Ziele reichen nicht: 7 Gewohnheiten für deinen Business-Erfolg

Shownotes

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer setzen sich ehrgeizige Ziele, verfehlen diese aber im turbulenten Arbeitsalltag. In dieser Solofolge erklärt René, warum Ziele lediglich die Richtung vorgeben, der tatsächliche Erfolg jedoch von täglichen Gewohnheiten und verlässlichen Systemen abhängt. Inspiriert von Bestsellern wie Atomic Habits zeigt René anhand von sieben konkreten Prinzipien, wie aus vagen Plänen feste Handlungen werden und was die Tennis-Legende Roger Federer damit zu tun hat.

📌 DAS NIMMST DU AUS DIESER FOLGE MIT: • Systeme definieren und Identität entwickeln: Warum Ziele nur Ergebnisse messen, wie identitätsbasierte Gewohnheiten den Arbeitsalltag verändern und weshalb Wiederholung immer Perfektion schlägt. • Motivation ersetzen und schlechte Tage planen: Wie das Umfeld für fokussiertes Arbeiten gestaltet wird, warum Habit Stacking neue Routinen verankert und wie ein verlässlicher Mindeststandard vor Frustration schützt. • Dein konkretes To-Do fürs Wochenende: Wähle ein zentrales Business-Ziel, definiere die kleinste mögliche Tagesroutine dafür und lege fest, wann du sie direkt in deinen Alltag integrierst.


⬇️ LINKS AUS DER FOLGE ⬇️

Buch von James Clear - "Die 1%-Methode"


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Coverbild: KI modifiziert KI-Hinweis: Einzelne Jingles und Trenner enthalten synthetische Stimmen.

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00:00:00: Ziele sind grundsätzlich wichtig.

00:00:01: Sie geben dir eine Richtung, aber danach beginnt die eigentliche Arbeit.

00:00:06: Vielleicht brauchst du gar keine längere To-du-Liste sondern eine Notto-du Liste.

00:00:10: Perfektion entsteht nicht vor der ersten Verholung.

00:00:14: Sie entsteht durch viele Wiederholungen.

00:00:16: Ziele geben dir Richtung, deine Gewohnheiten bringen dich dorthin!

00:00:42: Endlich das Buch schreiben.

00:00:43: Mehr Sport, mehr Zeit für die Familie.

00:00:46: Kurzum wir lieben Ziele!

00:00:49: Wir schreiben sie auf machen Jahrespläne definieren Meilensteiner und trotzdem erreichen wir viele davon nicht.

00:00:56: Warum?

00:00:57: Weil ein Ziel nur beschreibt wo du hin willst es sagt ihr aber nicht was du morgen früh um neun Uhr tun musst.

00:01:05: Und genau darin liegt das Problem.

00:01:07: zwei Unternehmerinnen können dasselbe Ziel haben.

00:01:09: Beide wollen ihren Umsatz um dreißig Prozent steigern.

00:01:12: Die eine schafft es, die andere nicht.

00:01:15: Der Unterschied liegt nicht im Ziel sondern darin was beide jeden Tag tun Welche Kunden sie anrufen?

00:01:21: Welche Aufgaben Sie zuerst erledigen Ob sie ihre Zahlen kennen ob sie Neues ausprobieren und ob sie weitermachen wenn es mal Nicht läuft.

00:01:31: der Unterschied liegt also in Ihren Gewohnheiten und Systemen Und genau darum geht's heute bei besser Gründen.

00:01:37: Danke dass du rein hörst.

00:01:39: Mein Name ist René und das ist mein Solo mit praktischen Tipps für dein unternehmerischem Erfolg.

00:01:44: Ich zeige dir heute sieben Prinzipien, bei denen aus Zielen konkrete Handlungen werden die dich deinen Zielen wirklich näher bringen.

00:01:52: Viele der Gedanken stammen aus dem tollen Buch Atomic Habits von James Clear dass ich auch in den Shownutz unten verlinke.

00:01:58: Wir übertragen diese Prinzipien und Gedanken jetzt auf Dein Grünungsalltag.

00:02:03: Starten wir mit dem wichtigsten Unterschied Ziel versus System.

00:02:08: Doch vorher noch ein kleiner Cliffhanger.

00:02:09: Am Ende der Folge geht's auch um etwas, dass wir aus der Karriere von Roger Federer lernen können.

