Nase so und sagst, hey hier bin ich.
00:39:22: So es ist eine ganz andere Mechanik dahinter.
00:39:25: Google können wir vielleicht ein bisschen beachten weil ich würde sagen für Vielleicht zehn Prozent des Shops ist google der erste Kanal den ich empfehlen würde Die wo halt sehr wenig Emotionen ausgelist werden können die sehr funktional ablaufen von der Entscheidung Und die halt sehr suchgetrieben sind Ich habe einen Kunden Ihr verkauft Airline-Schienen und Ladungssicherung zum Beispiel.
00:39:48: Da funktioniert überraschenderweise auch Meta sehr gut, das ist immer der Sache.
00:39:52: da suchen Leute nach Lösungen für ihr Problemen.
00:39:55: es ist sehr funktional.
00:39:56: man muss nicht mit Marke glänzen sondern wenn die Leute das passende Produkt gefunden haben der Shopvertrauenswürdig ist dann kaufen sie so.
00:40:02: da macht das Sinn.
00:40:03: für die allermeisten ist aber Meta der erste Kanal den ich empfehlen würde mehr als TikTok weil das kommt auch häufig die Frage mittlerweile soll dich nicht mit tiktok shop starten?
00:40:13: oder?
00:40:14: Und ja, es ist ein guter Kanal der funktionieren kann.
00:40:17: Aber der... Meta-Kanal ist einfach viel länger schon am Start und dementsprechend einfach erwachsener, würde ich sagen.
00:40:26: Und die Zielgruppe ist tendenziell kaufkräftiger als die bei TikTok.
00:40:29: Es gibt bei TikTok mittlerweile auch Altersgruppen, die spannend sind.
00:40:33: Auch Leute mit Geld, die auf TikTok unterwegs sind.
00:40:35: Aber der einfache Kanal ist definitiv meta heutzutage, weil man mehr Stabilität da drin hat.
00:40:41: Warum den schweren Weg wählen, wenn man auch den Einfachen gehen kann?
00:40:45: Dann
00:40:46: nehmen wir Meta ... Was wären so die die Hauptsteps, die ich da jetzt tun muss um dann auch in der Kampagne an den Start zu gehen.
00:40:53: Ja also das was am allerwichtigsten ist mal ohne dass es nicht geht hat noch gar nicht groß was im Beta zu tun sondern ist wieder auf der Shopseite und im Bereich Daten und Tracking.
00:41:04: weil irgendwie muss Meta ja dann auch erfahren.
00:41:07: Wer hat denn eigentlich jetzt von den Leuten, die geklickt haben, gekauft auf einen Shop?
00:41:11: Das heißt es gibt so ein Ding das nennt sich Facebook Pixel.
00:41:13: Für die Leute, die es noch nie gehört haben ganz kurze Erklärung.
00:41:17: Das ist quasi so ein Code Snippet von Meta was man in den Shop, sag ich mal integriert... ...das ist super einfach mit Shopify weil's eine offizielle Integration gibt.
00:41:26: Das sind fünf Clicks oder sowas wo man sich einmal einloggt bei Facebook dann den Pixel ausbilden aus diese Integration heraus erstellt, sondern der ist wie so ein Türsteher.
00:41:35: Der beobachtet wer geht in den Shop rein und wer geht wieder raus?
00:41:38: Und haben die Leute was mitgenommen und spielt die Informationen zu Meter zu.
00:41:42: Das ist extrem wichtig weil wir wollen ja verstehen was haben die leute gemacht?
00:41:45: und wir wollen dann mehr Budget auf das drauf geben was Käufer gebracht hat als auf dass auf die Leute die halt nur geguckt haben sag ich mal.
00:41:52: also das heißt das ist step Nummer eins.
00:41:53: Dann ist natürlich wichtig vielleicht nochmal ein Schritt vorher, dass man seine Zahlen kennt.
00:41:58: Das heißt, man muss wissen was bin ich überhaupt bereit auszugeben für einen Neukunden?
00:42:03: Was ist eigentlich der Roas den ich erreichen muss um plus minus null zu sein mit der Bestellung zumindest mal?
00:42:08: Weil das ist bei allen Shops der erste große Meilenstand einfach kein Geld zu verlieren mit einem Neukundnen weil die Bestandskunden bringen am Ende den Profit im E-Converse in aller Regel.
00:42:19: So das heißt zahlen kennen ganz wichtig und Tracking vernünftig einrichten wenn man das hat Haken dran, da muss man natürlich das was man auf dem Shop auch schon gemacht hat.
00:42:28: Nämlich das Produkt vernünftig präsentieren und erklären Einwände nehmen, Fragen beantworten, Probleme triggern.
00:42:35: Muss man jetzt auch in den Ads machen Und das geht eben über sogenannte Creatives.
00:42:40: so nennt man das also die Werbung an sich Die Bilder und Videos die man am Ende spielt.
00:42:45: Genau und dann muss man es eben anstatt bringen.
00:42:48: Sind Bilder oder Videos besser in deiner Erfahrung?
00:42:51: Ist auch wieder eine Sache, wo ich jetzt ne Pauschale Antwort geben müsste.
00:42:55: Bin nicht grundsätzlich kein Fan von weil es gibt solche oder solche Fälle.
00:42:58: Es gibt Shops die machen fast nur Bild-Ads und da gibt's Shops, die gehen fast nur auf Videos.
00:43:04: Meine Devise beim Performance Marketing ist eigentlich dass man sich vorstellt als würde man immer so eine Hand voll Spaghetti in die Hand nehmen und die gegen die Wand schmeißen So, und wenn man sich jetzt mal bildlich vorstellt, wann macht das?
00:43:17: Dann bleiben vielleicht zehn Spaghetti's hängen.
00:43:19: Aber der Großteil fällt einfach auf den Boden.