00:02:14: Der stand zwar drei Hundertzehn Wochen auf Platz eins der Weltrangliste im Tennis – doch ich hab was Überraschendes für dich!

00:02:20: Bleib also dran!

00:02:22: Nun geht es aber los mit Prinzip Nummer Eins.

00:02:24: Definiere nicht nur dein Ziel, definiere dein System.

00:02:29: Ziele sind grundsätzlich wichtig.

00:02:30: Sie geben dir eine Richtung.

00:02:32: Aber danach beginnt die eigentliche Arbeit.

00:02:35: Nehmen wir an du möchtest dieses Jahr zwanzig neue Kunden gewinnen.

00:02:38: Tolles Ziel!

00:02:39: Und du kannst diese Zahl jetzt in deine Jahresplanung schreiben.

00:02:41: Du kannst sie auch an die Wand hängen und du kannst jeden Monat nachschauen, wie weit du gekommen bist.

00:02:46: Dadurch entsteht aber noch kein einziger Neukunde – denn du brauchst ein System zum Beispiel.

00:02:51: Jeden Tag fünf Vertriebsaktivitäten.

00:02:54: Ein Anruf, einen Follow-up, eine linken Nachricht, eine Empfehlung anfragen, ein Angebot nachfassen.

00:03:01: Bei Zweiundundzwanzig Arbeitstag sind das Tausend Einhundert Vertriebesaktivität im Jahr.

00:03:06: Natürlich wird daraus nicht automatisch ein Auftrag.

00:03:09: Aber aus einem Ergebnis, das du nur begrenzkontrollieren kannst, wird eine Handlung die du kontrollieren kannst.

00:03:16: und genau das ist der entscheidende Punkt.

00:03:18: Ziele messen Ergebnisse.

00:03:20: Systeme definieren dein Verhalten.

00:03:23: Und das können wir fast auf jedes Ziel übertragen.

00:03:25: zum Beispiel wird aus ich möchte meine Finanzen besser im Griff haben.

00:03:29: jeden Freitag prüfe ich Liquidität offene Rechnung und meine wichtigsten Zahlen Aus.

00:03:35: Ich möchte sichtbarer werden wird, jeden Dienstag veröffentliche ich einen hilfreichen Beitrag oder jeden Monat bin ich in einem anderen Podcast zu hören.

00:03:43: Oder aus Ich möchte endlich mein neues Produkt auf den Markt bringen wird.

00:03:48: Jeden Vormittag arbeite ich eine Stunde daran bevor ich beispielsweise meine Mail zu öffne.

00:03:53: Deshalb wenn du dir ein Ziel setzt frag dich direkt danach was muss sich jetzt regelmäßig tun damit dieses Ergebnis wahrscheinlich?

00:04:02: er wird dann und aus einem Ziel ein System.

00:04:06: Kommen wir zum Prinzip Nummer zwei, frag dich wer du werden möchtest denn James Clear geht noch einen Schritt weiter.

00:04:13: also fragt dich nicht nur was möchte ich erreichen?

00:04:15: Und was muss ich dafür tun sondern was für ein Unternehmer feine Unternehmerin möchte ich sein?

00:04:21: das klingt zunächst erstmal bisschen abstrakt ist aber sehr praktisch.

00:04:25: nehmen wir wieder Vertrieb.

00:04:26: Du kannst sagen Ich müsste mehr Vertrieb machen.

00:04:29: Das klingt dann aber nach einer lästigen Aufgabe die irgendwo auf deiner To-do Liste steht.

00:04:34: Oder du sagst, Vertrieb gehört für mich selbstverständlich zum Arbeitstag.

00:04:43: Das ist dann was ganz anderes!

00:04:45: Oder nehmen wir das Thema Finanzen?

00:04:47: Es heißt nicht ich müsste mich mehr mit meinen Zahlen beschäftigen sondern Ich bin ein Unternehmer, eine Unternehmerin der die seine Zahlen kennt.

00:04:55: und dann fragst du dich Was würde so eine Person tun?

00:04:59: Sie schaut nicht erst aufs Konto wenn das Geld knapp wird.

00:05:01: sie hat eine feste Finanzroutine.

00:05:04: James Clear nennt das identitätsbasierte Gewohnheiten.

00:05:07: Du entscheidest, wer du sein möchtest und sammelt es mit kleinen Handlungen Beweise dafür.

00:05:12: Du wirst nicht dadurch zum Verkäufer, dass du dir vornimmst irgendwann besser zu verkaufen!