00:43:21: Und genauso wollen wir auch vorgehen bei Meta.
00:43:24: Wir wollen möglichst breit reingehen Um einfach möglichst viele verschiedene Richtungen abzudecken um dann herauszufinden wo ist Traktion.
00:43:35: Wo kann man weiter reingehen?
00:43:36: Und das ist eigentlich immer das Vorgehen und das Mindset, dass man dann einfach immer wieder neue komplett unterschiedliche Sachen testet, Vielfalt, Diversität ist das Stichwort und mehr von dem macht was funktioniert und immer laufend weitere Sachen ausprobiert.
00:43:51: Das heißt ich habe eine ganze Reihe an Visuals und Creatives.
00:43:54: Ich komme hier nicht mit meine einen perfekten Anzeige oder meinen perfekte Video um die Ecke, sondern am besten also zehn, zwanzig, dreißig.
00:44:02: so zum Start.
00:44:03: Was würdest du sagen?
00:44:04: Also wie viele Spaghetti sind in der Hand?
00:44:06: Ja, für mich eine gute Range von zehn bis zwanzig.
00:44:08: Und dann ist es tatsächlich auch ... Da kann ich die Angst nehmen!
00:44:11: Es gibt viele, die starten am Anfang und bewerben bei Instagram-Beiträge.
00:44:15: Davon würde ich ganz dringend abraten.
00:44:18: Weil da hast du den Pixel nicht drin, das heißt Facebook kriegt gar nichts mit.
00:44:21: Wer hat was gemacht
00:44:22: etc.,
00:44:23: kannst du nicht richtig auswerten?
00:44:24: Das ist wirklich verbranntes Geld, kann man schon fast sagen.
00:44:27: Deswegen unbedingt über den Werbeanzeigenmanager beim Meta gehen.
00:44:30: Auch wenn das Ding etwas erschlagend sein kann.
00:44:33: Das kann ich nachvollziehen.
00:44:35: ich entdecke jede Woche immer wieder irgendwelche neuen Funktionen, weil sich die Plattform auch ständig ändert und regt mich auch jede Woche darüber auf.
00:44:41: Weil irgendwas wieder nicht funktioniert so ist gehört leider dazu.
00:44:45: aber dann ist halt doch mittlerweile recht easy wie man Werbung schaltet bei Meta sehr viel auf dieses KI Thema geht und algorithmische Optimierung das heißt man kann wirklich eine Kampagne eine Anzeigengruppe da rein und da macht man dann eben der bunte Vielfalt.
00:45:00: zehn bis zwanzig verschiedene Ads die möglichst viele Formate abdecken und möglichst viel Inhalt abdeckten.
00:45:08: Das heißt nicht nur zwanzig verschiedene Bilder, sondern... Ein Paar Bilder, wo das Produkt im Fokus steht.
00:45:14: Ein paar Bilder, bei denen das Produkt in Anwendung gezeigt wird.
00:45:18: Ein paar Bilder mit klarer Culture-Action drauf platziert ist vielleicht mit dem bestimmten Angebot oder Offa ohne einen Rabatt zu geben aber dass man sagt hier wenn du drei kaufst kriegst du zehn Prozent Rabatt das ist dann ein gutes Offa was Sinn macht auch aus BWL Sicht sag ich mal.
00:45:32: Dann macht man vielleicht ein Video von sich als Gründerin wo man einfach in die Kamera spricht und sagt hey ich habe das Produkt gegründet oder verkauft das Produkt ausgrund XY Das ist meine Geschichte.
00:45:43: Dann macht man vielleicht ein Video, wo man das Produkt einfach stumpf erklärt.
00:45:47: Auch das kann funktionieren.
00:45:48: Stativ aufstellen!
00:45:49: Man stellt sich vor die Kamera und redet zehn Minuten über sein Produkt.
00:45:52: Das sind teilweise der Best-Performer in manchen Accounts, die wir beträumen.
00:45:57: Ich hab mal ... Die beste Jeans der Welt hat mir da so eine Franzose einen französischen Akzent, also ich glaube er war Franzose vorgestellt dass sie die beste Dreams entwickelt haben und das hat tatsächlich stand auch einfach relativ banal vor der Kamera.
00:46:11: natürlich ein gutes Setup schön ausgeleuchtet usw.
00:46:14: Aber es hat tatsächlich gut verfangen.
00:46:16: Ich habe den dann bestellt, finde ihn bisschen nicht flexibel genug aber das ist ein anderes Thema, aber es hat gut funktioniert.
00:46:23: ja weil er einfach... Der hat natürlich auch so gesagt Die beste Jeans, die du jemals gehabt hast und so.
00:46:29: Das ist natürlich erst mal eine Behauptung ... Aber wer wünscht sich die nicht?
00:46:34: Absolut ja!
00:46:35: Ist um hundert Prozent.
00:46:36: Und da darf man auf jeden Fall auch lernen, nicht reißerisch zu sein.
00:46:40: aber man muss halt um die Aufmerksamkeit kämpfen.
00:46:42: heutzutage heißt nicht dass man jetzt irgendwie Ja, unsäglich kommunizieren muss.
00:46:47: Aber heißt man muss halt auf den Punkt kommunizierend.
00:46:49: Man muss Probleme ansprechen wenn ein Produkt ein Problem löst.
00:46:52: Man müssen sich irgendwie überlegen wie kann ich die Aufmerksamkeit des Kunden bekommen im Feed?
00:46:56: also stellt euch wirklich vor... Die Leute scrollen.
00:46:59: haben wir nicht auf euch gewartet?
00:47:00: ihr müsst im ersten Moment irgendwas Neues zeigen irgendwas sagen was mich dazu motiviert.
00:47:06: okay ich nehme jetzt die Zeit und guckt mir dieses Video anstatt weiter zu scrollen.
00:47:09: das ist die große Kunst auf jeden Fall heutzutage.
00:47:12: Und ganz kurz noch einen Kommentar zu muss vernünftig aussehen bin ich grundsätzlich bei dir, macht immer Sinn.
00:47:17: Aber muss es tatsächlich nicht?
00:47:18: Häufig sind auch die Ads, die richtig schlecht produziert sind und die extrem gut funktionieren.
00:47:24: Das ist ja wirklich eine Kundin, die verkauft Hundeleinen.
00:47:28: Teure Hundeleinen!
00:47:29: Jetzt nicht hier wie aus dem Fressnapf sondern wirklich hundeleine hundert Euro Plus.
00:47:32: Und sie hat eine Werbung, da hat sie wirklich stativ aufgestellt Und die redet zehn Minuten ohne Belichtung, ohne alles.
00:47:39: Einfach nur schlechter Ton und kein Mikrofon dran.
00:47:42: Die redet einfach zehn Minuten über diese Leine.
00:47:45: Es ist keinen Schnitt, keine Musik, kein B-Roll.
00:47:48: Sie steht einfach noch vor der Kamera und redet Zehn Minuten, warum diese Leinen absolut geil sind!
00:47:53: Das ist der beste Perform an dem ganzen Account.
00:47:55: Nehmen wir mit beim Thema Tool Setup neben Shopify den Facebook Werbermanager auf jeden Fall zu benutzen das Pixel zu integrieren Ja, und bei den Ads einfach zu testen eine große Auswahl reinzupacken verschiedene Inhalte, verschiedene Formate.
00:48:10: Und dann kommt ja dieser Schritt von dem, den du ja auch hingewiesen hast das Monitoring und das Controln.
00:48:16: vielleicht dazu noch ein paar Worte.
00:48:18: wie schnell sollte ich entscheiden?
00:48:20: wann kann ich sagen oh das klappt das klapp nicht.
00:48:22: hast du da nochmal eine Einordnung?
00:48:26: Also wenn es jetzt normaler AOV ist, sage ich mal.
00:48:29: Ich spreche nicht von Produkten die um wie tausend Euro kosten sondern irgendwas im Bereich fünfzig bis hundertfünfzig Euro.
00:48:34: dann würde ich auf jeden Fall mal wenn man wirklich startet mit der Woche das ganze mindestens laufen lassen und beobachten.
00:48:41: Da muss man natürlich kontrollen was zahlig für neue Kunden?
00:48:44: verdiene ich Geld mit denen, verliere ich Geld.
00:48:46: Dann kriege ich die Plus minus Null raus.
00:48:48: und ganz klar ist am Anfang wird es nicht perfekt funktionieren und man muss sich dann hinarbeiten zu seinen KPIs die man erreichen möchte.
00:48:56: also neukunde plus minus null sagen wir jetzt einfach mal.
00:48:58: das heißt dass es da eine ständige Optimierung der creatives gespielt werden des online shops Weil der muss natürlich auch optimiert werden.
00:49:06: Wenn du irgendwas lernst hier, Message XY kommt am besten an dann darf es natürlich auch im Online-Shop durchkommen.
00:49:11: wenn du jetzt in der Umfrage nach dem Kauf heraus findest ich hätte beinahe nicht gekauft weil XY da musst du ja zu sehen dass das auch im online Shop transportiert wird und in den Werbeanzeigen transportiert ist.
00:49:22: Das ist so der Zyklus der dann auch mal ein halbes Jahr dauern kann bis man irgendwie seine Ziel erreicht den man einfach sehr diszipliniert machen muss ohne dann zu sagen hey funktioniert noch zwei Wochen nicht.
00:49:33: Ich probiere jetzt mal Google aus.
00:49:34: Hast du noch ein Budget mit dem man anfangen muss, um überhaupt auch messbare und aussagekräftige Daten zu bekommen?
00:49:44: Ja, also ich würd sagen mindestens mal fünfzig Euro am Tag.
00:49:48: Machen einfach Sinn damit der Algorithmus auch richtig arbeiten kann.
00:49:51: und das überhaupt.
00:49:52: was passiert so ne?
00:49:53: Weil wenn ihr dann eine Bestellung hast oder drei in der Woche davon kannst du ja auch nichts kaufen Und das kann man auch nicht als Product Market Fit bezeichnen Das heißt mit Fünfzig Euro mindestens Wenn die Möglichkeit da ist gerne auch mit hundert Euro so Dann hast Du einfach die Learnings schneller und dann wird das Ganze eben ja so lange optimiert bis man irgendwie seine Ziele erreicht.
00:50:11: Neukunde plus minus null.
00:50:12: und wenn man das tut Dann dreht man einfach auf in der Anführungszeichen, dann schweißt man vorne mehr rein und kommt hinten hoffentlich mehr raus.
00:50:21: Das ist eine andere Geschichte und wird zu einem anderen Mal erzählt, das glaube ich bei der ländlichen Geschichte heißt.
00:50:27: Schauen wir noch auf ein Thema was gerade zum Start vielleicht auch viele hellhörig macht – das Thema rechtliche Grundlagen und Sicherheit beim Online-Shop.
00:50:36: Nur ganz kurz, was sind aus Deiner Sicht Essentials, auf die jetzt alle achten sollten wenn sie mit Ihrem Online Shop?
00:50:42: an den Start gehen.
00:50:44: Ja, also ganz klassisch einen Impressum zu haben ein Datenschutz Erklärung zu haben AGB zu haben Also eigentlich allgemeine Beschäftsbedingungen das sind absolute Essentials.
00:50:54: die muss man haben.
00:50:55: Das kann man mit Tools wie E-Rechts vierundzwanzig oder onwald.de super gut umsetzen für kleines Geld und dass man dann wirklich auf der sicheren Seite ist.