00:05:17: Du wusstest durch Verkaufsgespräche?

00:05:19: Du wüsst nicht dadurch zu jemanden der seine Zahlen kennt ,dass du dir deinen Finanzplan erstellst.

00:05:25: Du wisst es indem du regelmäßig hineinschaust und daraus Entscheidungen ableitest.

00:05:30: Deshalb zwei Fragen Wer muss sich sein um mein Ziel zu erreichen und was würde diese Person heute tun?

00:05:38: Prinzip Nummer drei.

00:05:39: Schau dir an, was du heute wirklich machst!

00:05:43: Jetzt kennen wir ziel- und gewünschtes Verhalten.

00:05:46: aber bevor du neue Gewohnheiten einführst solltest du dir anschauen welche Du bereits hast.

00:05:51: bei clear ist das die habit scorecard.

00:05:54: mach einmal einen ganz normalen arbeitstag sichtbar.

00:05:58: du kommst morgens an kaffee laptop auf e mail kurz linked in Eine Nachricht beantworten, noch einmal E-Mail erstes Meeting, Handy Mittagessen noch ein Meeting und plötzlich ist es fünfzehn Uhr.

00:06:10: Die wichtigste Aufgabe des Tages hast du noch nicht angefangen.

00:06:13: Guck dir das bekannt vor?

00:06:15: Dann schreib für einen oder zwei Tage auf was du tatsächlich machst!

00:06:19: Nicht was im Kalenderstand sondern was wirklich passiert ist.

00:06:23: Danach gehst du mal die Liste durch.

00:06:25: Was bringt dich denn davon deinen Zielen näher?

00:06:28: Was ist notwendig?

00:06:29: Und was kostet hauptsächlich Zeit?

00:06:32: Es geht nicht darum, jede Minute maximal produktiv zu nutzen.

00:06:36: Erst mal geht es um Transparenz!

00:06:38: Vielleicht brauchst du gar keine längere To-Do Liste sondern eine Not to do Liste.

00:06:42: Keine E-Mails vor zehn Uhr, kein Smartphone auf dem Schreibtisch, keine Meetings am Vormittag und nicht fünf Projekte gleichzeitig.

00:06:49: oder keine neue Idee anfangen bevor einer alte abgeschlossen ist?

00:06:54: Gerade unser Smartphone zeigt wie mächtig Gewohnheiten sind – wir greifen kurz zum Handy Sehen eine Nachricht, antworten.

00:07:01: Ah dann nochmal schnell Link den Öffnen.

00:07:03: Noch schnell die Nachrichten checken und plötzlich sind zwanzig Minuten weg!

00:07:07: Denn dabei ist nicht der Griff zum Handy das Problem sondern die Kette danach.

00:07:12: Deshalb bevor du neue Gewohnheiten entwickelst finde raus welche Gewohnheit dich heute bremsen.

00:07:19: Prinzip Nummer vier Wiederholung schlägt Perfektion.

00:07:23: Jetzt kommen wir zu einem Lieblingsbeispiel von mir.

00:07:25: Es stammt aus dem Buch Art and Fear von David Bales und Ted Orland.

00:07:30: Dort wird die Geschichte eines Keramikkurses erzählt, der Lehrer teilt seine Klassen in zwei Gruppen.

00:07:35: Die erste wird nach Quantität bewertet, je mehr Keramika sie produziert, desto besser die Note.

00:07:40: Die zweite Gruppe wird nach Qualität bewärtet.

00:07:43: Sie muss am Ende nur einen einzigen möglichst perfekten Topf abgeben – welche Gruppe produziert wohl am Ende die besten Arbeiten?

00:07:51: Eigentlich würde man vielleicht die Qualitätsgruppe erwarten….

00:07:54: doch Die besten Arbeiten kamen laut der Geschichte aus der Quantitätsgruppe.

00:07:59: Warum?

00:08:00: Weil diese Gruppe gearbeitet hat!

00:08:02: Ein Topf, noch einer und noch einer – mal wurde daran schief, mal funktionierte eine Technik nicht, mal ging was kaputt aber mit jedem Versuch lernten sie dazu.

00:08:13: Die andere Gruppe dachte dagegen lange darüber nach wie der perfekte Topf aussehen sollte.

00:08:18: Sie plante, sie theoretisierte und sie wollte möglichst keine Fehler machen.

00:08:25: Dabei fehlten aber die Wiederholung.