00:51:05: Und dann ist es so ein bisschen fast schon Philosophie.
00:51:07: Frage wenn du mich fragst kurzer Disclaimer, ich bin kein Anwalt keine Rechtsberatung und so weiter.
00:51:13: Aber wenn ich jetzt einen Online-Shop machen würde dann würde ich persönlich das ganze Thema rund um DSGVO nicht hundertprozentig ernst nehmen beziehungsweise einhundert prozentig beachten weil Es sind dann so Themen, die natürlich noch mit dazukommen wie Cookie-Banner.
00:51:29: Du musst in Deutschland den Cookie Banner auf deiner Seite drauf haben wo die Leute sagen können ja du darfst meine Cookies nutzen oder nein du darf sie nicht nutzen und nach DSGVO muss auf diesen Cookie Banners müssen da drei Button sein ablehnen akzeptieren und Einstellungen Und keiner von denen darf geheilertet sein.
00:51:47: Die müssen alle gleich aussehen.
00:51:48: man darf den Nutzer nicht in irgendeine Richtung führen.
00:51:50: Wenn man den Cookie-banner so macht Dann wird man auf jeden Fall mindestens mal vielleicht sogar vierzig, fünfzig Prozent je nach Zielgruppe.
00:51:58: Der Daten verlieren, dass sie nicht zu Meter drüber gespielt werden.
00:52:02: Weil wenn ich hier auf Ablehen klicke, dann kann ich mich nicht erfassen.
00:52:05: Dann wird ein Meter niemals herausfinden ob ich bei dir gekauft habe oder nicht und dreißigvierzig Prozent Daten nicht zu haben.
00:52:12: beim Meta ist gerade am Anfang richtig, richtig schmerzhaft weil da kommt es auf jeden Datenpunkt an wann halt eben noch nicht tausend Käufe in der Woche reinkommen.
00:52:23: viel schwieriger mit dem Cookie-Banner, wenn er dann so aussieht.
00:52:27: Und aus meiner Erfahrung wie gesagt keine Rechtsberatungen... passiert auch meistens recht wenig.
00:52:33: Aus fünfhundert Jobs mit denen wir gearbeitet haben, hatte ich zwei Fälle wo ich mitbekommen habe dass mal jemand eine Abmahnung bekommen hat wegen dem Cookie-Banner der nicht vernünftig aussah.
00:52:42: und wenn man sich die großen Mal anguckt dann haben die meisten selbst keinen richtigen Cookie Banner oder sie haben den Cookie Bannern der ist aber nur Show.
00:52:50: Die Cookies vollen einfach die ganze Zeit egal was ich da anklicke.
00:52:53: so das heißt Das ist eine Sache da muss man sich selbst überlegen ob man das machen kann oder ob man auf die sicheren Seite spielen will.
00:52:59: Betrifft ja auch das Thema Newsletter-Anmeldung.
00:53:02: Vor allem,
00:53:02: ja!
00:53:03: Gerade bei einem Kaufprozess, das mit zu verbinden relativ schlankt da vielleicht noch dann zusätzlich die Einwilligung oder dann eben je nachdem wie ausgeprägt das mit der Einwilligungen ist.
00:53:13: also da kann man so ein bisschen spielen oder ausreizen.
00:53:16: Ja
00:53:17: genau.
00:53:18: Ein relativ neues Thema ist ja der Wiederrufspatten der hoffentlich... wer weiß so wie es bei Shopify ist?
00:53:25: Ist er quasi mit drinne dann?
00:53:26: Nee nicht von Shopify Genau, muss man auf jeden Fall so noch mal reinnehmen.
00:53:30: Da gibt's aber Apps für ... Wenn man den App Store bei Shoppe fahr einfach nach Wiederrufspatten sucht, findet man auch kostenlose Apps mit denen man das umsetzen kann.
00:53:38: Das sind dann so Sachen, da muss man einfach irgendwie ... einen Kanal haben, wo man so was mitbekommt.
00:53:43: Weil sowas ist kein großer Aufwand und hat keinen Nachteil würde ich dann auf jeden Fall auch die Seite machen.
00:53:48: Man denkt sich ja auch etwas dabei der Start hoffentlich in den allermeisten Fällen.
00:53:52: Und da ist noch ein Thema, man muss jetzt aber August kennzeichnen, was KI ist und was nicht KI ist, so Deepfakes.
00:53:59: das sind dann auch Dinge, die kann man vielleicht einmal an die AGB reinschreiben oder in die Datenschutzbestimmung Ich weiß es gerade nicht genau.
00:54:05: und wenn man irgendwie Deepfake nutzt, vielleicht machen wir da auch einen kleinen Vermerk auf das Bild, dass das Bild KI generiert ist oder sowas in der Richtung.
00:54:12: Das schadet nicht viel.
00:54:13: und zu was würde ich dann auf jeden Fall auch machen, aber diese ganzen DSG-VO-Themen, diesen meisten sich bin jetzt seit zehn Jahren im online Marketing heißer gekocht als gegessen von dem her immer Ruhe bewahren wenn so etwas kommt.
00:54:25: es ist jetzt nicht so es ist live und dann flattern direkt die einen Abmahnungen bei kleinen Shops ins Haus.
00:54:30: das dauert in der Regel extrem lang wenn überhaupt dass man da mal einen auf den Deckel bekommt.
00:54:35: vermute
00:54:36: dass die meisten eher mit Anzeigengeld verbrennen in ihrer eigenen Zeit.
00:54:41: Das ist teurer als da jetzt vielleicht nicht gleich ganz perfekt zu starten.
00:54:46: Ja,
00:54:47: Berlin dann lass uns ein bisschen noch zum Abschluss auf eine Kategorie hier kommen oder eine Rubik bei uns im Podcast.
00:54:52: entweder oder ich gebe dir noch ein paar Aufgaben jetzt hier als Online-Shop-Expert in paar Situationen und du musst dich entscheiden.