00:08:27: Und das lässt sich fast eins zu eins aufs Unternehmertum übertragen.

00:08:31: Dein erstes Verkaufsgespräch wird wahrscheinlich nicht dein Bestes, dein erster LinkedIn-Post auch nicht, deine erste Präsentation ebenfalls nicht und dein erstes Webinar vielleicht schon gar nicht.

00:08:40: Aber das Zehnte wird deutlich besser sein als das Erste – und das Fünfteste wahrscheinlich noch einmal deutlich besser!

00:08:48: Natürlich reicht Wiederholungen alleine nicht.

00:08:50: Du musst hinschauen was hat funktioniert?

00:08:52: Was Was ändere ich beim nächsten Mal?

00:08:55: Aber ohne die Wiederholung fehlt dir das Material aus dem Erfahrung entsteht.

00:09:00: Deshalb nicht neun Stunden überlegen, wie die perfekte Lösung aussieht – Machen!

00:09:05: Feedback holen, verbessern nächste Version.

00:09:08: Perfektion entsteht nicht vor der ersten Wiederholungen.

00:09:12: Sie entsteht durch viele Wiederholungs-.

00:09:16: Ob sie gründen oder in ein bestehendes Unternehmen einsteigen, Fördermittel der KfW erleichtern ihnen die Existenzgründung und ihre ersten Jahre der Selbstständigkeit.

00:09:31: Finden Sie die passende Förderung!

00:09:33: Und lassen Sie sich von anderen Vollblutunternehmerinnen und Unternehmern inspirieren.

00:09:37: unter kfwde-slash-gründen-und-kfwdee-slasch-Nachfolge.

00:09:42: Alle wichtigen Infos dazu finden sich auch in den Shownotes dieser Folge.

00:09:49: Werbung Ende

00:09:51: Prinzip Nummer fünf.

00:09:53: Definierend dein Standard für schlechte Tage.

00:09:57: Naja, jetzt kommt das nächste Problem!

00:09:59: Wir starten oft viel zu ambitioniert.

00:10:01: Ich will mehr lesen.

00:10:03: Ab jetzt ein Buch pro Woche.

00:10:04: Mehr Sport und ich gehe viermal pro Woche ins Fitnessstudio.

00:10:08: Mehr Kunden – ich mach jeden Tag zwei Stunden Vertrieb.

00:10:11: Ein paar Tage klappt es.

00:10:13: Doch dann kommt das echte Leben.

00:10:15: Ein Kunde ruft an, ein Projekt eskaliert, das Kind ist krank, du hast schlecht geschlafen oder auch mal keine Lust?

00:10:21: und die neue Routine fällt aus.

00:10:24: Deshalb finde ich diese Frage so stark, was schaffst du auch an einem schlechten Tag?

00:10:29: Nicht an einen perfekten Dienstag sondern an einem Tag, an dem wirklich alles dazwischen kommt!

00:10:34: Du wolltest eine Stunde Vertrieb machen dann ist dein Mindeststandard vielleicht eine Aktivität.

00:10:39: Du wolltest eine Stunde schreiben, dann wenigstens fünfzehn Minuten.

00:10:42: Du möchtest deine Finanzen im Griff haben, dann zumindest Konto-, Liquidität- und offene Rechnung prüfen.

00:10:48: Natürlich ist das nicht ein langfristiges Ziel Aber es ist dein Mindeststandard.

00:10:53: Denn zuerst brauchst du Konsistenz, damit deine Gewohnheit auch zum echten Leben passt und du nicht frustriert aufgibst.

00:11:01: Wenn du einen Tag auslässt?

00:11:02: Ist kein Drama!

00:11:04: Problematisch wird das aber wenn aus einem Tag zwei werden – und dann drei und irgendwann heißt es eigentlich wollte ich ja.

00:11:11: Deshalb nicht ärgern, nicht die ganze Strategienfragestellen.

00:11:15: am nächsten Tag zurück ins System.

00:11:17: Und zwar erstmal mit einer Menge die du auch wirklich schaffst.

00:11:22: So, damit du diese Gewohnheit ganz fest entwickelst – auch wenn es mal nicht so gut läuft!

00:11:27: Prinzip Nummer sechs Verlass dich nicht auf Motivation.

00:11:31: Vielleicht denkst du jetzt dann brauche ich eben mehr Disziplin.

00:11:35: Aber warum jeden Tag gegen deine Umgebung kämpfen?

00:11:38: Mach richtiges Verhalten einfach und falsches Verhalten schwer.

00:11:42: Du möchtest konzentriert arbeiten Dann liegt dein Smartphone nicht neben dem Laptop.

00:11:47: Du möchest morgens direkt an deinem wichtigsten Projekt arbeiten.

00:11:50: Dann entscheide am Abend vorher, womit du genau startest.

00:11:53: Öffne die Datei – leg die Notizen bereit!

00:11:56: Schreibt dir vielleicht sogar den ersten nächsten Schritt auf.

00:11:58: Je kleiner die Hürde, desto leichter kommst du uns tun.

00:12:02: Du kannst neue Gewohnheiten außerdem an bestehende Anhängen.

00:12:06: Das nennt James Clear Habit Stacking.

00:12:07: Das Prinzip ist einfach….

00:12:09: Nach X mache ich Y. Nach dem ersten Kaffee plane ich meinen Tag.

00:12:13: Nach der Mittagessen mache ich einen Vertriebsanruf.

00:12:16: Jeden Freitag nach der letzten Rechnung prüfe ich meine Liquidität.

00:12:19: Bevor ich den Rechner herunterfahre, definiere ich meine wichtigste Aufgabe für morgen.

00:12:24: Damit brauchst du keinen neuen Termin an dem du dich erinnern musst sondern du nutzt einen bestehenden Auslöser um dann die nächste Routine zu entwickeln und daraus folgt für mich ein wichtiges Learning.

00:12:34: Wenn eine zentrale Aufgabe immer nur dann passiert wenn du gerade motiviert bist Dann hast Du eben noch kein gutes System gebaut.

00:12:42: Prinzip Nummer sieben Miss dein Verhalten nicht nur das Ergebnis.

00:12:47: Nehmen wir wieder deinen Umsatz ziehen.

00:12:49: Wenn du am Monatsende siehst, dass du es verfehlt hast ist es für diesem Monat zu spät.

00:12:53: Deshalb brauchst du Kennzahlen die früher ansetzen!

00:12:56: Mit wie viel potenziellen Kunden hast Du gesprochen?

00:12:58: Wie viele Gespräche geführt?

00:13:00: Wieviele Angebote erstellt bei wie vielen Angeboten nachgefasst – das sind Dinge, die Du selber beeinflussen kannst und das gilt auch für Deine Gewohnheiten.

00:13:08: Du brauchst dafür keine komplizierte App im Kalender reicht.

00:13:11: Jeder Tag an dem Du deine Gewohnheit umgesetzt hast bekommt ein Kreuz oder beim Vertrieb.

00:13:17: Fünf Post-Its liegen morgen links auf deinem Schreibtisch und nach jeder Aktivität wandert ein Post-It nach rechts.

00:13:23: Abends müssen alle fünf Rechts liegen – ganz einfach, sichtbar und messbar!

00:13:29: Aber jetzt kommt noch was entscheidendes.

00:13:30: Du kannst nämlich auch sehr konsequent das falsche tun.

00:13:33: Deshalb brauchst du neben Konsistenz auch Reflexion zum Beispiel jeden Freitag fünfzehn Minuten drei Fragen Was hat mich diese Woche wirklich vorangebracht?

00:13:41: Womit habe ich Zeit verbracht ohne dass es viel gebracht hat?

00:13:45: Was mache ich nächste Woche?

00:13:46: mehr, weniger oder gar nicht?

00:13:48: Denn auch eine gute Gewohnheit kann irgendwann überholt sein.

00:13:52: Vielleicht war es am Anfang richtig jede Rechnung selbst zu schreiben.

00:13:55: Später sollte dieser Prozess automatisiert werden – vielleicht war's richtig jeden Social Media-Post selbst zu erstellen.

00:14:01: Irgendwann ist deine Zeit anderswo besser eingesetzt.

00:14:04: Konsistenz heißt deshalb nicht immer dasselbe tun sondern regelmäßig prüfen ob dein System noch funktioniert.

00:14:12: Und was ist jetzt mit den Zielen?

00:14:14: Sind Ziele also überflüssig?

00:14:16: Nein, Ziele geben dir Richtung.

00:14:18: Sie helfen dir bei Entscheidung und sie zeigen ob du vorankommst – aber sie reichen nicht!

00:14:22: Denn nach der Jahresplanung kommt monter morgen.

00:14:25: Du sitzt an deinem Schreibtisch und dann entscheidet sich dein Erfolg nicht mehr in deiner Planung sondern in den nächsten Stunden.