00:54:58: mit einer ganz kurzen Begründung also
00:55:06: geil.
00:55:07: erstens einen Shop-Systemen weiter ausreizen oder Replatformen.
00:55:11: Also es gibt schon gewachsenen Shop, der hat zahlreiche Workarounds, individuelle Plugins funktioniert eigentlich noch ganz gut aber die neuen Funktionen werden zunehmend teurer und teuer.
00:55:23: Was soll das entscheiden?
00:55:24: Weiter ausreizten oder neu aufsetzen umziehen?
00:55:27: Ganz ehrlich, auch wenn es schmerzhaft ist.
00:55:29: Ich würde's neu aufsetzen und umziehen.
00:55:31: ich finde das eine sehr geile Frage weil ich hatte genau diese Situation letztes Jahr mit einer Kundin.
00:55:35: die hat sich ein Shop per Shop für fünfzig tausend gebaut.
00:55:38: natürlich ist super schmerzerf dann zu sagen okay wir machen sie mit fünftausend Euro nochmal bei Shopify.
00:55:43: aber wenn das danach schneller und günstiger ist Dann macht ja nur Sinn.
00:55:48: da muss man das Ego zur Seite legen Und einfach die rational bessere Entscheidung fürs Unternehmen treffen.
00:55:53: Okay jetzt vielleicht schon bisschen was auch verfortgeschrittener Standard-Shoparchitektur oder Headless Commerce?
00:56:00: Absolut, der Fan von Standard.
00:56:02: Außer man ist jetzt krasser ITler!
00:56:04: Ich hatte einen Kunden, der wirklich ja Techie ist und auch ein Textstarter schon mal verkauft hat.
00:56:09: Der hat mit Headless gearbeitet aber ansonsten für jeden Normallob wie mich da draußen unbedingt ganz standardmäßig war kann man einfach keine Fehler machen oder nicht?
00:56:16: so viele?
00:56:17: Gibt es so Punkte ab oder auch Größen oder Internationalisierung wo du sagen würdest Jetzt macht Headless Commerce dann wirklich Sinn?
00:56:26: Ganz ehrlich, habe ich noch nicht mit zu tun gehabt.
00:56:29: Und ich kenne ganz viele Shops.
00:56:30: die machen fünfzig oder hundert Millionen im Jahr und für dieses kein Thema von dem her keine Ahnung.
00:56:36: in diesem Bereich kenne ich mich nicht aus.
00:56:40: One-page Checkout oder mehrstufiger Check out?
00:56:43: Also Intention ist der Shop möchte den Check Out vereinfachen.
00:56:46: beim one page sehen alle Kunden die Felder sind die Kunden alle Felder gleichzeitig.
00:56:51: um mehr stufige check out führt sie durch einzelne Schritte.
00:56:54: Ja, OnePage weil es einfach schneller und zügiger geht.
00:56:58: Und man alles auf einem Blick hat.
00:57:00: Die meisten Sachen ja auch schon per Autofilm mittlerweile heutzutage ausgefüllt sind.
00:57:04: oder noch besser durch den Express-Checkout dass man gar nicht mehr rein muss.
00:57:08: Varianten auf einer Produktseite oder einzelne Produktseiten also wieder das Thema ein Produkt in verschiedenen Farben Materialien Ausführungen.
00:57:17: Es gibt auch, dass jede Variante vielleicht ein eigenes Zufolumen hat würde ich sagen lieber die Varianten bündeln auf einer Produktseite oder separate Produktseiten anlegen.
00:57:27: Sowohl als auch, wenn möglich muss man so ein bisschen individuell schauen.
00:57:32: aber man kann ja einfach für jedes Produkt eine Produkt-Seite machen damit auch bei der Kategoriseite so einen Stöbern möglich ist und man alles sieht.
00:57:40: da muss man sich fragen was macht halt Sinn für die Kategorie?
00:57:43: Will ich das auf der Kategory-Seit oder nicht?
00:57:45: Und dann einfach verlinken wenn ich auf die Variante dann klicke dass dann einfach das andere Produkt angezeigt wird, so wäre es auch möglich.
00:57:55: Okay!
00:57:55: Da hast du das Beste aus beiden Welten?
00:57:57: AB-Test oder direkt umsetzen also eine Änderung auf einer Produktseite oder Checkout wirkt aus Experten Sicht eindeutig sinnvoll.
00:58:05: der Shop hat aber nur begrenzend Traffic sodass jetzt ein sauberer Test ziemlich lange dauern würde.
00:58:10: was würdest du tun?
00:58:11: Sehr gute Frage.
00:58:13: für Shops bis halbe Million im Monat oder viertelmillion im Monats würde ich sagen einfach umsetzen und
00:58:19: dann gucken ob es nach einer Woche tatsächlich besser ist.
00:58:24: Und am besten halt nicht einfach irgendwas umsetzen, sondern sich wirklich Gedanken darüber machen.
00:58:28: Das heißt wenn man jetzt sieht in der Post-Purchase-Service also eine Umfrage direkt nach dem Kauf das halt zehn Kunden irgendwas gesagt haben was sie abgehalten hat oder was ne offene Frage war bei ihnen dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch dass noch hundert andere Leute das Problem hatten.
00:58:43: dementsprechend würde ich sowas einfach umsetzten und am Besten nie einfach irgendwas Umsetzen Sondern sich immer Gedanken machen.
00:58:49: vorher
00:58:51: Ein internationaler Shop oder getrennte Ländershops?
00:58:54: Oh, das ist eine gute Frage.
00:58:57: Das ist eine sehr gute Frage!
00:58:58: Ich würde sagen... Wenn
00:59:00: ich nach Europa expandieren möchte.