00:14:31: Rufst du dem potenziellen Kunden an oder checkst du Instagram?

00:14:34: Arbeitest du an deinim wichtigsten Projekt oder beantwortest du zuerst zehn E-Mails?

00:14:39: Schaust auf deine Zahlen oder verschiebst es wieder auf nächste Woche?

00:14:42: Bringst du die nächste Version deines Produkts raus Oder versuchst du noch drei Wochen, die erste perfekt zu machen?

00:14:48: Das ist eine kleine Entscheidung.

00:14:50: Aber genau diese Entscheidungen wiederholen sich und aus ihnen werden Wochen, Monate Jahre.

00:14:57: So!

00:14:58: Und jetzt wie versprochen zum Schluss noch ein Gedanke von Roger Federer.

00:15:04: Federer hat in einem Rede über seine Karriere gesprochen.

00:15:08: Und spannend ist er gewann fast achtzig Prozent seiner Einzelmatches was eine sehr starke Quote ist Aber von allen einzelnen Punkten gewann er nur vierundfünfzig Prozent.

00:15:21: Das bedeutet, selbst einer der erfolgreichsten Tennis-Spiele aller Zeiten verlor fast jeden zweiten

00:15:28: Punkt.".

00:15:29: Und genau das war eine seiner Botschaften!

00:15:32: Wenn ein Punkt vorbei ist, ist er vorbei – dann zählt der Nächste und ich finde, dass passt perfekt zu unseren Gewohnheiten.

00:15:38: Du wirst auch mal einen Tag auslassen, du wirst dein Verkaufsgespräch vermasseln, einen schlechten Postveröffentlichen oder ein Angebot verlieren… oder eine Woche erleben, in der dein System überhaupt nicht funktioniert.

00:15:49: Und das gehört dazu.

00:15:50: Entscheidend ist nicht dass jeder einzelne Punkt perfekt läuft und du jeden Punkt gewinnst.

00:15:55: Entscheidende ist was machst du beim nächsten Punkt?

00:15:58: Nicht grübeln!

00:15:59: Nicht alles infrage stellen.

00:16:01: einfach Fokus auf den nächsten Punkt sowie Federer es gemacht hat.

00:16:07: damit ist er zu einem der erfolgreichsten Tennis-Spieler aller Zeiten geworden.

00:16:12: So, und zum Schluss eine konkrete Aufgabe für dich.

00:16:19: Nehmt ihr heute eines deiner wichtigsten Ziele vor?

00:16:22: Mehr Umsatz mehr Kunden mehr Sichtbarkeit bessere Finanzen oder mehr Zeit um am Unternehmen statt nur im Unternehmen zu arbeiten.

00:16:30: Und dann stell dir drei Fragen welche regelmäßige Handlung bringt mich meinem Ziel näher?

00:16:35: was ist die kleinste Version davon die ich auch an einem schlechten Tag schaffe?

00:16:39: und wann genau mache ich sie?

00:16:43: Mach daraus eine Gewohnheit.

00:16:45: Nicht fünf, nicht zehn.

00:16:46: erstmal eine und dann sammle Wiederholung wie die Töpfe!

00:16:49: Machen Feedback verbessern nächste Runde.

00:16:54: Das ist für mich einer der wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge.

00:16:57: Ziele geben dir Richtung.

00:16:59: Deine Gewohnheiten bringen dich dort hin.

00:17:02: Mich interessiert welche.

00:17:03: eine Gewohnhalt möchtest du jetzt in deinem Business etablieren?

00:17:06: Dazu gibt es eine kleine Umfrage auf Spotify oder Du schreibst es einfach an die Kommentare.

00:17:11: Schreibe auch gerne rein was dir schwer fällt.

00:17:13: Ich bin gespannt zu hören.

00:17:15: Vielen Dank, dass du reingehört hast!

00:17:17: Wenn dir die Folge gefallen hat lasst mir gerne eine Bewertung da.

00:17:19: das hilft unserem Podcast zu wachsen.

00:17:22: So und nächste Woche geht es weiter mit einer spannenden Folge.

00:17:26: bis dahin sag ich setz' dir ambitionierte Ziele aber frag dich danach.

00:17:30: vor allem was tue ich morgen dafür?

00:17:33: Und wenn's mal nicht klappt?

00:17:34: nächster Punkt wir hören uns Bis bald.

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