00:59:02: Da würde ich sagen eher ein internationaler shop wo ich dann switchen kann zwischen den Sprachen.
00:59:08: Okay
00:59:10: So, das Thema Relounge oder schrittweise Optimierung würdest du ganz klar als relaunch
00:59:15: glaube ich.
00:59:15: Es kommt ein bisschen drauf an wo man steht Weil wenn alles grundsätzlich funktioniert, man auch zufrieden ist mit dem Design und allem Möglichen.
00:59:24: Dann würde ich schrittweise reingehen.
00:59:25: Wenn man aber sagt hey!
00:59:27: Ich bin total unzufrieden es gefällt mir alles nicht mehr Es passt gar nicht mehr zudem wie wir heute sind weil das ganze ist vor drei Jahren entstanden in so einem Fall macht dann relaunch wahrscheinlich auch Sinn.
00:59:36: Okay Und als Abschlussfrage die unbequeme Entscheidung.
00:59:40: So du übernimmst ein Shop Mit einem guten Umsatz Aber einer schwachen Marge langsamer Technik und klarer Datenlage und vielen individuellen Sonderlösungen.
00:59:48: So, du darfst aber in den ersten über dreißig Tagen nur ein Bereich Grundlegendaten gehen.
00:59:55: Technik, Daten, Sortiment oder Conversion?
00:59:58: Für welchen Bereich entscheidest Du Dich und welche drei Prüfung führst Du dann in der ersten Woche durch?
01:00:03: Gute Frage!
01:00:04: Da muss ich kurz mal nachdenken... Ist der Shop profitabel oder...?
01:00:08: Schwache Marge
01:00:10: Aber er ist profitabel.
01:00:12: Gute Umsatz, aber profilitärige Marge.
01:00:14: Langsame Technik, Datenlage nicht so ganz klar.
01:00:18: Also Datenlage würde ich als allererstes machen weil die gibt mir am Ende... die Klarheit, was die richtigen Maßnahmen sind.
01:00:26: Von dem ja ganz klar auf die einen Startenlage wirklich mal auswertend welche Produkte bringen, welchen Deckungsbeitrag?
01:00:33: Wo sind die Lifetime Values hoch?
01:00:35: Was kaufen eigentlich Neukunden
01:00:36: etc.,
01:00:37: das sind natürlich alles Dinge, die man wissen muss bevor man dann auch Sortimentsänderungen oder sowas durchführt.
01:00:42: und dann macht es wahrscheinlich Sinn sich das Sortiment recht zügig mal anzugucken, was ganz häufig auch bei uns schon rauszukommen ist im Projekten.
01:00:48: Das sind Produkte, die ganze Zeit beworben wurden die die ganze Zeit unprofitabel beworben wurden.
01:00:53: Das heißt, sowas muss dann aus der Werbung raus und dafür braucht man halt die Datengrundlage.
01:00:57: Und dann sieht man Produkte, die eigentlich mega krass vor Neukunden gekauft werden, die aber gar nicht im Fokus stehen.
01:01:02: und das sind dann halt Maßnahmen, die man daraus ziehen kann.
01:01:06: Wenn man da aufgeräumt hat, soll es direkt auch schon eine Auswirkung haben auf die Profitabilität.
01:01:11: Da macht's wahrscheinlich Sinn... die technische Infrastruktur anzuschauen, weil das natürlich dann auch irgendwie eine Sache ist wo dann die Conversion Rate am Ende irgendwie als Folge ist.
01:01:20: Weil wenn ich jetzt die Convolution Rate verbessere auf einem aktuellen Shop System und dann zwei Wochen später entscheide okay wir gehen jetzt aufs andere Shop System da habe ich mir zweimal Arbeit gemacht.
01:01:28: Ja gut aber dein Startpunkt die Daten?
01:01:30: Weil das ist die Basis um dann alles zu entscheiden und eventuell auch schon direkt Einfluss auf den ganzen Kenngrößen die wir im Anfang hatten zu haben
01:01:42: Voll, Daten lügen nicht.
01:01:43: Ego zur Seite.
01:01:45: Berin ganz herzlichen Dank!
01:01:47: Du hattest es schon ein bisschen angerissen.
01:01:49: auch das Thema KI macht Shopbauen noch einfacher?
01:01:54: Vielleicht jetzt.
01:01:54: dann abschließend nochmal wo sind wir da schon und was ist vielleicht so ein bisschen auch Ausblick KI im e-Commerce?
01:02:02: Ja, wo sind wieder schon... Wir sind schon sehr krass im eCommerce unterwegs generell eigentlich überall.
01:02:07: also was wir heutzutage wirklich komplett über KI machen können ist so das Thema Email Marketing, wo Texte und Bilder einfach nur generiert werden.
01:02:15: Da haben wir auch ein Tool was wir ganz häufig nutzen bei unseren Kunden, wo man wirklich einfach nur drei Wörter reinschreibt und der dann die perfekte Mail schreibt für seinen Shop weil er alle Shopdaten hat, weil er alles Produkte kennt und halt ganz viel E-Mail Know-How drin ist.
01:02:28: Sowas funktioniert super!
01:02:29: Ansonsten würde ich immer aus einer Sicht rangehen Was sind Kernprozesse für das eigene Geschäftsmodell?
01:02:37: Und da würde ich anfangen, KI anzusetzen.
01:02:39: D.h.,
01:02:39: es gibt Shops die sind sehr creative getrieben.
01:02:42: Da gibt's aber auch Shops, die sind Influencer getrieben wo dann die Arbeitsweisen und Aufgaben einfach ganz andere sind.
01:02:48: Man muss viel Outreach machen man muss viel schreiben mit den Influencern verhandeln usw.
01:02:53: Aber das sind ja die größten Hebel am Ende.
01:02:56: so die Kernprozess.
01:02:57: und so würde ich reingehen von der Denkweise Was sind die Kernprozesse, die den größten Einfluss haben auf die Wertschöpfung des Unternehmens?
01:03:04: Und da würde ich andocken und schauen was kann man machen mit KI.
01:03:08: Beim Thema Creatives kannst du super gute Werbetexte schreiben, du kannst mega gute Bilder, Bild-Ads mittlerweile erstellen.
01:03:14: Videos gehen noch nicht so richtig gut.
01:03:16: Da gibt es viel, die das versprechen.
01:03:18: aber die meisten Versuche, die ich oder unsere Kunden mit VideoKI hatten war dass sehr viel Zeit reingesteckt wurde und am Ende nichts Brauchbares bei rumgekommen ist.
01:03:28: dementsprechend Ich glaube, da müssen wir noch ein halbes Jahr warten.
01:03:31: Aber dann sollte da denke ich auch noch einen großer Schritt vorangehen.
01:03:34: und ansonsten sage ich ganz ehrlich, ich nutze KI oder unsere Kunden bei fast allen Sachen die irgendwie anstehen im Online-Shop ob das Kundensupport ist der mittlerweile zu fünfzig Prozent komplett voll automatisiert stattfinden kann Und es sieht trotzdem so aus, als hätte ein Mensch geantwortet.
01:03:52: Ob das Email-Marketing ist?
01:03:53: Ob das Forecasting ist?
01:03:56: Also wann Produkte nachbestellt werden
01:03:57: etc.,
01:03:57: ob das Werbetexten schreiben ist, ob das Landingpage Optimierung neue Landingpages Bilderstellungen Produktbilderstellung all diese Sachen kann man mega gut mit KI machen von dem er geht ja schon sehr viel.
01:04:08: ich würde aber trotzdem immer aufpassen Weil KI macht es nicht perfekt.
01:04:12: Und wenn man selbst die KI nicht gut füttert, dann kommt nur generischer Scheißball raus.
01:04:18: Das sehe ich auch leider viel zu häufig oder sehe den Shop und das sieht auf dem ersten Blick gut aus.
01:04:23: Wenn man dann aber einfach mal ganz kurz diese Sachen durchliest, dann merkt man da wurde einfach nur irgendwas Generisches erstellt und dann hast du nichts davon.
01:04:32: sich in der Tiefe mit der eigenen Zielgruppe, mit der eigenen Marke auseinandersetzen und vor allem auch lernen wie muss man die KI füttern?
01:04:39: das was Gutes bei rumkommt weil darauf kommt es am Ende des Tages an.
01:04:43: Ja also ist nicht effortless Insofern da anstrengend guter input ansonsten stimmt auch der Output nicht So.
01:04:54: jetzt haben wir ganz viel über den Start deines Online-Shops gehört.
01:04:58: Wenn du ein Gespräch mit Behrend buchen möchtest, um über deinen Online Shop zu sprechen wie du ihn vielleicht aufsetzt oder eben vergrößerst und durchstaatest dann schreib mir gerne einen E-Mail an renéadpassionforbusiness.de.
01:05:12: Zusammen mit Behren bieten wir die Gelegenheit dass du ein kostenfreies Erstgespräch mit Bären zu deinem Online Shop buchen kannst.
01:05:19: also nutzt die Chance und starte online durch!
01:05:25: Beren, ganz herzlichen Dank.
01:05:26: Die letzte Frage an dich kommt von unserem letzten Gast und das ist die Frage.
01:05:33: Deine Frage von ...
01:05:36: Mein Name ist Jan Lütje Thun, ich bin Headhunter für Start-ups, Gründer und Geschäftsführer der Firma Start to Finish.
01:05:41: Meine Frage ist was ist dein Endgame?
01:05:44: Wenn du dich in einem älteren Alter siehst wie willst du mal aufhören?
01:05:47: Willst du arbeiten bis zum Lebensende?
01:05:50: hast du vor irgendwie mal mit fünfzig in Rente zu gehen oder willst eine Firma verkaufen oder vererben?
01:05:56: Was denkst du, womit wird's bei dir auffallen?
01:06:01: Sehr geile Frage.
01:06:02: Auch geil dass sie von Jalithi kommt.
01:06:06: Boah das ist eine schwierige Frage!
01:06:07: Ich hab da viel drüber nachgedacht auch immer wieder in den letzten Jahren macht wahrscheinlich jeder der irgendwie unzunehmbarisch tätig ist und ich würde sagen...ich weiß es nicht so genau was das Endgame ist ehrlicherweise weil aktuell irgendwie so das Mindset is.
01:06:24: Die Welle ist da und ich reite in die Welle, solange wie die Wellee da ist.
01:06:28: Früher habe ich immer probiert so fünf Jahrespläne, zehn Jahresplänen zu machen
01:06:32: usw.,
01:06:33: dann aber über die letzten Jahre immer wieder bemerkt dass das nicht funktioniert in der Realität weil unsere Welt so schnell ist man gar nicht weiß was in dem Jahr passiert gerade auch mit den ganzen Entwicklungen Richtung KI usw.. Das ist eine Sache, da hab' ich mir Anfang des Jahres sehr große Sorgen drüber gemacht, so wie lange das was ich tue noch gebraucht wird gerade hinsichtlich KI.
01:06:57: Bin ja mittlerweile aber sehr entspannt weil ich sehe wie weit zurück die meisten Unternehmen da draußen sind.
01:07:03: Das heißt wahrscheinlich werde ich das was Ich jetzt mache noch so drei bis fünf Jahre hoffe ich mal weitermachen, vielleicht auch noch länger.
01:07:12: Je nachdem wir bereiten uns natürlich auch darauf vor mit KI vernünftig aufgestellt zu sein und wenn der Tag irgendwann kommen sollte wo das nicht mehr so gebraucht ist oder ich merke dass die Welle nicht mehr nicht mehr da ist dann könnte ich mir gut vorstellen einfach irgendwann Das ganze an den Nagel zu hängen und mich neu zu erfinden.
01:07:32: in welche Richtung keine ahnung.
01:07:34: Ich habe aber auf jeden fall lust Dann mal ein halbes Jahr, ja vielleicht auch zwei drei Jahre irgendwie Raum zu geben um vielleicht auch Familie zu gründen haben bisschen mehr Zeit reinzustecken etc.
01:07:46: Ich weiß aber ganz klar dass ich nicht arbeiten werde und immer irgendwas machen werde weil ganz ehrlich die Gedanke ist schön mal nichts zu machen aber langfristig wird das nicht glücklich machen vor allem weil ich auch immer irgendwie so was machen möchte und darin Erfüllung bekomme, Dinge zu erreichen, Ziele zu verfolgen etc.
01:08:05: Aber wie genau das aussieht kann ich noch nicht genau sagen ob ich nochmal etwas neues gründe, ob ich investiere und dann punktuell in Unternehmen mal operativ mit reingehe, ob es in Richtung Immobilien- und Aktien gehen wird wo ich jetzt schon tätig bin.
01:08:20: schwer zu sagen Das wird die Zukunft zeigen, aber ich werde mit Sicherheit nicht aufhören zu arbeiten.
01:08:25: Aber mal runterfahren für einen gewissen Zartraum kann ich mir gut vorstellen.
01:08:29: und was das Thema Verkaufen angeht glaube ich ehrlicherweise nicht dass das was ich mache verkaufbar ist weil es einfach sehr sehr doll an meiner Person dran hängt d.h.dass es eigentlich komplett gar nicht in meinem Kopf.
01:08:40: diese Optionen und was dieses Thema vererben angeht habe ja auch eine klare Haltung dazu dass sich davon nicht wirklich viel halte.
01:08:49: Der Mensch wäre, der ich heute wäre.
01:08:51: Wenn ich irgendwie krass viel Geld geerbt hätte.
01:08:53: Eine gewisse Grundsicherung, das für mich nicht verkehrt.
01:08:57: aber dann auch in einem Alter wo die Kinder nicht mehr kind sind sondern mitten im Leben stehen und auch schon was eigenes hätten aufbauen müssen sage ich mal da habe ich nichts dagegen aber so direkt mit achtzehn dann irgendwie ein paar Millionen den Kindern zu geben.
01:09:11: Ich glaube damit versaut man sich ja auch Menschen.
01:09:13: deswegen hab ich da nicht das Interesse das zu machen.
01:09:16: Während, vielen Dank.
01:09:17: Dann sind wir gespannt.
01:09:19: an welchem Strand werde ich wiederfinden mit
01:09:21: dem Blick
01:09:22: auf die nächste Welle?
01:09:24: Ich glaube das ist eine gute Einstellung.
01:09:26: zu gucken, was kommt da?
01:09:30: Ist auch wichtig.
01:09:32: gerade beim Wellenreiten.
01:09:33: ja man möchte auch gar nicht immer die gleiche Welle haben.
01:09:36: jede Welle ist unterschiedlich und stellt sich dann auf die ein.
01:09:38: Das ist ja die Herausforderung.
01:09:40: insofern während Toi, toi, toi.
01:09:42: Vielen Dank für die Antwort.
01:09:44: und jetzt wie lautet deine Frage für den nächsten Gast?
01:09:52: Ich bin Berndt ich bin E-Commerce Experte und habe eine Unternehmensberatung.
01:09:56: mit sechs Mitarbeitenden machen das seit über fünf Jahren.
01:09:59: und ich bin seit zehn Jahren selbstständig.
01:10:00: und meine Frage wäre als Gründer oder Gründerin hab' ich ja schon gesagt in der Folge dass es Aus meiner Sicht wirklich die größte Kunst ist, zu ganz vielen Dingen einzusagen und sich nicht ablenken zu lassen.
01:10:13: Weil halt immer ganz wenige Dinge für den Erfolg eigentlich verantwortlich sind.
01:10:17: Deswegen ist meine Frage an denen oder die Nächste was war die Opportunität?
01:10:23: Die irgendwie am größten war in den letzten Jahren wo du dich aber dann dazu entschieden hast doch hineinzusagen um den Fokus auf den wesentlichen Dingen zu halten.
01:10:33: Spannende Frage!
01:10:34: Vielen Dank Bernd.
01:10:35: Ich bin gespannt auf die Antwort.
01:10:38: Danke Berend, für deine Expertise!
01:10:40: Wer mehr zu seinem Online-Shop wissen möchte findet dich natürlich auf LinkedIn und überall wo es Podcasts gibt mit dem Online Shop Geflüster.
01:10:48: So ich wünsche dir jetzt aber viel Erfolg bei deinem Online Verkaufen, mit deinem Shop.
01:10:53: Und Bernd, dir auch weiterhin alles Gute.
01:10:56: Vielen Dank René hat Spaß gemacht und den er folgt, den wünschte ich natürlich auch.
01:11:00: Danke So, das war's für heute mit besser Gründen.
01:11:03: Wenn dir dieser Podcast gefällt würde ich mich riesig über eine Bewertung freuen am liebsten natürlich fünf Sterne.
01:11:08: das hilft dem podcast enorm zu wachsen und wenn du jemanden kennst der auch gerade seinen online shop aufbauen will dann schicke ihr oder ihm durch den link zu dieser folge was fragen oder feedback schreib sie in die kommentare.
01:11:20: ich lese und antworte persönlich wünsche dir eine erfolgreiche woche.
01:11:24: bau dein business mit echter substanz auf.
01:11:26: wir hören uns schon am donnerstag mit einer solo folge wieder machts gut deine rené
01:11:44: von Fürgründer.de Von und mit Reni Klein.
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